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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2026

Berge, Geheimnisse und Neuanfang

Das letzte Buch von Marceau Miller
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„Das letzte Buch von Marceau Miller“ überzeugt auf den ersten Blick: Das Cover ist ansprechend gestaltet, bleibt dabei jedoch eher unauffällig und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der Schreibstil ...

„Das letzte Buch von Marceau Miller“ überzeugt auf den ersten Blick: Das Cover ist ansprechend gestaltet, bleibt dabei jedoch eher unauffällig und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Besonders positiv fällt auf, dass die Kapitel eine ideale Länge haben: Sie sind weder zu kurz noch zu lang, sodass ein gleichmäßiger Lesefluss entsteht und man immer wieder „noch ein Kapitel“ lesen möchte. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen.

Die Spannung wird im Verlauf der Handlung gekonnt aufgebaut. Im Zentrum steht die Hauptfigur Sarah Miller, eine Witwe, deren Gefühlswelt und innere Entwicklung sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben werden. Freunde denen sie vertraut hat, werden zu unbekannten Größen in einer Rechnung um die Wahrheit und die Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight ist die atmosphärische Darstellung der Schweizer Landschaft rund um den Genfer See. Die Beschreibungen sind so bildhaft und detailreich, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein – ein echter Mehrwert für die Geschichte.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit stimmiger Atmosphäre, überzeugenden Charakteren und angenehmem Lesefluss – definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Gutes Thema, zäh erzählt

Narbenmädchen
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Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum ernsten Inhalt des Buches. Narbenmädchen erzählt die Geschichte eines Mädchens, das mit seelischen und körperlichen Narben kämpft und dabei versucht, ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum ernsten Inhalt des Buches. Narbenmädchen erzählt die Geschichte eines Mädchens, das mit seelischen und körperlichen Narben kämpft und dabei versucht, in einer schwierigen Welt seinen Platz zu finden. Lara ist für einige Zeit in einer Kurklinik, weil sie sich selbst mit Rasierklingen verletzt. Das Thema ist spannend und sehr aktuell, was mich besonders interessiert hat. In der Klinik lernt sie andere Jugendliche kennen, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort sind. Von den Erwachsenen und Therapeuten fühlt sie sich nicht verstanden. Sie lernt dort Freunde kennen, denen sie sich anvertrauen kann, ohne Scheu.

Leider wird die Geschichte langatmig erzählt, und zwischendurch habe ich den roten Faden verloren. Es ist wirklich schade, denn die Idee und das Thema hatten viel Potenzial – ich hatte mir mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Spannung kommt leider erst am Ende

Schattenmädchen
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Das Cover von Schattenmädchen ist sehr schön gestaltet und fällt sofort ins Auge. Es wirkt auffällig und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert, sodass es im Regal definitiv heraussticht und neugierig ...

Das Cover von Schattenmädchen ist sehr schön gestaltet und fällt sofort ins Auge. Es wirkt auffällig und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert, sodass es im Regal definitiv heraussticht und neugierig auf die Geschichte macht.

Die Autorin Frida Skybäck war mir bisher nicht bekannt. Beim Lesen habe ich außerdem festgestellt, dass Schattenmädchen bereits der dritte Fall des Ermittlerteams um Fredrika Storm und Henry Calment ist, was mir vorher nicht bewusst war. Das ist grundsätzlich kein großes Problem, allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass mir ein wenig Hintergrundwissen zu den Figuren fehlt.

Der Schreibstil von Frida Skybäck ist gut und angenehm zu lesen, jedoch hat er mich nicht komplett überwältigt. Die Geschichte lässt sich zwar flüssig lesen, aber die Spannung baut sich meiner Meinung nach recht langsam auf. Leider wurde das Buch für mich erst auf den letzten etwa 50 Seiten wirklich interessant und packend. Dort nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf, allerdings hätte ich mir diese Spannung schon deutlich früher gewünscht.

Insgesamt bin ich daher ein wenig enttäuscht. Gerade von schwedischen Thrillern habe ich bisher meist mehr erwartet, da sie oft für besonders dichte Atmosphäre und überraschende Wendungen bekannt sind. Schattenmädchen hat zwar ein sehr ansprechendes Cover und einen soliden Schreibstil, konnte mich aber erst sehr spät wirklich fesseln.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Wenn das Leben andere Pläne hat

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Das Buch ist eine nachdenkliche Geschichte über zwei Frauen, deren Leben sich um das Thema Mutterschaft, Erwartungen und innere Konflikte dreht. Da ist Linn, die sich ein Kind wünscht, jedoch trotz verschiedener ...

Das Buch ist eine nachdenkliche Geschichte über zwei Frauen, deren Leben sich um das Thema Mutterschaft, Erwartungen und innere Konflikte dreht. Da ist Linn, die sich ein Kind wünscht, jedoch trotz verschiedener Bemühungen nicht schwanger wird. Auf der anderen Seite Eva, die mit 2 Kindern die perfekte Mutter zu sein scheint. Ihre Männer sind seit Kindertagen befreundet und beschließen, gemeinsam Urlaub zu machen. Während dieser Zeit erfährt der Leser einiges über die wirklichen Geschichten der Protagonisten.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man schnell Zugang zur Geschichte findet. Die Handlung ist insgesamt gut nachvollziehbar aufgebaut. Innere Zerrissenheit, Schuldgefühle und Ängste werden glaubwürdig und einfühlsam beschrieben. Die Protagonistinnen sind insgesamt sehr gut ausgearbeitet. Ihre Gedanken und Emotionen wirken authentisch, sodass man ihre Entscheidungen und Reaktionen gut nachvollziehen kann.

Weniger überzeugen konnte mich allerdings das Cover, das auf mich eher unscheinbar wirkt, und das offene Ende. Es lässt einen fragend zurück.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Gänsehaut pur

Blutwild
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Mega. Das Cover überzeugt vom ersten Augenblick an und es passt perfekt zur Geschichte. Die düstere, spannungsgeladene Atmosphäre des Buches spiegelt sich bereits im Cover wider. Vorweg: Es ist nichts ...

Mega. Das Cover überzeugt vom ersten Augenblick an und es passt perfekt zur Geschichte. Die düstere, spannungsgeladene Atmosphäre des Buches spiegelt sich bereits im Cover wider. Vorweg: Es ist nichts für schwache Nerven. Die Schrift wirkt größer als üblich, was das Lesen äußerst angenehm und leserfreundlich macht – ein klarer Pluspunkt. Die einzelnen Kapitel haben genau die richtige Länge.

Anka, die Hauptprotagonistin, wird sehr gut beschrieben und ist eine taffe und mutige Frau. 6 Jahre sind vergangen, seit sie ihrem Peiniger entkommen ist. Das dachte sie zumindest, bis sie in der Waldhütte die Schaukästen sieht. Er ist zurück, denn sein Opfer ist immer noch am Leben … Die ehemalige Polizeikommissarin hat bald schon das Gefühl, dass nicht der richtige Täter im Gefängnis sitzt. Ihre ehemaligen Kollegen glauben ihr zunächst nicht, bis sie eines Tages verschwindet. Werden sie Anka rechtzeitig finden?

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