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Veröffentlicht am 05.04.2023

Ein ganz besonderes Buch

Das Bücherschiff des Monsieur Perdu
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Das Bücherschiff des Monsieur Perdu ist der zweite Band von Das Lavendelzimmer. Meiner Meinung nach kann man das Buch aber auch unabhängig vom ersten Teil lesen.
Es sind die Sprache und die Charaktere, ...

Das Bücherschiff des Monsieur Perdu ist der zweite Band von Das Lavendelzimmer. Meiner Meinung nach kann man das Buch aber auch unabhängig vom ersten Teil lesen.
Es sind die Sprache und die Charaktere, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem machen. Durch die wunderschöne Sprache fliegt man nicht so durch die Seiten wie bei anderen Büchern. Man braucht etwas länger, kann die Geschichte dafür aber umso mehr genießen.
Monsieur Perdu bringt sein Bücherschiff zurück nach Paris. Dafür fährt er über die Wasserstraßen Frankreichs und sammelt auf seinem Weg die verschiedensten Charaktere ein. Dabei sind sie alle auf der Pharmacie litteraire willkommen und können dort einfach sie selbst sein und bekommen die Hilfe, die sie brauchen. Denn jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Egal, ob der kleine Junge, der kein Wort spricht, die rebellische Jugendliche oder der werdende Vater. Sie alle helfen sich gegenseitig und müssen am Ende dann dem Schiff helfen, dass sie alle verbindet.
Die Einschübe aus der Enzyklopädie, die Perdu schreibt, fügen dem ganzen noch eine wunderschöne Besonderheit hinzu, die das Buch zu einem absoluten Lesehighlight macht.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Spannend und besonders

Die letzte Erzählerin
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Dieses Sci-Fi Jugendbuch hat mich extrem interessiert. Der Klappentext und das Cover haben mich sofort angesprochen und ich war sehr neugierig. Die Geschichte, um die Zerstörung der Erde, die Suche nach ...

Dieses Sci-Fi Jugendbuch hat mich extrem interessiert. Der Klappentext und das Cover haben mich sofort angesprochen und ich war sehr neugierig. Die Geschichte, um die Zerstörung der Erde, die Suche nach einer neuen Heimat und die Rebellion und Übernahme der Macht einer Gruppe ist genauso spannend, wie ich erwartet habe.
Die Geschichte hat etwas Politisches, etwas Nachdenkliches und etwas ganz Besonderes. Ich habe sehr mit Petra mitgefiebert und mochte die indigenen Einflüsse, die durch ihren Stammbaum in das Buch kamen. Sie versucht alles, um die ganze Zeit nach vorne zu schauen und wieder zu machen, egal welche Stolpersteine ihr in den Weg gelegt werden. Doch sie versucht nicht nur sich selbst zu retten, sondern auch die anderen, was sie einem umso sympathischer macht. Die "Cuentos", die sie erzählt, haben alle immer eine wichtige Nachricht, die sie ihren Zuhörern aber auch dem Leser mitgibt.
Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen. Die Message, die das Buch vermittelt, ist wichtig und wird sehr gut rüber gebracht. Es ist ein tolles Buch, dass ich sehr gerne empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Spannend, humorvoll und skurril

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
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Das Buch har mir richtig gut gefallen. Die Charaktere sind so einzigartig und ein wenig skurril, dass sie mich von der ersten Seite an in der Hand hatten. Der Kriminalfall war für mich in der Geschichte ...

Das Buch har mir richtig gut gefallen. Die Charaktere sind so einzigartig und ein wenig skurril, dass sie mich von der ersten Seite an in der Hand hatten. Der Kriminalfall war für mich in der Geschichte eher nebensächlich. Es geht viel mehr um die Personen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Um die Hilfe, die sie sich gegenseitig in der neu gegründeten Detektei sind und die Freundschaften, die entstehen.
Der Schreibstil ist super schön flüssig und man kann sich sehr schnell in die Geschichte fallen lassen. Überraschend ist die Auflösung des Falles nicht, aber darum geht es wie gesagt auch gar nicht. Man liest aus mehreren Perspektiven, wodurch man auch alle Personen sehr gut kennenlernt und schnell einschätzen und ins Herz schließen kann. Besonders süß ist natürlich die Idee mit dem Eichhörnchen Frau Gunilla. Sie muss man einfach lieben und sie ist sogar entscheidend an der Auflösung beteiligt. ;)
Ich freue mich schon sehr auf weitere Bände der Hausboot-Detektei!!

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Veröffentlicht am 01.03.2023

Spannende und romantische Fantasy

Midnight Princess 1: Wie die Nacht so hell
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Vanya ist die 100. Prinzessin. Das macht sie zu etwas Besonderem, denn nur sie kann die Flüche brechen, die auf ihrem und dem Nachbarreich liegen. Ihr Reich wurde der Liebe beraubt. Jeder, der sich verliebt, ...

Vanya ist die 100. Prinzessin. Das macht sie zu etwas Besonderem, denn nur sie kann die Flüche brechen, die auf ihrem und dem Nachbarreich liegen. Ihr Reich wurde der Liebe beraubt. Jeder, der sich verliebt, stirbt. Ihre Nachbarn leben in absoluter Finsternis. Deshalb halten ihre Eltern sie versteckt. Doch Vanya hat genug und macht sich auf den Weg nach Nordgand an den Hof der ewige Mitternacht. Alle drei Jahre werden drei Südganderinnen per Zufall ausgewählt und nach Nordgand geschickt. Sie schmuggelt sich dazu und verlässt Südgand. Eigentlich will sie nur etwas aus Nordgand mitbringen, dass ihren Eltern beweist, dass sie für sich selbst sorgen kann. Doch dann wird sie vom König zu seiner Favoritin erklärt und kann Nordgand nicht so einfach wieder verlassen. Immer wieder trifft sie auf den Nachtfae Kenric. Er befasst sich schon seit langem damit eine Möglichkeit zu finden den Fluch zu brechen. Beide kennen sie sich sehr gut mit Kräutern aus und tun sich zusammen. Dabei darf niemand von Vanyas Geheimnis erfahren, da sie sonst in Lebensgefahr gerät.

Die Geschichte um Vanya und Kenric ist sehr spannend und konnte mich schnell für sich begeistern. Ich mochte die selbstständige und manchmal eine wenig eigensinnige Vanya und den verschlossen Kenric. Man konnte sofort die Chemie zwischen ihnen spüren. Auch die Idee mit dem Fluch fand ich super. Zwei Königreiche, die verflucht wurden und nur von der 100. Prinzessin des einen Reiches gerettet werden können. Doch die Prinzessin kann nur ein Reich vom Fluch erlösen und wird von ihren Eltern deshalb beschützt und geheimgehalten. Das hat dem ganzen eine ordentliche Portion Spannung gegeben, die mir gut gefallen hat.

Der Schreibstil war toll zu lesen und hat direkt Bilder im Kopf erzeugt. Die Charaktere mochte ich, wie gesagt, sehr gern. Auch die Nebencharaktere fand ich toll ausgearbeitet und sie haben die Geschichte super ergänzt. Das einzige was mich minimal gestört hat waren 1-2 winzige Längen, durch ich aber wegen der tollen Sprache trotzdem gut durchgekommen bin.

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gute gefallen und sie macht definitiv neugierig auf den zweiten und finalen Band.

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Veröffentlicht am 01.03.2023

Spannend von der ersten Seite

Etage 13 - Es gibt kein Entkommen, und deine Zeit läuft ab
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Ein spannender Escape-Thriller, der mich von den ersten Seiten gefesselt hat.

Es geht um Kate, die nach einigen schweren Monaten zu einem Vorstellungsgespräch geht. Dieses findet im The Mirror, einem ...

Ein spannender Escape-Thriller, der mich von den ersten Seiten gefesselt hat.

Es geht um Kate, die nach einigen schweren Monaten zu einem Vorstellungsgespräch geht. Dieses findet im The Mirror, einem modernen Bürogebäude in London statt. Erst scheint alles normal, doch dann entwickelt sich das Gespräch in eine immer merkwürdigere Richtung. Schließlich stellt sie fest, dass sie in der 13. Etage eines Gebäudes gefangen gehalten wird, in das wegen der verspiegelten Fenster von außen niemand hineinsehen kann. Sie versucht alles um zu entkommen und herauszufinden, wie das alles passieren konnte. Schließlich hat sie nie etwas verbrochen. Es kann also nur eine Verwechslung sein, oder?

Das Buch hat mich optisch und vom Klappentext sofort angesprochen und es hat mich nicht enttäuscht. Ich war von der ersten Seite gefesselt. Die Geschichte ist so gelungen aufgebaut, dass man immer weiter hineingezogen wird. Man beginnt sich selbst zu fragen, wann die Wahrheit gesagt wird und wie das ganze zustande kam. Am Ende gab es ein paar Wendungen, die mich tatsächlich noch ein wenig überraschen konnten.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und nahbar. Durch die Perspektivwechsel bekommt man nicht nur einen Einblick in Kates Gefühlswelt, sondern auch in die von ihrem Entführer Joel. Das fand ich besonders spannend, weil man seine Zweifel hin und wieder mitbekommt und es das schwer macht, in ihm nur den Bösewicht zu sehen.
Das Ende fand ich wirklich gelungen. Mehr kann ich ohne zu Spoilern natürlich nicht dazu sagen.
Das einzige was mich ein bisschen gestört hat, war manchmal Kates Verhalten. Das konnte ich nicht immer nachvollziehen und sie ist mir manchmal kurzfristig auf die Nerven gegangen. Das hat aber dem Buch ansonsten keinen Abbruch getan und ich habe es trotzdem sehr gerne gelesen, da das wirklich nur manchmal der Fall war.

Insgesamt hat mir das Buch unheimlich gut gefallen und ich habe es super schnell durchgelesen, weil es mich einfach so gefesselt hat. Deshalb kann ich es nur jedem empfehlen, der gerne spannende Thriller liest.

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