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Veröffentlicht am 16.02.2020

Eine Liebesgeschichte, die alles hat

Sag's nicht weiter, Liebling
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Titel: Sag's nicht weiter, Liebling
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€

Zum Inhalt:

Emma Corrigan scheint vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben geht schief, und jetzt auch noch das: ...

Titel: Sag's nicht weiter, Liebling
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€

Zum Inhalt:

Emma Corrigan scheint vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben geht schief, und jetzt auch noch das: Sie sitzt in einem von Turbulenzen geschüttelten Flugzeug und sieht ihr letztes Stündlein gekommen. In Panik legt Emma eine dramatische Lebensbeichte ab: Jedes Geheimnis, jede jemals geäußerte Lüge bricht aus ihr heraus. Zu dumm, dass sich Emmas Sitznachbar ausgerechnet als ihr oberster – und zudem äußerst attraktiver – Chef entpuppt ...

Meine Meinung:

Zu allererst muss ich sagen, dass ich auf dieses Buch durch den Film aufmerksam geworden bin. Vor einigen Monaten bin ich über den Trailer gestolpert und habe mich da sofort in die Geschichte verliebt. Daraufhin habe ich dann gewartet, dass der Film endlich in Deutschland in die Kinos kommt, was allerdings nicht passiert ist.
Und am 14.02.2020 war es dann endlich soweit, der Film kam auf DvD raus und ich habe mir bereits fest vorgenommen ihn zu schauen.

Das Cover des Buches betreffend, finde ich es sehr schön. Es sieht so aus, als würden die zwei Personen auf dem Cover ein Geheimnis miteinander teilen und sich hinter den Tulpen verstecken, damit niemand sie belauschen kann.

Was das Buch betrifft, so fand ich es wirklich sehr gut. Die Geschichte von Emma und Jack war sehr spannend zu verfolgen, besonders die Stelle in der sie Jack ihr ganze Geheimnisse erzählt, war sehr unterhaltsam gewesen.

Beide waren sehr sympathische Charaktere und der Schreibstil von Sophie Kinsella ist wirklich einfach nur zum wohlfühlen und entspannen. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und ich habe es geliebt ihre Geschichte zu lesen.

Emma befindet sich zu Anfang des Buches in einer Beziehung in der sie aber nicht sehr glücklich zu sein scheint. Auf den ersten Seiten fand ich hat man gemerkt, dass sie auch etwas verpeilt ist. Sie verspürt großen Druck, etwas gutes aus sich zu machen, da ihre Cousine bereits ein eigenes Reisebüro hat und sie gerne auch so erfolgreich wäre.
Meiner Meinung nach hat man im Verlauf des Buches wirklich gut Emma's Entwicklung verfolgen können. Sie hat gemerkt, was sie glücklich macht und was nicht und hat sich auch von einigen Dingen oder besser gesagt Personen getrennt.

Emma's Freund Connor kam mir manchmal etwas zu überangagiert vor. Dennoch war er eins sehr guter Kerl, der das Beste für Emma wollte nur leider war er das nicht.

Was Jack betrifft, so war auch er mir ein sehr sympathischer Charakter. Ihm fällt es schwer Menschen zu vertrauen. Er ist Emma's Chef und eine große Nummer in dem Unternehmen in dem sie arbeitet. Allerdings muss ich sagen, dass es auch eine Stelle im Buch gab in dem ich sehr enttäuscht von ihm gewesen bin. Dennoch hat er mir bewiesen, dass all seine Handlungen einen guten Grund hatten, weswegen ich ihm nicht lange böse gewesen bin.

Die Liebesgeschichte der Beiden fand ich wirklich spannend zu verfolgen. Sie war sehr süß und gut nachvollziehbar. Ebenfalls gab es ein paar Hürden, die beide zu bewältigen hatten, was der ganzen Geschichte auch noch ein wenig mehr tiefe verliehen hat.

Außerdem gab es immer wieder Szenen bei denen ich Lachen musste oder mir ein schmunzeln nicht verkneifen konnte, was die ganze Geschichte immer wieder aufgelockert hat.

Außerdem finde ich gab es in diesem Buch auch eine wichtige Botschaft: Es gibt gute Geheimnisse und schlecht, manche sollte man wirklich einfach für sich behalten und andere sollte man teilen. Dennoch ist es vollkommen okay Geheimnisse zu haben. Aber wenn dir jemand sein Geheimnis anvertraut, dann solltest du auch alles daran setzen es für dich zu behalten.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gefallen, es gab eine Moral, eine süße Liebesgeschichte und ein wenig Witz, was einfach nur die perfekte Kombination ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2020

Eine originelle Geschichte, die sich super gut lesen lässt

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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Zum Inhalt:
Schwarz oder weiß?
Welche Seite wählst du in diesem Spiel um Liebe und Tod?

Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch – und das ...

Zum Inhalt:
Schwarz oder weiß?
Welche Seite wählst du in diesem Spiel um Liebe und Tod?

Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch – und das bis heute, obwohl aus den Anwesen längst Internate geworden sind. Von alledem ahnt Alice nichts, als sie für eine Summer-School nach Chesterfield kommt. Die Zeichen auf den Handgelenken ihrer Mitschüler fallen ihr nicht auf, dafür fesselt der charmante, wenn auch undurchschaubare Vincent umso mehr ihre Aufmerksamkeit. Sein Lächeln lässt sie alles um sich herum vergessen – bis Alice eines Morgens eine ihrer Mitschülerinnen versteinert im Wald entdeckt und auch auf ihrem eigenen Handgelenk das Symbol einer Schachfigur auftaucht …

Meine Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und sehr passend. Da sich sehr viel in dem Buch um Schach dreht und für welche Seite Alice sich am Ende entscheiden wird. Ebenfalls ist der Hintergrund des Cover des 1. Bandes ja schwarz und des des 2. weiß, was ich auch sehr passend finde.

Die Idee mit den Schachfiguren ist unglaublich gut und nichts was an vorher so bereits schon einmal gelesen hat. Alice war mir bereits von Anfang an sehr sympathisch. Gemeinsam mit ihr habe ich viele Vermutung angestellt, was alles zu bedeuten hat.

Auch war ich bereits von Beginn an ein großer Jackson Fan und ein noch viel größerer Curse Fan, welcher ein Katze ist und einen mit seinen sarkastischen Kommentaren immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Vom weißen König war ich bereits von Anfang an kein großer Fan und dies hat sich durch das gesamte Buch gezogen.

Die Geschichte war wirklich sehr spannend zu verfolgen, manchmal hätte ich mir gewünscht mit Alice reden zu können und ihr einen Tipp zu geben, aber gerade diese Moment haben, dafür gesorgt, dass ich das Buch nur noch besser fand.

Der Schreibstil von Stella Tack ist sehr gut. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich kann es gar nicht erwarten zu erfahren, wie es im zweiten Teil weitergehen wird. Ich bin auf jeden Fall ein großer Fan von Stella Tacks Schreibstil. Er ist leicht und super zum entspannend und dennoch ist alles sehr spannend geschrieben, so dass es nicht langweilig wirkt. Besonders nach diesem unglaublichen Cliffhanger am Ende. Ich kann es einfach kaum erwarten, dass der 2. Band im Dezember endlich erscheint um zu erfahren, wie es mit Alice weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2020

Leider nicht sehr spannend

Perfect Mistake
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Inhalt:
Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe ...

Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ...

Inhalt:
Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe ...

Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich ... oder?

Meine Meinung:
Ich hatte mich riesig darauf gefreut das Buch zu lesen muss aber leider sagen, dass mir das Buch am Ende nicht so gut gefallen hat. Das Buch spielt sowohl in der Gegenwart, als auch 7 Jahre zuvor, wo Adele Pete zum ersten mal begegnet ist. Zwischen beiden liegt ein Altersunterschied von 15 Jahren. Jedoch war Adele dies schon mit 18 ziemlich egal. Was mich ein bisschen gestört hat, war das der Altersunterschied beiden und auch allen anderen völlig egal zu sein schien. Auch ging mir am Ende alles sehr schnell. Insgesamt muss ich sagen, dass nicht so viel spannendes passiert ist, da alles was spannend hätte werden können immer direkt aufgelöst wurde. Den Schreibstil fand ich dafür sehr gut, was wahrscheinlich auch der Grund dafür war, dass ich schnell voran gekommen bin. Ich hätte mir einfach noch mehr gewünscht und vielleicht auch irgendeinen Höhepunkt.

Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein magisches Abenteuer

Game of Gold
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Titel: Game of Gold
Autor: Shelby Mahurin
Verlag: Dragonfly
Preis: 18,00 €


Zum Inhalt:

Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter ...

Titel: Game of Gold
Autor: Shelby Mahurin
Verlag: Dragonfly
Preis: 18,00 €


Zum Inhalt:

Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt …
Hexen zaubern, Hexen rächen. Aber Lou liebt.

Meine Meinung:

Ich war wirklich begeistert von diesem Buch. Es war super spannend Lou’s Geschichte zu verfolgen. Während des Lesens sind bei mir immer wieder viele Fragen aufgetaucht, die zum Ende hin beantwortet wurden. Das Buch spielt in seiner eigenen Welt in der Hexen leben und diese von Hexenjägern gejagt werden.

Lou war mir sehr sympathisch. Sie ist stark und musste einen großen Verrat erleben. Einen Hexenjäger zu heiraten, hatte sie nie geplant, aber das Schicksal hat ihr einen üblen Streich gespielt. Obwohl Lou versucht dagegen anzukämpfen und sich nicht in den Feind, einen Hexenjäger, zu verlieben muss sie sich doch recht schnell eingestehen, dass sie ihr Herz an ihn verloren hat. Aber wie soll sie je mit ihm glücklich werden, wenn er sie töten würde, sollte sie ihm jemals die Wahrheit über sich selbst verraten?

Reid war mir auch sehr sympathisch. Er wollte eigentlich nie heiraten und sich erst recht nicht verlieben, da sein Herz noch an einer anderen hängt. Dennoch ist er sehr Pflichtbewusst, weswegen er zustimmt als der Erzbischof ihn mit Lou verheiratet. Am Ende ist es auch gar nicht so schlimm mit Lou verheiratet zu sein, denn er verliebt sich in ihre geheimnisvolle, sture und sarkastische Art.

Mir hat die Dynamik der beiden wirklich gut gefallen. Was ich nicht so toll fand war, dass die Autorin am Ende es so geschrieben hat, dass jeder alle Geheimnisse kannte außer Reid. Das hat ihn sehr naive wirken lassen, aber wie heißt es so schön: “Liebe macht blind.”. Dennoch war es merkwürdig, dass am Ende alle Geheimnisse aufgedeckt wurden und es so schien, als hätte jeder die Antwort bereits gewusst außer ihm. Das tat mir für ihn sehr leid, weil er bisher immer als ein sehr schlauer Charakter dargestellt wurde.

Auch gab es einige Nebencharaktere, die ich wirklich gemocht habe. Allen voran Lou's Freundin Coco. Sie war wirklich ein herzensguter Mensch und immer besorgt um Lou. Beide sind schon seit langer Zeit miteinander befreundet und passen aufeinander auf.
Ein weiterer Charakter, den ich sehr gern hatte, war Ansel. Er glaubt an das Gute in jedem und sieht die Welt nicht nur in Schwarz-Weiß. Obwohl auch er ein Hexenjäger ist, glaubt er das nicht alle Hexen böse sind, entgegen dem was ihm beigebracht wurde.Außerdem stand er immer auf Lou's Seite, was ihn mir sehr sympathisch gemacht hat.
Auch Madame Labelle war jemand der einem am Anfang etwas merkwürdig vorgekommen ist und von dem man nicht ganz wusste, was ihr Absichten sind. Aber im Verlauf der Geschichte hat man immer mehr mitbekommen, wie sie im Zusammenhang mit allem steht.

Den Schreibstil von Shelby Mahurin fand ich auch wirklich sehr gut. Es war einfach super entspannt das Buch zu lesen. Einerseits war es sehr spannend geschrieben und vor allem die Szenen zwischen Reid und Lou haben Spaß gemacht zu lesen. Andererseits konnte man sich auch gut in die Lage der Charaktere versetzen und nachvollziehen, wieso sie so handeln, wie sie es tun.

Am Ende haben sich noch ein paar Dinge entwickelt von denen ich nicht gedacht habe, dass die Geschichte so weitergehen wird. Aber das hat alles nur noch spannender gemacht, was ich wirklich gut fand.

Eigentlich bin ich kein Fan von Büchern, die eher französisch angehaucht sind. So fand man in diesem Buch immer wieder Wörter oder Wortgruppen auf französisch. Allerdings muss ich sagen, dass ich das bei diesem Buch nicht so schlimm fand. Meiner Meinung nach hat das sogar sehr gut gepasst und alles ein wenig mystischer und spannender gemacht.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weitergehen wird und kann es kaum erwarten bis der nächste Teil erscheinen wird.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der magische Abenteuer liebt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2020

Eine düsteres Abenteuer

Das neunte Haus
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Titel: Das Neunte Haus
Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Preis: 18,00€

Inhalt:

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit ...

Titel: Das Neunte Haus
Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Preis: 18,00€

Inhalt:

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …

Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.


Meine Meinung:

Das Cover des Buches finde ich wunderschön. Meiner Meinung nach passt es sehr gut zu dem Buch und durch die eher dunklen Farben, weiß man schon dass es eher etwas düsterer werden wird.

Schon seit dem ich die englische Version von dem Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. So hatte ich am Anfang das Gefühl, direkt in die Geschichte hineingeworfen zu werden, was es für mich schwierig gemacht hat an dem Buch dran zu bleiben.

Ich fand die Idee der Autorin aber auf jeden Fall sehr gut. Die Handlung des Buches findet an der Universität Yale statt. Sich vorzustellen, dass an einer so großen Uni, die so gut wie jeder kennt, eine Idee zu entwickeln bei der es acht verschiedenen Häuser gibt, die alle Magie betreiben ist wirklich unglaublich. Dabei ist alles auch noch super düster und ein wenig gruselig angehaucht.

Allerdings gibt es auch ein neuntes Haus: Lethe. Es wurde gegründet um die anderen acht Häuser zu überwachen und einzuschreiten falls etwas schief läuft.

Besonders toll fand ich, dass es am Ende des Buches noch eine Beschreibung aller Häuser gab, so konnte man auch immer den Überblick behalten.

Am Anfang gab es bei mir viele Verwirrungen mit den Namen, so ist der Hauptcharakter des Buches Alex Stern, aber ihr eigentlicher Name ist Galaxy Stern, was nicht wirklich erklärt wurde, weswegen ich erst verwirrt war, wer Galaxy ist. Außerdem hat sie noch einen verdeckten Namen bei Lethe.

Sie hat ein Stipendium bekommen, wofür sie allerdings dem neunten Haus beitreten musste. Ich muss sagen, dass es mir bei ihr ein wenig schwer viel mit ihr warm zu werden.

Außerdem erfahren wir in Zeitsprüngen immer wieder etwas über Alex Vergangenheit, wobei man lernt, dass sie nicht unbedingt dem Idealbild eines Romanhelden entspricht. Aber ich denken, genau das war es gewesen, was Leigh Bardugo uns damit zeigen wollte. Kein Mensch ist perfekt und Charaktere in Büchern sollten auch nicht perfekt gemacht werden.

Ebenfalls ist da noch Daniel Arlington, der aber eigentlich nur Darlington genannt wird. Er ist Alex “Lehrer” und bringt ihr alles bei, was sie wissen muss. Außerdem ist er ein echter Gentleman. Seine Aufgabe für Lethe ist ihm sehr wichtig, weswegen er am Anfang auch nicht ganz damit einverstanden ist, dass Alex sein Schützling wird. Allerdings muss auch er schnell feststellen, dass hinter ihr mehr steckt, als er im ersten Moment vermuten mag.

Den Schreibstil von Leigh Bardugo finde ich wirklich gut. Sie hat ein beeindruckendes Talent mit Wörtern umzugehen. Aber auch ihre Charaktere sind meiner Meinung nach sehr komplex. Sie erfüllt nicht die typischen Klischees, was sowohl positiv als auch negativ sein kann, denn auch wenn man nach all den Geschichten, die man schon gelesen hat sich manchmal doch einfach ein Buch wünscht in dem es keine Klischees gibt, braucht man sie doch ab und zu einmal.

Dieses Buch ist definitiv keins für zwischendurch. Man sollte sich vollkommen auf dieses Geschichte konzentrieren, denn sonst denke ich wird es einem schwer fallen, die Handlungen zu verstehen.

Alles war sehr düster, dunkel und vielleicht auch ein wenig gewalttätig, so würde ich sagen, dass das Buch nicht unbedingt etwas für jeden ist. Aber ich fand das Buch wirklich sehr spannend und mystisch, was es für mich sehr interessant gemacht hat, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es hier weitergeht und hoffen, dass wir nicht zulange warten müssen bis das nächste Buch herauskommt.