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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2020

hoher Wohlfühlfaktor!

Ausgerechnet Alabama
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Zum Inhalt:

Nachdem Susan Parker von ihrem großen Erbe erfährt, bringt dies ihre ganze Welt durcheinander. In Alabama hat sie die Möglichkeit mehr über ihre Familie herauszufinden, doch nicht nur das ...

Zum Inhalt:

Nachdem Susan Parker von ihrem großen Erbe erfährt, bringt dies ihre ganze Welt durcheinander. In Alabama hat sie die Möglichkeit mehr über ihre Familie herauszufinden, doch nicht nur das hält sie an dem Ort, auch ein gewisser Mann ...

Meine Meinung:

Mit diesem Roman haltet ihr einen leichten, schönen Liebesroman in den Händen, der sich neben romantischen Einschüben auch mit Familiengeheimnissen und den eigenen Wurzeln auseinandersetzt. Das Cover ist ein Traum und passt perfekt zur Geschichte. Auch Diana P. Lavender konnte mich als Autorin überzeugen. Sie schreibt wunderbar flüssig und nachdem ich einmal in die Story hineingefunden hatte, lies es sich sehr gut weglesen. Ein Problem entpuppte sich jedoch in der Erzählerperspektive. Sie machte mir den Einstieg recht schwer und mir fiel es nicht leicht, Gefühle zu den Charakteren aufzubauen. Dies zog sich über den gesamten Roman und war für mich leider der größte Kritikpunkt, schließlich leben Bücher von Gefühlen, die sie in dem Leser auslösen. Die Hauptprotagonistin Susan Parker war mir trotz allem sehr sympathisch. Sie ist eine starke Frau, die trotz ihrem tragischen Einstieg in das Leben ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Authentizität hat. Sie beeindruckte mich immer wieder mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit. Ihr Erbe in Alabama gibt ihr die Möglichkeit, ihre Familie kennenzulernen und es war immer spannend mitzuverfolgen, welche Erkenntnisse sich als nächstes erschlossen. Es wird nicht nur aus Susans Sicht geschrieben, sondern auch aus Jeff´s - dem zweiten Protagonisten. Er war einfach toll und hat frischen Wind in die Geschichte hineingebracht. Sicherlich war er teilweise recht Selbstverliebt, doch in gleichem Maße auch charmant, mit einem großen Herzen! Die Liebesgeschichte hätte für mich noch mehr in den Vordergrund gerückt werden können, da mich die teilweise langen Beschreibungen und Dramen doch etwas abgeschreckt haben. Das Finale hat mich dann jedoch noch von dem Buch überzeugen können, denn dies war unvorhersehbar und einfach spannend!

Fazit:

Wenn ihr gerne Wohlfühlgeschichten lest, ist dies das richtige für euch! Eine leichte Liebesgeschichte und spannende Familiendramen treffen in der einzigartigen Kulisse von Alabama aufeinander.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2020

Toller Abschluss der Dilogie

A is for Abstinence
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[könnte Spoiler enthalten, da Band 2]

Zum Inhalt:

Nach Kyles geplatzter Verlobung, strukturiert der Superstar sein Leben um. Er sucht etwas festes und denkt immerzu an Valerie. Ob es sich lohnt für diese ...

[könnte Spoiler enthalten, da Band 2]

Zum Inhalt:

Nach Kyles geplatzter Verlobung, strukturiert der Superstar sein Leben um. Er sucht etwas festes und denkt immerzu an Valerie. Ob es sich lohnt für diese Liebe zu kämpfen?

Meine Meinung:

"A is for Abstinence" ist der zweite Band der Kellywood Dilogie von Kelly Oram. Er knüpft an den ersten Band an und wird statt wie im ersten Band, nun aus Kyles Sichtweise erzählt. Der Schreibstil gefiel mir auch hier unheimlich gut. Kelly schreibt sehr flüssig, detailliert und mit viel Gefühl, was mir sehr gut gefallen hat. Ich bin auch sehr gut in die Geschichte hineingekommen, da mir der erste Band "V is for Virgin" noch gut in Erinnerung war und ich mich schon sehr gefreut hatte, Kyles Sicht der Dinge zu erfahren. Dieser Band konnte mich in vielen Dingen mehr überzeugen. Zunächst einmal bekam ich nun einen tiefen Einblick in Kyles Welt, was mir in Band 1 etwas gefehlt hat. Er ist in seinem Charakter enorm gewachsen und hat sich in vielerlei Hinsicht zum positiven entwickelt. Sein Durchhaltevermögen, seine Liebe zur Musik und seine Einsicht konnten mich vollends überzeugen. Valerie, die zweite Hauptprotagonistin, ist mir zwar etwas unnahbar erschienen und ich konnte mich bis zum Ende nicht zu hundert Prozent in sie hineinversetzen, doch auch sie entwickelte sich mit der Zeit zu einer mutigen, starken, selbstbewussten Frau, die weiß was sie will und große Ziele in ihrem Leben hat. Das Thema der Jungfräulichkeit, welches einen zentralen Schwerpunkt der Geschichte ausmacht, wurde sehr gut umgesetzt und ich finde es toll, dass Kelly Oram sich diesem Thema angenommen hat. Die Geschichte wurde authentisch und leicht erzählt und ich mochte die Liebesgeschichte unheimlich sehr. Das Finale des Buches machte es mir allerdings sehr schwer. Plötzlich ging alles sehr schnell und ich hatte das Gefühl, dass es nicht zur Geschichte passte, doch auch wenn ich hier einen großen Punkt abziehe, hat dieses Buch seine vier Sterne verdient.

Fazit:

Eine süße, leichte Liebesgeschichte und Protagonisten, die sich über die Jahre hinweg weiterentwickelten, machten diese Story zu etwas wunderschönem. Mich konnte der zweite Band- und damit das Finale sehr überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2020

Lest es!

Der Babylon-Plan
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Zum Inhalt:

Eine Weltgemeinschaft ist das Ziel, einer Gruppe von Verschwörern. Sie wollen die Menschen gleichschalten und nehmen jedes Risiko in Kauf. Eine Gruppe von Leuten findet sich durch verschiedenste ...

Zum Inhalt:

Eine Weltgemeinschaft ist das Ziel, einer Gruppe von Verschwörern. Sie wollen die Menschen gleichschalten und nehmen jedes Risiko in Kauf. Eine Gruppe von Leuten findet sich durch verschiedenste Umstände und will diesen Plan vereiteln ...

Meine Meinung:

Mit dem Lion-Daniels-Roman "Der Babylon Plan" startet eine neue Buchreihe des Autors Daniel Kowalsky. Es handelt sich hierbei um einen spannungsgeladenen Jugendroman, der meiner Meinung nach jedoch auch die Erwachsene Altersgruppe anspricht, da er aktuelle Themen, wie Manipulation, Virenforschung und Einheitsdenken aufweist. Zunächst einmal ist der Schreibstil des Autors sehr flüssig. Trotz der wechselnden Personen, aus dessen Sichten geschrieben wird, behält man immer den Überblick und gleichzeitig Einblick in die unterschiedlichen Schichten des Buches. Der Titel des Romans erschließt sich sehr schnell, da es sich hier um einen Bezug von der biblischen Geschichte "Turmbau von Babel" zu der gegenwärtigen beziehungsweise zukünftigen weltlichen Situation handelt. Es wird bewusst darauf eingegangen, wie wir Menschen hinsichtlich Medien, oder anderen Institutionen, beeinflusst und gleichgeschaltet werden können. Ich habe den Roman verschlungen, da er wirklich spannend geschrieben ist und gleichzeitig fundamentierte Beispiele bringt, die zum nachdenken anregen. Es handelt sich zwar um einen biblischen Vergleich, doch ich finde gerade für Nichtchristen ist es spannend zu erfahren, welche Zusammenhänge es geben kann. Insgesamt konnte mich die Handlung wirklich überzeugen, genauso wie die Protagonisten des Buches, die aus unterschiedlichsten Verhältnissen aufeinandertreffen. Jacqueline beispielsweise wurde von der Organisation gefasst und als Versuchskaninchen missbraucht, ihr Freund Lion Daniels beschließt durch die Entwicklungen, sich der Organisation zu stellen. Es prallen viele Welten aufeinander und gerade das war für mich sehr faszinierend zu verfolgen.

Fazit:

Mit viel Spannung und fundamentierten Analysen, schaffe es der Autor mich zu überzeugen. Aktuelle Themen werden hier beleuchtet, die zum nachdenken und diskutieren anregen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2020

Bester Band der Reihe

Marriage on Madison Avenue
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Zum Inhalt:

Nach etwas unglücklichen Zufällen, geben die besten Freunde Audrey und Clarke vor, verlobt zu sein. Eigentlich wollten sie diese so früh wie möglich wieder lösen, doch wie immer kommt es anders ...

Zum Inhalt:

Nach etwas unglücklichen Zufällen, geben die besten Freunde Audrey und Clarke vor, verlobt zu sein. Eigentlich wollten sie diese so früh wie möglich wieder lösen, doch wie immer kommt es anders als erwartet ...

Meine Meinung:

Mit dem Liebesroman "Marriage on Madison Avenue" endet die Central-Park-Trilogie. Dieser Band entpuppte sich als bester Band der Reihe. Der Schreibstil von Lauren Layne ist schon wie in den vorherigen Büchern sehr flüssig und versprüht eine richtige Wohlfühlatmosphäre. Auch wenn der Roman aus der dritten Person erzählt wurde, einem Erzählstil, den ich nicht unbedingt bevorzuge, tat dies dem Werk keinen Abbruch. Erzählt wird außerdem aus den Sichtweisen der Hauptprotagonisten Clare und Audrey. Dies wurde, wie auch in den vorherigen Bänden, nicht namentlich abgegrenzt, was leider an der ein- oder anderen Stelle zu Verwirrung geführt hat - jedoch nur in kleinem Maße. Audrey tritt als erste in Erscheinung. Sie ist eine offene Persönlichkeit, die immer sagt was sie denkt, ehrlich ist und als Influencer einen großen Bekanntheitsgrad genießt. Ich fand sie einfach toll und sie hat das Buch auch zu etwas besonderem gemacht. Clarke ist Audreys bester Freund und auch er war mir unheimlich sympathisch. Er ist offen, einfühlsam und als bester Freund unschlagbar. Außerdem ist Clarke der typische Junggeselle, was die Scheinverlobung, derer sich beide aussetzen, zu einem Drahtseilakt macht. Die Freundschaft zwischen Clarke und Audrey ist wunderschön dargestellt und man spürt schon von Anfang an die tiefe Verbundenheit, die sie zueinander haben. Sie sind ein eingespieltes Team, weshalb sich die Scheinverlobung dann doch etwas anders entwickelt, als ursprünglich geplant war. Ich habe mich richtig wohlgefühlt in den Seiten. Es hat mich emotional zwar nicht zu hundert Prozent abgeholt, doch wenn man ein leichtes, lockeres Buch lesen möchte, ist dieses gerade richtig.

Fazit:

Eine richtig süße, liebevolle Geschichte, die zum träumen einlädt und wunderschön erzählt wurde. Dieses ganz spezielle New Yorker Flair, konnte mich auch im letzten Band wieder überzeugen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Überzeugender Einstieg

Vicious Love
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Zum Inhalt:

Schon seit Emilia denken kann, wird sie von Vicious, dem Sohn der Arbeitgeber ihrer Eltern schikaniert. Als sie mit dem besten Freund von Vicious zusammenkommt, spürt sie jedoch den wahren ...

Zum Inhalt:

Schon seit Emilia denken kann, wird sie von Vicious, dem Sohn der Arbeitgeber ihrer Eltern schikaniert. Als sie mit dem besten Freund von Vicious zusammenkommt, spürt sie jedoch den wahren Hass und muss mit ungeahnten Konsequenzen leben ...

Meine Meinung

"Vicious Love" ist der erste Band der vierteiligen Sinners of Saint - Reihe von L.J. Shen. Alle Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen, doch die richtige Reihenfolge verhindert kleinere Spoiler. Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig gut. Sie schafft es ein Buch immer am höchsten Spannungspunkt zu halten. Mir wurde kein einziges Mal langweilig beim lesen und ich liebte den flüssigen Schreibstil. Geschrieben wird der Roman abwechselnd aus den Sichtweisen von Vicious und Emilia, was ich liebte. Vicious ist einer der interessantesten und spannendsten Charaktere gewesen, über den ich seit langer Zeit gelesen habe. Er ist düster, gezeichnet durch seine Vergangenheit und wahnsinnig arrogant. Er war durch und durch "Bad Boy" und man hat es ihm abgekauft! Emilia ist das typische Mauerblümchen, jedenfalls zu Anfang der Geschichte. Sie setzt die Bedürfnisse anderer immer vor ihre, ist sehr ehrgeizig und war mir sympathisch. Trotz, oder gerade weil Vicious und Emilia so verschieden waren, ist es spannend gewesen, die Leben beider und wie sie immer wieder aufeinandertreffen, mitzuverfolgen. Es hat mir viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen, vor allem, weil alles schlüssig und detailliert ausgearbeitet wurde. Zwischen Familiengeheimnissen, zweifelhaften Freundschaften und teils ungeahnten Wendungen, entstand ein sehr mitreißender Roman. Während der Geschichte von Vicious wurde man auch neugierig auf die anderen Charaktere, welche in den Folgeromanen eine große Rolle spielen. Kleine negative Punkte fand ich in teilweise vorausschaubaren Handlungen und einem recht unspektakulärem Finale. Auch Vicious veränderte sich zum Schluss meiner Meinung nach zu sehr.

Fazit:

Hiermit bekommt ihr eine Leseempfehlung. L.J Shen schreibt unfassbar gut, die Charaktere sind spannend mitzuverfolgen und das Drama passt perfekt in die Story hinein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere