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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2020

Leidenschaft pur

Tease & Please - befreit und bereit
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Zum Inhalt:

Nathan Hard, ein Angestellter des Tease & Please wird auf Körperverletzung verklagt. Die Anwältin Lexy Carter, soll dieses Problem aus der Welt schaffen, doch sie ist schockiert, als sie erfährt, ...

Zum Inhalt:

Nathan Hard, ein Angestellter des Tease & Please wird auf Körperverletzung verklagt. Die Anwältin Lexy Carter, soll dieses Problem aus der Welt schaffen, doch sie ist schockiert, als sie erfährt, was in dem Club eigentlich vor sich geht. Doch dies ist nicht das einzige Problem, denn Lexy und Nathan haben eine gemeinsame Vergangenheit, die ihnen im Weg stehen könnte ...

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Philippa L. Andersson gewesen und ich bin von ihrem wunderbar flüssigen und mitreißendem Schreibstil sehr beeindruckt gewesen. "Tease & Please - Befreit und Bereit" ist der 6. Band der Tease & Please - Reihe, bei welcher man allerdings die Bände unabhängig voneinander lesen kann, weshalb es mir auch sehr leicht gefallen ist, in die Geschichte von Nathan und Lexy einzutauchen. Es wird aus zwei Sichtweisen erzählt und beide knüpfen meist nahtlos aneinander an, weshalb der Lesefluss immer aufrecht erhalten wird. Nathan ist Mitarbeiter des Tease & Please, einem Club, für ganz spezielle Vorzüge. Er ist mir anfangs etwas unnahbar vorgekommen, doch mit der Zeit lernt man seinen Charakter kennen und ich fand seinen Beschützerinstinkt, sowie seine Grundsätze und Denkweisen sehr gut. Auch Lexy wurde mir über den Verlauf des Buches immer sympathischer. Sie begeisterte mich durch ihren starken Willen, ihrer Neugier und der Stärke, die sie durch viele Situationen beweist. Die Story konnte mich leider nicht zu hundert Prozent mitreißen, da alles sehr kurzlebig gewirkt hat. Ein Ereignis jagte das nächste und ich hätte gerne einen tieferen Einblick in die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten geworfen, sowie mehr "Alltag" miterlebt. Aus diesem Punkt litt auch der Spannungsbogen und es ist nicht so viel Gefühl bei mir angekommen, wie ich gehofft hätte. Dies sind aber meine einzigen Kritikpunkte, denn nichts desto trotz, hat man das Knistern, die Leidenschaft und die unausgesprochene Anziehung zwischen Nathan und Lexy gespürt. Die Verbindung zwischen den beiden war immer da und dieses Band stärkt sich von Kapitel zu Kapitel. Ob es Lexy schafft, den Fall zu lösen und wie sich die Verbindung zwischen Lexy und Nathan entwickelt, müsst ihr selbst lesen!

Fazit:

Ein mysteriöser Club, dessen Geheimhaltung oberste Priorität hat, ganz viel Leidenschaft und ein unausgesprochenes Knistern, lässt die Story aufleben. Nur die Schnelllebigkeit der Handlung, hat mich etwas gestört.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2020

Perfekt von der ersten bis zur letzten Seite

A Wish for Us
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Zum Inhalt:

Bonnie Faraday ist schockiert, als sie gemeinsam mit Cromwell Dean ein Musikprojekt bearbeiten muss. Der erfolgreichste Musiker Europas in der EDM-Szene ist unfreundlich zu ihr und zeigt keinerlei ...

Zum Inhalt:

Bonnie Faraday ist schockiert, als sie gemeinsam mit Cromwell Dean ein Musikprojekt bearbeiten muss. Der erfolgreichste Musiker Europas in der EDM-Szene ist unfreundlich zu ihr und zeigt keinerlei Kooperation. Er scheint eine Mauer um sich erbaut zu haben, die keiner überwinden kann und doch herrscht eine Gemeinsamkeit zwischen Bonnie und Cromwell, dessen Macht sich beide nicht entziehen können...

Meine Meinung:

Bevor ich zum Inhalt komme, möchte ich sagen, dass wahrscheinlich keine Rezension diesem Buch gerecht werden könnte, denn ich habe gefühlt - viel gefühlt, so viel, dass ich es nicht annähernd in Worte fassen könnte. Zunächst hat mich der Schreibstil von Tillie Cole von der ersten Seite an gefesselt. Er war fließend, mitreißend und perfekt poetisch für einen Roman. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Sichtweisen - Cromwells und Bonnies. Dies hat einem bei der Komplexität beider Charaktere sehr geholfen, nachvollziehen zu können, was in ihren Gedanken vorgeht. Cromwell ist von der ersten Seite an faszinierend. Er trägt Geheimnisse mit sich, die im Laufe des Buches aufgeklärt werden und jeder weitere Charakterzug, den man an ihm erkennt, macht interessanter. Auch Bonnie konnte ich sofort ins Herz schließen. Sie ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, durch ihre introvertierte, freundliche und tiefgründige Art. Beide Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein und doch hat Tillie Cole beide in perfekten Einklang gebracht. Das Thema, was mich am meisten gepackt und zu dem Buch gezogen hat, ist Musik. Musik spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle und je tiefer man in "A wish for us" eintauchte, desto größer wurde der Stellenwert dieses Themas in dem Buch. In noch keiner Geschichte habe ich derart viel gefühlt wie in dieser. Es war wie eine Komposition. Ein perfekt gespieltes Stück, von der ersten, bis zur letzten Seite. Ich habe gelacht, geschmunzelt, aber ich habe viel mehr geweint und nachgedacht. Das Buch hat mich wirklich gefordert und gleichzeitig war es so leicht, wie der Regen an einem Sommertag.

Fazit:

Dieses Buch weckt nicht nur Emotionen. Es berührt einen langfristig im tiefsten Inneren und bringt einen zum nachdenken, noch weit über die letzte Seite hinaus. "A wish for us" hat mein Herz doppelt so schnell schlagen lassen und meine Seele mit Musik erfüllt, die für immer bleibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2020

Liebenswerte Charaktere und spannendes Thema

Sinking Ships
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Zum Inhalt:

Carla hat panische Angst vor Wasser und genau diese Panik, birgt ein dunkles Geheimnis in sich. Als sie diese Angst auf einer Party einholt und in den Pool stürzt, wird sie von Mitchell gerettet, ...

Zum Inhalt:

Carla hat panische Angst vor Wasser und genau diese Panik, birgt ein dunkles Geheimnis in sich. Als sie diese Angst auf einer Party einholt und in den Pool stürzt, wird sie von Mitchell gerettet, dem letzten, von dem sie gerettet werden wollte ...

Meine Meinung:

Der wunderschön flüssige Schreibstil von Tami Fischer, den ich schon aus Burning Bridges kannte, hat mich auch dieses mal wieder komplett überzeugen können. Die Spannung und dieses ganz spezielle "Knistern" konnte ich in vielen Textabschnitten spüren und dies macht meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch aus. Das Cover sowie dessen Farben sind auch ein Traum und was ich besonders toll fand, dass in Sinking Ships aus den Sichtweisen von Carla und Mitchell erzählt wurde und nicht wie in Burning Bridges aus einer Sichtweise (was mich dort aber auch nicht störte). Der Prolog des Buches hat mich sofort in die Story eintauchen lassen. Er war so spannend und mitreißend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte mit lesen. Die Spannung hob und senkte sich während des Buches, was mir nur teilweise gefallen hat. Carla als weibliche Hauptprotagonistin ist eine starke, eigenwillige und schlagfertige Frau. Ich fand sie sehr beeindruckend und je mehr man in ihr Leben hineinschauen konnte, desto mehr Geheimnisse fanden sich, was mir als Leser natürlich sehr gefallen hat. Mitchell habe ich richtig ins Herz geschlossen. Ich liebte seine sanftmütige, freundliche und liebenswerte Art und habe den Kapiteln, in denen aus seiner Sicht erzählt wurde, entgegen gefiebert. Die Geschichte und die Thematik mit der Angst vor dem Wasser fand ich spannend und mitreißend. Es gab Höhen und Tiefen und alles in allem war es eine runde Story. Das Ende hat mir leider nicht gefallen. Ich bin kein Freund von Geschichten, deren Finale auf die letzten Seiten reduziert wird und bei Sinking Ships hätte ich mir ein ausführliches Ende sehr gewünscht, da recht viel aufeinandertraf zum Schluss.

Fazit:

Spannende Thematik trifft auf knisternde Romantik und tolle, vielschichtige Charaktere. Ich mochte die Geschichte zwischen Carla und Mitchell sehr, doch der Schluss des Buches, hat meine Begeisterung etwas gedämpft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2020

Wer sucht, wird finden!

Die Glaubenskriegerin
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Zum Inhalt:

Zakhira ist eine leidenschaftliche Muslimin. Sie beeindruckt, da sie die fleißigste von allen ist: sie liest und studiert den Koran, betet mehr als die meisten und folgt unaufhörlich den Gesetzen. ...

Zum Inhalt:

Zakhira ist eine leidenschaftliche Muslimin. Sie beeindruckt, da sie die fleißigste von allen ist: sie liest und studiert den Koran, betet mehr als die meisten und folgt unaufhörlich den Gesetzen. Sie ist sogar bereit, sich für den Djihad zu melden, doch plötzlich hat sie einen Traum, der sie zum nachdenken bringt und der sie Fragen stellen lässt, die ihre komplette bisher gekannte Welt auf den Kopf stellt ...

Meine Meinung:

"Wo immer er hintrat, verschwand die Dunkelheit. Und er hinterließ eine Spur des Lichts - nicht nur des Lichts, sondern des Lebens."

Wer starke und bewegende Zeugnisse, beziehungsweise Glaubensberichte lesen möchte, sollte an diesem Buch auf jeden Fall hängen bleiben. Es wird euch mit Mut und Zuversicht erfüllen und die Augen öffnen für die Welt, in welcher Christen verfolgt, bedroht und getötet werden, ihres Glaubens wegen. Zakhiras Geschichte beginnt in Pakistan und ihr Glaube gründet seit ihrer Geburt im Islam. Sie wurde von ihrer Mutter streng gläubig erzogen und lernte schon früh, sich an strenge, islamistische Regeln zu halten. Als Zakhiras Vater sich einer radikalen islamischen Gruppe anschließt, verändert er sich im Laufe der Zeit, zu einem extremen Nachfolger Allahs, was der Familie einen hohen Stellenwert und Bekanntheitsgrad in ihrem Wohnort einräumt. Zakhira beschließt noch besser zu werden, in allem was sie tut, damit sie die Aufmerksamkeit ihres Vaters bekommt, der sie schon seit Geburt vernachlässigt. Doch auf ihrem Weg zur Anerkennung Allahs, lernt Zakhira, alles zu hinterfragen und nachdem sie einen christlichen Arzt kennenlernt, der ihr rät, den Koran zu studieren und über diesen Fragen zu stellen, kommt sie ins nachdenken. Auch Träume folgen, in der sich Jesus ihr offenbart und Zakhira den Namen Esther gibt. Zakhira beginnt Lücken zu finden und Gott öffnet ihr die Augen für die Wahrheit.

Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, welche die vier großen Abschnitte in Zakhiras Leben kennzeichnen: ihre Kindheit und Jugend als Muslimin, ihre Bekehrung zum Christentum, die Konfrontation mit der Wahrheit und die Flucht aus ihrer Heimat. Dieses Buch hat mich von Anfang an gepackt. Ich konnte meinen Augen meist nicht trauen, als ich die Erlebnisse las, die Zakhira geprägt haben. Ihr Zeugnis dient zur Ehre Gottes, denn ohne Gott - ohne die Wahrheit, wäre Zakhira nicht mehr am Leben. Ich empfehle diese Lebensgeschichte weiter, denn ich bin mir sicher, dass sie auch eure Herzen öffnet, für die Wahrheit.

Fazit:

Ergreifend, schockierend und lehrreich. Eine Geschichte, die uns die Augen öffnet für eine Welt, die wir verstehen sollten, wenn wir Gottes Wort weitertragen wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Fast perfekt und einfach berührend.

Was perfekt war
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Zum Inhalt:
Nach einem mehr als unglücklichen und gleichzeitig schicksalhaften Aufeinandertreffen zwischen Quinn und Graham, entsteht etwas, was beide nie erwartet hätten. Doch nach 8 Jahren hat sich etwas ...

Zum Inhalt:
Nach einem mehr als unglücklichen und gleichzeitig schicksalhaften Aufeinandertreffen zwischen Quinn und Graham, entsteht etwas, was beide nie erwartet hätten. Doch nach 8 Jahren hat sich etwas verändert, etwas, was wie ein Tsunami angerollt kommt und beide für immer zu verändern droht …

Meine Meinung:
Colleen Hoover hat mit "Was perfekt war", ein wahrhaft fast perfektes Buch geschaffen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und wenn man einmal angefangen hatte zu lesen, konnte man nicht aufhören. Die Story wird nur aus Quinns Sicht erzählt, doch die Kapitel springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was wie ich finde sehr gut zur Hauptgeschichte und dem "Thema" gepasst hat und ebenso gut umgesetzt wurde. Quinn ist in der Vergangenheit eine wunderbar positive und lebensfrohe Frau gewesen. Sie war glücklich mit sich, mit ihrem Leben, mit Graham. Dieser passt, wie ein Puzzlestück, perfekt zu Quinn und scheint der perfekte Mann zu sein: fürsorglich, voller Überraschungen, liebevoll. Die Liebe der beiden ist stark. Stärker hätte ich mir keine Liebe vorstellen können, doch es gibt Dinge im Leben, die verändern einen, auch wenn man meint, stark genug zu sein. Dinge, die Vorstellungen und Träume wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Dieses Buch ist eine Gradwanderung der Gefühle. Es hat mich zum lachen gebracht - oft und es hat mich zum weinen und zum nachdenken gebracht. Dieses Buch ist Gefühlschaos pur und war fast perfekt. Der Epilog war meiner Meinung nach der "5-Sterne Killer", weil ich etwas komplett anderes erwartet hätte. Wer wissen will was ich meine, sollte das Buch selbst lesen. Es lohnt sich!

Fazit:
Colleen Hoover beeindruckt mit viel Gefühl und einer Geschichte, die Herzen brechen lässt, aber auch langsam wieder zusammensetzt. Meiner Meinung nach das beste Buch von Colleen Hoover.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere