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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Zu Schnelllebig

Wild Souls - Mit dir für immer
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Zum Inhalt:
Nachdem Sawyer Dixon die Flucht von ihrem Zuhause gelungen ist, in ein kleines Örtchen, scheint in ihre Welt endlich wieder Normalität einzukehren. Sie ist glücklich mit ihrem Leben und ihrem ...

Zum Inhalt:
Nachdem Sawyer Dixon die Flucht von ihrem Zuhause gelungen ist, in ein kleines Örtchen, scheint in ihre Welt endlich wieder Normalität einzukehren. Sie ist glücklich mit ihrem Leben und ihrem Partner Finn Hollis. Doch wenn man versucht vor der Vergangenheit wegzurennen, holt einen diese schneller wieder ein, als man eigentlich denkt …

Meine Meinung:
Wild Souls ist der zweite Band einer Dilogie von T.M. Frazier. Wie schon in dem ersten Band Wild Hearts fand ich ihren Schreibstil sehr flüssig und schön zu lesen. Ich konnte das Buch in einem Schwung durchlesen. Dies war leider einer der wenigen Pluspunkte, die ich dem Buch geben kann. Sawyer ist eine starke, junge Frau, die vor ihrem Vater - der in einer Sektenähnlichen Organisation agiert hat - geflüchtet. Auf ihrer Reise in Band 1 lernt sie Finn Hollis kennen. Die beiden fühlen schon sehr schnell eine starke Verbindung zueinander und lernen sich kennen und lieben. Leider war es auch in Wild Souls der Fall, das ich mich mit den Hauptprotagonisten nicht verbunden gefühlt habe. Sie schienen mir weit entfernt und ich konnte ihre Gefühle, Kämpfe und Erlebnisse einfach nicht nachempfinden. Dies lag unter anderem auch an der Schnelllebigkeit der Story. Ein Ereignis jagte das nächste. Es passierten immer wieder neue Dinge, die für mich teilweise auch aus dem Zusammenhang gerissen waren. Diese Schnelllebigkeit hat die Spannung auch negativ beeinflusst. Da man wusste, das bald wieder etwas passieren würde, konnte sich dieses mysteriöse, dieser innerliche Druck und diese "Sucht" zum weiterlesen einfach nicht entwickeln. Ich fand das sehr schade, da die Geschichte eigentlich jede Menge Potenzial gehabt hätte. Es wurden Themen wie häusliche Gewalt, Sekten, Religion, Rebellion, Stärke, Neuanfänge und Liebe angesprochen. All diese Dinge in wenigen Seiten zusammengefasst erschaffen leider genau das Gegenteil, was eigentlich bezweckt werden sollte. Aus diesen Gründen konnte ich dem Buch leider keine gute Bewertung geben.

Fazit:
Die Themenvielfalt, die in so wenige Seiten "gequetscht" wurde, hat mich überfordert und war mir zu oberflächlich behandelt worden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Zu viel Wiederholung

Weil wir uns lieben
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Zum Inhalt:
Will und Layken haben endlich zueinander gefunden und verbringen ihre Flitterwochen miteinander in gemütlicher Zweisamkeit. Will reflektiert die letzten Jahre und Layken erfährt von einigen ...

Zum Inhalt:
Will und Layken haben endlich zueinander gefunden und verbringen ihre Flitterwochen miteinander in gemütlicher Zweisamkeit. Will reflektiert die letzten Jahre und Layken erfährt von einigen Ereignissen, die sie noch nicht gewusst hat …

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Colleen Hoover war wie immer hervorragend und mitreißend, leider konnte mich aber die Story dieses Mal nicht erreichen. Während Will und Layken ihre Flitterwochen miteinander verbringen, erzählt Will seine Sicht der Dinge aus Band 1. In Band 1 wurde aus Laykens Sicht erzählt, was mir persönlich besser gefallen hat und wo ich es schade fand, das dies nicht fortgesetzt wurde. Da nun Will alles ein weiteres Mal reflektiert, wiederholt sich die gesamte Geschichte aus Band 1 in komprimierter Weise im letzten Band. Natürlich erfährt man von einigen Begebenheiten, die Will anders erlebt hat als Layken, doch die wichtigsten Eckpunkte sind Wiederholungen. Dies hat mich am meisten gestört und viele Seiten habe ich einfach nur überflogen. Layken ist mir leider auch im Verlauf des Buches immer unsympathischer geworden, da sie in einigen Szenen einfach übertrieben reagiert. Will dagegen ist für mich einer der gutmütigsten Protagonisten die ich kenne. Meiner Meinung nach hätte ich Band 3 nicht unbedingt lesen müssen. Das Gesamtbild hat für mich nach Band 2 gestimmt und für mich war die Story dort schon abgeschlossen. Nichts desto trotz fand ich das Ende von Band 3 mitreißend und sehr emotional, weswegen ich auch gut gemeinte 3 Sterne gebe.

Fazit:
Ein gut gemeinter dritter Band, der meiner Meinung nach seine Wirkung verfehlt hat und für mich die Geschichte um Will und Layken nicht perfekt abgeschlossen hat.

Veröffentlicht am 28.11.2019

Wunderschöne Fortsetzung

Weil ich Will liebe
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Zum Inhalt:
Die Liebesgeschichte zwischen Will und Layken geht weiter. Nun, da sich die beiden gefunden haben, müssen sie zusammen den Alltag bewältigen. Als plötzlich Wills Exfreundin auftaucht treffen ...

Zum Inhalt:
Die Liebesgeschichte zwischen Will und Layken geht weiter. Nun, da sich die beiden gefunden haben, müssen sie zusammen den Alltag bewältigen. Als plötzlich Wills Exfreundin auftaucht treffen beide Parteien Entscheidungen, die ihr mühsam aufgebautes Liebesglück aufs Spiel setzt …

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Trilogie setzt nahtlos an den ersten Band an, wird allerdings aus Sicht von Will geschrieben. Dies war für mich erst einmal etwas verwirrend, aber ich konnte mich im Laufe des Buches damit anfreunden. Der wunderschöne und leichte Schreibstil von Colleen Hoover, hat mich auch hier wieder vollkommen überzeugen können. Sie schafft es immer wieder, einer Story tiefgründig und mit viel Emotion, aber gleichzeitig mit Humor und Leichtigkeit zu schreiben. Inhaltlich muss ich ehrlich sagen, das mir die erste Hälfte etwas zu träge vorgekommen ist und das plötzliche auftreten von Wills Exfreundin in seiner Vorlesung fand ich leider zu Klischeehaft. Es lief, wie es laufen musste und war leider etwas vorhersehbar. Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt, denn je mehr ich gelesen habe, desto besser wurde es. Die Charaktere von Will und Layken lerne ich immer besser kennen und ihre Persönlichkeiten sind mir mittlerweile sehr vertraut und sympathisch. Laykens Sturheit war mir zwar an manchen Stellen etwas zu viel, aber richtig gestört hat es mich nicht, es ist schließlich ihr Charakter. Zum Ende des Buches wird es noch einmal richtig spannend. Ich hätte nicht gedacht das die Story noch einmal so eine Wendung nimmt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was allerdings genau passiert müsst ihr selbst nachlesen, schließlich will ich euch nicht spoilern.

Fazit:
Eine wunderbare Fortsetzung mit viel Gefühl und vielen Überraschungen, die man so nicht erwartet hätte und die Spannung steigen lässt.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Tiefgründig und Poetisch

Weil ich Layken liebe
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Zum Inhalt:
Layken zieht zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Kel weg von ihrer Heimat nach Ypsilanti. Sie wollen sich gemeinsam ein neues Leben aufbauen. Schon am Umzugstag begegnet Layken ...

Zum Inhalt:
Layken zieht zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Kel weg von ihrer Heimat nach Ypsilanti. Sie wollen sich gemeinsam ein neues Leben aufbauen. Schon am Umzugstag begegnet Layken dem Nachbar Will und dessen kleinem Bruder Caulder. Die Verbindung zwischen Layken und Will ist unverkennbar, doch wo Liebe mit aller Macht wachsen will, überfallen einen Probleme, denen man nicht gewachsen zu sein scheint …

Meine Meinung:
Colleen Hoovers Bücher sind für mich immer ein kleines Highlight. Der Schreibstil war gewohnt flüssig, mit viel Humor, viel Gefühl und einer tollen Story. Die Charaktere sind sehr sympathisch. Layken ist eine starke junge Frau, die schon früh mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen muss. Sie möchte sich eigentlich nicht ihren Gefühlen zu Will hingeben, doch die Anziehungskraft war einfach zu stark. Will war mir ebenfalls von Anfang an sehr liebenswert. Er ist verantwortungsbewusst, liebevoll und rücksichtsvoll. Wie er sich um seinen kleinen Bruder kümmert hat mich immer sehr berührt und die allgemeine Stimmung zwischen Laykens und Wills Familie fand ich im Verlaufe des Buches immer schöner. Soviel Liebe und Fürsorge habe ich selten in einem Buch gelesen. Was mir allerdings nicht gefallen hat, war das ständige Hin und Her zwischen Will und Layken. Es war mir irgendwann einfach zu viel des Guten und es hat meine Spannung ehrlich gesagt auch nicht unbedingt gesteigert. Was mich allerdings zu den wirklich guten vier Sternen bewegt hat, waren die Poetry Slams. So viele wunderbare Texte, die mit so viel Liebe und Emotion geschrieben wurden, haben mich absolut bewegt.

Fazit:
Im großen und ganzen eine tragische, poetische und tiefgründig Geschichte, deren Worte und Grundsätze mich wirklich bewegt haben. Die Liebesgeschichte zwischendrin, hat mich allerdings nicht zu 100 Prozent überzeugen können.

Veröffentlicht am 22.11.2019

Klischeeüberladen und nicht intensiv

Songbird
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Zum Inhalt:

Ella und Sam sind schon seit der Kindheit miteinander befreundet, doch ihre gegenseitige anziehungskraft lässt sich nicht leugnen. Leider ist Sam der beste Freund von Ellas Bruder und Lehrer ...

Zum Inhalt:

Ella und Sam sind schon seit der Kindheit miteinander befreundet, doch ihre gegenseitige anziehungskraft lässt sich nicht leugnen. Leider ist Sam der beste Freund von Ellas Bruder und Lehrer an ihrer Schule. Eine Beziehung würde also einige Risiken bergen. Viele Probleme treffen zusammen und Ella setzt ihre Gesundheit gefährlich aufs Spiel, was nicht nur sie, sondern auch ihre Familie und Freunde gefährdet...

Meine Meinung:

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich bin mit lesen sehr schnell vorangekommen und hatte nie das Gefühl den Faden verloren zu haben. Die Protagonisten waren mir ebenfalls symphatisch und es hat immer eine familiäre Stimmung geherrscht. Leider ging mir aber die Handlung viel zu schnell. Es wurden immer wieder Themen aufgegriffen, wo aber keines davon tiefgründiger betrachtet wurde. Die psychische Krankheit, die Beziehung zwischen Ella und Sam oder das Problem in der Schule, da Sam Lehrer ist - all diese Handlungen wurden zwar immer wieder angeschnitten, aber ich hatte nicht das Gefühl, einen kompletten Einblick bekommen zu haben. Mit den Klischees war das auch so eine Sache. Normalerweise habe ich keine großen Probleme damit, in Liebesromanen von ein paar Klischees zu lesen, doch bei Songbird reihte sich eines an das andere. Irgendwann habe ich einfach nur die Augen verdreht, weil es genauso gekommen ist, wie man es sich gedacht hat. Die Spannung hat aus diesem Grund stark gelitten. Es war alles zu vorhersehbar und gleichzeitig zu dramatisch. Einige Dinge, wie die Tatsache, das sich Ella mindestens dreimal an einem Kaffee verbrennt in dem Buch haben mich auch gestört. Irgendwann sollte man doch wissen, das der Kaffee, wenn er frisch zubereitet ist, heiß ist, oder?! Natürlich gab es auch positives: der Lesefluss war aufjedenfall flüssig und an der ein oder anderen Stelle musste ich auch schmunzeln. Der Bezug zum Titel des Buches war auch relativ klar, da es viel um Musik ging. Nichts desto trotz hat mich dieser Roman eher Semi begeistert. Es war kein Flop, aber es war auch kein Buch, was ich ein zweites Mal zur Hand nehmen würde.

Fazit:

Die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil überzeugen, aber der Aufbau der Story und die ernsten Themen die angesprochen worden, wurden meiner Meinung nach nicht gut ausgearbeitet.