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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2019

Hat mich nicht zu 100 Prozent überzeugt

Cinder & Ella
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Zum Inhalt:

Ella hat einen tragischen Autounfall erlitten und muss nun bei ihrem Vater und dessen neuer Familie einen Neuanfang wagen. Diese scheint aber nicht sehr begeistert von dem Familienzuwachs ...

Zum Inhalt:

Ella hat einen tragischen Autounfall erlitten und muss nun bei ihrem Vater und dessen neuer Familie einen Neuanfang wagen. Diese scheint aber nicht sehr begeistert von dem Familienzuwachs zu sein und Ella fühlt sich mehr als unwohl. Ihr einziger Lichtblick ist der Chatfreund Cinder, mit dem sie sich mehr als nur verbunden fühlt, obwohl sie ihn noch nie getroffen hat. Doch es prallen zwei Welten aufeinander, die sich wie es scheint, nicht vereinbaren lassen ...

Meine Meinung:

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und fand den Schreibstil von Kelly Oram total flüssig, weshalb ich dieses Buch auch sehr schnell lesen konnte. Ella ist ein ganz normales Mädchen, bis zu dem Autounfall, bei dem sich alles verändert. Ihr neues Leben bei ihrem Vater ist ein weiterer Tiefschlag, den Ella zu Boden reißt. Sie hat nun zwei Stiefschwestern, die alles andere als nett zu ihr sind. Ich muss ehrlich sagen, das mir die Reaktionen auf Ellas Aussehen zu übertrieben waren. Sicherlich war es für alle eine Umstellung jemand neues in die Familie aufzunehmen, doch ein so respektloser und verletzender Umgang mit einer Person, die einen schweren Unfall erlitten hatte, ist nicht normal. Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen, wie man so verhasst auf jemanden sein kann. Natürlich ist dies eine moderne Cinderella - Story, aber ein wenig realitätsgetreuer hätte es schon sein können. Ella ist ein starkes Mädchen und findet Trost bei ihrem Chatfreund Cinder. Dieser ist allerdings ein berühmter Schauspieler, was sie nicht weiß. Die beiden kommunizieren ausschließlich über Chat und Telefon, fast über die gesamte Länge des Buches. Ich hätte mir gewünscht, das dies nicht so in die Länge gezogen wird, vor allem, weil sich das wichtigste nur in den letzten paar Seiten abgespielt hat. Nichts desto trotz sind die Charaktere mir alle recht symphatisch gewesen und ich konnte mir an vielen Stellen ein schmunzeln nicht verkneifen. Mein Gesamteindruck ist trotz der negativen Punkte sehr gut. Cinder & Ella ist sehr gut geschrieben und die Idee der Story finde ich wunderschön. Es geht auch viel um Selbstliebe, Akzeptanz und Vergebung, was ich sehr gut fand und toll umgesetzt wurde.

Fazit:

Eine moderne Cinderella - Story, die sich zwar in gewissen Punkten in die Länge zog, aber trotzdem wichtige und aktuelle Themen in den Vordergrund rückt.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Eine Geschichte voller Überwindung und Stärke

All In - Zwei Versprechen
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Zum Inhalt:
Nach dem tragischen Ende des ersten Bandes, des All - In - Duetts, geht die Geschichte nun für Kacey und Theo weiter. Beide sind gebrochen und in ihrem Schmerz gefangen, doch daraus entwickelt ...

Zum Inhalt:
Nach dem tragischen Ende des ersten Bandes, des All - In - Duetts, geht die Geschichte nun für Kacey und Theo weiter. Beide sind gebrochen und in ihrem Schmerz gefangen, doch daraus entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen beiden. Die Gefühle scheinen allerdings über eine Freundschaft hinauszugehen, was beide verwirrt, aber beiden auch eine Chance gibt, neu zu beginnen.

Meine Meinung:
Nachdem mich der erste Teil sprachlos und in einem Gefühlschaos zurückgelassen hat, habe ich mir sofort den 2.Band zur Hand genommen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, da er sofort an den ersten Band anknüpfte. Die Hauptpersonen waren mir alle noch sehr vertraut. Kacey ist eine starke, junge Frau, die allerdings mit dem Verlust eines geliebten Menschen nicht umgehen kann. Sie ertränkt sich in ihrem Schmerz, um ihn nicht zuzulassen. Ich konnte den Schmerz förmlich zwischen den Zeilen lesen und mir tat es selbst weh, wie stark sie gelitten hat. Theo leidet ebenfalls stark unter dem Verlust, versucht aber für seine Familie da zu sein. Er verdrängt die Gefühle, den eigenen Kummer und findet nur Ausweg in seiner Arbeit. Als es Kacey und Theo allerdings zusammentreibt, spürt man die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden. Ich habe die Konversationen und die Worte zwischen den Zeilen geliebt. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand nehmen, weil mich die Geschichte der beiden total mitgerissen hat. "All In" ist ein Roman der Liebe, Vertrauen, aber auch Schmerz und Überwindung in jeder einzelne Seite des Buches bereithält. Die Autorin Emma Scott hat sich mit dieser Dilogie wirklich übertroffen. Jetzt komme ich zu dem Part, warum ich dem ganzen einen halben Stern abgezogen habe. In den ersten Kapiteln geht es kurzzeitig auch um ein okkultistisches Ritual und da ich mit solchem Hokuspokus absolut nichts zutun haben möchte, hat mir dies leider einen kleinen Dämpfer verpasst.

Fazit:
Eine Dilogie, die Herzen bewegt und jedem Tränen in die Augen treibt, der die Story von Kacey, Theo und Jonah gefühlt und gelesen hat.

Veröffentlicht am 13.11.2019

Gefühlschaos vorprogrammiert

All In - Tausend Augenblicke
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Zum Inhalt:
Kacey Dawson ist Gitarristin einer aufsteigenden Band, doch ihre Welt ist trotzdem alles andere als heil. Als sie den jungen Chauffeur Jonah Fletcher kennenlernt, ist das Anfangs so gar nicht ...

Zum Inhalt:
Kacey Dawson ist Gitarristin einer aufsteigenden Band, doch ihre Welt ist trotzdem alles andere als heil. Als sie den jungen Chauffeur Jonah Fletcher kennenlernt, ist das Anfangs so gar nicht ihr Typ. Doch schon bald merken beide, wie die Gefühle hochkommen und sich alles verändern könnte. Doch nicht nur das, Jonah hat ein Geheimnis, welches das Leben beider auf den Kopf stellt...

Meine Meinung:
Emma Scott hat ein Meisterwerk an Gefühlen und Emotionen geschaffen. Ihr Schreibstil und der Aufbau der Story, aus den Blickwinkeln von Kacey und Jonah, haben mich mitgerissen und total in ihre Welt entführt. Kacey ist das Rockgirl, die aufgedrehte, quirlige, die immer einen Spruch parat hat, doch sie ist auch verletzlich, gefühlvoll und eine sehr sympathische und liebenswerte Person. Ich habe ihre Figur sehr gemocht, da Emma Scott ihr so viele verschiedene und schöne Facetten gegeben hat, das man sie einfach ins Herz schließen musste. Man merkte am Anfang des Buches wie unglücklich und zerbrochen sie war, doch im Verlauf von "All in" ist sie immer stärker und mutiger geworden und ich wollte immer mehr über sie wissen. Als Kacey den Chauffeur Jonah kennenlernt scheint erst einmal noch nichts zu funken. Jonah scheint ein ruhiger Typ zu sein, sehr bedacht, diszipliniert und bodenständig. Ich mochte ihn sofort, da seine Sichtweisen, seine Hilfsbereitschaft und einfach seine gesamte Art mir sehr sympathisch waren. Die Liebe und Freundschaft, die langsam zwischen Kacey und Jonah entsteht ist eine der schönsten, die ich gelesen habe. Um allerdings nicht zu spoilern, höre ich hier allerdings auf. Mich hat das Buch von Anfang bis zum Ende berührt. Ich habe gelacht und geweint und ich habe viele wunderschöne Zitate aus dem Buch mitnehmen können.

Fazit:
Ein Buch welches einen zum Lachen und zum Weinen bringt. Emma Scott schreibt einmalig und wunderschön.

Veröffentlicht am 10.11.2019

Intensiv von Anfang bis Ende

Nächstes Jahr am selben Tag
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Zum Inhalt:
Ben und Fallon sind achtzehn, als sie sich kennenlernen. Die Begegnung scheint allerdings von kurzer Dauer zu sein, da Fallon schon am nächsten Tag nach New York zieht. Nach einem eher ungewöhnlichen ...

Zum Inhalt:
Ben und Fallon sind achtzehn, als sie sich kennenlernen. Die Begegnung scheint allerdings von kurzer Dauer zu sein, da Fallon schon am nächsten Tag nach New York zieht. Nach einem eher ungewöhnlichen Kennenlernen beschließen sie allerdings von nun an, sich jedes Jahr am selben Tag zu treffen. Doch der Schicksalhafte Tag beinhaltet mehr, als man Anfangs dachte …

Meine Meinung:
Mir fällt es sehr schwer ein so gutes Buch in Worte zu fassen. Ich habe mich schon lange in den Schreibstil von Colleen Hoover verliebt und diese Story war noch intensiver und berührender, als das letzte Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Von Beginn an, hat mich die Geschichte von Ben und Fallon in den Bann gezogen. Ich war mit meinen Gefühlen sofort dabei. "Nächstes Jahr am selben Tag" beginnt mit einem Treffen zwischen Fallon und ihrem Vater. Ihre Beziehung ist nicht die beste und es kommt schon nach kurzer Zeit zu einer Auseinandersetzung. Als Ben dazukommt und für Fallon einspringt, kommt die Geschichte ins Rollen. Die Verbindung zwischen den beiden ist besonders und so beschließen sie, sich jedes Jahr am selben Tag zu treffen. Diese Idee fand ich sehr toll. Eine solche Liebesgeschichte, habe ich in der Art und Weise noch nicht gelesen und ich habe mich wirklich gefragt, wie man dies umsetzen kann, doch Colleen Hoover hat es perfekt gemacht. Die Hauptpersonen waren sehr authentisch und charakterlich sehr stark. Fallon und Ben haben ihre eigenen Geschichten, die hinter diesem einen besonderen Tag stehen und ich hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen, während ich dieses Buch gelesen habe. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich lege diese Geschichte wirklich jedem an das Herz.

Fazit:
Eine sehr bewegende Liebesgeschichte, die zeigt, das jeder seine eigene Geschichte hat und man den Mut haben sollte, sich nicht von den Narben der Vergangenheit einholen zu lassen.

Veröffentlicht am 08.11.2019

Schönes Thema und tolle Protagonisten

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Zum Inhalt:

Corey Callahan beginnt ihr Studium am College, ist allerdings durch einen unglücklichen Unfall an den Rollstuhl gefesselt. Zusammen mit ihrer Zimmernachbarin Dana wohnt sie in einem Barrierefreiem ...

Zum Inhalt:

Corey Callahan beginnt ihr Studium am College, ist allerdings durch einen unglücklichen Unfall an den Rollstuhl gefesselt. Zusammen mit ihrer Zimmernachbarin Dana wohnt sie in einem Barrierefreiem Haus. Adam Hartley, ein Eishockeyspieler wohnt aufgrund eines Unfalls ebenfalls in diesem Haus und schon bald entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.

Meine Meinung:

Der Einstieg hat mir sehr gefallen. Die Hauptpersonen in diesem Roman waren sofort klar und ich habe mich gut in die Atmosphäre und das Umfeld einfinden können. Der Schreibstil ist locker und leicht, man kann ihm sehr gut folgen. Corey Callahan ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie versucht sich an die gegebenen Umstände anzupassen und lernt im Laufe des Buches immer besser mit ihrer Behinderung umzugehen. Sie hat mich sehr beeindruckt und ich fand es interessant, wie sie die Hürden, die sich ihr in den Weg stellten überwunden hat. Adam Hartley versucht sich ebenfalls mit seiner Verletzung abzufinden und kann Corey wie kein anderer verstehen. Dies führt zu einer tollen Freundschaft und auf diesem Weg kommen sich beide immer näher. Adam Hartleys Freundin Stacia steht aber zwischen den beiden und Adam scheint blind vor Liebe zu sein. Hier fand ich auch einen Kritikpunkt. Man merkte nach ein ein paar Kapiteln, das zwischen Corey und Adam nicht nur Freundschaft ist, trotzdem hält Adam an Stacia fest, obwohl es nicht einmal Liebe ist, welche die beiden verbindet. Dies zieht sich meiner Meinung nach zu lange hin und ich fand irgendwann keine Entschuldigungen mehr für Adam, warum er noch mit Stacia zusammen war. Nichts desto trotz hat mir die Story sehr gefallen und meine Sicht auf gewisse Dinge verändert.

Fazit:

Der erste Band der "Ivy Years - Reihe" war schön, intensiv und befasst sich mit einer wichtigen Thematik. Die Protagonisten waren mir sehr sympatisch und ich bin gespannt wie es weitergeht.