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Veröffentlicht am 15.09.2025

Herz oder Vorsätze, wem soll sie folgen?

Honeybridge. All Mine
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Inhaltsangabe:
Nach einer unschönen Scheidung hat sich Isabella Tucci geschworen: ein Jahr lang keine Männer und alles was mit ihnen zu tun hat. Nun möchte sie in Honeybridge neu anfangen und sich ihren ...

Inhaltsangabe:
Nach einer unschönen Scheidung hat sich Isabella Tucci geschworen: ein Jahr lang keine Männer und alles was mit ihnen zu tun hat. Nun möchte sie in Honeybridge neu anfangen und sich ihren Traum vom eigenen Restaurant, wo sie die Gerichte ihrer Kindheit nach den Rezepten ihrer Nonna servieren will, erfüllen. Doch gleich nach ihrer Ankunft trifft sie auf den gutaussehenden Etienne, der gegenüber ein Bistro betreibt und dessen Charme bisher noch jede Frau erlegen ist. Isabella versucht alles, um ihm aus dem Weg zu gehen und muss sich schon bald die Frage stellen, ob man immer strikt an den eigenen Vorsätzen festhalten sollte?

Meine Meinung:
Mit ihrem neuen Buch „Honeybridge. All Mine.“ entführt Pippa Nixon ihre Leser ins wunderschöne Honeybridge und punktet nicht nur mit absolutem Smalltown-Feeling, sondern auch mit authentischen und wunderbar ausgearbeiteten Charakteren. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und da ich ein großer Fan von Smalltown-Romances bin und mich auch der Klappentext neugierig gemacht hat, war ich sehr auf die Geschichte gespannt. Von der ersten Zeile an war ich direkt von der unterhaltsamen und romantischen Handlung eingenommen, was vor allem an der liebenswerten Protagonistin gelegen hat, die mir vom ersten Moment an ans Herz gewachsen ist.

Isabella, die nach der unschönen Scheidung von ihrem untreuen Ehemann in Honeybridge einen kompletten Neustart machen möchte und sich dabei ihren langersehnten Traum vom eigenen Restaurant erfüllen will, ist so authentisch beschrieben, dass man sie einfach nur ins Herz schließen muss. Sie ist eine starke Frau, die sich durch nichts unterkriegen lässt und für ihren Traum kämpft. Nach der negativen Erfahrung mit ihren Exmann, hat sie sich selbst geschworen, ein Jahr auf Männer und alles, was damit zu tun hat, zu verzichten. Und doch ist die Anziehung zwischen ihr und Etienne vom ersten Moment an deutlich zu spüren.

Etienne, Isabellas gutaussehender Nachbar, macht auf den ersten Blick den Eindruck eines absoluten Frauenhelden, der keinen Hehl daraus macht, was er von Isabella möchte. Je näher man ihn im Laufe der Geschichte kennenlernt und über ihn erfährt, desto mehr lernt man auch eine andere Seite von ihm kennen. Und auch wenn ich mir am Anfang nicht ganz sicher war, was ich von ihm halten sollte, desto sympathischer wurde er mir, je mehr ich über ihn gelesen habe.

Aber nicht nur die beiden Protagonisten und ihre besondere Dynamik untereinander haben dazu beigetragen, dass ich beim Lesen großen Spaß hatte, auch die unerwarteten Wendungen und unvorhersehbaren Ereignisse haben ebenso dazu beigetragen, wie die gut ausgearbeiteten weiteren Charaktere, die ich im Laufe der Handlung noch so kennenlernen durfte und die ich allesamt ins Herz geschlossen habe.

Wren, Rosie und Amber, die Isabella nicht nur mit einer Herzlichkeit in Honeybridge willkommen geheißen haben, sondern sie auch sofort in ihrer Mitte aufgenommen haben, sind mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften genauso unerlässlich für die Geschichte, wie auch Etiennes Freunde Fox und Walker. Durch sie alle wird dem Leser das besondere Smalltown-Feeling, das Honeybridge ausmacht, nochmal besonders nahe gebracht.

Der Schreibstil von Pippa Nixon hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt so lebendig, flüssig und detailliert, so dass mir das Lesen nicht nur extrem leicht gefallen ist, sondern ich an manchen Stellen auch das Gefühl hatte, selbst ein Teil von Honeybridge und seinen liebenswerten Einwohnern zu sein.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Ich finde es sehr schön, dass es eher schlicht gehalten ist und die Schrift allein von wunderschönen Blumen umrandet wird. Auch die gewählten Farben finde ich toll und absolut passend zur herbstlichen Stimmung des Buches gewählt. Besonders zu erwähnen sei hier noch, dass die einzelnen Kapitel zu Beginn von einer Rose geschmückt sind. Das finde ich eine ausgesprochen schöne Idee, die meiner Meinung nach einen wunderbaren Bezug zum Cover und dem gesamten Setting des Buches schafft.

Doch nach all den lobenden Worten konnte mich das Buch doch leider nicht uneingeschränkt von sich überzeugen. Das liegt nicht nur daran, dass mir manche Auflösungen an der ein oder anderen Stelle leider etwas zu schnell gingen, hier hätte ich mir manchmal doch etwas mehr Tiefgang gewünscht, sondern auch an der fehlenden Herbststimmung, wie sie der Klappentext und die Aufmachung des Buches suggerieren.

Fazit:
„Honeybridge. All Mine.“ ist von der Aufmachung her ein absoluter Hingucker. Und obwohl ich mir an manchen Stellen etwas mehr Herbstvibes und Tiefgang gewünscht hätte, so ist es doch eine unterhaltsame Geschichte, die mir viel Freude beim Lesen bereitet hat. Dazu hat vor allem auch der flüssige und leicht verständliche Schreibstil von Pippa Nixon beigetragen, der gleichsam mit Details als auch Humor und großen Gefühlen punktet.
„Honeybridge. All Mine“ von Pippa Nixon ist trotz allem absolut lesenswert und ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt.

Ich werde sie auf jeden Fall lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.09.2025

Magischer und spannender Auftakt einer grandiosen Debüt-Trilogie!

Heir of Storms
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Inhaltsangabe:
Blaze entstammt einer der mächtigsten Familien der Feuermagie, doch als sie geboren wurde, hat sie einen Sturm heraufbeschworen, der fast die ganze Welt vernichtet hat. Denn anders als erwartet, ...

Inhaltsangabe:
Blaze entstammt einer der mächtigsten Familien der Feuermagie, doch als sie geboren wurde, hat sie einen Sturm heraufbeschworen, der fast die ganze Welt vernichtet hat. Denn anders als erwartet, ist sie eine Sturmweberin, die letzte ihrer Art und wird von allen gefürchtet und gehasst. Doch was niemand weiß, ihre Magie ist am Tag des großen Sturms versiegt. Als sie unerwartet gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint an den Hof des Kaisers gerufen wird, um an einem gefährlichen magischen Turnier teilzunehmen, bei dem es um nichts geringeres geht, als die Krone eines der vier Reiche des Landes, sieht sie sich nach 17 Jahren gezwungen, ihre Kräfte zu beschwören. Aber am Hof wartet nicht nur das Turnier mit seinen Gefahren. Und neben Intrigen und einem sehr charmanten Kronprinz, wird sie auch noch mit einem geheimnisvollen Neuankömmling konfrontiert, der ebenso gefährlich wie anziehend ist.

Meine Meinung:
„Heir of Storms“ ist der Auftakt der Debüt-Trilogie von Lauryn Hamilton Murray. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich wurde nicht nur positiv überrascht, sondern regelrecht überwältigt.

Schon mit dem Prolog wird der Leser sofort in die spannende Welt, die mit vielen unerwarteten Wendungen, magischen Kämpfen und Geheimnissen aufwartet, hineinkatapultiert. Blaze Geschichte steckt voller Magie, Intrigen und Emotionen, so dass ich stellenweise so gefesselt war, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Blaze, die junge Sturmweberin, die aus einer der mächtigsten Familien der Feuermagie stammt und die trotz aller Erwartungen diese Gabe nicht geerbt hat, war mir sofort sympathisch. Sie ist ein liebenswertes junges Mädchen, dass sehr darunter leidet, dass sie wegen dem Sturm am Tag ihrer Geburt von allen gehasst und gefürchtet wird und deswegen von ihrer Großmutter seit 17 Jahren behütet in deren Anwesen aufgewachsen ist und bisher noch nichts von der Welt gesehen hat. Auch die Tatsache, dass ihre Kräfte mit dem großen Sturm versiegt scheinen, macht ihr schwer zu schaffen. Sie wirkt so authentisch und ihre Ängste und Gefühle werden so realitätsnah beschrieben, dass sie mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ich habe das komplette Buch über mit ihr mitgelitten, sie durch viele Gefahren und unvorhersehbare Wendungen begleitet und gerne dabei zugesehen, wie sie über sich hinausgewachsen ist.

Auch den charmanten und gutaussehenden Prinzen Haldyn mochte ich auf Anhieb. Als einer der wenigen hat er keine Angst vor Blaze und begegnet ihr von Anfang an mit Offenheit, Respekt und Großzügigkeit.

Bei Fox war ich mir allerdings bis zum Schluss nicht so ganz sicher, was ich von ihm halten soll. Mit seiner geheimnisvollen, undurchdringlichen Art war und ist er mir immer noch ein Rätsel. Und obwohl es den Anschein macht, das er mehr als freundschaftliche Gefühle für Blaze empfindet, so scheint er doch auch immer etwas zu verbergen.

Aber auch die anderen Charaktere, die ich beim Lesen kennenlernen durfte, wurden mit so viel Hingabe entwickelt und sind für die spannende Handlung absolut unerlässlich. Sie alle machten auf mich so einen so authentischen Eindruck, wie es das reale Leben nicht besser hätte schreiben können.

Doch nicht nur die einzelnen Figuren und die spannungsreiche Handlung haben mich überzeugt, sondern auch der packende und bildhafte Schreibstil der Autorin. Sie hat die von ihr erschaffene Welt und ihre Bewohner so detailliert beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Das wunderschöne Cover mit einer Krone, die sich mitten in einem Sturm befindet, ist ein absoluter Hingucker und auch die verwendeten Farben und der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt können sich sehen lassen. Allein vom Äußeren ist es ein absolutes Highlight. Auch dass vor jedem Kapitel eines der vier magischen Lande und des Kaisers zu sehen sind, hat mir sehr gut gefallen und die Karte, die sich vorne im Buch befindet, rundet das Bild hervorragend ab.

Fazit:
Mit „Heir of Storms“ ist Lauryn Hamilton Murray nicht nur ein spannender Fantasy-Roman gelungen, sondern auch ein grandioser Auftakt der Debüt-Trilogie, der neben gut ausgearbeiteten Charakteren und einer authentischen Protagonistin, ebenso mit einer mitreißenden Handlung und großen Gefühlen punktet. Mich hat er von der ersten bis zu letzten Zeile vollends in seinen Bann gezogen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2025

Die Rose von Evermore!

Rose in Chains
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Inhaltsangabe:
Vor dem Krieg befanden sich die Länder Evermore und Bomard in einem gefährdeten Frieden. Damit dieser Bestand hat, gingen die Kinder aus den beiden Ländern zusammen in ein Internat, wo sie ...

Inhaltsangabe:
Vor dem Krieg befanden sich die Länder Evermore und Bomard in einem gefährdeten Frieden. Damit dieser Bestand hat, gingen die Kinder aus den beiden Ländern zusammen in ein Internat, wo sie lernten, ihre Kräfte zu benutzen. Doch als der Krieg ausbrach und sich Evermore Bomard geschlagen geben musste, wurde Briony Rosewood, Prinzessin von Evermore, in deren Adern goldenes Blut fließen soll, mit vielen weiteren Frauen aus ihrem Land gefangen genommen, ihrer Kräfte beraubt und an ihre Feinde versteigert. Bei dieser dramatischen Versteigerung wird für Briony, als einziges noch lebendes Kind des letzten König von Evermore, ein absoluter Höchstpreis erzielt.
Von da an ist sie im Besitz von Toven Hearst, der nicht nur ihr Erzfeind und Schwarm ihrer Jugend ist, sondern auch der Sohn einer der einflußreichsten Familien von Bomard.

Meine Meinung:
„Rose in Chains“ ist der neue Romantasy-Roman und Auftakt der Evermore-Reihe von Julie Soto. Für mich war es das erste Buch von dieser Autorin, was mich nicht nur mit seiner wunderschönen Optik in seinen Bann gezogen hat.

Gleich zu Beginn lernt man die junge Briony Rosewood, Prinzessin von Evermore kennen, die nach dem glorreichen Sieg Bomards über Evermore mit vielen anderen Eversuns gefangen genommen und versteigert wird.
Ich mochte sie mit ihrer liebenswerten, loyalen und manchmal doch auch etwas naiven Art von Anfang an sehr gerne. Sie sieht sich in ihrem neuen Leben mit allerlei Grausamkeiten, bösartigen Menschen, großen Geheimnissen und vielen Herausforderungen konfrontiert und doch scheint ihr Kampfgeist und die Sorge um ihre Liebsten ungebrochen. Und je mehr ich sie im beim Lesen kennenlernen durfte, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen und ich habe regelrecht mit ihr mitgelitten. Sie ist alles andere als erfreut darüber, dass ausgerechnet ihr Erzfeind Toven Hearst sie ersteigert hat, und doch sind ihre Gefühle, die sie trotz allem noch immer für ihn zu empfinden scheint, vom ersten Moment an deutlich zu spüren.

Bei Toven war ich bis zuletzt hin- und hergerissen und wusste nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Zu Beginn wirkt er sehr kühl und distanziert, doch je mehr ich ihn im Laufe der Geschichte kennengelernt habe, desto deutlicher wurde es, dass er auch eine weichere Seite hat und es wurde immer deutlicher, dass auch er Gefühle für Briony zu haben scheint. Doch auch wenn er mich während des Lesens des Öfteren überrascht hat und meine Sympathie für ihn zugenommen hat, so blieb er mir doch auch bis zuletzt ein Rätsel und ich bin mit seiner kühlen und geheimnisvollen Art bis zum Schluss nicht richtig warm geworden.

Aber nicht nur Briony und Toven und die besondere Dynamik die zwischen ihnen besteht, sind für den spannenden Fortgang der Geschichte ausschlaggebend, auch die anderen Figuren, die einem beim Lesen begegnen, wurden von Julie Soto mit so viel Liebe und größter Sorgfalt im Hinblick auf die Handlung erschaffen und tragen mit ihren guten und auch schlechten Charaktereigenschaften maßgeblich zur dramatischen Handlung bei.

Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet und ist für mich eins der schönsten überhaupt. Es passt optisch hervorragend zum Setting des Buches und der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt rundet das Erscheinungsbild noch ab. Als Besonderheit muss ich hier noch das von Rosen und Ranken umgebene Cutout zwischen Briony und Toven auf dem Cover erwähnen, welches mir besonders gut gefallen hat. Hier und mit den Rosenranken auf dem Farbschnitt wird auf wundersame Weise eine stimmige Verbindung zum Titel geschaffen. Und auch innen ist es liebevoll gestaltet. So ist jede Zahl eines neuen Kapitels von einem mit Rosen versehenen Kreis umhüllt, der wieder hervorragend zur Optik des Buches passt.

Julie Soto hat einen sehr ausführlichen und mitreißenden Schreibstil, den ich beim Lesen als sehr angenehm empfunden habe. Die einzelnen Charaktere und die von ihr erschaffene Welt sind so detailliert beschrieben, so dass ich mir beim Lesen alles sehr gut vorstellen konnte.

Doch obwohl die Handlung an sich recht spannend war, so wurde das Lesevergnügen meiner Meinung nach, an der ein oder anderen Stelle leider doch etwas getrübt. Hierfür sind aber nicht nur zu schnelle Lösungen, die hie und da vorkommen, mitverantwortlich, sondern auch die enorme Brutalität, die in der Geschichte herrscht und von der ich in dem Ausmaß doch etwas überrascht wurde.

Fazit:
Mit „Rose in Chains“ hat Julie Soto einen spannenden, neuen Romantasy-Roman erschaffen, der allein von der Optik für mich ein echtes Jahreshighlight darstellt. Und auch wenn die Geschichte teilweise von starker Brutalität geprägt ist, so ist es doch alles in allem ein gelungener Auftakt der Evermore-Reihe, der nicht nur für Fans von Forbidden-Love und Enemies-to-Lovers absolut lesenswert ist. Ich empfehle auf jeden Fall vorher die Triggerwarnung auf der letzten Seite zu lesen.

Ich hatte beim Lesen die meiste Zeit trotz allem sehr viel Spaß und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, denn ich will unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht.

Daher gibt es von mir von Herzen 4 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2025

Große Liebe oder nur beste Freunde?

The One I Stood Beside
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Inhaltsangabe:
Schon immer waren Jude und Sadie die besten Freunde. Als Sadies Vater plötzlich stirbt und der Farm ihrer Familie die Zwangsversteigerung droht, ist er derjenige, der ihr beisteht. Doch ...

Inhaltsangabe:
Schon immer waren Jude und Sadie die besten Freunde. Als Sadies Vater plötzlich stirbt und der Farm ihrer Familie die Zwangsversteigerung droht, ist er derjenige, der ihr beisteht. Doch dass er sogar soweit geht und ihr einen Heiratsantrag macht, kommt selbst für Sadie überraschend. Sie, die schon immer heimlich in Jude verliebt war und die sich aus Angst, ihren besten Freund zu verlieren nie traute, ihm das zu sagen. Und auch nun, mit der anstehenden Hochzeit wird es nicht leichter, denn Jude heiratet sie ja nur, um ihr zu helfen, eine Kredit zu bekommen. Oder steckt doch mehr dahinter?

Meine Meinung:
„The One I Stood Beside“ ist die brandneue Fortsetzung der Reihe rund um die Plain Daisy Ranch und ihre Bewohner. Auch diesmal entführt uns das Erfolgsduo Piper Rayne wieder einmal in die wunderschöne Kleinstadt Willowbrook in Nebraska. Für mich war es das zweite Buch der Autorinnen und auch diesmal war ich wieder sehr begeistert.

Hier trifft man neben den beiden Protagonisten Sadie Wilkins und Jude Noughton, auch auf viele altbekannte und lieb gewonnene Gesichter, die mich schon im ersten Band zum schmunzeln gebracht haben und die mit ihren unterschiedlichen Charakteren enorm zur dynamischen Handlung beitragen.

Allen voran Sadie und Jude, die nicht nur eine besondere Dynamik verbindet, sondern zwischen denen schon gleich zu Beginn das Knistern deutlich zu spüren war.

Sadie, die ich mit ihrer herzlichen Art direkt in mein Herz geschlossen habe. Ihr war vom ersten Moment an anzumerken, wie sehr sie Jude liebt und sich danach sehnt, dass er ihre Liebe erwidert. Die Trauer um ihren Vater und die Angst, die Farm zu verlieren, waren deutlich zu spüren. Sie ist eine Kämpferin und ich habe sie für die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit, die sie an den Tag gelegt hat, um die Farm ihrer Familie zu retten, bewundert, sie gerne auf ihrem Weg begleitet und gehofft, dass sich ihre Wünsche und Träume erfüllen mögen.

Auch Jude mochte ich auf Anhieb. Obwohl er zu Beginn eher der mürrische Typ zu sein scheint, so ist jedoch zu merken, dass er in Sadies Gegenwart auch eine fürsorglich Art hat. Je mehr ich ihn im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, desto mehr fing ich an hinter seine Fassade zu blicken und lernte eine neue Seite von ihm kennen. Es war mir ein großes Vergnügen, ihm bei seiner Wandlung, die er im Laufe der Handlung durchlebte, zusehen zu dürfen.

Aber auch die anderen Einwohner von Willowbrook und der Plain Daisy Ranch wurden mit so viel Liebe und Herz erschaffen und bringen in die Handlung das gewisse Etwas ein. Vor allem Jude und seine Brüder waren mir sehr sympathisch. Ich mochte den Umgang der Brüder untereinander sehr gerne. Wie sie sich gegenseitig aufgezogen haben, sich aber auch voll und ganz auf den anderen verlassen konnten, mochte ich sehr. Aber auch Sadies Mutter mochte ich wahnsinnig gerne. Sie ist so ein lieber Mensch, die sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihre Tochter glücklich wird.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Jude und von Sadie geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich finde, man bekommt so einen besseren Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten und lernt sie dadurch noch besser kennen.

Doch nicht nur sie alle sind der Grund, warum ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen haben, auch die wundervolle Geschichte und der flüssige und humorvolle Schreibstil der beiden Autorinnen hat enorm dazu beigetragen.

Das Cover hat mir, wie schon das Cover vom ersten Band sehr gut gefallen. Ich liebe es, dass es komplett in Lila gehalten ist und Sadie und Jude als Paar im Vordergrund abgebildet sind, während im Hintergrund die Plain Daisy Ranch zu sehen ist.

Fazit:
Mit „The One I Stood Beside“ ist dem Autorinnenduo Piper Rayne nicht nur ein weiteres wundervolles Buch gelungen, sondern auch eine tolle Fortsetzung der Reihe um die Plain Daisy Ranch. Ich war von der mitreißenden Geschichte, die ebenso mit einer gehörigen Portion Humor punktet, den wundervollen Charakteren und der gefühlvollen Schreibweise schlichtweg gefesselt.
Und ich liebe die Small-Town-Vibes und das Ranch Setting.

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit den Noughton Brüdern, den anderen Bewohnern der Plain Daisy Ranch und den Einwohnern von Willowbrook.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5 *.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Hayden und Brody bringen das Eis zum Schmelzen!

Body Check
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Inhaltsangabe:
Nachdem Haydens Kindheit, bedingt durch ihren Vater der als Trainer tätig war, von Eishockey bestimmt wurde, hat sie von diesem Sport die Nase voll und wünscht sich nichts sehnlicher für ...

Inhaltsangabe:
Nachdem Haydens Kindheit, bedingt durch ihren Vater der als Trainer tätig war, von Eishockey bestimmt wurde, hat sie von diesem Sport die Nase voll und wünscht sich nichts sehnlicher für ihr Leben als Stabilität. Doch zurück in ihrer Heimat möchte sie nur ein einziges Mal aus der Rolle des braven Mädchens ausbrechen und sucht in einer Bar einen geeigneten Mann für eine Nacht. Der attraktive Brody scheint dafür genau der richtige Kandidat zu sein. Doch was Hayden nicht weiß, Brody ist Eishockey-Profi und spielt für das Franchise ihres Vaters.
Nach dieser Nacht ist Hayden fest entschlossen, diese so schnell wie möglich hinter sich zu lassen, dabei hat sie allerdings nicht damit gerechnete, dass Brody ein anderes Ziel verfolgt.

Meine Meinung:
Nachdem ich schon so viel Gutes über Elle Kennedy gehört habe, wurde es für mich Zeit, selbst einmal ein Buch von ihr zu lesen. Als großer Fan von Sports-Romance-Geschichten habe ich mit „Body Check“ nun auch das passende Buch gefunden und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Das allein liegt aber nicht ausschließlich nur an der mitreißenden Geschichte, die neben unerwarteten Wendungen, einer gehörigen Portion Dramatik und ganz viel Spice punktet, sondern auch an den sympathischen Charakteren und der besonderen Dynamik zwischen ihnen.

Gleich zu Beginn lernt man die liebenswerte Hayden kennen, die ihr Leben lang das brave Mädchen war, das alle von ihr erwartet haben und die sich nach ihrer von Eishockey geprägten Kindheit, bedingt durch ihren Vater, dem ehemaligen Eishockeytrainer und jetzigem Eigner der Chicago Warriors, nach Stabilität sehnt. Sie ist mir vom ersten Augenblick an ans Herz gewachsen. Und obwohl sie in der Bar auf Brody zugeht, um mit ihm eine Nacht ohne Zwänge zu verbringen, merkt man sofort, dass sie doch eher der schüchterne Typ ist, der so etwas normalerweise nicht macht. Je mehr ich sie während des Lesens kennenlernen durfte, desto mehr konnte ich mich in sie hineinversetzen.

Auch Brody, den heißen Eishockeyspieler mit seiner charmanten Art, mochte ich direkt. Zwar gibt er sich äußerlich eher cool und draufgängerisch, doch je mehr man hinter seine Fassade blickt, desto deutlicher wird, dass er auch eine sensiblere Seite hat.

Nicht nur die Dynamik zwischen den beiden stimmt auf Anhieb, sondern sie ergänzen sich auch perfekt und das Knistern ist vom ersten Moment an nicht zu übersehen.

Die Kapitel werden in der Erzählform sowohl aus Sicht von Hayden als auch von Brody erzählt, was mir sehr gut gefällt. So lernt man die Charaktere nicht nur besser kennen, sondern kann ihre Gedanken und Gefühle auch besser nachvollziehen.

Aber auch die anderen Charaktere, die einem im Buch so begegnen, wurden von Elle Kennedy absolut treffend zum Plot erschaffen und tragen alle mit ihren unterschiedlichen Wesenszügen enorm zum Erfolg der Geschichte bei.

Den flüssigen Schreibstil von Elle Kennedy mochte ich von der ersten Zeile an. Sie schreibt so mitreißend und gefühlvoll, wobei sie neben einer gehörigen Portion Spice auch noch mit ganz viel Humor punktet.

Das Cover finde ich ausgesprochen schön und absolut treffend zur Handlung gestaltet. Vor allem gefällt mir, dass darauf Hayden und Brody im Eisstadion abgebildet sind.

Fazit:
„Body Check“ ist nicht nur eine absolut gelungene Sport-Romance, sondern auch eine mitreißende und gefühlvolle Geschichte, die einmal mehr zeigt, dass Elle Kennedy nicht umsonst die Queen of Sport-Romances genannt wird. Mit ihrer wunderbar leichten Schreibweise schafft sie es nicht nur, viel Humor mit einer tiefgründigen Geschichte zu verbinden, sondern dabei auch ordentlich Spice mit reinzubringen.

Für mich hat sich „Body Check“ nicht nur als absoluter Lesespaß entpuppt, sondern mir auch eine für mich neue, wunderbare Autorin gezeigt, von der ich in Zukunft mehr lesen möchte.

Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5*.

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