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Veröffentlicht am 09.03.2020

Sommer, Sonne und der Glamour von L. A.: das umwerfende Setting einer überwältigenden ersten großen Liebe!

DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
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Inhalt:

Sommer, Sonne und der Glamour von L. A.: das umwerfende Setting einer überwältigenden ersten großen Liebe!
Die 16-jährige Eden ist genervt: Sie soll den ganzen Sommer bei ihrem Vater verbringen, ...

Inhalt:

Sommer, Sonne und der Glamour von L. A.: das umwerfende Setting einer überwältigenden ersten großen Liebe!
Die 16-jährige Eden ist genervt: Sie soll den ganzen Sommer bei ihrem Vater verbringen, der eine neue Frau geheiratet hat. Immerhin wohnt er in Los Angeles, und so hofft Eden auf heiße Nachmittage am Strand und coole Partys. Nie jedoch hätte sie sich träumen lassen, was sie dort erwartet: nämlich ihr absolut unmöglicher neuer Stiefbruder, der 17-jährige Tyler. Der pöbelt sich durch die gepflegte Willkommensparty, beleidigt alle, inklusive Eden, und zieht türenschlagend wieder ab. Eden ist zugleich abgestoßen und fasziniert von ihm. Denn seine smaragdgrünen Augen verraten, dass irgendwo in ihm eine sehr verletzliche Seele ist, die sich mit extrem grobem Äußeren panzert. Und auch Tyler scheint wider Willen von Eden angezogen zu sein …

Meine Meinung:

"Warum bin ich eine Ablenkung?" (...)
"Weil du alles ein bisschen leichter machst. Weil ich mich auf dich konzentrieren kann, statt auf alles andere." - Dark Love - Dich darf ich nicht lieben

Der Einstieg in das Buch fiel mir anfangs nicht ganz so leicht, da ich nicht so richtig mit der Protagonistin warm wurde und mir noch nicht sicher war, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde. Nach einer Weile kam ich aber in der Geschichte an und habe sehr mit Eden und Tyler mitgefiebert.

Eden war mir, wie bereits erwähnt, nicht gleich sympatisch, was daran lag, dass sie ziemlich viel jammert und sehr ernst ist, was ich unter den gegebenen Umständen sogar noch nachvollziehen konnte. Sie besucht ihren Dad, den sie seit drei Jahren nicht mehr gesehen hat, daher konnte ich verstehen, dass sie erst mal nicht sonderlich gut gelaunt ist. Allerdings besserte sich ihr Verhalten nicht großartig und nach einer Weile habe ich mich gefragt, ob sie irgendwann auch mal entspannter ist und etwas Spaß versteht. Dennoch mochte ich sie ab einem bestimmten Punkt ganz gerne, da sie einem die typischen Teenagerprobleme gut vermittelt und realitätsnah rüberbringt. Dadurch kann man sie ein bisschen besser verstehen und über manche Probleme hinweg sehen. Außerdem ist sie sehr aufmerksam, was auch noch eine große Rolle in ihrer Beziehung zu Tyler spielt. Tyler führt sich von Anfang an wie der größte Idiot aller Zeiten auf und bringt dem Leser überzeugend den Bad Boy rüber, dabei hat man aber auch gemerkt, dass tief in ihm ein verletzlicher Kerl steckt, den er nur gut zu verbergen weiß. Das klingt zwar typisch klischeehaft, aber auf mich wirkte seine Figur gut ausgearbeitet und ich habe ihm alles abgekauft. Seine Annäherung mit Eden war wirklich süß und spannend zu verfolgen, weshalb mich das Buch ab diesem Zeitpunkt auch vollkommen packen konnte. Davor gab es einige langweiligere Szenen, die nicht direkt mit der eigentlichen Handlung zusammenhingen, wodurch ich sehr froh war, als das Buch an Fahrt aufnahm. Ich fand es toll zu beobachten, wie sich Tyler nach und nach öffnet und ich muss gestehen, dass ich mich dabei auch etwas in ihn verliebt habe. Hinter seinem Verhalten steckt nämlich viel mehr, als man auf den ersten Blick meinen könnte und seine Geschichte hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, dafür müsst ihr das Buch selbst lesen. ;) Zum Schluss dachte ich fast nur noch an die Story und wollte unbedingt weiter lesen, weshalb ich die letzten Kapitel schnell beendet habe. Den beiden werden viele Steine in den Weg gelegt und ich als Leser habe sehr mit ihnen mitgefühlt. Das Ende hat mich offen gestanden etwas aufgeregt und meiner Meinung nach war das Drama unnötig. Auf mich wirkte es wie ein Cliffhänger zum Zweck und nicht wie ein Teil der Geschichte, was ich ziemlich schade fand. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Teil und wie es mit Eden und Tyler weitergehen wird.

Zum Schluss möchte ich noch kurz auf den Schreibstil und die Nebencharakere eingehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, ich kam wunderbar durch die Kapitel und musste mich nicht sonderlich anstrengen, der Geschichte zu folgen. Die Nebencharakere waren alle ganz okay, ich finde, man hätte sie noch ein bisschen mehr ausarbeiten können. Manche von Edens neuen Freunden kamen mir auch ziemlich oberflächlich und zickig vor und ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Teil entwickeln wird. Besonders mit Edens Dad bin ich nicht klargekommen und ich frage mich, ob er sein Verhalten wohl noch ändern wird.

Mein Fazit:

Eine nette Young Adult Geschichte, die zwar ihre Schwächen hatte, die mir aber dennoch ganz gut gefallen hat. Die Lovestory ist wirklich was besonderes und ich fiebere schon gespannt dem zweiten Teil entgegen, der diesmal in New York spielt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2020

Princes of Passion: Diesen Männern liegt die Welt zu Füßen. Sie können alles haben, was sie begehren – außer der Einen, die sie am meisten wollen …

Prince of Passion – Logan
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Minimale Spoiler zu Band eins und zwei

Inhalt:

Princes of Passion: Diesen Männern liegt die Welt zu Füßen. Sie können alles haben, was sie begehren – außer der Einen, die sie am meisten wollen …

Mein ...

Minimale Spoiler zu Band eins und zwei

Inhalt:

Princes of Passion: Diesen Männern liegt die Welt zu Füßen. Sie können alles haben, was sie begehren – außer der Einen, die sie am meisten wollen …

Mein Name ist Logan St. James. Ich bin in einer kriminellen Familie aufgewachsen, aber heutzutage sind meine Tattoos und meine Narben unter einem Anzug versteckt. Ich beschütze die königliche Familie von Wessco. Und durch die Heirat ihrer Schwester gehört auch Ellie Hammond zu dieser Familie. Ich bin gut in meinem Job. Wirklich, wirklich gut. Aber wenn Ellie einen Raum betritt … dann ist es plötzlich verdammt schwer, an irgendetwas anderes zu denken als daran, wie gern ich sie berühren würde. Wie gern ich mehr tun würde, als sie nur zu berühren …

Meine Meinung:

„Liebe ist kein Heilmittel, sie löst nicht auf magische Weise jedes Problem. Aber Liebe ist unsere Inspiration, unsere Motivation... und unsere Belohnung.“ - Seite 277, Ellie

Da mir die ersten beiden Teile der Prince of Passion Trilogie schon ziemlich gut gefallen haben, war ich schon sehr gespannt auf den letzten Band der Geschichte, indem es sich um den Bodyguard Logan und die Prinzessinenschwester Ellie dreht. Vorweg kann ich schon mal verraten, dass mir dieser Teil am besten von allen gefallen hat und ich ihn auf jeden Fall empfehlen kann.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da mir beide Protagonisten gleich sympatisch waren und es anfangs ein paar witzige Szenen gab. Auch der Prolog hat mich neugierig auf die Story gemacht, weshalb ich voller Vorfreude auf das Buch war. Die Protagonisten mochte ich, wie bereits erwähnt, sehr gerne, besonders Logan ist mir ans Herz gewachsen. Er ist loyal, ehrlich und vertritt die richtigen Werte, zudem sieht er natürlich auch ziemlich gut aus. ;) Ellie war mir mit ihrer fröhlichen Art auch sehr sympatisch, manchmal wirkte sie auf mich aber ein bisschen wie eine typisch klischeehafte Protagonistin und ich hätte sie gerne noch etwas besser kennengelernt. Dennoch habe ich sehr mit ihr und Logan mitgefiebert und ihre Geschichte gerne verfolgt.

Was mich aber etwas gestört hat, waren die Zeitsprünge, die anfangs vermehrt auftreten. So konnte man ihr Kennelernen nicht ganz mitverfolgen und auch Ellies Verliebtheit nicht gleich nachvollziehen, aber mit der Zeit wurde das besser und ab der Hälfte war ich nur noch gefesselt von dem Buch. Ab da passiert nämlich auch mehr und es wird spannender, bei ein paar Szenen hatte ich sogar Tränen in den Augen. Mit so einer Intensität hätte ich nicht gerechnet, weshalb mich die Story wirklich überraschen konnte. Die Spannung ebte auch nie ganz ab, besonders als es zum Schluss hin ging, saß ich nur noch vor dem Buch. Ihre Liebesgeschichte verleit dem Plot auch nochmal eine gewisse Anspannung, da ihre Anziehung sehr greifbar auf mich wirkte und man das Knistern förmlich spüren konnte. Ich finde ihre Lovestory einfach nur zauberhaft und saß oftmals mit einem breiten Lächeln im Gesicht da.

Was mir auch noch gut gefallen hat, waren der leichte und lockere Schreibstil und dass man wieder auf die anderen Charaktere aus den vorherigen Teilen getroffen ist. Es war wirklich schön zu sehen, wie es Olivia, Nicholas, Sarah und Henry so geht und ihren weiteren Lebensweg zu verfolgen. Alle zusammen bilden eine tolle Familie und vermitteln einem das Gefühl von Wärme, weshalb ich es zum Schluss umso trauriger fand, dass ich sie gehen lassen musste.

Mein Fazit:

Eine wunderbare Geschichte zum mitfühlen, fiebern, hoffen und lachen. Ich kann dieses Buch aus vollstem Herzen empfehlen und freue mich nun schon sehr auf die Story von Queen Lenora.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2020

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Two can keep a secret
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Inhalt:

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Ellery kennt die dunkle Vergangenheit der Kleinstadt Echo Ridge nur allzu gut. Erst verschwand dort ihre Tante spurlos, dann wurde ...

Inhalt:

Eine Bilderbuchstadt. Eine Mordserie. Und der Killer ist zurück.

Ellery kennt die dunkle Vergangenheit der Kleinstadt Echo Ridge nur allzu gut. Erst verschwand dort ihre Tante spurlos, dann wurde vor fünf Jahren die Homecoming Queen der Highschool ermordet. Der »Murderland-Killer« machte landesweit Schlagzeilen. Ausgerechnet dorthin zieht Ellery nun mit ihrem Zwillingsbruder. Zu einer Großmutter, die fast eine Fremde für sie ist. Als aus dem Nichts Morddrohungen gegen die zukünftige Homecoming Queen zirkulieren, ermittelt Ellery auf eigene Faust. Dabei lernt sie Malcolm kennen, den jüngeren Bruder des Hauptverdächtigen. Dann verschwindet wieder ein Mädchen und plötzlich steht jeder unter Verdacht …

Meine Meinung:

Seit Karen M. McManus Debütroman „One of us is lying“ bin ich ein großer Fan der Autorin, weshalb ich schon sehr gespannt auf „Two can keep a secret“ war. Vorweg kann ich schon mal verraten, dass mich die Autorin wieder mal begeistern konnte, das Buch für mich aber nicht ganz an ihr vorheriges heranreicht.

Der Einstieg fiel mir durch, den mir schon bekannten, flüssigen Schreibstil ziemlich leicht, allerdings vergehen zwischen den Kapiteln einige Tage, weshalb ich noch nicht so ganz in der Handlung drin war, was sich später aber gebessert hat. Man begleitet die Zwillinge Ellery und Ezra bei ihrem Umzug zu ihrer - ihnen unbekannten - Großmutter und bei ihrer Eingewöhnung in die Kleinstadt Echo Ridge. Das gestaltet sich für die beiden aber schwieriger als gedacht, da sie schon an ihrem ersten Tag eine Leiche finden und damit in die Geheimnisse und Intriegen der Stadt mithineingezogen werden. Dennoch finden die Geschwister ziemlich schnell Anschluss und freunden sich mit Mia und Malcolm an, die auf ihre neue Schule gehen. Besonders Malcolm fällt dabei auf, da er damit zu kämpfen hat, dass alle seinen Bruder für einen Mordverdächtigen halten, was sehr schwer für ihn ist.

Die Geschichte ist jeweils aus der Sicht von Ellery und Malcolm geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders Malcolm war mir wirklich sympatisch, da er klug, süß und freundlich ist, auch wenn er schon einiges mitmachen musste. Ellery konnte ich dagegen nicht so richtig greifen, da sie einerseits True Crime Stories liebt und selbst gerne ermittelt, aber andererseits zurückhaltend und eher ruhiger ist. Das hat für mich nicht ganz so zusammengepasst und ich hätte mir gewünscht, dass man beide Protagonisten noch besser kennenlernt. Die Nebencharaktere haben mir ganz gut gefallen, Ellerys Zwillingsbruder Ezra mochte ich wirklich gern. Mia fand ich auch sympatisch, da sie taff und nicht auf den Mund gefallen ist, aber da beide nicht so oft vorkamen, erschienen sie mir etwas blass.

Die Story an sich war sehr spannend und hat mich gut unterhalten. Ich hatte einige Vermutungen und da die Autorin dem Leser immer ein neues Puzzlestück vorlegt, habe ich durchgehend mitgerätselt und wollte unbedingt wissen, wie alles ausgehen würde. Allerdings kam mir die Geschichte manchmal etwas langatmig vor, da nicht ganz so viel passierte, wie ich es erwartet hätte und vieles, meiner Meinung nach, vorhersehbar war. Einige meiner Vermutungen haben sich auch bestätigt und wenn das Buch zum Schluss nicht noch an Fahrt aufgenommen hätte, wäre ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht gewesen. So war ich aber wieder gefesselt und habe die letzten Kapitel in einem Rutsch verschlungen, da es doch noch eine unerwartete Wendung gab. Im Nachhinein war sie eigentlich ziemlich offensichtlich, aber die Autorin schafft es, den Leser so zu verwirren, dass er fast schon nicht mehr durchblickt. Was ich auch noch erwähnen möchte, ist die Liebesgeschichte zwischen Ellery und Malcolm. Sie spielt nur eine kleiner Rolle in dem Buch, aber es war schön zu erleben, wie die beiden sich näher kommen und gemeinsam versuchen, die Vorfälle in Echo Ridge zu lösen.

Mein Fazit:

Ein unterhaltsamer und fesselnder Jugendthriller, der mich mit seiner Art ein bisschen an „One of us is lying“ erinnert hat. Ganz kommt das Buch nicht an McManus Debütroman ran und manche Dinge haben mich etwas gestört, aber dennoch kann ich die Geschichte nur empfehlen und vergebe 4,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit

Die kleine Patisserie in Paris
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Inhalt:

Eine charmante Liebesgeschichte für Romantiker, Paris-Liebhaber und alle, denen Schokolade zum Frühstück nicht genug ist: sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Schon ...

Inhalt:

Eine charmante Liebesgeschichte für Romantiker, Paris-Liebhaber und alle, denen Schokolade zum Frühstück nicht genug ist: sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Schon immer wurde Nina von ihren drei großen Brüdern bevormundet. Deshalb kann die junge Köchin ihren Koffer gar nicht schnell genug packen, als sie die Chance erhält, für einen Job nach Paris zu ziehen. In einer Patisserie in der Nähe von Sacré-Cœur soll sie Back- und Kochkurse geben. Nur mit dem arroganten Besitzer Sebastian hat Nina nicht gerechnet: Seine Petits Fours und Macarons sind legendär. Sein Charme und seine intensiven Augen leider auch. Denn er ist der beste Freund von Ninas ältestem Bruder Nick. Und noch immer bekommt Nina in seiner Gegenwart weiche Knie

Meine Meinung:

„Wie soll man anderen Menschen erklären, dass etwas so vollkommen richtig ist? Dass es sich so anfühlt, als würde das letzte Puzzlestück an seinen Platz fallen? Auf einmal fühlt sich alles so vollkommen an. So ganz.“ - Seite 193

Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da der Titel eine lockere und leichte Geschichte verspricht und ich außerdem vor kurzem selbst in Paris war und das Feeling nochmal erleben wollte.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil gut zu lesen ist und ich neugierig war, wie sich die Story entwickeln würde. Die Protagonistin Nina war mir sympatisch, da sie hilfsbereit ist und toll mit Menschen umgehen kann, allerdings hat sie mir manchmal etwas zu viel rumgejammert. Sie weiß nämlich noch nicht so wirklich, was sie mit ihrem Leben anfangen soll und da sie sehr von ihrer Familie bevormundet wird, hatte sie bisher noch keine Gelegenheit, mal etwas auf eigene Faust zu machen. Daher konnte ich ihren Wunsch nach etwas mehr Freiraum durchaus verstehen, aber meiner Meinung nach hätte sie etwas dankbarer für ihre Familie sein können. Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, da sie mich unterhalten hat und ich auch immer weiter lesen wollte. Es wurde toll beschrieben, wie die Protagonistin die Patisserie langsam wieder herrichtet und ihre Liebe zum Backen wurde gut hervorgehoben. Ich hatte praktisch dauerhaft Lust auf etwas Süßes, weshalb ich an dieser Stelle eine Wahrnung aussprechen möchte: Wer dieses Buch liest, sollte gerade keine Diät machen. ;) Manchmal hat mir ein bisschen die Spannung gefehlt, da besonders die Liebesgeschichte etwas vorhersehbar war und manche Stellen sich etwas gezogen haben, aber Nina und Sebastian konnten mich auf jeden Fall von sich überzeugen. Sebastian macht es Nina am Anfang nicht sonderlich leicht, wodurch es zu ein paar witzigen Streitereien kommt, allerdings hätte Nina ihm manchmal ruhig mehr Paroli bieten können. Aber auch er bessert sich und ist mir zum Schluss sehr ans Herz gewachsen. Genauso wie Ninas neue Freunde, die sie in Paris kennenlernt und die sehr loyal zu ihr halten. Sie helfen ihr öfter aus der Patsche und ergeben zusammen ein gutes Team.

Mein Fazit:

Zusammengefasst kann man sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat und ich sie auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Das Setting wird gut beschrieben (auch wenn Paris ruhig noch etwas öfter hätte vorkommen dürfen) und die ganze Atmosphäre ist wirklich süß. Wer auf solche Storys steht, wird definitiv begeistert sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

KEIN Märchen. KEIN Prinzessinnenroman. Nur DARK ROMANCE.

TAKEN PRINCESS
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Inhalt:

ER
Die halbe Welt kennt mich als den besten Box-Profi seiner Zeit. Meine Bekannten als den loyalen Freund, der ich sein kann. Doch nur wenige wissen, was ich wirklich bin: ein Killer.
Ich töte ...

Inhalt:

ER
Die halbe Welt kennt mich als den besten Box-Profi seiner Zeit. Meine Bekannten als den loyalen Freund, der ich sein kann. Doch nur wenige wissen, was ich wirklich bin: ein Killer.
Ich töte so gezielt, sauber und schnell, dass nur ich für die Aufgabe infrage komme, die wir uns im Kampf gegen den Abschaum der Welt überlegt haben. Vor mir ist niemand sicher und niemand in diesem Land sollte sich länger sicher fühlen. Auch nicht die kleine Prinzessin, die ich vor dem FBI rette und mit mir nehme ... Besser für sie, wenn sie nie den wahren Grund für mein Handeln erfährt.

SIE
Sie nennen mich »Prinzessin«, weil ich Frauen zu Königinnen mache. Ich lebe in einem Palast, in dem Männer glauben, ihr Glück zu finden, und doch nur dafür bezahlen müssen. An mir kommt niemand vorbei. Schon gar nicht lebend, wenn ich es nicht will.
Du bist ein großer Junge und glaubst, dich mit mir anlegen zu können? Dann lass mich kurz mein Krönchen richten: Denn du wirst fallen!

Meine Meinung:

Das hier war mein erstes Buch aus dem Bereich Dark Romance, weshalb ich im Voraus sehr gespannt auf die Geschichte war und der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken möchte. Dies hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.

Der Einstieg fiel mir verhältnismäßig leicht, allerding musste ich mich erst mal an das Genre und die darin enthaltene Gewalt gewöhnen. Ganz ist mir das ehrlich gesagt nicht gelungen, da mich die Gewaltelemente oftmals ziemlich geschockt haben, aber nach einer Weile konnte mich die Story dennoch fesseln und ich habe das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt. Man möchte nämlich immer wissen wie es weiter geht und durch den tollen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Die Protagonisten waren beide sehr interessant, besonders Saige konnte ich anfangs noch nicht so richtig einschätzen. Sie ist hart, brutal und kennt absolut kein Mitgefühl, aber dennoch gibt es eine verletzliche und auch etwas schüchterne Seite in ihr. Dadurch ist ihr Charakter sehr vielschichtig und auch jetzt zum Schluss, kennt man ihre Facetten noch nicht ganz. Wres dagegen ist etwas einfacher gestrickt, aber trotzdem steckt in ihm viel mehr, als man anfangs meinen könnte und er zeigt im Lauf der Handlungen unterschiedliche Seiten von sich. Eine davon ist gut und möchte eine bessere Welt schaffen, die andere davon ist dominant und steckt voller Gewalt. Dadurch kann er einen manchmal sehr verwirren, da auch seine Moral etwas gegenteilig ist und man nicht immer in seinen Kopf blicken kann. Er und Saige passen wirklich gut zusammen, da beide schon etwas krank sind und sich daher sehr gut ergänzen. :D Manchmal kamen mir die beiden - besonders Wres – ein bisschen klischeehaft vor, aber ihre Geschichte ist dennoch sehr viel mehr.

Da ich, wie schon erwähnt, die vorherigen Bände in denen es um Wres Freunde geht, nicht kenne, kann ich sagen, dass man „Taken Princess“ auch wunderbar so lesen kann. Natürlich spoilert man sich etwas, aber wem das nichts ausmacht, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Ich persönlich fand die Story wirklich spannend und nach dem Ende, bei dem alles nochmal an Fahrt aufnahm, bin ich sehr gespannt auf den Folgeband.

Mein Fazit:

Ein fesselnde Dark Romance Geschichte, die ich allen Fans des Genres von Herzen empfehlen kann.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere