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Veröffentlicht am 17.10.2025

Mit Kryptowährung bis zum Mond

Bis zum Mond
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Mit Kryptowährung bis zu Mond, so lautet das Ziel dreier Freundinnen aus Südkorea, welche durch Ethereum zum Reichtum wollen. Sie arbeiten in einem schlecht bezahlten Job, leben in Einzimmerwohnungen und ...

Mit Kryptowährung bis zu Mond, so lautet das Ziel dreier Freundinnen aus Südkorea, welche durch Ethereum zum Reichtum wollen. Sie arbeiten in einem schlecht bezahlten Job, leben in Einzimmerwohnungen und träumen groß. Als eine der drei anfängt, in Kryptowährung zu investieren, steigen die anderen auch ein und versuchen damit bessere Lebensumstände zu schaffen.

„Bis zum Mond“ wurde in Südkorea ein riesen Erfolg der Autorin Jang Ryujin. Auch ich war komplett gefesselt und begeistert von der Geschichte, in der drei starke Frauen ihre Zukunft in die eigene Hand nehmen wollen. Der Roman handelt von dem Risiko von Kryptowährungen, aber auch von den finanziellen Möglichkeiten gezielter Investitionen. Man benötigt kein Vorwissen, was Kryptowährungen angeht, um das Buch zu verstehen.



Besonders gut hat mir gefallen, dass die drei Freundinnen im Laufe des Buches eine wirklich erkennbare Charakterwandlung durchmachen. Es ist ein realitätsnaher Roman, welchen ich wirklich jedem wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

So unfassbar tiefgründig

Passion Project
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„Passion Project“ ist ein tiefgründiges und lebensbejahendes Buch. Es gibt einige Stellen im Buch, die so traurig sind und nachdenklich machen. Trotzdem gelingt es der Autorin, die Lesenden zum Lachen ...

„Passion Project“ ist ein tiefgründiges und lebensbejahendes Buch. Es gibt einige Stellen im Buch, die so traurig sind und nachdenklich machen. Trotzdem gelingt es der Autorin, die Lesenden zum Lachen zu bringen. Insgesamt hat das Buch wirklich alles, was ein gelungener Liebesroman braucht.

Am besten fand ich, dass es nicht nur darum ging, dass man eine Liebe im Leben braucht, um erfüllt zu sein. Die Protagonistin muss auch viele Dinge mit sich selbst ausmachen, lernt sich selbst besser kennen und lernt einiges über das Leben. Das hat dazu geführt, dass „Passion Project“ eine unfassbar abwechslungsreiche Geschichte ist, welche mir noch ganz lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Sachbuch und Erfahrungsbericht in einem

Heute nicht, ich hab Migräne
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Wer unter Migräne leidet und das Gefühl hat, oftmals mit seiner Krankheit nicht ernst genommen zu werden, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Man fühlt sich nicht nur verstanden, sondern erhält auch ...

Wer unter Migräne leidet und das Gefühl hat, oftmals mit seiner Krankheit nicht ernst genommen zu werden, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Man fühlt sich nicht nur verstanden, sondern erhält auch endlich Hilfe. Die Erfahrungen der Autorin decken sich an vielen Stellen vielleicht auch mit denen der Lesenden, aber zeigen auch, wie vielseitig Migräne sein kann.



Am wichtigsten fand ich die Fakten zu unterschiedlichen Arten der Migräne, zum Beispiel altersbedingt oder aufgrund des Geschlechts. Das zeigt einfach, dass die Erkrankung nicht verallgemeinert werden kann, weil ihr Verlauf je nach betroffener Person sehr unterschiedlich sein kann.



Es gibt auch eine Liste an Medikamenten, welche häufig gegen Migräne verwendet werden, mitsamt Inhaltsstoff und kurzer Beschreibung. Allerdings folgt hier zum Glück der Hinweis, dass man diese Medikamente, welche natürlich mit Nebenwirkungen verbunden sind, nicht einfach auf eigene Faust einnehmen soll, sondern einen Termin mit einem Spezialisten vereinbaren soll.



Besonders hervorzuheben ist auch, dass die Autorin bekannte Mythen aufgreift und erklärt, weshalb diese nicht zu verallgemeinern sind und nicht fälschlicherweise als die Ursache der Migräne angesehen werden sollen. Das ist insbesondere wichtig, weil vielen PatientInnen nach wie vor vom Umfeld nicht geglaubt wird, wie schrecklich diese Krankheit ist und, dass man keine Schuld an seiner Migräne trägt.



Ich kann „Heute nicht, ich hab Migräne“ wirklich jedem ans Herz legen, weil es großartig für alle Menschen ist, die selbst unter Migräne leiden und sich oft nicht ernst genommen fühlen. Aber auch, wer nicht von Migräne betroffen ist, kann dieses Buch lesen, um mehr über die Krankheit zu erfahren und Betroffene besser zu verstehen.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Erschreckend realistisch

Madwoman
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Madwoman ist ein erschreckender Roman über häusliche Gewalt und die Konsequenzen, auch für die nachfolgenden Generationen. Im Buch begegnet uns Clove, welche in ihrer Kindheit miterleben musste, wie ihre ...

Madwoman ist ein erschreckender Roman über häusliche Gewalt und die Konsequenzen, auch für die nachfolgenden Generationen. Im Buch begegnet uns Clove, welche in ihrer Kindheit miterleben musste, wie ihre eigene Mutter durch Cloves Vater Gewalt erlebte. Mittlerweile ist Clove selbst Mutter und möchte alles richtig machen - auf keinen Fall möchte sie riskieren, dass ihre Kinder genauso aufwachsen, wie sie. Ein Brief ihrer Mutter bringt ihre Zukunft ins Wanken …

Mich hat der Roman vor allem aufgrund der Thematik der häuslichen Gewalt interessiert. Es ist nach wie vor ein Tabuthema, welches viel öfter behandelt werden sollte und Chelsea Bieker ist eine sehr realistische Umsetzung des Themas gelungen.

Was ich außerdem großartig fand, war dass man den Fortgang der Handlung nicht vorhersehen konnte. Es gab einige unerwartete Wendungen, welche den Roman noch fesselnder gemacht haben. Auch die Perspektive des Buches fand ich toll, weil mit Clove die Tochter des Gewaltopfers ihre Geschichte erzählen konnte. Man erfährt, wie sie ihre Kindheit wahrgenommen hat und vor allem, wie die traumatischen Erlebnisse sich auf ihr ganzes bevorstehendes Leben auswirken.

Einige spannende Wendungen, eine starke Protagonistin und die realitätsgetreue Behandlung des Themas häusliche Gewalt, Madwoman ist ein Roman, welchen ich jeder Person nur ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Zwei Welten, die aufeinander prallen

Die Tochter
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Mit “Die Tochter“ gelingt der Autorin ein sehr gelungener Roman. Das Buch beinhaltet Themen wie Homosexualität, Diskriminierung, aber auch die Situation in Pflegeheimen sowohl für die Patienten als auch ...

Mit “Die Tochter“ gelingt der Autorin ein sehr gelungener Roman. Das Buch beinhaltet Themen wie Homosexualität, Diskriminierung, aber auch die Situation in Pflegeheimen sowohl für die Patienten als auch das Personal. Besonders interessant fand ich, wie sehr zwei Welten miteinander kollidieren. Zum Einen gibt es die Mutter, die Worte wie „Homosexualität“ oder „lesbisch“ nicht einmal hören will. Auf der anderen Seite zieht ihre Tochter mit ihrer Lebensgefährtin bei der Mutter ein und macht kein Geheimnis aus ihrer Sexualität und ihrer Beziehung.

Der Einblick in den Pflegesektor war ebenfalls sehr spannend, an manchen Stellen aber zu ausführlich für mich, da dadurch das eigentliche Thema, nämlich die Mutter-Tochter-Beziehung in den Hintergrund rückte.

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