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Veröffentlicht am 21.07.2025

Großartige Grundidee - enttäuschende Umsetzung

Hero
1

Unter „Hero“ habe ich mir leider mehr vorgestellt. Der Klappentext klang einfach so überzeugend, dass ich mir von diesem Roman ein neues, feministisches Lieblingsbuch erwartet habe. Bekommen habe ich ein ...

Unter „Hero“ habe ich mir leider mehr vorgestellt. Der Klappentext klang einfach so überzeugend, dass ich mir von diesem Roman ein neues, feministisches Lieblingsbuch erwartet habe. Bekommen habe ich ein Buch, das mich in Ansätzen zwar überzeugt hat, in der gesamten Umsetzung aber zu schwach war. In Hero begegnet uns eine starke Protagonistin, die von einigen Männern enttäuscht, unterschätzt oder schlecht behandelt wurde. Weil mir die Protagonistin nicht sonderlich sympathisch war und ich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen konnte, ließ mich das Buch in weiten Teilen leider kalt. Was mich allerdings vollends überzeugen konnte, waren die Metaphern der Autorin. An Redegewandtheit ist sie wirklich nicht zu übertreffen. Insbesondere die Frage: „Was ist eine Frau, wenn nicht das Produkt fremder Vorstellungen?“ hat mich zum Nachdenken gebracht. Es gibt also wirklich philosophische Textstellen, die man so schnell nicht mehr vergessen kann. Wenn der Erzählstil nicht so wirr gewesen wäre, das Buch sich nicht in einzelnen Anekdoten und Rückblenden verloren hätte und mir die Protagonistin nahbarer erschienen wäre, hätte ich „Hero“ wirklich lieben können.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Über Nicht-Abschiedstage und den Tod

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
0

Adam Silveras neuer Roman ist etwas schwächer, als die beiden Vorgängerbände, aber dennoch empfehlenswert. Mit Alano und Paz begegnen uns zwei Charaktere, welche auch in „Der Erste der am Ende stirbt“ ...

Adam Silveras neuer Roman ist etwas schwächer, als die beiden Vorgängerbände, aber dennoch empfehlenswert. Mit Alano und Paz begegnen uns zwei Charaktere, welche auch in „Der Erste der am Ende stirbt“ schon eine Rolle gespielt haben. Dank Alano Rosa - dem Erben des Todesboten - geht es in diesem Band auch verstärkt um das Konzept des Todesboten, was wirklich lesenswert ist. Stellenweise war der Roman dennoch zu langatmig, die über 700 Seiten wären vermutlich nicht nötig gewesen. An manchen Stellen verläuft die Handlung etwas im Sand, dennoch konnte „Am Ende will doch einer sterben“ mich überzeugen. Vor allem lag dies daran, dass wichtige Themen wie Suizidversuche oder die Borderline-Persönlichkeitsstörung authentisch umgesetzt wurden. Adam Silvera kratzt bei diesen Themen nicht nur an der Oberfläche, sondern geht tatsächlich glaubwürdig darauf ein, was ich für einen Jugendroman großartig finde. Zu den Protagonisten kann man sehr schnell eine Verbindung aufbauen, wodurch der Lesefluss trotz der Dicke des Buches angenehm war. Insgesamt kann ich „Am Ende will doch einer sterben“ allen empfehlen, die die ersten beiden Bände gelesen haben, auch wenn der dritte Band nicht mein Favorit ist.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Zu brutal für mich

Die Vegetarierin
0

Die Beschreibung hat mich neugierig auf dieses so hochgelobte Buch gemacht, aber nichts konnte mich darauf vorbereiten, wie verstörend die Geschichte ist. Ich musste das Buch leider abbrechen, weil mir ...

Die Beschreibung hat mich neugierig auf dieses so hochgelobte Buch gemacht, aber nichts konnte mich darauf vorbereiten, wie verstörend die Geschichte ist. Ich musste das Buch leider abbrechen, weil mir die ganze Story viel zu brutal war. Ich verstehe, weshalb „Die Vegetarierin“ aktuell im Gespräch ist, kann aber dennoch das Buch leider nicht empfehlen. Zu groß ist die seelische Brutalität, welche ich irgendwann nicht mehr ausgehalten habe.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Leider nicht überzeugend

The Time Machine
0

Ich habe mir von diesem Buch leider mehr erwartet. Die ganze Geschichte besitzt nicht sonderlich viel Spannung und zieht sich sehr lange. Science-Fiction-Fans sollten sich also nicht zu viel von diesem ...

Ich habe mir von diesem Buch leider mehr erwartet. Die ganze Geschichte besitzt nicht sonderlich viel Spannung und zieht sich sehr lange. Science-Fiction-Fans sollten sich also nicht zu viel von diesem Klassiker erhoffen.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Kurios

Love Letters to a Serial Killer
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Ich wollte „Love Letters to a Serial Killer“ vor allem lesen, weil ich mir Spannung erhofft hatte. Ich dachte, dass vor allem die Morde der Frauen im Vordergrund stehen würden und nicht die kuriose Faszination ...

Ich wollte „Love Letters to a Serial Killer“ vor allem lesen, weil ich mir Spannung erhofft hatte. Ich dachte, dass vor allem die Morde der Frauen im Vordergrund stehen würden und nicht die kuriose Faszination der Protagonistin gegenüber den Morden und William. Spannung kam allerdings erst im letzten Drittel der Geschichte auf und ab da konnte mich die Handlung auch erst so richtig fesseln. Ansonsten fand ich die ganze Story leider relativ unglaubwürdig. Manche Wendungen waren zwar interessant, aber nicht alles ergab Sinn. Das ist sehr schade, weil die Geschichte sicher viel Potenzial gehabt hätte. Der Schreibstil der Autorin hat mir nämlich gefallen und auch die Grundidee des Buches, sowie die Frage: Kann man sich in einen Serienmörder verlieben?

Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Geschichte ziemlich hinter meinen Erwartungen blieb, aber dennoch für einen spannenden Zeitvertreib sorgen konnte.

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