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Veröffentlicht am 06.05.2022

Amüsante Geschichte

Und Gott sprach: Wir müssen reden!
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Handlung: Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft er auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der ...

Handlung: Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft er auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown. Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott. Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den seiner Meinung nach komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft …

Die Geschichte „Und Gott sprach: Wir müssen reden!“ ist kurzweilig und ziemlich humorvoll. Auch etwas Tiefgründigkeit ist vorhanden und die Charaktere wirken sehr authentisch. So ist Jakob Jakobi ein Therapeut, der selbst etwas Hilfe benötigen kann, weil sein eigenes Leben auch nicht gerade so verläuft, wie er sich das wünschen könnte. Abel Baumann oder besser gesagt Gott ist sehr lustig dargestellt und auch seine Sicht auf die Dinge ist sehr humorvoll. Die Grundidee und auch die komplette Umsetzung dieser Geschichte ist wirklich grandios und bereitet einige schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 05.05.2022

Unerhaltsame Geschichten aus Sylt

Aber bitte mit Reet!
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Handlung: Was Sylt so beliebt bei Promis und Millionären macht: Man bleibt weitgehend unter sich. Für den Durchschnittsbürger ist ein Tisch in der Sansibar so unerreichbar wie der Zutritt zu exklusiven ...

Handlung: Was Sylt so beliebt bei Promis und Millionären macht: Man bleibt weitgehend unter sich. Für den Durchschnittsbürger ist ein Tisch in der Sansibar so unerreichbar wie der Zutritt zu exklusiven Privatdomizilen. Umso spannender sind die oft skurrilen Geschichten, die der Sylter Immobilienmakler Eric Weißmann erlebt. In seinem Buch berichtet er vom ganz normalen Wahnsinn seines Berufsalltags zwischen Rolex und Reet, Strandkorb und Champagner. Von unerfüllten Sehnsüchten über erotische Kapriolen bis hin zu erbitterten Erbschaftsstreitigkeiten gibt es eine Menge zu erzählen. So entsteht ein hochamüsanter Streifzug über die Lieblingssandbank der Deutschen.

Meinung: Das Buch „Aber bitte mit Reet“ hat mir wirklich sehr gut gefallen! Die Geschichten aus dem Alltag vom Immobilienmakler Eric Weißmann sind mit jeder Menge Humor geschrieben und haben mich bestens unterhalten. Es ist schön zu erfahren, was so alles auf der Insel der Reichen und Schönen passiert und wie kurios manche Kunden oftmals sind. Außerdem gibt es auch QR-Codes, mit denen man die Insel Sylt besser kennenlernen kann, um sich selbst ein Bild davon zu machen.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Spannendes Jugendbuch

Bounty Hunter – Der erste Auftrag
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Handlung: Als der 15-jährige Grayson Parker unverhofft die Möglichkeit erhält, Teil eines neuen Teams Bounty Hunter zu werden, sagt er aus der Not heraus zu. Nur mit den Prämien, die bei der Ergreifung ...

Handlung: Als der 15-jährige Grayson Parker unverhofft die Möglichkeit erhält, Teil eines neuen Teams Bounty Hunter zu werden, sagt er aus der Not heraus zu. Nur mit den Prämien, die bei der Ergreifung echter Verbrecher winken, können "Gray" uns sein alleinerziehender Vater weiter sein Schulgeld bezahlen. Doch das Auswahlverfahren ist hart und nicht jeder besteht das Training. Als sich aus Gray, seinem Kumpel Issac, ihrer supersportlichen Mitschülerin Réka, Angeber Bendict und Außenseiter Matthew ein kleiner Kern bildet, erkennt das Kautionsbüro, dass sie die richtigen Kopfgeldjäger ausgewählt haben. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie auch als Team funktionieren. Und handelt es sich bei ihrem ersten richtigen Zugriff wirklich um leichte Beute, wie das Kautionsbüro vermutet - oder haben sie es mit einem weit größeren Verbrechen zu tun als dem ersten Anschein nach?

Meinung: Mir hat „Bounty Hunter“ sehr gut gefallen. Der Schreibstil war wirklich angenehm und die Geschichte hat schnell begonnen, Spannung aufzubauen und den Leser zu faszinieren. Man fiebert richtig mit Gray und seinen Freunden mit und hat richtig Spaß dabei, ihn auf seinem rasanten Abenteuer zu begleiten. Das Buch beinhaltet außerdem Themen wie Zusammenhalt, Freundschaft und Teamarbeit, da es bei den Bounty Hunters eben auch nur zusammen und nicht alleine geht.
Auch das Cover passt ziemlich gut zur Story, da es schon sehr neugierig auf die Handlung macht und ziemlich düster wirkt, was Spannung aufbaut.

Zusammenfassend kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen, da es einige schöne Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 22.04.2022

Manchmal etwas zu abstrus

Meine kleine Welt
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Handlung: Eine völlig normale fünfköpfige Familie steht im Mittelpunkt dieser heiteren kleinen Geschichten. Eine beinahe normale jedenfalls. Wenn nicht gerade der vierjährige Otto mit gutem Gewissen böse ...

Handlung: Eine völlig normale fünfköpfige Familie steht im Mittelpunkt dieser heiteren kleinen Geschichten. Eine beinahe normale jedenfalls. Wenn nicht gerade der vierjährige Otto mit gutem Gewissen böse Spielfiguren im Klosett versenkt. Oder die dreizehnjährige Philly die Eltern penetrant in fortschrittlichem Denken unterweist. Oder ihr eben volljährig gewordener, spätpubertärer Bruder Theo mal wieder meint, den Monarchisten und Provokateur mimen zu müssen.
Also streitet und liebt man sich, lacht mit- und übereinander und bietet, wenn es darauf ankommt, der Welt geschlossen die Stirn.

Meinung: Diese Kurzgeschichten werden ihrem Namen wirklich sehr gerecht, was manchmal aber stört. So hätte es einigen Geschichten sicher nicht geschadet, wenn sie etwas ausführlicher gewesen wären, während man andere gar nicht benötigt hätte… Oftmals wirken die Storys dann doch etwas zu skurril, andere sind aber relativ lustig und schön.


Insgesamt ist die Lektüre für nebenbei sehr zu empfehlen, ist aber nicht so besonders, wie vielleicht erwartet.

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Veröffentlicht am 19.04.2022

Spannender Jugendthriller

Dreivierteltot
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Kim ist mit ihrem Freund Jon auf dem schottischen West Highland Way unterwegs und trifft dort auf Sky. Dieser hat etwas sehr mysteriöses an sich und scheint sich sehr für Kim zu interessieren, obwohl diese ...

Kim ist mit ihrem Freund Jon auf dem schottischen West Highland Way unterwegs und trifft dort auf Sky. Dieser hat etwas sehr mysteriöses an sich und scheint sich sehr für Kim zu interessieren, obwohl diese ja mit ihrem festen Freund reist. Die ganze Zeit geschehen seltsame, unerwartete Dinge, aber ein Ereignis polarisiert besonders. Als Kim mit ihrem Freund nämlich eine Leiche findet, die ein Kleid trägt, das ihr sehr bekannt ist, ist die Stimmung endgültig unnormal.

Das Buch ist extrem fesselnd, sodass man es fast gar nicht aus der Hand legen kann, da man unbedingt wissen möchte, was geschehen ist. Auch die Charaktere wirken sehr authentisch und vor allem Sky wirkt einerseits sympathisch und nachvollziehbar, hat aber andererseits wohl etwas zu verbergen.

Auch das Cover gefällt mir wirklich gut, da dort Kim zu sehen ist, wobei ihre roten Haare aufgrund des ansonsten schwarz/weiß gehalten Hintergrund sehr stark auffallen.

Vor allem das Ende ist unglaublich genial und war total unerwartet von mir. So wusste ich gar nicht mehr, wer in der Geschichte zu einem Mord fähig wäre und wer nicht…

Das war mein erster (, aber auf alle Fälle nicht letzter!) Thriller der Autorin Christina Stein und die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich sie definitiv weiterempfehlen kann!

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