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Veröffentlicht am 21.07.2019

Eine süße Geschichte für zwischendurch !

Finding Mr. Wright
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Inhalt/Klappentext:
Emery Robinson war nie dazu bereit gewesen nach Lubbock, Texas zurückzukehren, doch als sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie keine andere Wahl. Und da ist noch etwas, ...

Inhalt/Klappentext:
Emery Robinson war nie dazu bereit gewesen nach Lubbock, Texas zurückzukehren, doch als sie ihren Freund beim Fremdgehen erwischt, hat sie keine andere Wahl. Und da ist noch etwas, für das sie nicht bereit ist: sich in einen Wright Bruder zu verlieben. Schon wieder. Den Wrights gehört ein Imperium – ihre Firma ist Milliarden schwer und sie beschäftigen den Großteil der Leute in der Stadt. Emery bleibt gar nichts anderes übrig, als für sie zu arbeiten. Während der High-School datete sie einen der Wright Bruder, bis er ihr das Herz brach. Die letzte Person also, in die sie sich verlieben möchte, ist Jensen Wright, der große Bruder ihres Exfreundes und ihr neuer Boss ...

Eindruck:
Das Cover des Buches ist ansehnlich gestaltet und passt mit dem Mann im Vordergrund, der den Protagonisten Jensen verkörpern soll, auch ziemlich gut zum Inhalt. Mir persönlich gefallen der goldene Schriftzug und die Skyline im Hintergrund ebenfalls sehr.
"Finding Mr.Wright" ist das erste Buch, das ich von der Autorin K. A. Linde gelesen habe. Direkt am Anfang ist mir ihr flüssiger Schreibstil aufgefallen. Dieser begleitet einen durch die ganze Geschichte und lässt einen wunderbar schnell vorankommen.
Leider habe ich aber immer wieder ein paar Wortwiederholungen bemerkt. Vor allem gegen Ende kam das Wort "hatte" ziemlich häufig vor, was mich dann doch ziemlich gestört hat. Ob das an der Autorin oder der Übersetzerin liegt, kann ich leider nicht sagen, jedoch würde ich mich freuen, wenn das in Teil 2 nicht mehr vorkommen würde.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich leichtgefallen. Anfangs ging es relativ schnell voran, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Mir geht es ja auch nicht darum jedes Detail von der Affäre zu erfahren, die Emerys Ex-Freund hatte, sondern möglichst viel von den Protagonisten kennenzulernen.
Mit Emery und Jensen konnte ich mich ziemlich schnell anfreunden.
Emery ist mir als Person direkt aufgefallen und konnte mich durch ihre witzige und kluge Art auch sehr schnell von sich überzeugen. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen oder gefallen, was ich sehr bewundernswert finde.
Der Milliardär Jensen war mir auch von Anfang an sympathisch. Seine direkte Art gefällt mir ziemlich gut, jedoch konnte ich seine Ansprachen an Emery manchmal nicht wirklich ernst nehmen. Er wirkte viel zu aufdringlich und ich hatte manchmal das Gefühl, dass er gar nicht ernst meint was er da sagt.
Sehr gerne bei beiden Protagonisten mochte ich das Verhältnis zur Familie. Alle haben sich super gut miteinander verstanden und haben sich oft gegenseitig den Rücken gestärkt. Man merkte wirklich, dass es ihnen wichtig ist, sich um ihre Familien zu kümmern und sie nicht im Stich zu lassen.
Was mir etwas gefehlt hat, sind die tiefgründigen und emotionalen Gespräche. Mir war die Beziehung zwischen Emery und Jensen teilweise etwas zu oberflächlich und hektisch. Sehr gut gefallen hat mir aber, dass sich der Erotikteil nicht in den Vordergrund gedrängt hat, sondern dass die Geschehnisse drum herum immer an erster Stelle standen.
Das Ende der ganzen Story, mochte ich recht gerne. Es kam zu einer unerwarteten Wendung, die die Beziehung der Beiden auf die Probe stellt.
Selbst die Nebencharaktere des Buches sind mir positiv aufgefallen und wurden toll ausgearbeitet. Deshalb bin ich super gespannt auf Band 2, der die Geschichte von Heidi und Landon erzählen soll.
Insgesamt finde ich das Buch echt gelungen. Es gab einige Dinge, die mir sehr gut gefallen haben, aber auch ein paar Dinge, die weniger gut waren.

Fazit:
Ein sehr guter Einstieg in die Reihe und das Leben der Wright-Brüder. Man sollte keine wahnsinnig tiefgründige Geschichte erwarten, aber für mich war es ein super gutes, fesselndes Buch für zwischendurch.
4/5 Sterne

Veröffentlicht am 19.07.2019

Eine sehr tiefgründige Sommergeschichte

Morgen irgendwo am Meer
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Inhalt/Klappentext:
Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr ...

Inhalt/Klappentext:
Was Romy, Konrad, Nele und Julian auf ihrem gemeinsamen Weg nach Lissabon erwartet, scheint der perfekte Sommerroadtrip nach dem Abitur zu sein. Doch dass jeder von ihnen weit mehr als nur leichte Sommerklamotten im Gepäck hat, wird dem eher durch Zufall zusammengewürfelten Quartett erst im Lauf der Reise klar. Denn in Wahrheit geht es bei diesem Roadtrip um nichts weniger als die Suche nach sich selbst, dem eigenen Leben, der großen Liebe und wahrer Freundschaft.

Eindruck:
Anhand des Titels und dem einfach, aber dennoch ansprechenden Cover, habe ich eine lockere und leichte Sommergeschichte erwartet, in der vier Jugendliche ganz einfach zusammen einen Sommerroadtrip nach Lissabon machen. Dem ist aber definitiv nicht so !! Die Autorin Adriana Popescu geht viel tiefgründiger und lässt auch härtere Themen mit in die Geschichte einfließen. Für mich war es zwar das erste Buch von ihr, allerdings habe ich schon von vielen gehört, dass ihr Schreibstil einfach grandios sein soll. Dem kann auch ich nur zustimmen, denn Adriana schreibt flüssig, leicht und unkompliziert.
Das komplette Buch ist aus der Sicht der vier Protagonisten Romy, Konrad, Julian und Nele in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Erzählung aus den verschiedenen Perspektiven erscheint für mich in diesem Fall ziemlich sinnvoll, allerdings konnte ich mich nicht wirklich damit anfreunden. Eigentlich bin ich großer Fan davon, wenn es in Büchern einen Sichtwechsel gibt, doch diesmal hat es mir den Einsteig in die Geschichte ziemlich erschwert. Man kann zwar anhand des Namens am Anfang des Kapitels immer genau erkennen, wer gerade spricht, trotzdem war ich an einigen Stellen ziemlich verwirrt. Nach und nach bin ich aber immer besser in die Geschichte hineingekommen und konnte mich is zum Schluss auch mit (fast) allen Charakteren gut anfreunden. Als Liebster Charakter, hat sich für mich Nele herauskristallisiert. Sie ist ein aufgewecktes, lebensfrohes Mädchen, dass immer für ein Spaß zu haben ist. Zusammen mit ihrer Kodak, mit der sie für ihr Leben gerne Fotos schießt, möchte sie nach Madrid, um einen ganz bestimmten Menschen zu sehen und sich selbst zu akzeptieren.
Der Protagonist Konrad hat genau wie seine ehemals beste Freundin Romy, eine sehr schwere Vergangenheit und beide versuchen, diese zu verarbeiten. Er möchte diesen Roadtrip machen um mit einem ganz bestimmten Menschen abzuschließen und seine Freundschaft mit Romy zu retten. Wer mir bis zum Schluss unsympathisch geblieben ist, ist Julian. Er macht diesen Roadtrip mit Konrad eher widerwillig und möchte eigentlich nur einen Liebesurlaub mit Romy machen. Deshalb ist er mir schon von Anfang an ziemlich gelangweilt erschienen. Im Laufe des Buches merkt man allerdings, dass auch er seine Probleme hat und diese zu bekämpfen versucht. Trotzdem konnte er mich leider nicht überzeugen.
So hat also jeder der Protagonisten sein eigenes Päckchen zu tragen, eine eigene, glaubwürdige Hintergrundgeschichte und nachvollziehbare Beweggründe für die Weise, wie er sich verhält. Es hat mir ziemlich viel Spaß gemacht, die vier Jugendlichen auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Höhen und Tiefen mit zu verfolgen. Das Buch erzählt eine wundervolle Geschichte aller Vier. Es bespricht Themen wie Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden, aber auch ernstere Dinge, wie physische Krankheiten und Familienprobleme. Das macht alles ziemlich abwechslungsreich und man wird in keinem Fall gelangweilt. Trotz der vielen ernsten und tiefgründigen Themen kommt der Humor nicht zu kurz und die Story wirkt in keinster Weise beklemmend.
Was mir ebenfalls ziemlich gut gefallen hat, ist das Setting. Adriana Popescu führt uns zu vielen verschiedenen Orten, die sie wunderbar beschreibt. Darunter sind die Städte Lyon, Arles, Barcelona, Madrid und natürlich Lissabon, durch die eine super sommerliche Atmosphäre entsteht.

Fazit:
Eine tiefgründige, emotionale Geschichte, die sich perfekt für den Sommer eignet. Das Buch bringt viele Höhen, aber auch ein paar Tiefen mit sich und konnte mich bis zum Ende hin immer mehr überzeugen. Was ich sehr schade finde ist, dass es mich am Anfang sehr viel Zeit gekostet hat, gut in das Buch hineinzufinden, weshalb ich "nur" 4/5 Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Eine ergreifende Liebesgeschichte, mit einer guten Portion Humor !

The Play
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Inhalt/Klappentext:
Kayla Moore war bisher immer auf der Suche nach wilden Abenteuern. Doch sie spürt, dass ihr das nicht mehr ausreicht. Sie hat genug von Bekanntschaften für eine heiße Nacht. Gerade ...

Inhalt/Klappentext:
Kayla Moore war bisher immer auf der Suche nach wilden Abenteuern. Doch sie spürt, dass ihr das nicht mehr ausreicht. Sie hat genug von Bekanntschaften für eine heiße Nacht. Gerade da taucht Lachlan McGregor in ihrem Leben auf. Der unwiderstehliche schottische Rugbyspieler ist ein äußerst geheimnisvoller Bad Boy. Schweigsam und unglaublich attraktiv. Und Kayla muss sich entscheiden: Will sie sich erneut auf das Spiel der Liebe einlassen oder hat sie zu viel Angst davor?

Eindruck:
Das Cover des Buches ist sehr schön und auch farblich ziemlich passend gestaltet, vor allem die Stadt im Vordergrund ist wie für den Inhalt des Buches gemacht.
Für mich war The Play die erste Geschichte der Autorin, da ich mit dem dritten Teil in die Being with you Reihe gestartet bin.
Natürlich war mir von Vornherein klar, dass man alle Teile unabhängig voneinander lesen kann, jedoch hatte ich auch Bedenken, ob ich mich denn dann auch so gut mit den Charakteren auseinandersetzen kann und diese kennenlerne.
Dank dem grandiosen Schreibstil von Karina Halle und ihren wunderbaren Charakterbeschreibungen war das der Fall und ich bereue es nicht, mit dem dritten Teil der Reihe begonnen zu haben.
Die Geschichte um Lachlan und Kayla ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und hat mich schon ganz am Anfang sehr berührt.
Kayla ist eine sehr spezielle Persönlichkeit, an die man sich meiner Meinung nach erstmal gewöhnen muss. Sie ist ziemlich verrückt und Lebensfroh, aber auch sie hat einige Probleme mit denen sie umzugehen hat. Da sie anfangs nichts von der großen Liebe hält, glaube ich, dass es ihr ziemlich schwergefallen ist, sich einzugestehen, dass sie Gefühle für Lachlan entwickelt hat.
Dieser ist mir von Seite zu Seite immer mehr ans Herz gewachsen, obwohl er zu Beginn ziemlich mysteriös und verschlossen war. Er hat schwer mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und war für mich zuerst der ganz typische, geheimnisvolle und abweisende Bad Boy, der von allen Seiten auf Grund seines Aussehens angeschmachtet wird. Wenn man ihn aber näher kennenlernt, merkt man, dass er auch ganz anders kann und ein ganz großes Herz für Tiere hat. Ich glaube ich habe mir selten so sehr ein Happy End für einen männlichen Protagonisten gewünscht !
Die Geschichte wird aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt und hat mich von Anfang an gepackt. Sie ist tiefgründig und emotional und trotzdem ist der Humor nicht zu kurz gekommen. Allerdings hatte ich auch einige Zweifel auf Grund der Länge des Buches. In den fast 600 Seiten gab es für mich sehr viele Wendungen, mit denen die Autorin einen überrascht hat, jedoch sind mir auch einige Stellen zu langatmig geworden. Mir sind ein paar Szenen in Erinnerung geblieben, die sich meines Erachtens nur wiederholt haben und in denen sich die Autorin in ihren Details verloren hat. Das hätte nicht sein müssen, da mir an diesen Stellen die Abwechslung gefehlt hat.

Fazit:
Ein sehr schönes und tiefgründiges New Adult Buch, das sich auf jeden Fall weiterempfehlen lässt. Die Protagonisten sind mir sympathisch und gut ausgearbeitet, jedoch war die Geschichte an einigen Stellen etwas zu sehr in die Länge gezogen.
4.5/5 Sterne

Veröffentlicht am 17.06.2019

Eine wundervolle Wohlfühlgeschichte !

New Beginnings
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Inhalt/Klappentext:
Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, ...

Inhalt/Klappentext:
Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held" und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …

Meine Meinung:
Es war mein erstes Buch von der Autorin und ich meine auch ihr erstes Werk, weshalb ich sehr gespannt war.
Durch den flüssigen und lockeren Schreibstil bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen und war überrascht wie gut die Kleinstadt Green Valley beschrieben war. So habe ich mich super wohlgefühlt und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Protagonistin Lena ist super sympathisch und so ein ein herzensguter Mensch. Am Besten gefallen haben mir die Neckereien zwischen ihr und Ryan. Das trifft genau mein Humor und ich hatte lange kein Buch mehr mit dem ich mich so Verbunden gefühlt habe. Ryan konnte ich sehr gut verstehen. Es ist klar, dass man an keine Zukunft mehr glaubt, wenn man sehr viel Verloren hat. So fand ich es sehr schön zu lesen, wie er sich Lena öffnet und ihr anvertraut.
Die ganzen restlichen Bewohner der Stadt haben sofort mein Herz erobert und ich finde es toll wie sie miteinander umgehen. Generell das Kleinstadtfeeling hat mir super gut gefallen.

Fazit:
Ein wundervolles, lesenswertes Buch, das mir sehr viel Spaß bereitet hat !! Von mir aus hätte es noch ein paar mehr Kapitel haben können, trotzdem ist es ein Highlight und somit ein 5/5 Sterne Buch.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Eine rührende Geschichte, die Mut macht !

Hinter den Wolken die Sterne
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Inhalt/Klappentext:
Maggie und Chip. Sie sind schön, jung, erfolgreich: das perfekte Paar. Als Chip Maggie überredet, in eine kleine Cessna zu steigen, und er ihr hoch über den Wolken einen Heiratsantrag ...

Inhalt/Klappentext:
Maggie und Chip. Sie sind schön, jung, erfolgreich: das perfekte Paar. Als Chip Maggie überredet, in eine kleine Cessna zu steigen, und er ihr hoch über den Wolken einen Heiratsantrag macht, glaubt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch bei der Landung gibt es Turbulenzen, die kleine Maschine überschlägt sich und fängt Feuer. Schwer verletzt kommt Maggie im Krankenhaus zu sich und muss feststellen, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor. Langsam und schmerzlich kämpft sie sich ins Leben zurück. Bis sie schließlich erkennt, dass das wahre große Glück nicht unbedingt perfekt sein muss …

Eindruck:
Das Cover ist relativ schlicht, aber dennoch passend zum Inhalt des Buches gestaltet.
Der Klappentext des Romanes hat mich sofort angesprochen, da ich über einen Flugzeugabsturz noch nie ein Buch gesehen, geschweige denn gelesen habe.
Der angehende Pilot Chip möchte seiner Freundin Maggie über den Wolken einen romantischen Heiratsantrag machen. Obwohl Maggie schreckliche Flugangst hat, willigt sie ein und steigt mit in die kleine Cessna. Doch durch ein Gewitter stürzt die Maschine ab und schlagartig verändert sich Maggies bisher perfektes Leben. Während Chip unverletzt bleibt, wacht Maggie schwerverletzt im Krankenhaus auf und versucht sich zurück in ihr Leben zu kämpfen. Dabei soll ihr ein mürrischer und immerzu schlecht gelaunter Physiotherapeut namens Ian helfen. Maggie findet sich langsam aber sicher mit ihrem Schicksal zurecht und setzt sich ganz neue Ziele für ihr weiteres Leben. Sie ist eine offene und ehrliche Person, in deren Situation sich der Leser mühelos hineinversetzen kann.
An einigen Stellen merkt man ihr Verzweiflung und Wut an, an anderen Stellen fängt sie sich wieder und gewinnt ihre kämpferische Art zurück. Von den weiteren Charakteren, wie Maggies Schwester Kitty oder ihrer Mutter, hat man ebenfalls einiges erfahren, was mir sehr gut gefallen hat. Sie wirken dazu einfach authentisch und ehrlich, genau wie der gesamte Roman an sich.
Die meiste Zeit spielt die Geschichte von Maggie im Krankenhaus.
Trotzdem ist der Roman nie eintönig oder langweilig geworden, es war sogar sehr interessant zu erfahren was nach solch einem schweren Unfall alles passiert. Das geschieht auf eine ungeschönte Weise, wobei man alle Höhen und Tiefen aus Maggies Klinikaufenthalt miterleben kann.
Die Autorin Katherine Center schreibt herzzerreißend und tragisch, dennoch waren auch einige humorvolle Szenen dabei. Vor allem Maggies Schwester Kitty hat dem Buch eine angenehme Stimmung gegeben.
Die gesamte Geschichte ist aus der Sicht der Protagonistin in der Ich-Perspektive geschrieben.

Fazit:
Ein Mut machender und authentischer Roman, der den Leser sehr berührt. Zusammen mit den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und einer wundervollen Liebesgeschichte, ein lesenswertes Buch, das abwechslungsreich geschrieben wurde.
4.5/5 Sterne

Lieblingszitat:
"Wenn du dir nicht selbst helfen kannst, hilf jemand anderem" (S.282)