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Veröffentlicht am 10.02.2020

Ein krönender Abschluss der "Leuchtturm-Trilogie" !

Find me in the Storm
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Inhalt/Klappentext:
Eigentlich ist Airin die Ausgeglichenheit in Person. Doch der neueste Gast in ihrem Bed&Breakfast an der irischen Westküste bringt sie ganz schön aus der Ruhe. Joshua Hayes ist ein ...

Inhalt/Klappentext:
Eigentlich ist Airin die Ausgeglichenheit in Person. Doch der neueste Gast in ihrem Bed&Breakfast an der irischen Westküste bringt sie ganz schön aus der Ruhe. Joshua Hayes ist ein umschwärmter TV-Star, und auch Airin fühlt sich schnell zu ihm hingezogen. Dabei passt er so gar nicht in ihr Leben, das gerade durch einen erbitterten Familienstreit schon kompliziert genug ist. Es wäre völlig unvernünftig, für diesen ebenso undurchsichtigen wie charmanten Mann Gefühle zu entwickeln. Und nahezu hirnverbrannt, auf die ungewöhnliche Wette einzugehen, die Josh ihr vorschlägt …

Eindruck:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und trifft genau meinen Geschmack. Das Zusammenspiel der Farben, die in rosa und lila gehalten sind und die aufbrausenden Wolken passen perfekt zum Inhalt des Buches und vor allem der glitzernde Schriftzug ist ein absoluter Hingucker und macht das Cover zu meinem liebsten der "Leuchtturm-Trilogie".

Ich bin nach wie vor verliebt in den wundervollen Schreibstil der Autorin. Kira Mohn schreibt super flüssig, locker und authentisch, sodass ich während des Lesens einen sehr angenehmen Lesefluss hatte und das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Ein absolutes Highlight für mich sind wieder die fantastischen Orts- und Landschaftsbeschreibungen, denn ich hatte das Gefühl direkt vor Ort in Castledunns zu sein und konnte von der atemberaubenden Atmosphäre nicht genug bekommen. Durch Kira´s bildhafte, malerische und detailreiche Art zu schreiben sind die Seiten nur so dahin geflogen und obwohl man in den vorherigen Teilen schon einiges über das kleine Örtchen Castledunns erfahren konnte, gibt es in diesem Teil noch einiges mehr zu entdecken. Ich vermisse das wundervolle Setting jetzt schon, denn die atemberaubende Küste, der gigantische Leuchtturm und die unglaubliche Landschaft bescheren mir jedes Mal aufs neue Fernweh.

Die gesamte Geschichte ist ausschließlich aus Airins Sicht erzählt. Normalerweise bevorzuge ich, vor allem bei New Adult Büchern, die Sicht aus mehreren Perspektiven, doch ich hatte hier auch so das Gefühl, genügend über den Protagonisten zu erfahren. Ich habe einen tollen Einblick in beide Gedanken- und Gefühlswelten bekommen und konnte Josh wirklich gut kennenlernen.

Airin war mir in den vorherigen Teilen schon sehr sympathisch und ich war super gespannt auf ihre Geschichte. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen und konnte es kaum erwarten von ihr zu Lesen. Deshalb kann ich direkt vorwegnehmen, dass sie mich nicht enttäuscht hat, sondern sogar meine liebste der drei Protagonistinnen ist. Durch ihre liebevolle, aufmerksame und hilfsbereite Art und ihre Güte und ihr Vertrauen konnte sie mein Herz im Sturm erobern. Airin stellt die Bedürfnisse anderer oft über ihre eigenen und hilft ihren Freuden und ihrer Familie wo sie nur kann. Das ganze Städtchen hat sie lieben gelernt und ich denke Castledunns wäre nicht das gleiche ohne sie. Sie ist ein absoluter Sonnenschein, aber auch eine sehr starke Persönlichkeit, die man nur lieben kann.

Auch Josh ist ein unheimlich sympathischer und herzensguter Protagonist, den ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Auch er ist wie auch schon die bisherigen Protagonisten ein wirklicher Bookboyfriend, von dem ich nicht genug bekommen konnte. Er ist ein Fernsehstar und außerdem heiß begehrt unter den Frauen in Castledunns. Auch Airin spürt im Laufe der Geschichte eine besondere Anziehungskraft zwischen ihnen, allerdings ist sie anfangs ganz und gar nicht begeistert von einem arroganten TV- Star, der ein Zimmer in ihrem Bed&Breakfast reserviert. Doch hinter Josh verbirgt sich das genaue Gegenteil. Zwar erscheint er zu Beginn des Buches ziemlich verschlossen und distanziert, doch hinter seiner Fassade steckt noch so viel mehr. Erst gegen Ende der Geschichte lässt er den Leser und auch Airin hinter seine Mauern blicken und entpuppt sich als verletzlicher und herzensguter Kerl. Ich bin begeistert von dieser überraschenden und spannenden Wendung, denn einen so unerwarteten Twist hätte ich nicht erwartet. Aber lest selbst und lasst euch von den Ereignissen seiner Vergangenheit mitreißen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir durch Kira Mohns wundervollen Schreibstil und die tollen Charaktere wirklich leicht gefallen. Allerdings war ich etwas skeptisch, was die Beziehung zwischen Josh und Airin betrifft. Doch meine Sorgen waren unbegründet und die Autorin hat die Liebesgeschichte zwischen den beiden super gut und authentisch gelöst. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Gefühle von Josh´s Seite gewünscht, denn ich hatte den Eindruck, dass diese nie wirklich bei mir angekommen sind. Ich war mir zudem nie richtig sicher ob und was er für Airin empfindet und ob er sich vorstellen kann sein Leben mit ihr zu verbringen. Diese tiefe und innige Liebe zwischen ihnen war nie zu spüren, aber trotz allem mag ich die beiden als Paar sehr gerne und habe mit ihnen bis zum Ende mitgefiebert.
Insgesamt war die Geschichte und vor allem das Ende nicht ganz so spannend und tiefgründig wie in "Save me from the night", meinem Lieblingsband der Reihe, allerdings hat es "Find me in the Storm" auch so geschafft mich zu packen und mitzureißen. Den Leser erwartet eine humorvolle Geschichte, tolle Charaktere und ein atemberaubendes Setting, das ich sehr vermissen werde. Ich bin wirklich traurig, dass die "Leuchtturm - Trilogie" ein Ende nimmt, aber auch froh über diesen krönenden Abschluss. Ich werde diese fantastische Reihe immer in meinem Herzen behalten und freue mich auf weitere Werke von Kira Mohn.

Fazit:
Eine krönender Abschluss der "Leuchtturm-Trilogie", der mich absolut begeistern und mitreißen konnte. Ich bin nach wie vor verliebt in das atemberaubende Setting, den grandiosen Schreibstil der Autorin und die humorvollen Charaktere. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Wohlfühlbüchern !
4.5/5🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Eine wirklich authentische und realistische Geschichte, die mich begeistert hat !

Sinking Ships
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Inhalt/Klappentext:
Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.Denn ...

Inhalt/Klappentext:
Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.Denn Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein groß zu ziehen und nebenbei auch noch Job und Studium zu stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat, seit sie als kleines Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Mutter ertrunken ist. Niemand soll Carla schwach sehen. Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.

Eindruck:
Das Cover von "Sinking Ships" ist wirklich gelungen und trifft genau meinen Geschmack. Sowohl das Zusammenspiel der Blau- und Türkistöne, als auch die tosenden Wellen, welche perfekt zum eigentlichen Inhalt des Buches passen, gefallen mir unheimlich gut. Für einen Hingucker sorgen wie auch schon bei "Burning Bridges" die goldenen Sprenkel, die das Cover zu einem Highlight machen.

Ich bin nach wie vor verliebt in den Schreibstil der Autorin. Tami Fischer schreibt unglaublich locker und flüssig, sodass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte und es innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe. Durch die Mischung aus Humor, Gefühlen, Tiefgang, Poesie und Spannung kamen deutlich mehr Emotionen als in "Burning Bridges" bei mir an. Ich bin buchstäblich durch die Seiten geflogen und wurde von Tamis grandiosem Schreibstil mitgerissen.

Die Geschichte ist wieder abwechselnd aus den jeweiligen Perspektiven der Protagonisten Mitchell und Carla geschrieben. Das gefällt mir immer super gut, da man so einen Einblick in beide Gefühlswelten bekommt und die Gedankengänge der Charaktere leichter nachvollziehen kann. Außerdem bekommt man die Möglichkeit etwas tiefer hinter die Fassaden zu blicken, um mehr über das Leben von Mitchell und Carla zu erfahren.

Nachdem mir Carla in "Burning Bridges" total unsympathisch war, lernt man sie in "Sinking Ships" als temperamentvolle, zielstrebige und willensstarke junge Frau kennen, die sich nicht gerne von anderen Menschen helfen lässt und ihre Probleme versucht selbst in die Hand zu nehmen. Ihr Leben ist geprägt von ihrer schweren Vergangenheit und etlichen Hürden, die es zu meistern gilt. Carla muss neben ihrem Studium mit gerade einmal 21 Jahren für ihre jüngeren Brüder sorgen und sie alleine großziehen. Dabei lässt sie sich zwar nicht unterkriegen, allerdings verschließt sie sich ihren Freundinnen gegenüber sehr, was noch mehr Geheimnisse verursacht. Trotz ihrer anfangs undurchdringlichen Art, bewundere ich sie für ihre Stärke, da man im Laufe der Geschichte auch die Möglichkeit bekommt, hinter ihre taffe Fassade zu blicken. Sie beginnt, auch schwächere Seiten von sich zu zeigen und lässt Hilfe zu, um ihre prägende Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das macht sie für mich nur noch authentischer und mittlerweile habe ich sie wirklich ins Herz geschlossen.

Mitchell ist ein unheimlich sympathischer Kerl, der mir durch seine hilfsbereite und liebenswerte Art ebenfalls ans Herz gewachsen ist. Allerdings hätte ich es schön gefunden, etwas mehr über ihn zu erfahren und vor allem einen tieferen Einblick in sein Leben zu bekommen. Klar, man bekommt die Möglichkeit einige Dinge über seine Familie zu erfahren, doch gegen Ende des Buches hatte ich das Gefühl, ihn nach wie vor nicht richtig zu kennen. Ich hätte mir gewünscht, eine engere Beziehung zu ihm aufzubauen, aber trotzdem ist er ein wunderbarer und charmanter Charakter, den man einfach lieben muss. Besonders gerne mochte ich auch seine Ehrlichkeit. Er hat nie etwas von sich versteckt, sondern war offen, besonders in Bezug auf seine Beziehung zu Carla.

Ein paar Worte muss ich auch noch zu den Nebencharakteren loswerden, denn sowohl Summer, Savannah und Ella, als auch Lenny sind wahre Freundinnen für Carla und es war wundervoll zu lesen, wie stark sie zusammenhalten. Diese Freundschaft war mein absolutes Highlight in "Sinking Ships" und hat die Geschichte so viel humorvoller gemacht. Es ist bewundernswert wie toll sich die Mädels, so verschieden sie auch sind, gegenseitig ergänzen und es hat mir sehr gut gefallen die sonst so unscheinbare Lenny näher kennenzulernen. Ich freue mich jetzt schon auf ihre Geschichte, die im nächsten Teil der Reihe erzählt wird.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir durch Tami`s wunderbaren Schreibstil wirklich leicht gefallen. Alle anfänglichen Geschehnisse beruhen auf Carlas "Hassliebe" zu Mitchell. Sie weigert sich partout, sich ihre Gefühle für Mitchell einzugestehen und dieser möchte ihr daraufhin das Gegenteil beweisen. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet zu verfolgen, was Mitchell tut um Carla für sich zu gewinnen und mit der Zeit merkte man auch das Knistern zwischen ihnen. Die Chemie zwischen den Beiden stimmte von Anfang an und ihre Beziehung basiert auf vielen witzigen Dialogen, unzähligen Neckereien und tiefgehenden Augenblicken. Mit der Zeit konnte ich das Buch wirklich nicht mehr weglegen, denn ich musste umbedingt erfahren wie es mit Carla und Mitchell weitergeht. Eigentlich ist die Geschichte wirklich nichts neues oder sonderlich spannendes, aber sie ist authentisch und real und konnte mich somit in ihren Bann ziehen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung der "Fletcher -University" Reihe und kann es kaum erwarten weiterzulesen.

Fazit:
Eine unheimlich realistische und vor allem authentische Liebesgeschichte, die mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Ich bin verliebt in die Protagonisten und kann euch die Geschichte von Mitchell und Carla nur ans Herz legen. Vor allem wenn euch "Burning Bridges" nicht zugesagt hat, empfehle ich euch, es einmal mit "Sinking Ships" zu versuchen.
4.5/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2020

Atemberaubend, emotional und episch - Ein würdiges Finale, wenn auch mit einigen Schwächen !

Sturmtochter, Band 3: Für immer vereint
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Inhalt/Klappentext:
Von ihren Freunden verlassen, muss sich Ava allein den Elementaren stellen. Bis sie Hilfe von unerwarteter Seite erhält: Allen Verboten zum Trotz kommen sie und Lance sich wieder näher. ...

Inhalt/Klappentext:
Von ihren Freunden verlassen, muss sich Ava allein den Elementaren stellen. Bis sie Hilfe von unerwarteter Seite erhält: Allen Verboten zum Trotz kommen sie und Lance sich wieder näher. Doch die Fronten zwischen den Clans sind verhärtet und schon bald droht ein Krieg auszubrechen. Hin- und hergerissen zwischen den Verpflichtungen gegenüber seinem Clan und dem Mädchen, das er liebt, begeht Lance einen folgenschweren Fehler.

! DIE FOLGENDE REZENSION IST SPOILERFREI !

Eindruck:
Das Cover ist wie auch schon seine Vorgänger, ein absoluter Blickfang und entspricht definitiv meinem Geschmack. Zu sehen ist unsere Protagonistin Ava im Zusammenspiel mit den tosenden Wellen, die ihren Charakter und den Inhalt des Buches wunderbar widerspiegeln. Besonders gut gefallen mir die hervorstechenden, kleinen Glitzerelemente, die das Cover zu etwas besonderem machen.

Auch in diesem Buch konnte mich der Schreibstil der Autorin wieder überzeugen. Bianca Iosivoni schreibt mit einer gewissen Leichtigkeit und super verständlich, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind und ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Am besten gefallen haben mir die tollen, detailreichen Beschreibungen, die dazu geführt haben, dass ich mir die Umgebung wunderbar bildlich vorstellen konnte und das Gefühl hatte, selbst in Schottland zu sein. Man konnte zwar in den vorherigen Teilen schon einiges über Schottland erfahren, trotzdem lernt man in diesem finalen Teil noch einiges mehr über das atemberaubende Setting kennen und bekommt direkt Fernweh.

Ich hatte tatsächlich schon bedenken, am Anfang wieder richtig in die Geschichte hineinzufinden, doch das ging ganz problemlos. Bianca Iosivoni hat nämlich vor dem Prolog ein "Was bisher geschah..." eingebaut, in dem sie das wichtigste der vorherigen Geschehnisse zusammenfasst. Diese Idee gefällt mir wirklich super gut, da man so einen kleinen Rückblick bekommt und direkt im Geschehen beteiligt ist.

Die Geschichte ist aus den fünf verschiedenen Sichten der Protagonisten Ava, Lance, Reid, Juliana und Sloan erzählt. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn dadurch hatte ich die Möglichkeit, einen Einblick in die unterschiedlichen Clans zu bekommen und konnte alle Geschehnisse besser nachvollziehen. Zusätzlich lernt man die einzelnen Charaktere noch einmal näher kennen und kann sich besser in ihre Lage hineinversetzen. Außerdem hat jeder Protagonist neben der eigentlichen Geschichte noch eine eigene kleine Lebensgeschichte, die nebenbei erzählt wird. So hat also jeder sein eigenes Päckchen zu tragen und man erfährt einiges über das Leben der fünf. Diese winzigen Lebenseinblicke gehören übrigens zu meinen Lieblingsmomenten in "Sturmtochter" und konnten mich jedes Mal aufs Neue zu tiefst berühren.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir, wie schon erwähnt, super leicht gefallen. Ich war direkt wieder vertieft in diese wundervolle, magische und aufregende Welt, das atemberaubende Setting und die faszinierende Atmosphäre, die von der Autorin wunderbar bildhaft beschrieben wurden. Die Ereignisse waren wie auch schon in den vorherigen Teilen der "Sturmtochter" Reihe unheimlich nervenaufreibend, spannungsgeladen und vor allem actionreich, sodass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Allerdings gab es diesmal leider auch einige langatmige und umfängliche Stellen, vollgepackt mit politischen Dingen der Clans, die sich nur sehr schleppend lesen ließen. Klar, ein gewisser Anteil davon gehört zu der Geschichte dazu, aber es hätte in einem deutlich kleineren Umfang sein können. So gab es tatsächlich Stellen, die ich nur überflogen habe, da sie ziemlich eintönig sind und viel Konzentration erfordern. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt von mir, denn die restliche Geschichte konnte mich wie immer begeistern.

Besonders gut gefallen haben mir die bedingungslose Freundschaft und der Zusammenhalt untereinander. Es ist wirklich bewundernswert wie sehr sich unsere fünf Protagonisten auch in schwereren Zeiten unterstützen, wenn vielleicht nicht alles so glatt läuft wie erwartet. Diese intensiven und vertrauten Momente waren etwas ganz besonderes und super erfrischend zwischen den gefährlichen und nervenaufreibenden Situationen.

Das phänomenale Ende war für mich noch einmal eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. Bestehend aus Spannung, Epik, Trauer und Verlusten wurde ich von den Geschehnissen gepackt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es gab einige wundervolle, glückliche Momente, die mich tief berührt haben, aber auch einige unheimlich traurige Momente, die mir das Herz gebrochen haben. Bianca Iosivoni hat es also geschafft ein mehr als nur würdiges Ende der "Sturmtochter" Trilogie zu schreiben, das mich sehr berührt hat und mit einem lachenden und weinenden Auge zurücklässt. Ich werde diese wundervolle, atemberaubende Welt immer in meinem Gedächtnis behalten und hoffe auf weitere spannende Werke der Autorin.

Fazit:
Ein unheimlich spannendes, aber auch sehr emotionales Finale der "Sturmtochter" Reihe. Zwar gab es einige schwächere und langatmige Stellen, die sich ziemlich gezogen haben, aber alles in allem konnte ich mich ein weiteres Mal in dieser atemberaubenden Welt verlieren und blicke sowohl mit einem lachenden als auch weinenden Auge auf diese wundervolle Buchreihe zurück.
4/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2020

Poetisch, Tiefgründig und Emotional - Eine herzzerreißende Geschichte !

Bring Down the Stars
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Inhalt/Klappentext:
College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor ...

Inhalt/Klappentext:
College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ...

Eindruck:
Das Cover ist wie vom Lyx Verlag nicht anders zu erwarten wunderschön gestaltet und trifft genau meinen Geschmack. Es ist schlicht gehalten, aber trotzdem gefällt mir das Zusammenspiel der Farben und die goldene Schrift unheimlich gut. In der Buchhandlung wäre ich sicher nicht daran vorbeigelaufen, sondern es wäre mir sofort ins Auge gesprungen. Um ehrlich zu sein ist es einer meiner liebsten Cover überhaupt und das muss bei der Vielzahl der wunderschönen Designs des Verlages etwas heißen.

Der Schreibstil von Emma Scott ist wie gewohnt wunderbar flüssig, locker und super gut verständlich. Wie auch in ihren vorherigen Büchern schreibt sie sehr emotional, unglaublich tiefgründig und konnte mich mit ihrer poetischen Ausdrucksweise total berühren. Vor allem die wunderschönen Gedichte haben es mir besonders angetan, mich wahrhaftig verzaubert und die Geschichte trotz des emotionalen Themas vor Leichtigkeit schweben lassen. Ich hatte einen sehr angenehmen Lesefluss und bin buchstäblich durch die Seiten geflogen, sodass ich das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen habe.

Die gesamte Geschichte ist aus den jeweiligen Sichten der Protagonisten in der Ich-Form geschrieben. Das gefällt mir persönlich immer unheimlich gut, da man einen Einblick in die Gedanken-und Gefühlswelten beider Charaktere bekommt und die Geschichte nicht nur auf einen Charakter fixiert ist. Auch über Connor konnte man einiges erfahren, da er sehr viel mit Weston und Autumn zusammen erlebt hat.

Die Protagonistin Autumn ist eine sehr symphatische junge Frau, wenn auch an manchen Stellen etwas naiv. Das hat mich aber nicht gestört, im Gegenteil, ich finde es passt eher super zu ihr und der Geschichte. Zudem hat sie ihr Herz am richtigen Fleck und ich glaube, die Geschichte mit ihrem Ex-Freund ist etwas, das niemand wirklich gerne erleben möchte. Autumn ist ein sehr gutgläubiger Mensch, der aber trotzdem nicht zu allem Ja sagt. Das und noch vieles mehr, macht sie zu einer ganz wundervollen Person, die mir von der ersten Seite an ins Herz gewachsen ist.

Weston ist der bodenständigste und liebevollste Charakter, den ich jemals kennenlernen durfte. Er ist unglaublich gutherzig, gefühlvoll und versucht anderen Menschen zu helfen, wo er nur kann. Dabei verliert er sich oft auch mal selber aus den Augen und stellt das Glück von anderen über sein eigenes. Sein Talent Gedichte zu schreiben bewundere ich sehr und seine tiefgründigen Werke haben es geschafft, mich emotional mitzureißen. Wes ist ein Charakter, den ich tief in mein Herz geschlossen habe und von dem ich gerne noch mehr lesen würde.

Auch Connor ist ein wirklich toller Charakter. Er ist ein sympathischer Kerl, mit dem man immer etwas zu lachen hat und der gute Laune verbreitet. Trotzdem weiß ich bis jetzt noch nicht, was ich von ihm halten soll. Es gibt Seiten von ihm, die ich absolut toll finde, aber im Gegensatz dazu auch Seiten, mit denen ich nicht wirklich klar komme. Ich würde sagen, dass er sich in eine Richtung entwickelt, die ich nicht erwartet hätte, beziehungsweise nicht ganz nachvollziehen konnte.

Eigentlich habe ich aufgrund des Klappentexts eine Dreiecksbeziehung zwischen Wes, Connor und Autumn erwartet, allerdings wurde ich von der Handlung total überrascht. Der Einstieg in die Geschichte hat mir erstmal super gut gefallen. Ich wurde sofort mitgerissen und gepackt von den Ereignissen und man konnte als Leser sehr gut mitverfolgen, wie sich Weston und Connor immer weiter in ihren Lügen verfangen. Ich war außerdem unheimlich gespannt, die Protagonistin Autumn näher kennenzulernen und konnte von Wes Gedichten, die mich unheimlich berühren, gar nicht genug bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt, also eine wundervolle Geschichte, die zwar nicht so emotional war, wie Emma Scotts "All in" Duett, aber trotzdem einen gewissen Tiefgang hatte. Als es dann aber zu der im Klappentext schon erwähnten "folgenschweren" Entscheidung von Connor kam, muss ich leider sagen, dass sich für mich etwas an der Atmosphäre verändert hat. Die Geschichte ging nun ziemlich schnell voran und ich hatte das Gefühl, dass der Leser nur noch durch die Kapitel geworfen wurde. Die Emotionen wurden auch immer weniger, sodass die Gefühle nicht wie gewünscht bei mir angekommen sind. Als es dann aber auf das Ende zuging, konnte ich vor Spannung nicht mehr aufhören zu lesen und wurde von meinen Gefühlen überwältigt. Ich habe mit Connor und Weston mitgefiebert, mitgeweint und gehofft, dass die Geschichte ein positives Ende nimmt. Der anschließende Cliffhanger hat mir wirklich den Rest gegeben, sodass ich es kaum erwarten kann, diese unheimlich emotionale Geschichte zu beenden.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte, mit besonderen und glaubwürdigen Charakteren. Auch wenn an manchen Stellen des Buches, nicht so viele Gefühle aufkamen, wie ich sie von Emma Scott erwartet hätte, empfand ich die Geschichte als sehr berührend, tiefgründig und realistisch. Ich kann dieses Meisterwerk, sowie alle anderen Bücher der Autorin nur weiterempfehlen und sage: Macht euch auf Herzschmerz und tiefe Emotionen gefasst !
4,5/5🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2020

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die von inniger Liebe und tiefer Freundschaft handelt !

Queen of Passion – Lenora
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Inhalt/Klappentext:
Jede Dynastie hat einen Anfang, jede Legende beginnt mit einer Geschichte!
Prinzessin Lenora Celeste Beatrice Arabella Pembrook wurde von Kindesbeinen an darauf vorbereitet, Königin ...

Inhalt/Klappentext:
Jede Dynastie hat einen Anfang, jede Legende beginnt mit einer Geschichte!
Prinzessin Lenora Celeste Beatrice Arabella Pembrook wurde von Kindesbeinen an darauf vorbereitet, Königin zu werden. Die erste Königin von Wessco. Als sie 1956 mit neunzehn Jahren gekrönt wird, ist sie also bereit, zu regieren. Lenora ist charmant, klug, selbstbewusst und – wenn nötig – skrupellos. Doch eins ist sie nicht: verheiratet.
Plötzlich hat niemand mehr etwas anderes als ihre Heirat im Sinn. Der Kronrat. Das Parlament. Das Volk. Lenora hat keinerlei Verlangen danach, sich an einen Mann zu binden – vor allem an keinen, der sie nur ihrer Krone wegen will. Doch Pflicht ist Pflicht. Selbst für eine Königin. Besonders für eine Königin. Also lässt sie sich auf eine Zweckehe ein. Nur hat sie nicht mit einem Mann wie dem Herzog von Anthorp gerechnet …

Eindruck:
Das Cover des Buches gefällt mir erstmal wieder ziemlich gut, da es wunderbar zu den Teilen der "Prince of Passion" Reihe passt und die Gestaltung den royalen, königlichen Inhalt der Geschichte widerspiegelt. Die goldenen Rosenranken sind außerdem ein echter Hingucker und machen auf das Buch aufmerksam.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wie auch schon in ihren vorherigen Werken unheimlich gut gefallen. Sie schreibt locker, flüssig und super verständlich was einem das Lesen wirklich erleichtert. Emma Chase kombiniert Humor, Emotionen und Gefühle auf angenehme Art und Weise miteinander, sodass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte und es in einem Rutsch durchgelesen habe.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den jeweiligen Perspektiven der Protagonisten Lenora und Edward erzählt. Das gefällt mir persönlich immer ziemlich gut, da man so einen Einblick in beide Gedanken- und Gefühlswelten bekommt und die Möglichkeit hat, beide Protagonisten näher kennenzulernen. Außerdem bekommt man zu Beginn der Geschichte noch einige Kapitel aus Lenoras Kindheit zu lesen, was mir erleichtert hat, hinter ihre vermeintlich strenge Fassade zu blicken.

Lenora, die wir in den vorherigen Bänden als ziemlich strenge und starke Frau kennenlernen, zeigt in diesem Teil der Geschichte eine ganz andere Seite, die ich so nicht erwartet hätte. Sie wurde ab dem Zeitpunkt ihrer Geburt auf das spätere Leben als Herrscherin vorbereitet und bekam somit nie die Möglichkeit eine normale Kindheit zu führen. Durch einige Schicksalsschläge wurde sie sehr früh zur Königin von Wessco gekrönt und hatte keine wirkliche Jugend. Sie musste sich vielen Herausforderungen und Verpflichtungen stellen, was sie meiner Meinung nach noch stärker gemacht hat. Aus diesen Gründen hat es mir unheimlich gut gefallen einmal hinter ihre Fassade zu blicken und eine Lenora kennenzulernen, die auch Emotionen zeigt. Ich habe sie aufgrund ihrer selbstbewussten und zielstrebigen Art direkt lieb gewonnen und behalte sie als starke Frau in Erinnerung.

Auch Edward ist ein super sympathischer Protagonist, der von der Autorin als loyal, gutmütig und offenherzig beschrieben wird. Er akzeptiert Lenora so wie sie ist, denn mit ihm kann sie ihr Leben ein stückweit mehr leben und ihre Verpflichtungen als Königin vergessen. Die Beziehung der Beiden besteht einzig und allein aus Ehrlichkeit, sowie Akzeptanz und man merkt, dass sie ein Herz und eine Seele sind. Es war unglaublich schön zu lesen wie sehr sie gegenseitig aufeinander beruhen, sich brauchen und sich unterstützen.

Ein paar Worte möchte ich umbedingt auch noch zu Thomas loswerden. Er ist ein unheimlich sympathischer und liebenswürdiger Charakter, dessen Schicksal mir sehr nahe ging. Besonders berührt hat mich die unendliche Freundschaft und tiefe Bindung zwischen ihm und Lenora, denn auf ihn konnte sie sich Tag und Nacht verlassen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir durch die kleinen Einblicke in Lenoras Kindheit sehr leicht gefallen. Zu Beginn habe ich noch eine locker leichte und humorvolle Liebesgeschichte vermutet, die perfekt für zwischendurch ist. Deshalb hat es mich auch umso mehr überrascht, dass die Geschichte sich in eine emotionale und tiefgründige Richtung entwickelt. Ich wurde direkt in ihren Bann gezogen und habe mich komplett in der Welt von Lenora verloren. Niemals hätte ich eine so wunderschöne und emotionale Geschichte erwartet, die von tiefer Freundschaft, inniger Liebe und schweren Verlusten handelt. Ich bin mehr als nur begeistert von dem krönenden Abschluss der "Prince of Passion" Reihe und freue mich schon auf weitere königliche Werke von Emma Chase.

Fazit:
Meine Erwartungen wurden übertroffen und das Buch hat mich total begeistert. Ich hätte niemals mit einer so wunderschönen, emotionalen und tiefgründigen Geschichte gerechnet, die mich mit ihren wundervollen Charakteren, ihren unerwarteten Wendungen und dem tollen Setting mitreißen konnte.
4.5/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere