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Veröffentlicht am 23.07.2022

Spannende & düstere Fortsetzung der Reihe

Midnight Chronicles - Todeshauch
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Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger am Ende des dritten Bandes und den Entwicklungen im vierten Band habe ich "Todeshauch" mit so viel Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte ...

Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger am Ende des dritten Bandes und den Entwicklungen im vierten Band habe ich "Todeshauch" mit so viel Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte der Hunter ist eine emotionale Gratwanderung zwischen Liebe und Hass, Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Freude und Schmerz und einem alles entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse!

Man wird direkt zu Beginn wieder in die Handlung reingeworfen und ist von Seite 1 wieder voll in der Geschichte drin. Zur Handlung möchte ich gar nicht so viel sagen, um nicht zu spoilern, aber ich kann euch verraten: Es wird spannend, es wird actionreich, es wird gefühlvoll und es wird düster!

Die neuen Schauplätze, Figuren und übernatürlichen Wesen haben mich jedes Mal aufs Neue fasziniert und die Wendungen innerhalb der Geschichte zwischendurch immer wieder überrascht zurückgelassen. Aber obwohl die Spannung über das gesamte Buch sehr hoch war, gibt es doch eine Sache, welche sich bisher durch alle Bände gezogen hat: Die Dinge werden für meinen Geschmack zu einfach gelöst. Ich hatte in vielen Kampfszenen und vermeintlich ausweglosen Situationen das Gefühl, dass es zu schnell und zu einfach gelöst werden konnte. An diesen Stellen hat die Reihe manchmal leider an Spannung und Authentizität eingebüßt.

Roxy und Shaw sind dagegen einfach alles. Die tiefe Verbundenheit und die Liebe der beiden ist so gut zum Ausdruck gekommen und hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben und mich so sehr mitfühlen lassen.

Nachdem die Geschichte von Roxy und Shaw nun größtenteils erzählt ist, bin ich umso gespannter auf den letzten Band der Reihe und das spannende Finale! Ich habe mein Herz bereits nach Band 1 an die Reihe verloren und mich mit jedem Band ein bisschen mehr in die Welt der Hunter verliebt, daher gebe ich Todeshauch 4,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.07.2022

Schwächer als die Vorgänger

Was niemand von uns weiß - Burlington University
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Direkt nachdem ich Band 2 beendet habe und so begeistert davon war, habe ich mich Band 3 gewidmet und war sehr gespannt auf die Geschichte von Rod & Kieran. Allerdings muss ich leider sagen, dass Band ...

Direkt nachdem ich Band 2 beendet habe und so begeistert davon war, habe ich mich Band 3 gewidmet und war sehr gespannt auf die Geschichte von Rod & Kieran. Allerdings muss ich leider sagen, dass Band 3 für mich der schwächste Band der Reihe war.

Das Setting im Café und auf der Farm hat mir gut gefallen, ist mir allerdings an beiden Orten etwas zu kurz gekommen. Dadurch, dass ein Großteil der Geschichte im Haus spielt und nur zwischenzeitlich zu den oben genannten Orten wechselt, fand ich das Setting etwas eintönig. Das fand ich ehrlich gesagt total schade, weil gerade das Setting der Shipley-Farm mir in den bisherigen Bänden immer eine Wohlfühlatmosphäre gegeben hat, welche sich hier nicht so recht einstellen wollte.

Kieran und Roderick fand ich als Protagonisten sehr interessant. Sarina Bowen hat mit beiden wieder Charaktere erschaffen, die auf den ersten Blick sonderbar wirken, aber auf den zweiten Blick sehr sympathisch sind. Kieran war zu Beginn sehr verschlossen, ist im Laufe der Geschichte aber aufgetaut und hat mir mit seiner hilfsbedürftigen und sympathischen Art gut gefallen. Seine Familiengeschichte fand ich sehr berührend und konnte seine Gefühle und Gedanken in diesem Zusammenhang gut nachvollziehen. Roderick hat mir mit seiner offenen und liebensbedürftigen Art auch sehr gut gefallen. Allerdings hat mich bei ihm der ständige Fokus auf Sex auf Dauer doch sehr gestört, weil es für mich nicht zu seiner Art gepasst hat und das Klischee vom "Schwulen, der nur das Eine will" meiner Meinung nach zu sehr gefüttert hat. Auch die Thematik seiner früheren Beziehung fand ich leider sehr oberflächlich gelöst und denke, dass da noch mehr hätte herausgeholt werden können. Gerade den Fokus auf dem Körperlichen fand ich schade, weil so die Entwicklung der emotionalen Beziehung der Beiden sehr in den Hintergrund gerückt ist und der Eindruck erweckt wurde, dass sie sich hauptsächlich durch das Sexuelle nähergekommen sind, was ich schade fand, da beide sehr vielschichtige Charaktere sind.

Die Handlung fand ich im Gegensatz zu den Vorgängerbänden auch etwas eintönig. Obwohl ich die Geschichte von Kieran & Roderick ganz süß fand, fehlte mir das gewisse Etwas. Einige Entwicklungen zum Ende der Geschichte waren für mich nicht authentisch und daher auch nicht nachvollziehbar.

Alles in allem eine süße Geschichte für zwischendurch, aber leider ohne das gewisse Etwas. Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.

Ich habe das Buch freundlicherweise von der Bloggerjury zur Verfügung gestellt bekommen. Das hat natürlich keinen Einfluss auf meine Meinung.

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Veröffentlicht am 16.07.2022

Schwächer als Band 1

The Magpie Society - Aller bösen Dinge sind drei
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Nachdem mir Band 1 unfassbar gut gefallen und mich mit dem fiesen Cliffhanger sehr fassungslos zurückgelassen hat, war ich umso gespannter auf Band 2. Allerdings muss ich leider sagen, dass Band 2 für ...

Nachdem mir Band 1 unfassbar gut gefallen und mich mit dem fiesen Cliffhanger sehr fassungslos zurückgelassen hat, war ich umso gespannter auf Band 2. Allerdings muss ich leider sagen, dass Band 2 für mich nicht an den ersten Band herankommt.

Die Geschichte rund um Clover endet am Ende von Band 1 abrupt mit einem Cliffhanger, der in diesem Buch direkt wieder aufgegriffen wird. Es hat mir gut gefallen, direkt wieder in die Geschichte geworfen worden zu sein. Man erfährt einiges mehr über die Magpie Society und nach und nach werden viele offene Fragen geklärt. Durch die verschiedenen Sichten fand ich es zwischenzeitlich teilweise etwas überladen, da sowohl Ivy als auch Audrey neue Erkenntnisse zutage fördern und es mir manchmal schwerfiel, das ganze einzuordnen. Die als "schuldig" überführte Person ist in der Geschichte schon sehr früh im Fokus, sodass mir da irgendwie der Spannungsbogen fehlte. Dadurch, dass der Fokus schon so früh auf besagter Person lag, war auch schon sehr früh offensichtlich, dass genau diese Person nicht der Schlüssel sein kann. Die Hinweise, welche diese These untermauern sollen, wurden mir allerdings zu offensichtlich eingestreut. Zwar fiel mein Verdacht im Laufe des Buches immer wieder auf verschiedene Personen, die große Enthüllung am Ende war für mich aber überhaupt nicht zufriedenstellend. Zunächst gab es noch so viele offene Fragen, dass klar war, dass es das noch nicht gewesen sein konnte, allerdings war die verbleibende Seitenanzahl zu niedrig, als dass die ganze Geschichte vernünftig aufgeklärt werden konnte. Kurz war ich überrascht, aber der große WOW-Effekt blieb aus und irgendwie hatte das Ende einen faden Beigeschmack.

Alles in allem hatte das Buch zwar zwischendurch einige überraschende Wendungen, hat mich aber im großen und Ganzen vom Spannungsbogen und der schlussendlichen Auflösung nicht überzeugen können. Ich gebe 3 von 5 Sternen, weil ich dennoch während des Lesens gut unterhalten wurde.

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das hat natürlich keinen Einfluss auf meine Meinung.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Leider zu viel unnötiges Drama

Nightsky Full Of Promise
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Ich habe "Nightsky Full of Promise" sehr lange entgegengefiebert und war daher total gespannt auf das Buch. Den ersten Abschnitt der Leserunde habe ich an einem Abend gelesen, weil mich der Schreibstil ...

Ich habe "Nightsky Full of Promise" sehr lange entgegengefiebert und war daher total gespannt auf das Buch. Den ersten Abschnitt der Leserunde habe ich an einem Abend gelesen, weil mich der Schreibstil so sehr gepackt hat. Es war total angenehm zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Die Protagonisten Luke & Sydney haben mir grundsätzlich gefallen. Luke war mir bereits zu Beginn sehr sympathisch und im Laufe des Buches hat sich die Sympathie nur noch gesteigert. Viele seiner Verhaltensweisen und Gedankengänge konnte ich durch seine Geschichte gut nachvollziehen.

Mit Sydney habe ich mich etwas schwer getan. Zu Beginn fand ich auch sie sehr sympathisch, das ist aber im Laufe des Buches abgeflacht, weil ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Ich hatte auch oft das Gefühl, dass Sydney sehr viel Wert auf die Meinungen anderer legt und nach diesen Meinungen handelt und nicht nach ihrer eigenen. Sydney hat sehr genau darauf geachtet, dass in ihrem Umfeld alles politisch korrekt behandelt wird, aber selbst oft vorschnell verurteilt, was mir nicht so gut gefallen hat.

Wen ich total toll fand, waren Sydneys Freundinnen Maya & Vicky. Die Freundschaft der drei Mädels hat mir sehr imponiert und ich fand es toll, dass sie sich die Meinung sagen und ehrlich zueinander sein konnten, aber dennoch immer hintereinander stehen. Eine so tiefe Freundschaft ist mir bisher in keinem anderen New Adult Buch begegnet, was ich wirklich toll fand.

Zur Handlung muss ich leider sagen, dass diese für mich von zu viel unnötigem Drama überschattet wurde. Luke & Sydney sprechen in vielen Situationen nicht miteinander, wodurch viele Missverständnisse entstehen, welche durch kurze Gespräche aus dem Weg geräumt werden könnten. Gegen Ende hat sich die Handlung leider so überspitzt und überdramatisiert, dass ich es nicht mehr ganz ernst nehmen konnte. Das fand ich total schade, weil es das gar nicht gebraucht hätte.

Ein Thema, welches mir sehr am Herzen liegt und mir auch hier wieder aufgefallen ist, ist, dass aktuell sehr auf politische Korrektheit in Büchern geachtet wird und daher viele Themenfelder eingebaut werden, welche mehr Aufmerksamkeit benötigen. So wird in diesem Buch sowohl Feminismus, Veganismus, Homosexualität und Rassismus eingebaut. Grundsätzlich finde ich es absolut gut und wichtig, dass diese Themen eingebaut werden, um über sie aufzuklären und ihnen Raum zu geben. Allerdings hatte ich hier das Gefühl, dass möglichst viele Themen eingebaut werden wollten, was leider der Qualität in meinen Augen nicht gut getan hat. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich auf ein oder zwei Themenfelder konzentriert worden wäre und diese ausführlicher ausgearbeitet worden wären, da sie so für mein Gefühl nicht genug Raum bekommen haben, sondern lediglich da waren. Und das finde ich schade.

Alles in allem würde ich dem Buch 3/5 Sternen geben, freue mich aber sehr auf die Fortsetzungen! :)

Das Setting Berlin fand ich total toll. Ich glaube, es war das erste Buch, welches in Deutschland spielt, was ich gelesen habe. Ich fand die Schauplätze schön beschrieben und hab diesen bestimmten Berlinvibe gut fühlen können.

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Absolut spachlos!

Layla
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"LAYLA" ist mein erstes Buch von Colleen Hoover und ich bin so froh, mit diesem Buch gestartet zu haben! Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde hier auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt bekommen. ...

"LAYLA" ist mein erstes Buch von Colleen Hoover und ich bin so froh, mit diesem Buch gestartet zu haben! Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde hier auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat aber wie immer keinen Einfluss auf meine Meinung.

Cover & Schreibstil: Das Cover von LAYLA hat mich durch die Farben und die Gestaltung sofort angesprochen und sticht auch im Regal sofort ins Auge. Eine Verbindung zwischen dem Cover und der Geschichte habe ich jetzt nicht direkt entdecken können, aber das fand ich jetzt nicht so dramatisch. Der Schreibstil von Colleen Hoover hat mir unheimlich gut gefallen. Sie beschreibt Situation so bildhaft und detailliert, dass ich das Gefühl habe, ich hätte einen Film gesehen und nicht gelesen, weil ich mir alles so gut vorstellen konnte.

Protagonistinnen & Nebencharaktere: Mit Leeds und Layla hatte ich ganz zu Beginn des Buches so meine Schwierigkeiten, da sie beide doch recht sonderbare Charaktere sind. Gerade Layla ist eine sehr eigene Persönlichkeit, mit der ich erst warm werden musste, die ich aber im Laufe des Buches vollkommen in mein Herz geschlossen habe. Wir lesen das Buch aus Sicht von Leeds und bekommen daher seine Gefühle und Gedanken zu den anderen Charakteren ungefiltert mit und sehen sie durch seine Augen. Auch er wurde mir im Laufe des Buches immer sympathischer, obwohl ich mehr als einmal zwischen Sympathie und Moralvorstellungen geschwankt habe.

Zu den weiteren Charakteren möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, da ich die Handlung nicht spoilern möchte.

Setting: Das Setting hat mir gut gefallen. Durch die bildhafte Sprache konnte man sich die Schauplätze gut vorstellen und ich hatte diese typisch amerikanische Bauart vor Augen, mit der die Häuser dort errichtet wurden. Es hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen.

Handlung: Man wird direkt in die Handlung reingeworfen und zumindest ich habe zu Beginn nur Bahnhof verstanden. Es gibt einen Wechsel zwischen Gegenwart und Vorgeschichte und den Leser
innen werden dabei häppchenweise neue Details vorgeworfen. Das hat für mich das Buch unheimlich spannend werden lassen. Zu Beginn habe ich etwas gebraucht, um reinzukommen, aber sobald ich einmal drin war, habe ich gefühlt jede Emotion durchlebt, die man beim Lesen durchleben kann. Durch die paranormalen Elemente habe ich tatsächlich kurzzeitig auch Angst gespürt. Mein Tipp für Leser*innen, die nicht so gut mit paranormalen Phänomenen klarkommen: Lest das Buch nicht abends. Den Fehler habe ich gemacht und mich wirklich gegruselt. Kurz darauf wurde der Gruselfaktor dann aber wieder von Spannung abgelöst, die sich bis zur letzten Seite gehalten hat. Hätte ich nicht schlafen müssen, hätte ich die letzten 300 Seiten an einem Stück gelesen. Die Handlung war bis zum Schluss unvorhersehbar und gerade der Plottwist am Ende hat mich vollkommen unvorbereitet erwischt. Wahnsinn!

Fazit: WOW, einfach nur wow! Obwohl dieses Genre auch for CoHo Neuland war und bei mir im Regal eigentlich gar nicht zu finden ist, konnte mich das Buch vollkommen abholen! Ich habe es geradezu verschlungen und mit den Charakteren mitgelitten, mitgefiebert und auch mitgefühlt. Ganz großes Kino! Von mir gibts 5+/5 Sternen, weil es für mich ein absolutes Jahreshighlight und eines der besten Bücher ist, welches ich je gelesen habe!

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