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Veröffentlicht am 02.03.2021

Endlich macht Chemie mal Spaß!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Bereits der Klappentext hat mich unheimlich gespannt auf das Buch gemacht. Ich bin ein großer Fan von Rätseln und wurde nicht enttäuscht!

Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und man fliegt förmlich ...

Bereits der Klappentext hat mich unheimlich gespannt auf das Buch gemacht. Ich bin ein großer Fan von Rätseln und wurde nicht enttäuscht!

Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Ich bin grundsätzlich ein großer Fan von Urban Fantasy und mag es, wenn reale Städte und Schauplätze in Fantasybücher eingebaut werden. Das ist hier super gelungen und man hat ein Gefühl für Rom und die einzelnen Schauplätze bekommen.

Die Protagonisten Emilia und Ben fand ich super. Emilia war mir mit ihrer sarkastischen, frechen Art von Anfang an sympathisch. Grundsätzlich ist sie eine sehr starke Persönlichkeit, die was im Köpfchen hat, das hat mir wirklich gut gefallen. Mit Ben bin ich erst nach und nach warm geworden, was aber einfach der Geschichte geschuldet war. Man lernt ihn im Laufe des Buches besser kennen und kann sein Verhalten somit auch besser nachvollziehen.

Das Thema Alchemie ist mir bisher in Büchern noch gar nicht begegnet und war eine tolle Abwechslung! Ich habe Chemie in der Schule gehasst, habe aber durch das Buch echt wieder Spaß daran bekommen. Kira Licht hat die Thematik so gut ausgearbeitet, dass man gleichzeitig etwas lernt und unterhalten wird. Das muss man erstmal schaffen und es ist ihr unglaublich gut gelungen!

Die Thematik rund um die Geheimlogen war auch sehr interessant und wirklich gut ausgearbeitet. Man könnte meinen, die Logen existieren tatsächlich, weil es so durchdacht ist. Ich habe mich beim Lesen ein bisschen in die Goldloge und ihre Mitglieder verliebt, muss ich zugeben.

Wie oben schon gesagt, bin ich ein großer Fan von Rätsel und auch diese Thematik ist hier nicht zu kurz gekommen. Besonders interessant fand ich, dass viele Rätsel und Legenden eingebaut wurden, die tatsächlich existieren, was das Ganze ein Stück realer gemacht hat.

Alles in allem hat mir das Buch unglaublich gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die beiden Fortsetzungen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Gute Idee mit mehr Potential

Working Late
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Worum gehts?

Charlotta ist eine erfolgreiche Anwältin. Nur der Schritt zur Kanzleipartnerschaft fehlt ihr noch und mit ihrem neuesten Fall hat sie die Möglichkeit, genau dieses Ziel zu erreichen, als ...

Worum gehts?

Charlotta ist eine erfolgreiche Anwältin. Nur der Schritt zur Kanzleipartnerschaft fehlt ihr noch und mit ihrem neuesten Fall hat sie die Möglichkeit, genau dieses Ziel zu erreichen, als ein führendes schwedisches Unternehmen nach einem Fabrikunfall verklagt wird. Während sie die Klägerseite vertritt, merkt sie aber, dass es zwischen ihr und dem CEO des Unternehmens zunehmend funkt.

Meine Meinung:

Das Buch hat sehr stark begonnen. Ich hatte vor der Bewerbung um die Leserunde die Leseprobe gelesen und war direkt überzeugt. Das Setting in der Kanzlei erinnert an eine erfolgreiche Anwaltsserie aus den USA. Stockholm wird schön beschrieben, durch die ganzen schwedischen Begriffe bleibt das Ganze aber etwas auf der Strecke, weil man quasi immer wieder googlen müsste, um zu verstehen, was genau da jetzt gerade beschrieben wird. Das fand ich schade, gerade weil mir die Landschaftsbeschreibungen oft sehr gut gefallen haben.

Charlotta ist eine sehr sympathische Protagonistin, die im Laufe des Buches eine sehr positive Entwicklung durchmacht. Leider bleibt ein bisschen auf der Strecke, wo genau sie den Mut und die Kraft hernimmt, diese Entwicklung anzugehen.
Zu Ignacio konnte ich lange keine Sympathien aufbauen. Den Großteil der Geschichte wirkte er auf mich sehr unnahbar und ein Stück zu perfekt. Zum Ende hin wird er aber nahbarer und man kann seine Motive und sein Handeln nachvollziehen.
Die Beziehung der Beiden ist leider von sehr viel unnötigem Drama geprägt. Oftmals wird vorverurteilt und nicht miteinander gesprochen, was auf Dauer sehr anstrengend war. Auch gab es ein gewisses Hin und Her, was die Beziehung der Beiden auf Dauer eher zu einer langweiligeren Nebensache gemacht hat. Das fand ich schade, aber die Gefühle sind für mich einfach nicht rübergekommen.

Die Handlung rund um den Fall, der die Beiden verbindet, hat erst im letzten Drittel des Buches richtig Fahrt aufgenommen. Ich fand es ganz gut gelöst und die juristischen Begriffe überzeugend eingestreut.

Die Geschichten der Nebencharaktere waren meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und ich hätte mir gewünscht, dass sie in den Folgebänden thematisiert werden. Leider habe ich erst sehr spät erfahren, dass die Folgebände von Personen handeln, die nur ganz kur angeschnitten wurden oder noch gar nicht vorgekommen sind. Das macht es für mich ehrlich gesagt eher unattraktiv, die Reihe weiterzuverfolgen.

Was ich schön fand, war, dass die ein oder andere schwedische Tradition aufgegriffen wurde. Das hat es leichter gemacht, sich in die dortige Kultur einzufinden und diese ein bisschen besser kennenzulernen. Das kam mir aber leider etwas zu kurz.

Alles in allem habe ich mir von dem Buch leider mehr erhofft. Irgendwie hat mir bei der Beziehung der Hauptcharaktere die Tiefe gefehlt und generell war für mich vieles einfach nicht nachvollziehbar. Gegen Ende des Buches war ich leider hauptsächlich genervt, was sehr schade war. Es hätte definitiv eine Menge Potential gehabt!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.02.2021

Süße Geschichte für zwischendurch

Cinder & Ella
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Ich habe das Buch erst sehr spät gelesen und vorher bereits einiges gehört. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden.

Der Schreibstil von Kelly Oram ist sehr angenehm ...

Ich habe das Buch erst sehr spät gelesen und vorher bereits einiges gehört. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass meine Erwartungen erfüllt wurden.

Der Schreibstil von Kelly Oram ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man fliegt quasi durch das Buch. Auch die Emotionen sind gut rübergekommen und ich habe richtig mitgefühlt. Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, ich habe allerdings erst sehr spät gecheckt, dass es sich um eine typische Cinderellastory handelt. Das Setting hat mir gut gefallen und auch die Themen, z.B. Unfall, Tod, Freundschaft, Mobbing, Buchblog, Prominenz, haben mir gut gefallen.

Die Protagonistin Ella ist mit ihrer sympathischen direkten und sarkastischen Art sehr authentisch und hat mir gut gefallen. Sie ist meiner Meinung nach eine sehr starke Person. Bei Cinder hingegen fehlte mir etwas. Er ist ebenfalls eine sehr sympathische Person, aber irgendwie fehlte mir bei ihm ein Stück weit die Tiefe. Sein Alltag ist von Prominentenklischees geprägt, was mir persönlich ein bisschen too much war.

Die Nebencharaktere sind für mich mehr oder weniger gut ausgearbeitet. Juliette hat sich im Laufe der Geschichte zu meinem LIeblingscharakter entwickelt, während ich Anastastias Verhalten immer weniger verstehen und tolerieren konnte. Auch die Stiefmutter Jennifer war mir über die Geschichte hinweg zu oberflächlich. Ellas Familiengeschichte, ihren Vater und ihre Mutter betreffend, war für mich ebenfalls nicht ganz nachvollziehbar. Die Erklärungen und Entscheidungen der Charaktere wirkten manchmal aus der Luft gegriffen und nicht nachvollziehbar. Das Ende war mir persönlich ein bisschen zu sehr auf Happy End getrimmt. Dadurch sind einige Charaktere für mich noch weniger nachvollziehbar geworden, weil sie sich plötzlich um 180 Grad gedreht haben, das fand ich schade, weil ich finde, dass man da mehr draus hätte machen können.


Alles in allem finde ich, dass es trotzdem eine schöne Geschichte für zwischendurch ist. Vielleicht war ich mit meinen 24 Jahren einfach schon etwas zu alt. Ich würde sie eher Mädchen ab 14 empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Leider nicht das, was ich erwartet habe.

Forever Free - San Teresa University
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Die Geschichte von Raelyn und Hunter klang sehr vielversprechend, weshalb ich dieses Buch unbedingt haben wollte. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

Erst einmal das Positive: Der Schreibstil von Kara ...

Die Geschichte von Raelyn und Hunter klang sehr vielversprechend, weshalb ich dieses Buch unbedingt haben wollte. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

Erst einmal das Positive: Der Schreibstil von Kara Atkin ist sehr angenehm zu lesen und ich konnte der Geschichte gut folgen. Das Setting der San Teresa University ist ein absoluter Traum. Ich bin generell ein Fan von Collegegeschichten und bin hier voll auf meine Kosten gekommen, was das anging.

Die Charaktere haben mich leider nicht überzeugen können. Raelyn ist über das ganze Buch hinweg so unsicher, dass ich sie manchmal am Liebsten geschüttelt hätte. Gegen Ende macht sie aber doch eine kleine Wandlung durch, was ihr dann doch noch ein paar Sympathiepunkte eingebracht hat.

Hunter war für mich irgendwie während des gesamten Buches nicht wirklich greifbar. Die Erklärung für sein Verhalten am Ende des Buches fand ich zwar nachvollziehbar, aber leider viel zu kurz. Es ist ein Thema, dem man - auch in Büchern! - viel mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. So wurde es einmal schnell abgehandelt, was ich persönlich total schade fand.

Kate fand ich von allen Charakteren noch am Sympathischsten, konnte ihre Motive aber leider überhaupt nicht nachvollziehen. Achtung Spoiler: Da sie eine bekannte Bloggerin ist und sehr viele Leute kennt, frage ich mich wirklich, warum sie ausgerechnet mit zwei ganz neuen Studentinnen rumhängt und sonst irgendwie keine Freundinnen zu haben scheint. Das War für mich irgendwie nicht ersichtlich und hat mich ziemlich stutzig gemacht.

April fand ich ehrlich gesagt nur unsympathisch. Ihre Sprüche/Fragen/Reaktionen waren meist sehr direkt, aber auf eine unsympatische Art. Ich bin überhaupt nicht mit ihr und ihrer Art wahrgenommen und habe sie als einen sehr unangenehmen Charakter empfunden. Für mich war der Mehrwert der Freundschaft mit ihr irgendwie nicht erkennbar.

Grundsätzlich fand ich die ganze Storyline irgendwie nicht so unterhaltsam. Wenn ich das ganze jetzt so Revue passieren lasse, dann könnte ich nicht einmal sagen, was genau die Storyline war und das sagt meiner Meinung nach schon viel aus. Erst gegen Ende, auf den letzten 80 Seiten ist das Buch wirklich unterhaltsam geworden, was ich super schade fand.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Tolle Geschichte zur Weihnachtszeit

Dein Leuchten
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Dein Leuchten stand bereits lange auf meiner Wunschliste und danach sehr lange in meinem Regal. Und ich bereue es, dass ich es noch nicht früher gelesen habe.

Die Geschichte rund um Sierra und Caleb ...

Dein Leuchten stand bereits lange auf meiner Wunschliste und danach sehr lange in meinem Regal. Und ich bereue es, dass ich es noch nicht früher gelesen habe.

Die Geschichte rund um Sierra und Caleb war eine richtige Bereicherung zur Weihnachtszeit. Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen, auch wenn sich fast die gesamte Geschichte auf dem Weihnachtsbaumverkaufsplatz der Familie abgespielt hat. Die Atmosphäre wurde von Jay Asher so passend beschrieben, dass ich das Gefühl hatte schon einmal dort gewesen zu sein und mich beim Lesen sehr wohl gefühlt habe.

Sierra ist eine sympathische Protagonistin, deren Handlungen ich nachvollziehen konnte. Sie ist sehr direkt, was mir gut gefallen hat.

Caleb ist von Anfang an eher geheimnisvoll, aber für mich auch ein wirklich toller und facettenreicher Charakter. Seine Geschichte hat mich unglaublich betroffen gemacht, weil Vorurteile darin eine große Rolle spielen.

Die Geschichte der Beiden hat sich so schön schleichend entwickelt, dass es einfach angenehm war, den beiden dabei quasi über die Schulter zu blicken und es mitzuerleben.

Alles in allem eine wirklich süße Geschichte zur Weihnachtszeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere