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Veröffentlicht am 26.05.2023

Werde zum Sieger deines Lebens

Flowhacking - mit Leichtigkeit zur Höchstleistung
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Spielerisch Herausforderungen meistern, das wäre es doch? Viele Athleten haben den Dreh raus und diese Eigenschaften perfektioniert. Sie erzielen Bestleistungen trotz widriger Voraussetzungen und halten ...

Spielerisch Herausforderungen meistern, das wäre es doch? Viele Athleten haben den Dreh raus und diese Eigenschaften perfektioniert. Sie erzielen Bestleistungen trotz widriger Voraussetzungen und halten größtem Druck stand. Aber wie kommt man dahin? Patrick Thiele sagt, die Grundlage hierfür liegt weniger im sportlichen Talent als in ihrer Einstellung und ihrem mentalen Training.

Die Intention des Autors und Motivationscoaches ist es, uns, den Leser:innen Flow-Momente zu liefern, denn sein Buch richtet sich nicht nur an Sportler. Es wendet sich auch an dich uns mich. Flow – Das Gefühl, einfach durch den Alltag zu schweben, zu wissen: Läuft bei mir! Das Buch ist eine Anleitung für das Leben im Flow. Allerdings sollte man Geduld mitbringen und die Breitschaft zur Veränderung, um die Höhen und Tiefen des Lebens zu akzeptieren und daran zu wachsen. Patrick Thiele verrät uns, wie es gelingt, Flow-Momente auf Knopfdruck zu erschaffen. Grundvoraussetzung ist es innerlichen Widerstand abzubauen.

‚Wir überschätzen immer wieder, was wir in wenigen Monaten verändern können, und wir unterschätzen, was sich in ein bis drei Jahren verändern kann,‘ sagt Patrick Thiele.

Eindrucksvoll ist sein Vergleich: ‚Bist du ein Bergwanderer oder Bergtourist?‘ Der Bergtourist will so schnell wie möglich sein Ziel erreichen, den Berg abhaken. Der Bergwanderer erfreut sich an der Landschaft, an der Aussicht und am Wandern selbst.
Mit anderen Worten, es ist wichtig, dass man seinen Weg genießen kann. Wie man das schafft, erklärt uns der Mentaltrainer Patrick Thiele.

Der Autor rät uns, unseren Fokus auf das Hier und Jetzt zu richten. Die aktuelle Situation zu beleuchten ohne zu bewerten, denn Bewertungen erzeugen Stress und bauen Widerstände auf. Auch von einem Perspektivwechsel kann man profitieren. Und er rät zu Affirmationsfragen. Affirmationen selbst hält er für hinderlich.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es richtet sich zwar hauptsächlich an Sportler, aber auch an Menschen wie du und ich. Mich hat das Buch so sehr motiviert, dass ich sogar meine verhasste Steuererklärung, die ich gerne vor mir herschiebe, in Angriff genommen und fertiggestellt habe. Auch in anderen Bereichen habe ich einige Änderungen vorgenommen. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Unterstützung erhalten wir zusätzlich auf Patrick Thieles Online-Portal. Der Mentaltrainer bietet uns einen kostenlosen Zugang zu seinem ‚30 Tage: Calm Mind – Training‘ an. Den Code hierzu findet ihr im Buch.

Fazit: Ein motivierender Ratgeber, der nicht nur Sportlern von Nutzen ist, denn wir alle benötigen den Flow.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Die Härte des Lebens

So weit der Fluss uns trägt
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Auf dieses Buch hatte ich mich gefreut. Warum? Ich hatte mir genauso viel Lesevergnügen versprochen wie bei Delia Owens ‚Der Gesang der Flusskrebse‘. Denn Cover und Klappentext klingen verheißungsvoll. ...

Auf dieses Buch hatte ich mich gefreut. Warum? Ich hatte mir genauso viel Lesevergnügen versprochen wie bei Delia Owens ‚Der Gesang der Flusskrebse‘. Denn Cover und Klappentext klingen verheißungsvoll. Ob Shelley Reads Debütroman ’So weit der Fluss uns trägt‘ meinen Erwartungen entsprechen konnte, erfahrt ihr hier.

Die 17-jährige Victoria Nash lebt auf einer Pfirsich Farm nahe dem kleinen Städtchen Iola am Fuße der mächtigen Berge Colorados im Tal des Gunnison Rivers. Sie ist schon sehr früh gezwungen Verantwortung für ihre Familie zu übernehmen, denn die Mutter verstarb als sie noch ein kleines Mädchen war. Neben dem Vater und dem Bruder hat sie auch noch für einen Onkel, der versehrt aus dem Krieg zurückkehrte und auf den Rollstuhl angewiesen ist, zu sorgen. Zeitlich befinden wir uns im Jahre 1948.

Eines Tages begegnet ihr auf der Straße ein fremder junger Mann, der ihr Herz stolpern lässt. Es ist der Indianerjunge Wilson Moon. Er ist so anders. ‚Er erlebte die Zeit nicht so wie die anderen Menschen. Er hatte es nie eilig, er empfand die Schweigepause nicht als peinlich. Er blickte nur selten in die Zukunft, und in die Vergangenheit noch weniger.‘ Die Einheimischen verachten den Fremden wegen seiner indigenen Herkunft. Sie jagen ihn aus dem Ort. Wil versteckt sich im Wald. Viktoria trifft sich heimlich mit ihm in seiner Hütte in den Bergen. Dann wird Wil brutal ermordet. Viktorias Bruder ist tief in die Geschichte verstrickt. Und Viktoria stellt bald fest, dass sie schwanger ist. Nachdem ihre Schwangerschaft nicht länger zu verbergen ist, flieht auch sie in die Berge und bringt ihr Kind ganz alleine in der Hütte, in der sie sich mit Will getroffen hatte, zur Welt.

Der Schreibstil der Autorin sehr bildhaft und poetisch. Der Leser erlebt die Geschehnisse hautnah. Die Atmosphäre in Viktorias Familie ist seltsam düster. Es ist eine sonderbare Schwere spürbar. Die Natur erlebt der Leser zum Teil als atemberaubend, zum Teil aber auch als bedrohlich. Die Protagonistin ist authentisch beschrieben. Viktorias Kraft und Überlebenswillen kommen glaubhaft rüber. Auch die Boshaftigkeit, besonders die ihres Bruders, ist von der Autorin gut skizziert. Stellenweise rutschte der Text in die Langatmigkeit ab, da musste man dann Geduld aufbringen.

Ein bemerkenswerter Satz: Das Außergewöhnliche lauert immer unter dem Gewöhnlichen.

Fazit: Ein wunderbares Debüt, jedoch nicht ganz so gut wie mein Favorit ‚Der Gesang der Flusskrebse‘.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Auf den Tod warten oder handeln

Zwei alte Frauen
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Die Legende erzählt von einem Nomadenstamm der Athabasca-Indianer im Norden Alaskas. Es ist bitterkalter Winter und das Volk hungert. Ein altes Stammesgesetz gibt vor, ‚unnütze Esser‘ zurückzulassen, ...



Die Legende erzählt von einem Nomadenstamm der Athabasca-Indianer im Norden Alaskas. Es ist bitterkalter Winter und das Volk hungert. Ein altes Stammesgesetz gibt vor, ‚unnütze Esser‘ zurückzulassen, um den Stamm zu retten. So beschließt der Häuptling, die zwei ältesten Frauen ihrem Schicksal zu überlassen. Während der Stamm weiterzieht, bleiben die Frauen zurück. Das ist bitter. Sie horchten auf das Schweigen, dass das Volk zurückgelassen hatte. Schließlich sagt die Jüngere von den beiden: ‚Wir können hier sitzen und auf den Tod warten. Wir werden nicht lange warten müssen …. Und deshalb, meine Freundin, sage ich, wenn wir denn sterben müssen, so lass uns handelnd sterben. Und nicht im Sitzen.‘

So ganz logisch erscheint mir die Geschichte nicht. Aber es soll ja tatsächlich Indianerstämme gegeben haben, die so über ihre Alten und Kranken entschieden haben. Warum es den beiden Frauen geglückt ist, sich durch den kalten Winter und die Wildnis, trotz körperlicher Einschränkungen, zu schlagen und schließlich sogar Vorräte anzulegen, was dem restlichen Stamm ja nicht gelungen war, entzieht sich meinem Verständnis. Aber es ist eine Legende und will wohl darauf hinweisen, was in alten Frauen an Lebenserfahrung, Talenten und altem Wissen stecken kann. Und das auch Alte durchaus noch zu großen Leistungen fähig sind. Mir hat leider der Spannungsbogen gefehlt.



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Veröffentlicht am 14.05.2023

Ein Blick über die Schulter unserer Lieblingsschriftsteller:innen

Schreibwelten
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‚Die beste Zeit, ein Buch zu planen, ist beim Geschirrspülen.‘ Zitat: Agatha Christie.

Ein herrlicher Band der unsere Lieblingsschrifteller:innen von ihrer menschlich Seite zeigt. Denn natürlich pflegen ...



‚Die beste Zeit, ein Buch zu planen, ist beim Geschirrspülen.‘ Zitat: Agatha Christie.

Ein herrlicher Band der unsere Lieblingsschrifteller:innen von ihrer menschlich Seite zeigt. Denn natürlich pflegen bzw. pflegten auch Stephen King, Ernest Hemingway, Sylvia Plath und Co. Marotten und Rituale, und manches erscheint uns geradezu skurril. In diesem Band erhalten wir Zugang zu ihren ganz privaten Lebensräumen, blicken ihnen beim Schreiben über die Schulter und erfahren, wie sie ihre besten Werke geschaffen haben.

Der Band selber ist sehr hochwertig ausgestattet, mit starken Seiten und wunderschönen Illustrationen. Auf blassblauen Doppelseiten finden wir Schreibzitate der Schrifteller:innen, die mich zum Teil zum Schmunzeln bringen, siehe das Zitat von Agatha Christi. Es macht Spass in diesem Buch zu Schmökern. Alex Johnson hat 50 herausragende Autor:innen ausgewählt. Wir treffen sie in Cafés und Garagen, auf Dachböden und einsamen Inseln. Agatha Christie hatte die besten Ideen in der Badewanne. Nabokov erfand »Lolita« im Auto. Einige legen Wert auf spitze Bleistifte und blaues Papier, andere kritzeln auf einfach alles.

Nicht alle Autor:innen sind mir ein Begriff. So lernte ich auch einige Autor:innen kennen und meine Neugier auf sie wurde geweckt. Wir lesen von Schriftstellern und Schriftstellerinnen die sehr geordnet und planmäßig vorgehen, aber auch von total chaotischen Arbeitsweisen. Ich liebe Astrid Lindgrens Geheimschrift, denn auch ich musste in meiner Kindheit Stenographie lernen. Ob wohl alle ihre ca. 670 hinterlassenen Stenographieblöcke entschlüsselt werden können?

Fazit: ‚Schreibwelten‘ist tolles Lesebuch, um mehr über unsere Lieblingsschrifteller:innen in Erfahrung zu bringen.

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Veröffentlicht am 11.05.2023

Der Geschmack Asiens

Asiatisch vegan
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Ich muss vorausschicken, ich ernähre mich nicht vegan, möchte aber mehr und mehr vegane Gerichte in meine Ernährung einbauen. Den Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren habe ich schon länger auf ein Minimum ...



Ich muss vorausschicken, ich ernähre mich nicht vegan, möchte aber mehr und mehr vegane Gerichte in meine Ernährung einbauen. Den Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren habe ich schon länger auf ein Minimum heruntergefahren. Deshalb stehe ich veganen Rezepten mehr als aufgeschlossen gegenüber. Und warum nicht asiatisch vegan? Die asiatische Küche ist mir bisher eher fremd. Asiatisch essen gehen ja, aber asiatisch selber kochen, war bisher nicht mein Ding, und dann auch noch vegan.

Die Studentin und Food-Bloggerin Sasha Gill präsentiert uns in ihrem wunderschön aufgemachten Kochbuch, mit vielen ansprechenden Fotos, eine Vielfalt an neuen Kochideen. Die kulinarische Reise führt uns quer durch die asiatischen Küchen, von Indien bis China, von Thailand bis Japan.
Das Kochbuch kann mich tatsächlich begeistern. Es ist ansprechend und liebevoll gestaltet, mit professionellen Fotos. Die Gerichte sind appetitlich angerichtet, die Rezepte gut beschrieben. Die Rezeptauswahl bietet für jeden Geschmack leckere Ideen.

Doch jetzt kommt das ABER. Asiatisch vegan zu kochen ist mit einigem Aufwand verbunden. Nicht alle Gewürze und Zutaten sind in meinem üblicherweise frequentierten Geschäften erhältlich, was bedeutet, ich muss in die Kreisstadt fahren, um mir diese zu besorgen oder das Internet bemühen. Das verleidet mir ein bisschen den Spaß. Ich bevorzuge eine unkomplizierte Küche mit Zutaten, die größtenteils ohnehin vorhanden sind.

Zwar habe ich einige wirklich leckere Rezepte gefunden, die mich ansprechen und die auch für mich gut zu bewerkstelligen sind, aber der Großteil der Rezepte überfordert mich schlichtweg. Der Zeitaufwand ist oft enorm und stellt für Berufstätige eine Herausforderung dar. Ein Kochbuch für Köch:innen, die den Aufwand nicht scheuen, für Gelegenheitsköchinnen und eher nicht zu empfehlen. Das ist keine Wertung der Rezepte, denn die sind durchweg raffiniert und lecker anzusehen.

Fazit: Raffinierte asiatische vegane Rezepte, leider nicht ohne Aufwand zu bewerkstelligen.

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