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Veröffentlicht am 13.10.2019

Love you tonight ... and forever

Love You Tonight
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Das Cover ist für dieses Genre typisch, mir gefällt es trotzdem sehr gut.

Inhaltsangabe:
Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz
Dr. Ellie Swan hat einen Plan: ...

Das Cover ist für dieses Genre typisch, mir gefällt es trotzdem sehr gut.

Inhaltsangabe:
Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz
Dr. Ellie Swan hat einen Plan: Ihre Praxis im kleinen Städtchen Bluelick, Kentucky eröffnen, damit sie ein Auge auf ihren kranken Vater haben kann, und das Herz ihres Jugendschwarms Roger Reynolds erobern. Ihr Problem: Ellie ist zu Ohren gekommen, dass Roger in Sachen Sex experimentierfreudig ist. Daher sucht die schüchterne Ärztin Hilfe bei Tyler Longfoot, der in ihrer Schuld steht. Der Bad Boy und Frauenheld soll ihr alles beibringen, was sie braucht, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Doch Ellie merkt schnell, dass sie sich mehr und mehr auf ihre Treffen mit Tyler freut und ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert ...

Meine Meinung:
Samanthe Beck hat es mit ihrer Geschichte um Ellie und Tyler geschafft, mich bestens zu unterhalten. Beide Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, wobei mir Tyler von Anfang an sehr gut gefallen hat, bei der etwas kppfgesteuerten Ellie hat es ein bisschen gedauert, sie kam mir am Anfang etwas naiv vor. Lustig war Ellies Idee, nach Lehrbuch vorzugehen, wobei sich Tyler nur bedingt daran hält und auf diese Art und Weise Ellies Vorhaben mehr und mehr "untergräbt".
Die Erotik hält sich in diesem Buch zurück, es gibt nur einige wenige, sehr ansprechend geschriebene Szenen, ich finde das passt so sehr gut zur Story.

Alles in allem ist die Geschichte sehr kurzweilig und unterhaltsam und bekommt von mir 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5 Sterne. Die Autorin hat mich überzeugt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die von Melody und Chief Bradley erzählt und am 1.12.19 erscheint.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Unterhaltsame und amüsante Lektüre

Auf nach irgendwo!
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Ich habe vor einigen Jahren schon mal ein Buch der Autorin gelesen und es für gut befunden. Nun hatte ich Glück, das neue Buch "Auf nach irgendwo!"von Simone Veenstra testlesen zu dürfen. Um es kurz zu ...

Ich habe vor einigen Jahren schon mal ein Buch der Autorin gelesen und es für gut befunden. Nun hatte ich Glück, das neue Buch "Auf nach irgendwo!"von Simone Veenstra testlesen zu dürfen. Um es kurz zu sagen: Ich bin begeistert von dieser Geschichte!
Ich fange an mit dem farbenfrohen, liebevoll gestalteten und gut durchdachten Cover (man findet wirklich alles im Buch), das bei mir sofort die Lust aufs Buch geweckt hat.
Die Geschichte selbst dreht sich um Jakob und Miro, die sich beide unabhängig voneinander auf eine Reise begeben. Jakob, Ende 60, mit DDR-Vergangenheit, hat sein Zuhause verloren und möchte mit seinem VW-Bus "Bienchen" nach Tschechien und dort Dampflokomotiven fotografieren. An einer Raststätte trifft er auf den jungen Miro, der ihn vor bösen LKW-Fahrern rettet. Miro hat sich in den Kopf gesetzt, die Jugendliebe seiner Großmutter zu finden, dazu muss er nach Zagreb. Die beiden Männer fahren gemeinsam weiter, und es entwickelt sich eine richtige Freundschaft zwischen dem jungen und dem alten Mann. Zusammen erleben sie eine unvergessliche Reise, die von Tschechien über Österreich, die Slowakei, Ungarn schließlich nach Zagreb führt, wo der junge Miro mit Hilfe von Jakob nach dem Mann sucht, den seine Großmutter nie vergessen hat.
Meine Meinung:
Ich habe ein sehr unterhaltsames Buch gelesen, das ich sehr gern weiterempfehle. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen, die Geschichte hat Tiefgang und ich habe auch ein bisschen Geschichtliches gelernt.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne!

Veröffentlicht am 16.08.2017

Tolles Kochbuch für heimisches Obst + Gemüse mit leckeren Rezepten

Mein Gartenkochbuch
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"Mein Gartenkochbuch - Saisonale Rezepte querbeet", das ist ein neues Kochbuch aus dem Ulmer Verlag (erschienen im Juni 2017), das sich vor allem heimischem Gemüse, Kräutern und Obst widmet, das problemlos ...

"Mein Gartenkochbuch - Saisonale Rezepte querbeet", das ist ein neues Kochbuch aus dem Ulmer Verlag (erschienen im Juni 2017), das sich vor allem heimischem Gemüse, Kräutern und Obst widmet, das problemlos im eigenen Garten wächst. Wobei sich das Buch nicht nur an Kochbegeisterte richtet, die einen eigenen Garten haben, die Produkte erhält man zur passenden Jahreszeit auch auf jedem Markt oder im Laden.

Das Kochbuch ist praktischerweise unterteilt in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, es gibt zu jeder Jahreszeit eine Vielzahl an verschiedenen Rezepten, die - was ich sehr schön finde - sehr ansprechend fotografiert sind. Mir sind allein schon beim Durchblättern des Buches eine Vielzahl von Rezepten aufgefallen, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Die Zubereitung wird Schritt für Schritt beschrieben, einzig Zeitangaben und Nährwerte fehlen, was vielleicht den einen oder anderen Koch stören wird.

Das Kochbuch richtet sich an alle, die gern saisonal kochen möchten und regionale Zutaten verwenden wollen. Fleischliebhaber werden ebenso fündig wie Vegetarier, für Veganer ist das Buch nicht gedacht. "Exotische" Zutaten werden in diesem Buch nicht verwendet, was ich sehr angenehm finde, denn nicht immer findet man diese problemlos.
Abgerundet werden die Rezepte auch oft von Tipps, welche Vitamine z. B. in einem Gemüse enthalten sind oder Gesundheitstipps zu Cholesterin, Blutdruck etc.
Was ich auch sehr schön finde, sind Tipps für Dekoration, grad bei Kindern isst ja auch das Auge mit, und mit Radieschenmäuschen oder einem Paprika-Oktopus kann man seinen Kids Gemüse schmackhaft machen.
Abgerundet wird das Gartenkochbuch mit Tipps für den eigenen Garten, wobei die Rezepte den Großteil des Buches ausmachen, aber Ideen fürs Anlegen von Hochbeeten, Frühbeeten, Pilzzucht... finde ich sehr interessant und regen die Lust aufs Gärtnern an.

Eine Übersicht über die Erntezeiten von Kräutern, Gemüse und Obst ist ebenso vorhanden wie ein Inhaltsverzeichnis (nach Jahreszeiten) und ein Register, wo man nach einzelnen Zutaten suchen kann.

Für mich ein sehr empfehlenswertes Kochbuch, dem ich gerne 5 Sterne gebe. Es wird nicht das letzte Buch aus dem Ulmer Verlag bleiben!

Veröffentlicht am 23.05.2017

Viel zu langatmig, hat meine Erwartungen nicht erfüllt

Ein wenig Leben
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Ich bin mit großen Erwartungen an "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara gegangen. So genau wusste ich nicht, was mich da erwartet, der Klappentext klang auf jeden Fall interessant für mich. Vor allem ...

Ich bin mit großen Erwartungen an "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara gegangen. So genau wusste ich nicht, was mich da erwartet, der Klappentext klang auf jeden Fall interessant für mich. Vor allem aber hat mich das Cover angezogen, dieses Gesicht darauf finde ich sehr ausdrucksstark.

Der Klappentext:

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

Am Anfang des Buches werden die 4 Freunde vorgestellt: Jude, JB, Willem und Malcolm. Alle 4 sind mehr oder weniger erfolgreich in ihren grundverschiedenen Berufen und kennen sich seit dem College. Im Verlauf des Buches konzentriert sich die Handlung immer mehr auf Jude, den Hauptprotagonisten des Buches, und seine Geheimnisse. So erfährt der Leser in kleinen Häppchen von Jude's Vergangenheit, von Misshandlungen und Missbrauch schon in seiner Kindheit. Jude gibt gegenüber seinen Freunden wenig preis, selbst sie wissen nicht viel von seinem bisherigen Leben, akzeptieren das aber ohne weiteres Hinterfragen, besonders Willem, der sich eine Wohnung mit ihm teilt. Jude ist einerseits ein sehr erfolgreicher Anwalt, auf der anderen Seite fügt er sich selbst immer wieder neue Wunden zu und verstümmelt sich selbst.

Fazit:

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr langatmig, viele ewig lange Sätze habe mich schon bald daran zweifeln lassen, ob ich das Buch jemals fertiglesen werde. Abgebrochen habe ich nach knapp 200 von 770 Seiten (auf meinem Ebook-Reader), denn das Buch konnte mich einfach nicht packen. So was wie "positive Energie" habe ich beim Lesen nicht verspürt und auch wenn diese Geschichte ein schwieriges Thema hat und vermutlich tagtäglich genau solches Leid überall auf der Welt passiert, es vermochte mich nicht emotional zu berühren. Daher habe ich aufgegeben.

Wer ähnliche Bücher zum Thema Missbrauch/Homosexualität/Misshandlung sucht bzw. lesen möchte, dem empfehle ich die Bücher von Jessica Koch (Die Danny-Trilogie). Diese wahre(!) Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen mochte, obwohl die Handlung alles andere als schön ist und mich ziemlich sprachlos gemacht hat.

Nur 1-2 Sterne von mir für "Ein wenig Leben"

Veröffentlicht am 15.09.2016

Brutaler Schweden-Krimi mit irreführendem Titel

Herzsammler
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Der Autor:
Stefan Ahnhem, geboren 1966, ist ein bekannter schwedischer Drehbuchautor, unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm. Mit seinem Debüt „Und morgen ...

Der Autor:
Stefan Ahnhem, geboren 1966, ist ein bekannter schwedischer Drehbuchautor, unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm. Mit seinem Debüt „Und morgen du“ schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste.

Das Buch:
„Herzsammler“ von Stefan Ahnhem ist im Juli 2015 als Taschenbuch im List Verlag erschienen.

Das Cover:
Das Cover zeigt einen leeren Steg, der in einen See führt. Unter dem Bild steht auf dunklem Hintergrund der Buchtitel in großgeschriebenen, etwas krakeligen weißen Druckbuchstaben. Für mich nicht sehr auffällig, hat aber große Ähnlichkeit mit den Covern von anderen Schweden-Krimis.

Klappentext:
Stockholm, kurz vor Weihnachten. Schnee und eisige Kälte haben die Stadt fest im Griff. Kommissar Fabian Risk hat mit Eheproblemen zu kämpfen, seine Frau Sonja möchte sich scheiden lassen. Risk muss sich alleine um die beiden Kinder kümmern. Aber dann wird er zu einem brisanten Fall gerufen: Der Justizminister ist verschwunden. Er hat nach einer Debatte den Reichstag verlassen, kam aber nie bei dem auf ihn wartenden Auto an. Risk findet den Minister, doch zu spät: Er wurde brutal ermordet. Und es bleibt nicht bei dieser einen Entführung. Gleichzeitig wird in Kopenhagen eine Frau umgebracht. Die junge Polizistin Dunja Hougaard ermittelt, muss sich dabei aber mit den unwillkommenen Avancen des Polizeichefs herumschlagen. Der sabotiert den Fall, wo er nur kann. So fällt keinem die Ähnlichkeit zu der Mordserie im Nachbarland Schweden auf. Bis es fast zu spät ist.Zwei Länder. Zwei Ermittler. Ein Fall.

Meine Meinung:
Das Buch ist grausam, brutal, es gibt sehr viele Handlungsstränge, die es einem nicht leicht machen, dem Geschehen zu folgen.
Ich hatte jedenfalls meine liebe Mühe damit, einordnen zu können was wo passiert. Zum Beispiel: Helsingborg/Helsingör klingt sehr ähnlich, die Orte sind aber in zwei verschiedenen Ländern. Der Autor legt immer wieder falsche Fährten, die den Leser in die Irre führen, um was es eigentlich geht, das klärt er erst ganz zum Schluss. Die Ermittler finde ich nicht so realistisch gezeichnet. So wie z.B. Malin Rehnberg, die hochschwanger, 2 Monate vor der Geburt von Zwillingen, noch im Außendienst ermittelt und schließlich auch in eine lebensbedrohliche Situation gerät. Ist das tatsächlich in Schweden so? Fabian Risk kann in einer sehr bedrohlichen Situation zum Ende des Buches nicht schießen? So einer ist Polizist? Für mein Verständnis sind diese Personen nicht sehr gut getroffen, ich konnte nicht warm werden mit ihnen.
Was mich aber am Meisten gestört hat:
Die Handlung von „Herzsammler“ spielt im Jahr 2009, also VOR „Und morgen du“, ist also eigentlich der 1. Fall von Fabian Risk und nicht der 2. Fall. Wieso die Bücher in falscher Reihenfolge erschienen sind, verstehe ich nicht. War das nur in Deutschland so, oder hat der Autor „Herzsammler“ tatsächlich erst später geschrieben? Das (letzte) Kapitel X in „Herzsammler“ habe ich nicht verstanden, bis ich ein paar Rezensionen zu „Und morgen du“ gelesen habe. Das ist eindeutig die Überleitung zum Buch „Und morgen du“.
Der ursprünglich angekündigte Titel „Was dir nicht gehört“ hätte meiner Meinung nach viel besser zum Geschehen gepasst.

Kein Buch für zartbesaitete Menschen.
Von mir gibt es für diesen Krimi 2 Sterne.