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Veröffentlicht am 15.06.2026

Keine Vollkatastrophe, aber definitiv auch kein Highlight für mich

Woman Down
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Worum geht’s?
Seit dem katastrophalen Flop ihrer Buchverfilmung hat sich Autorin Petra vollkommen aus der Online-Welt zurückgezogen. Ein Schreiburlaub abseits der Zivilisation soll ihr die nötige Ablenkung ...

Worum geht’s?
Seit dem katastrophalen Flop ihrer Buchverfilmung hat sich Autorin Petra vollkommen aus der Online-Welt zurückgezogen. Ein Schreiburlaub abseits der Zivilisation soll ihr die nötige Ablenkung bringen, um endlich ein neues Manuskript abzugeben – stände da nicht plötzlich Polizist Saint vor ihrer Tür, der geradewegs ihrer Geschichte entsprungen zu sein scheint und nicht nur ihre Kreativität in neuen Schwung versetzt.


Meine Meinung
Dass die Werke von Colleen Hoover nicht nur Fans haben, ist mittlerweile nun wirklich hinlänglich bekannt. Da ich bisher jedoch lediglich eines ihrer Bücher gelesen habe und mir aufgrund dieser Tatsache noch kein abschließendes Urteil bilden wollte, musste ich diesem Buch dann doch eine Chance geben – und bin ehrlicherweise nach dem Lesen auch nicht viel schlauer als vorher.

Grundsätzlich bin ich recht schnell durch das Buch gekommen, auch wenn der Schreibstil kein wirkliches Highlight für mich war. So richtig gestört hat mich das nicht nicht, die Tatsache, dass ich dann jedoch relativ lange keinen wirklich roten Faden oder ein Ziel der Geschichte ausmachen konnte hat es mir dann jedoch schon schwerer gemacht, mein Interesse an der Handlung aufrechtzuerhalten.

Die Handlung selbst fand ich auch leicht befremdlich, da ich ehrlicherweise keinen wirklich romantischen Thriller in den Ereignissen erkennen konnte. Beim Lesen habe ich zwar die ganze Zeit über geahnt, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann, eine tatsächlich bedrohliche Stimmung wollte sich darüber aber eher nicht einstellen. Auch die Wendungen fand ich persönlich ehrlich gesagt nicht besonders geschickt in die Handlung eingebaut, da ein reines Verschweigen und plötzliches Offenbaren von Fakten bei mir einfach kein atemloses Plottwist-Überraschungsmoment auslöst.

Über den reinen Inhalt hinaus fand ich außerdem den Bezug zum Leben der Autorin ein wenig seltsam. Eine Art „Self-Fiction“ zu schreiben, löst bei mir leider eher Fremdscham als Begeisterung aus, weshalb ich zugeben muss, dass ich die kritischen Stimmen zu diesem Buch in gewisser Weise nachvollziehen kann.


Fazit
Auch nach diesem Buch werde ich sicherlich kein allzu großer Fan dieser Autorin, auch wenn ich die Geschichte nicht ganz so schlimm fand, wie zu Anfang befürchtet. Die Grundidee hatte sicherlich irgendwo einen gewissen Charme, meiner Meinung nach wäre es allerdings auch keine Verschwendung gewesen, es bei der Kurzgeschichte, auf der dieses Buch basiert, zu belassen.

Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel.

Veröffentlicht am 15.06.2026

Düstere Verschwörung mit etwas überzogenem Ende

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Worum geht’s?
Dass der plötzliche Tod einer Energiemanagerin ein Schlaganfall gewesen sein soll, bezweifelt Fabian Risk doch stark, als er ihre schlimm zugerichtete Leiche in einem Waldstück findet. Ein ...

Worum geht’s?
Dass der plötzliche Tod einer Energiemanagerin ein Schlaganfall gewesen sein soll, bezweifelt Fabian Risk doch stark, als er ihre schlimm zugerichtete Leiche in einem Waldstück findet. Ein Zusammenhang mit einem kürzlich erfolgten und weitreichenden Stromausfall erscheint ihm da schon logischer – zumal auch der Stromausfall weitreichendere Folgen hat, als sich Fabian und sein Team vorstellen können.


Meine Meinung
Auch wenn ich die Reihe um Fabian Risk bisher noch nicht kannte, hat mich David Nathan als Sprecher des Hörbuchs definitiv davon überzeugen können, die Geschichte unbedingt hören zu wollen. Meiner Meinung nach sind Vorkenntnisse aus den übrigen Bänden der Reihe auch gar nicht notwendig, um der Handlung folgen zu können, und auch wenn es immer wieder kleine Rückbezüge gab, hatte ich beim Hören nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder fehlendes Vorwissen ausgleichen zu müssen.

Die Geschichte an sich fand ich wirklich spannend, da ich generell ein Fan von Verschwörungen und politischen Intrigen in Thrillern bin, vorausgesetzt, sie sind auch wirklich gut umgesetzt. Dieses Buch hätte durchaus ein paar Seiten weniger vertragen können, denn mit über 600 Seiten ist es doch ein ganz schöner Wälzer, grundsätzlich hatte ich jedoch keine Phase, in der mich die Handlung wirklich gelangweilt hätte. Über die Notwendigkeit der Darstellung von Gewalt kann man sicherlich streiten, denn locker und leicht war dieses Buch auf jeden Fall nicht. Die Spannungsmomente insgesamt fand ich jedoch recht gelungen platziert, von daher haben mich die Momente, die mir eigentlich zu viel des Guten waren insgesamt gar nicht mal so sehr gestört.

Mit den Figuren bin ich zu Beginn zugegebenermaßen ein wenig durcheinander gekommen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel meiner Orientierung in der Geschichte nicht ganz so zuträglich waren. Mit der Zeit wurde das durchaus besser, weshalb ich die damit einhergehende Dynamik innerhalb der Handlung dann auch deutlich mehr wertschätzen konnte.

Nichtsdestotrotz war der Umfang der Geschichte dann insgesamt doch recht sportlich, auch wenn man die Menge an Verkettungen und Zusammenhänge anders vermutlich gar nicht richtig hätte unterbringen können. Insbesondere die Hinführung zur großen Auflösung war für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu sehr konstruiert, zumal mich die fast schon beiläufigen Erwähnungen der glücklichen Fügungen in den letzten Kapiteln angesichts der zuvor doch sehr detaillierten Schilderungen eher irritiert haben.


Fazit
Dieses Buch kann man definitiv auch unabhängig von den übrigen Bänden der Reihe lesen oder hören und dabei grundsätzlich gut unterhalten werden. Auf das Maß an Gewalt sollte man dabei aber definitiv vorbereitet sein, denn einen reinen Politthriller findet man hier auf jeden Fall nicht.

Von mir gibt es dafür (und für meinen Lieblingssprecher) knappe vier Bücherstapel.

Veröffentlicht am 11.06.2026

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Gemüsepower
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Meine Meinung
Der Titel dieses Buches klang für mich unglaublich vielversprechend, da mich die Idee eines Market Gardens zwar in Kombination mit dem Adjektiv „klein“ eher überrascht, gleichzeitig aber ...

Meine Meinung
Der Titel dieses Buches klang für mich unglaublich vielversprechend, da mich die Idee eines Market Gardens zwar in Kombination mit dem Adjektiv „klein“ eher überrascht, gleichzeitig aber in Hinblick auf alltägliche Praktikabilität auch wirklich angesprochen hat. Die Umsetzung hat dann leider nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen, auch wenn die Tipps in diesem Buch nicht grundsätzlich schlecht oder aus der Luft gegriffen sind und sicherlich einen gewissen Mehrwert haben.

Gut gefallen hat mir zunächst die Aufteilung in Jahreszeiten, da man so eine recht klare Struktur verfolgen und das Buch mehr oder weniger ganzjährig einsetzen kann. Auch die Gestaltung an sich war grundsätzlich ansprechend gemacht, was gleichzeitig aber auch ein sehr deutlicher Hinweis auf den Influencer-Hintergrund der Autorin war.

Inhaltlich war ich dann leider nicht ganz so überzeugt, da ich leider eindeutig sagen muss, dass ich schon deutlich bessere Ratgeber zum Thema kleine Gärten und Gartenarbeit in der Hand hatte. Grundsätzlich sind die Tipps und Hinweise zwar weder falsch, noch völlig an den Haaren herbeigezogen, gerade für Gartenanfänger bleiben mir die Ausführungen aber zu oberflächlich, während man mit einem kleinen bisschen an Vorwissen hier eher nichts Neues mehr erfährt.

Die Grundidee dieses Buches war zwar sicherlich nett, der Handlungsspielraum in einem 4500 Quadratmeter großen Marketgarden geht meiner Meinung nach aber leider viel zu sehr an der Lebensrealität des durchschnittlichen Gartenfans vorbei, weshalb ich persönlich eher nicht der Meinung bin, dass das Buch seinen Zweck tatsächlich erfüllt. Meine erste Wahl zum Thema Gärtnern wäre es daher eher nicht, denn reine Optik hilft mir in meinem Alltag und meinem Garten leider nicht praktisch weiter.


Fazit
Die Umsetzung dieses Buches halte ich leider für eher weniger praktikabel, da man als Anfänger sicherlich eher überrollt wird, mit Vorkenntnissen aber gleichzeitig nicht wirklich etwas Neues lernen kann und dabei auch noch in Dimensionen gearbeitet wird, die der Normalverbraucher in seinem Garten gar nicht umsetzen kann. Wirklich gelungen umgesetzt finde ich das Konzept daher leider eher nicht, auch wenn die Gestaltung ganz nett wirkt.

Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel.

Veröffentlicht am 11.06.2026

Spannende Fortsetzung mit vielen offenen Fragen

BRZRKR 2
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Worum geht’s?
Obwohl B noch immer für das amerikanische Militär arbeitet, weiß er nicht besonders viel über seine Herkunft. Um das Rätsel um seine Existenz zu lösen, erklärt er sich dazu bereit, ein neues ...

Worum geht’s?
Obwohl B noch immer für das amerikanische Militär arbeitet, weiß er nicht besonders viel über seine Herkunft. Um das Rätsel um seine Existenz zu lösen, erklärt er sich dazu bereit, ein neues Protokoll installieren zu lassen – und löst dabei Ereignisse aus, die seine ganze Welt auf den Kopf stellen.


Meine Meinung
Auch wenn es nun schon wirklich einige Zeit her ist, seit ich Band eins der Reihe gelesen habe, war ich direkt wieder drin in dieser durchaus brutalen Geschichte und wollte definitiv wissen, wie es mit Protagonist B und der Suche nach seiner Sterblichkeit weitergeht.

In diesem Band wird etwas deutlicher, was B eigentlich überhaupt schon alles erlebt und wo auf der Welt er in der Vergangenheit bereits gelebt hat. Diese kleinen Einblicke fand ich wirklich interessant und sehr gut platziert, denn eine Lebensspanne von über 80.000 Jahren ist dann doch gerade in einer Graphic Novel eigentlich kaum fassbar.

Auch die Nebenfiguren der Reihe bekommen hier ein wenig mehr Raum, sodass man beim Lesen zumindest einen Eindruck davon bekommt, mit wem B eigentlich zusammenarbeitet. Die Ziele und Motivationen aller Charaktere sind dabei definitiv noch nicht ganz zu durchschauen, durch den Cliffhanger bekommt man aber definitiv gleich Lust dazu, mit dem nächsten Band der Reihe weiterzumachen.

Nichtsdestotrotz hatte ich bei diesem Buch immer mal wieder den Eindruck, dass es sich mehr oder weniger um einen Lückenfüller handelt, denn ganz zielgerichtet wirkt die Handlung auf mich eher nicht. Langeweile kommt dabei zwar ebenfalls nicht auf, und grundsätzlich gespannt auf die Fortsetzung bin ich natürlich trotzdem, eine etwas geordnetere Umsetzung wünsche ich mir für die nachfolgenden Bände allerdings trotzdem.


Fazit
Ich bin nach diesem Band auf jeden Fall noch immer neugierig darauf, was es mit B auf sich hat, auch wenn ich nach dem Lesen definitiv noch mehr Fragen als nach Band eins habe. Ganz so begeistert wie vom Auftaktband bin ich von dieser Graphic Novel zwar nicht, unbedingt weiterlesen möchte ich aber trotzdem.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 04.06.2026

Informativer Rundumschlag zum Thema Tequila

Tequila
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Meine Meinung
Tequila war mir vor dem Lesen dieses Buches ehrlicherweise eher als Zutat geläufig, der Geschichte oder der Herstellungsprozesse dieses Getränks war ich mir dabei aber wirklich überhaupt ...

Meine Meinung
Tequila war mir vor dem Lesen dieses Buches ehrlicherweise eher als Zutat geläufig, der Geschichte oder der Herstellungsprozesse dieses Getränks war ich mir dabei aber wirklich überhaupt nicht bewusst.

Die umfangreiche Einführung in Anbau, Herstellung und Geschichte fand ich daher unglaublich gut gelungen, da man beim Lesen nicht nur die fundierten Fachkenntnisse der Autorin, sondern vor allem auch ihre Begeisterung für Tequila und das mexikanische Lebensgefühl vermittelt bekommt.

Darüber hinaus fand ich den Aufbau über Geschichte und Herstellung hin zu Rezepten sehr angenehm gestaltet, da man so beim Lesen eine Menge neues gelernt hat, sich gleichzeitig aber auch immer auf eine „praktische“ Anwendung des Gelernten freuen konnte. Diese Verbindung aus Wissen, das auch für absolut Unwissende wie mich recht leicht zu greifen war, und Alltagstauglichkeit durch relativ simple Rezepte hat das Buch für mich insgesamt zu einem wirklich informativen und angenehmen Leseerlebnis gemacht.


Fazit
Gerade weil ich sicherlich kein so umfangreiches Wissen über Alkohol und Tequila im Speziellen hatte, konnte ich aus diesem Buch eine ganze Menge Informationen mitnehmen und einiges lernen. Die Mischung aus Wissenswertem und Rezepten fand ich dabei sehr ansprechend gemacht, weshalb ich mir dieses Format tatsächlich auch für andere Spirituosen vorstellen kann.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.