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Veröffentlicht am 18.01.2020

Es hat mich mit seinen Wendungen begeistert

Birthday Girl - Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk.
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"Birthday Girl" ist ein Psychothriller von Sue Fortin, der als Taschenbuchausgabe mit 480 Seiten 2019 im Penguin Verlag der Random House Gruppe erschien.

Protagonistin Carys erhält wie zwei ihrer Freundinnen ...

"Birthday Girl" ist ein Psychothriller von Sue Fortin, der als Taschenbuchausgabe mit 480 Seiten 2019 im Penguin Verlag der Random House Gruppe erschien.

Protagonistin Carys erhält wie zwei ihrer Freundinnen von Freundin Joanne eine Wochenendeinladung zu einer Überraschung als Geburtstagsfeier.
Doch dieser Ausflug entpuppt sich schnell von entspannt zu einem Wettlauf ums Leben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und spannend aufgebaut. Sue Fortin setzt in diesem Psychothriller ganz klar auf den Überraschungseffekt, der durch viele Wendungen in der Handlung bezüglich des Täters und der Hintergründe oft hervorgerufen wird.

Die entworfenen Charkaktere fügen sich sehr stimmig dem Verlauf der Geschichte ein und wirken durchaus authentisch gestaltet.
Der Zusammenhalt der Frauen ist hier doch sehr eng und scheint alles zu überwinden, denn Katastrophen schweißen oftmals zusammen.

Obwohl Titel und Cover der Handlung nur grob entsprechen finde ich sie trotzdem gut gewählt bzw. designt. Lediglich die Wahl der auf dem Deckel abgebildeten Mantelfarbe störte mich ein wenig. Sie harmonierte zwar perfekt mit dem Hintergrund undSchriftzug und lockte zudem Aufmerksamkeit auf sich, jedoch war im Buch von "Gelb" die Rede.

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ich "Birthday Girl" in kürzester Zeit verschlungen und es begeistert und zufrieden zugeschlagen habe. Hier gibt es verdiente 5 Sterne und eine deutliche Weiterempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2020

Spannend bis zum Schluss

Das Böse im Herzen
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"Das Böse im Herzen" ist ein Roman und der 38. Band der Eve-Dallas-Reihe von Autorin Nora Roberts, geschrieben unter dem Pseudonym J. D. Robb. Erschienen ist es 2019 als Taschenbuchausgabe mit 576 Seiten ...

"Das Böse im Herzen" ist ein Roman und der 38. Band der Eve-Dallas-Reihe von Autorin Nora Roberts, geschrieben unter dem Pseudonym J. D. Robb. Erschienen ist es 2019 als Taschenbuchausgabe mit 576 Seiten im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Ein grausiger Fund in einem ehemaligen Kinderheim lässt Eve Dallas, Lieutenant der New Yorker Polizei, die Ermittlungen aufnehmen. Vermischt mit ihren persönlichen Erfahrungen startet die Suche nach dem Mörder und der Identität der Opfer.

Gewohnt spannend beginnt J. D. Robb das Buch mit einer grausigen Tat und führt die Leser gemeinsam mit Eve Dallas Schritt für Schritt der Wahrheit entgegen. Hierbei wird die Protagonistin wieder von den aus den Vorgängerbänden bekannten Charakteren begleitet, welche gemeinsam mit flüssigen Schreibstil ein angenehmes Lesegefühl und nach Kenntnis der bereits erschienenen Bücher ein "Zuhausegefühl" vermitteln.

Doch obwohl viele bekannte Gesichter in der Handlung ihre Rolle einnehmen, so fehlten mir doch die üblichen Gespräche mit Feeney, McNab und Nadine Furst, wobei letztere beiden wenigstens kurze Sequenzen bekommen.

Positiv überrascht hat mich allerdings, dass nach 37 Bänden nun endlich auch mal etwas Licht in die Vergangenheit von Eves bester und längsten Freundin Mavis kommt, was absolut stimmig zum Fall integriert wurde.

Dass die Auflösung des Falles und die Bekanntgabe des Täters dieses Mal ziemlich spät gen Ende erst stattfand war hier von J. D. Robb sehr gut gewählt und regte sehr zum eigenen Miträtseln an, was bei der Menge an Möglichkeiten bei mir zu vielen Theorien führte.

Trotz des Fehlens mancher Charaktere ist "Das Böse im Herzen" wieder eine gelungene Fortsetzung der Eve-Dallas-Reihe und mit all der Spannung empfehlenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2020

Schöne Atmosphäre und ein bisschen Spannung

Tage in den Highlands
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"Tage in den Highlands" ist ein Roman der Autorin Angie Morgan und erschien 2018 als Taschenbuchausgabe mit 336 Seiten im Heyne Verlag der Random House Gruppe.

Die Highlands, das beduetet eine Reise ins ...

"Tage in den Highlands" ist ein Roman der Autorin Angie Morgan und erschien 2018 als Taschenbuchausgabe mit 336 Seiten im Heyne Verlag der Random House Gruppe.

Die Highlands, das beduetet eine Reise ins malerische Grün Schottlands, zusammen mit der Protagonistin Meg.
Doch abgesehen davon, dass die Reise in einer eher trüberen Jahreszeit stattfindet, so muss Meg auch ohne ihre beste Freundin reisen und sich alleine in fremde, neue Abenteuer stürzen.

Die Grunstimmung bzw. das Feeling ist sehr harmonisch und lässt mich ein wenig an die Redwood-Romane (Kelly Moran, Kyss Verlag) denken (schließlich gibt es allein Coverbedingt schon Ähnlichkeit), auch wenn es hier deutlich weniger familiär zugeht.
Doch der flüssige Schreibstil und die bildliche Umschreibung der Gegend regen sehr zum Träumen an und haben mich als Leserin in das Buch hineingezogen.

Was mir besonders gefallen hat war neben der Harmonie und dem Gefühl der kleine Spannungskitzel, welcher Richtung Ende seinen Höhepunkt fand und die Geschichte gut abgerundet hat ohne Fragen zu hinterlassen.

Mein einziger Kritikpunkt an der Handlung war jedoch "Leah", Megs beste Freundin. Sie wurde so oft erwähnt, trat aber selbst kaum in Erscheinung und wurde immer mit "kein Empfang" vertröstet. Auch gegen Ende des Buches, zurück in Amerika, gab es kaum Einblick in die Beziehung der beiden Freundinnen, was ich mir nach all den Geschehnissen doch eher vorgestellt hätte als die vorhandene kurze Zusammenfassung.

Trotz all meinen positiven Eindrücken reicht es aber am Ende "nur" für 4 Sterne, denn mir fehlte der gewisse Zauber eines Buches.
"Tage in den Highlands" würde ich aber trotzdem uneingeschränkt weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

War mir viel zu zäh

Der kleine Buchladen der guten Wünsche
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"Der kleine Buchladen der guten Wünsche" ist ein Roman der Autorin Marie Adams und erschien 2019 mit 384 Seiten als Taschenbuch im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Protagonistin Josefine erbt ...

"Der kleine Buchladen der guten Wünsche" ist ein Roman der Autorin Marie Adams und erschien 2019 mit 384 Seiten als Taschenbuch im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Protagonistin Josefine erbt den Buchladen ihrer Tante Hilde in der Rhön, wo sie als Kind viel Zeit in den Ferien verbracht hat. Doch als Josefine nach so vielen Jahren erbbedingt zurückkehrt trifft sie auch auf ihre Jugendliebe Johannes, der so manche Erinnerung in ihr weckt.

Leider konnte mich Marie Adams mit ihrem Buch kaum in den Bann ziehen. Dem Schreibstil fehlte etwas Besonderes. Die Geschichte lief am Stück, ohne Kapitel und ohne Hinweise bezüglich Zeitsprünge. Letzteres wurde für die Vergangenheit zwar durch kursive Schrift kenntlich gemacht, aber für Sprünge in die Zukunft (Tage, Wochen, Monate...) war nichts dergleichen zu finden.

Die erste Hälfte des Buches war für mich recht zäh, denn die Geschichte bewegte sich kaum von der Stelle. Alles drehte sich um die Probleme mit dem Erbe und Josefines Verwirrung, welche Entscheidung nun die Richtige sei.
Ab ca. der Mitte floss dann plötzlich ein Strom durch das Buch, sodass sich die Ereignisse quasi überschlugen und alles (Spoiler) unrealistisch im Friede, Freude, Eierkuchen Happy End endete.

"Der kleine Buchladen der guten Wünsche" hat mich unheimlich viel Zeit gekostet und in eine Leseflaute getrieben. Von mir gibt es daher keine Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2019

Spannung bis zum Schluss

No Exit
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"No Exit" ist ein Thriller des Autors Taylor Adams und erschien 2019 mit 416 Seiten als Taschenbuch im Heyne Verlag der Random House Gruppe.

Protagonistin Darby Thorne ist auf dem Weg zu ihrer schwerkranken ...

"No Exit" ist ein Thriller des Autors Taylor Adams und erschien 2019 mit 416 Seiten als Taschenbuch im Heyne Verlag der Random House Gruppe.

Protagonistin Darby Thorne ist auf dem Weg zu ihrer schwerkranken Mutter als sie in einen starken Schneesturm gerät und in einer abgelegenen Raststätte Halt machen muss. Dort trifft sie auf 3 Fremde, ein gefangenes Mädchen und einige Geheimnisse.

Taylor Adams führt mit einem flüssigen und spannenden Schreibstil durch die Handlung, wodurch der/die Leser/in schnell an die Geschichte gefesselt wird.
Die sich zu Anfang häufenden Überraschungen im Sinne von unvorhersehbaren Wendungen tragen deutlich positiv zum Spannungsbogen bei und bringen den Thriller schnell vorran. Allerdings vermehren sich zum Ende hin die Zufälle bzw. das Zusammenspiel der Ereignisse sehr stark, wodurch sich zum Schluss die Realitätsnähe etwas verliert.

Darby ist eine recht durchschnittliche junge Frau, deren familiäre Beziehung geknickt ist. Sie kämpft sich selbst durch ihr Leben und ihre Hobbys. Ihr Charakter wird vom Autor durchaus gut abgerundet dargestellt und weist keine widersprüchlichen Taten auf, wodurch hier ganz klar die Sympathie der Leser landet.
Die Antipathie wird bei "No Exit" sehr ausdauernd, schnell und sprunghaft verteilt, was durch so manche Wendung hervorgerufen wird und dem Bild des Bösewichts viele Abgründe und Facetten bietet.

Durch die langanhaltende Spannung und das Mitfiebern bis zum Ende verdient "No Exit" nicht nur seine Bezeichnung als Thriller, sondern auch eine Leseempfehlung.
Lediglich die von mir bereits erwähnte sich anbahnende Realitätsferne gegen Ende hält mich von einer perfekten 5 Sterne Bewertung ab.