Cover-Bild Endlich allein
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 18.01.2023
  • ISBN: 9783442493159
Sarah Alderson

Endlich allein

Thriller
Claudia Franz (Übersetzer)

Ein junges Ehepaar auf einer romantischen einsamen Insel. Doch sie sind nicht allein ...

Die junge Laura und ihr frisch gebackener Ehemann Liam verbringen ihre Flitterwochen auf einer abgelegenen einsamen Insel vor der Küste Schottlands. Nur sie beide, ein gemütliches kleines Cottage und die wildromantische Natur von Shura Island. Doch kurz nach ihrer Ankunft finden sie heraus, dass die Insel eine düstere Vergangenheit hat. Und sie werden das Gefühl nicht los, dass jemand sie auf Schritt und Tritt beobachtet. Als sie ein paar Tage später eine verstörende Botschaft entdecken, die in eine Fensterscheibe des Ferienhauses geritzt wurde, ist klar: Sie sind nicht allein auf der Insel …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2023

Nichts ist wie es scheint

0

ie Thriller von Sarah Alderson sind mir schon öfter ins Auge gefallen - "Endlich allein" wollte ich jetzt unbedingt sofort lesen. Der Klappentext hat mich magisch angezogen. Und ich muss sagen: Es hat ...

ie Thriller von Sarah Alderson sind mir schon öfter ins Auge gefallen - "Endlich allein" wollte ich jetzt unbedingt sofort lesen. Der Klappentext hat mich magisch angezogen. Und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt. Mir hat der Thriller richtig gut gefallen. Ich bin sowas von durch die Seiten gejagt. Kaum angefangen, hatte ich das Buch dann (leider) auch schon wieder beendet.

Darum geht’s: Laura und Liam sind frisch verheiratet. Für ihre Flitterwochen suchen sie sich Shura, eine verlassene Insel vor der Küste Schottlands, aus. Der Fährmann setzt sie über und wird sie erst in einer Woche wieder abholen. Bis dahin sind die Beiden vom Rest der Welt abgeschnitten. Pure Idylle? Nicht wirklich. So ganz allein scheinen sie in der Einöde nämlich gar nicht zu sein.

Das Setting ist wildromantisch und noch dazu geheimnisvoll. Das hat schon mal meinen Geschmack getroffen. Die Erwartungen sind sofort in die Höhe geschnellt. Am Anfang steht bei Protagonistin Laura ein diffuses Gefühl, beobachtet zu werden. Daraus wird schnell mehr. Okay, an dieser Stelle dachte ich, es könnte nach Schema F weitergehen. Als Survival-Thriller. Das trifft zum Teil auch zu - aber eben nur zum Teil, denn irgendwie ist dann doch alles anders als gedacht.

Sarah Alderson hat es geschafft, mich ganz beiläufig immer tiefer in die Story reinzuziehen. Was sie schreibt, liest sich einfach gut. Und schnell war ich mittendrin. Dabei startet die Handlung vermeintlich als laues Lüftchen. Und dann stand ich wie aus heiterem Himmel mitten im Sturm. Die Autorin hat mir eine Wendung nach der anderen um die Ohren geknallt. Sie hat perfekt mit meinen Erwartungen und Gefühlen gespielt. Dass ich beim Lesen Gänsehaut bekommen habe, spricht wohl für sich.

Fazit: Großes Kompliment an Sarah Alderson! Mit "Endlich allein" hat sie mir ein mitreißenden Leseerlebnis beschert. Nichts ist in dieser Geschichte wie es scheint. Es hat mich immer wieder kalt erwischt. Was soll ich sagen? Das war toll, toll, toll! Ich werde mir wohl auch Aldersons andere Bücher nochmal näher anschauen müssen.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2023

Thriller mit überraschenden Wendungen

0

Inhalt: Laura und Liam sind erst seit Kurzem verheiratet und wollen ihre verspäteten Flitterwochen auf der kleinen einsamen Insel Shura Island vor der Küste Schottlands verbringen. Nur sie beide allein ...

Inhalt: Laura und Liam sind erst seit Kurzem verheiratet und wollen ihre verspäteten Flitterwochen auf der kleinen einsamen Insel Shura Island vor der Küste Schottlands verbringen. Nur sie beide allein in einem kleinen gemütlichen Cottage. Mit dem Fährmann ist abgemacht, dass er sie erst in einer Woche wieder abholt. Doch schon bald haben sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Sind sie doch nicht allein auf der Insel? Kurze Zeit später entdecken sie eine mysteriöse Botschaft, die in das Fensterglas geritzt wurde …

Meine Meinung: Zuerst habe ich mich mit dem Buch etwas schwergetan, denn Laura und Liam waren mir beide nicht sympathisch. Besonders Liam mochte ich überhaupt nicht. Auch wirkten sie auf mich nicht wie ein frisch verliebtes Paar. Laura ist schüchtern, ohne Selbstbewusstsein und seit dem kürzlichen Tod ihrer Mutter depressiv, worauf Liam allerdings überhaupt keine Rücksicht nimmt. Ihn interessieren nur seine eigenen Interessen. Im Laufe der Zeit wurde mir aber wenigstens Laura sympathischer, was sicher auch daran liegt, dass der größte Teil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird.
Der Schreibstil von Sarah Alderson lässt sich leicht und schnell lesen, aber die Spannung baut sich nur langsam auf. Das Setting - eine einsame Insel, dazu Regen und Sturm, eine Burgruine und keine Möglichkeit zu entkommen - hat mir gut gefallen und eine düstere und bedrohliche Atmosphäre erzeugt.
Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wer der Beobachter sein könnte und was sein Plan war. Im letzten Drittel des Buches (Teil 2) gibt es dann einen völlig überraschenden Perspektivwechsel und ganz allmählich beginnt sich das Rätsel zu lösen. Doch die endgültige Auflösung war dann noch einmal eine Überraschung für mich.

Fazit: Ein Thriller, der mich nach einem etwas langsamen Start mit seiner Wendung doch noch überzeugen und fesseln konnte.

Veröffentlicht am 20.02.2023

Gelungener Psychothriller

0

Das frische gebackene Ehepaar Laura und Liam lebt den Traum und verbringt seine Flitterwochen auf einer einsamen Insel am Rande von Schottland. Traute Zweisamkeit im Herzen der Natur von Shura Island. ...

Das frische gebackene Ehepaar Laura und Liam lebt den Traum und verbringt seine Flitterwochen auf einer einsamen Insel am Rande von Schottland. Traute Zweisamkeit im Herzen der Natur von Shura Island. Doch kurz bevor sie vom Land übersiedeln, erfahren sie von der düsteren Vergangenheit der Insel. Bereits kurz nach ihrer Ankunft werden sie das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden. Als sie dann eine verstörende Nachricht entdecken, wird ihr Verdacht bestätigt. Sie sind nicht allein.

Die einzelnen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was die Geschichte sehr geheimnisvoll und spannend gestaltete. Der Blickwinkel des Stalkers hat mir dabei am besten gefallen, da dadurch das Gefühl verstärkt wird, es mit einem Psychopathen zu tun zu haben. Ebenso wird die Geschichte durch Rückblenden durchzogen, was einen allumfassenderen Überblick gewährleistet.

Die einzelnen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, ich habe es mit authentischen Personen zu tun, die sehr oft nachvollziehbar und nicht konstruiert handelten. Insbesondere zu Laura konnte ich schnell eine Bindung aufbauen und mich in sie hinein versetzen.

Der Einstieg und letztendlich der Showdown waren wirklich sehr spannend gestaltet. Ich konnte die Bedrohung durchweg fühlen und war die meiste Zeit angespannt, weil mir die Auflösung im Nacken brannte. Der Mittelteil zog sich jedoch an vielen Stellen relativ stark in die Länge. Es gab viel Geplänkel, aber keine Handlungen, die mich so wirklich bei der Stange halten konnten. Natürlich ist auch hier die bedrohliche Atmosphäre gegeben, aber irgendwie konnte mich der Teil einfach nicht so sehr überzeugen wie die anderen.

Der Twist am Ende hat mir den Atem stocken lassen, weil ich damit einfach nicht gerechnet hatte. Erst als es mir auf dem Präsentierteller unter die Nase gehalten wurde, machte es klick.

Der Schreibstil der Autorin ist durchweg angenehm, flüssig und wirklich gut zu lesen. Hat mir Spaß gemacht!

Ein gelungener Psychothriller, der trotz schwächerem Mittelteil absolut lesenswert ist!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2023

Durchwachsen, cooler Showdown

0

Laura und Liam verbringen ihre Flitterwochen auf einer einsamen schottischen Insel namens Shura. Bereits vor der Überfahrt werden sie von den Einwohnern des Festlandes gewarnt, dass es in Shura spukt, ...

Laura und Liam verbringen ihre Flitterwochen auf einer einsamen schottischen Insel namens Shura. Bereits vor der Überfahrt werden sie von den Einwohnern des Festlandes gewarnt, dass es in Shura spukt, tun dies aber als abergläubisches Gerede ab. Während sie die ersten Tage noch die romantische Atmosphäre der einsamen Insel genießen, stellt sich bald heraus, dass sie dort nicht alleine sind.

Die Autorin startet aus Lauras Perspektive. Offensichtlich ist diese nach dem Tod ihrer Mutter stark depressiv, spielt aber ihrem Ehemann, den sie noch gar nicht so lange kennt, vor, alles sei bestens. Als sich dann rausstellt, dass noch eine weitere Person auf der Insel ist und sie bedroht, bekommt Laura es mit der Angst zu tun. Hier kommt dann auch eine unbekannte Erzählerstimme hinzu. Man versteht allerdings nicht wirklich, worum es eigentlich geht. Es gibt ein paar Spannungsmomente, in die man sich aufgrund der Bedrohung hineinversetzen kann, dann wiederum einige Passagen, die lächerlich wirken.

Zitat Pos. 1579:
"Wenn wir noch drei Tage hier sind und den Strom nicht wieder in Gang setzen können, werden wir die essbaren Lebensmittel rationieren müssen. Uns bleiben ein einziges Brot und ein bisschen Käse, Schinken und Salat. Dann gibt es noch ein Glas Nudelsoße und eine Dose Bohnen, die wir auch kalt essen können, obwohl ich sie aufsparen werde, bis wir wirklich hungrig werden. Cornflakes sind auch noch da. Milch und Butter dürften nicht verderben, da es im Cottage nicht wirklich warm ist."

Ab etwa 70% des Buches beginnt ein zweiter Teil und damit eine Wendung, auf die ich gehofft hatte. Denn endlich wird aufgeklärt, was eigentlich vor sich geht. Mit den letzten 30% und dem Ende habe ich mich gut unterhalten gefühlt, und das Thema dahinter ist auch ein wichtiges. Allerdings reicht das Gesamtpaket aufgrund der ersten Hälfte für mich nicht für eine gute Bewertung.

Fazit: Ein durchwachsener Plot mit einer spannenden Auflösung. Wer bis zum Schluss durchhält, bekommt einen coolen Showdown geliefert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere