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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Schockierend, spannend - ein Meisterwerk

1984
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1984 ist schockierend, angsteinflößend, gleichzeitig ist es aber auch spannend und regt zum Denken an. George Orwell kreiert einen totalitären Staat, in dem man niemanden trauen kann. Nichts ist wie es ...

1984 ist schockierend, angsteinflößend, gleichzeitig ist es aber auch spannend und regt zum Denken an. George Orwell kreiert einen totalitären Staat, in dem man niemanden trauen kann. Nichts ist wie es scheint. 1984 stand schon länger auf meiner Leseliste, da es, wie ich finde, zu den Klassikern gehört, die man einfach gelesen haben muss. Denn die Thematik des Buches ist aktueller denn je: Was ist Vergangenheit? Wie war die Vergangenheit? Und was ist wirklich passiert? In einer Welt in der Digitalisierung schneller denn je voranschreitet, in der Fake News von diversen Präsidenten als Wahrheit deklariert werden und in der Diktatoren leben und ihre Macht ausüben, ohne Angst, dass sie gestürzt werden können. So ist die heutige Welt – und leider teilweise vergleichbar mit 1984.Orwell schrieb 1984 bereits im Jahr 1949. In seinem Buch beschreibt er, wie er sich die Welt im Jahr 1984 vorstellt. Und tatsächlich gibt es leider einige Parallelen zu heute.
Erschreckend, angsteinflößend und doch ein wahres Meisterwerk! Trotz einiger Längen eine absolute Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Aufregend und spannend

Zehn Sekunden vor Mitternacht
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Nachdem mir der erste Teil der Mitternachtstriologie schon richtig gut gefallen hat, und noch dazu am Ende ganz viele Fragen offen gelassen hat, habe ich mich natürlich sehr auf den zweiten Band "Zehn ...

Nachdem mir der erste Teil der Mitternachtstriologie schon richtig gut gefallen hat, und noch dazu am Ende ganz viele Fragen offen gelassen hat, habe ich mich natürlich sehr auf den zweiten Band "Zehn Sekunden vor Mitternacht" gefreut. Und ich würde keinesfalls enttäuscht!

Die Geschichte um Chrona, Anton und den grauen Mann geht genauso spannend weiter, wie sie aufgehört hat. Von der ersten Seite an bis zur Letzten vergeht keine Sekunde, in der keine alten Fragen gelöst werden, oder auch neue Geheimnisse auftauchen. Besonders durch den grandiosen Schreibstil konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als im ersten Band der Triologie. Doch nicht nur der Schreibstil konnte mich hundertprozentig überzeugen, sondern auch die verschiedenen, komplexen und tiefgründigen Charaktere sowie deren Entwicklung. Anton ist einfach nur goldig und liebenswert, von Achim bin ich immer noch überzeugt, dass er einfcah nur eine falsche Schlange ist. Aber am allerbesten gefällt mir immer noch Chrona. Ihr Charakterentwicklung ist so komplex und einzigartig, eine Protagonistin wie sie habe ich bis jetzt in noch keinem Buch kennengelernt. Aus der zickigen, arroganten und eingebildeten Prinzessin, wird nach und nach eine kluge, sympathische, mitfühlende und reife junge Frau. Natürlich gibt es immer noch Stellen im Buch, an denen sie einfcah nur nervt, jedoch kann eine so umfassende Weiterentwicklung eine Person natürlich nicht innerhalb von einem Tag zu Stande kommen. Und genau diese Authentizität fand ich wirklich beeindruckend und auch sehr wichtig!
Doch der Charakter, den die meisten Geheimnisse umgeben ist und bleibt der Graue Mann. Ich finde es toll, wie sich das Puzzle um ihn während des Lesens immer mehr zusammensetzt, nur um dann wieder mehr Fragen aufzuwerten. Somit würde, zumindest in meinen Augen, der perfekte, geheimnisvolle Bösewicht erschaffen.
Auch die Zeitsprunge von Chrona fand ich wieder toll in die Geschichte eingebaut, vorallem, da sie essentiell für Chronas Entwicklung sind.

Wer also "Fünf Minuten vor Mitternacht" mochte, wird von "Zehn Sekunden vor Mitternacht" begeistert sein. Das Buch ist für mich ein absolutes Highlight, vorallem die komplexen Charaktere und der fiese Cliffhanger lassen meine Vorfreude auf den letzten Band der Mitternachtstriologie umso mehr wachsen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt

Der große Gatsby
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Klappentext:
Als F. Scott Fitzgeralds famoser Roman 'The Great Gatsby' 1925 erschien, erntete sein Autor von zahlreichen Schriftstellerkollegen hymnische Kritiken, doch erst die Nachkriegsjahrzehnte bescherten ...

Klappentext:
Als F. Scott Fitzgeralds famoser Roman 'The Great Gatsby' 1925 erschien, erntete sein Autor von zahlreichen Schriftstellerkollegen hymnische Kritiken, doch erst die Nachkriegsjahrzehnte bescherten seinem Meisterwerk die weltweite Anerkennung, die es verdient. Ergreifend und mit subtiler Finesse erzählt Fitzgerald die Geschichte des schillernden Emporkömmlings Jay Gatsby, der auf seinem Anwesen rauschende Feste feiert, um seine einst verlorene Liebe zurückzugewinnen – eine Geschichte über die Macht großer Gefühle und das schmerzhafte Scheitern eines romantischen Traums. Diese Ausgabe präsentiert den grandiosen Klassiker der amerikanischen Literatur in neuer Übersetzung.

Rezension:
,,Der Große Gatsby‘‘ von F. Scott Fitzgerald stand schon lange auf meiner Liste von Klassikern, die, wie ich finde, jeder einmal gelesen haben sollte. Und nun war es dann soweit. Um ehrlich zu sein wusste ich nicht wirklich, auf was ich mich mit Fitzgeralds ,,Gatsby‘‘ einlassen würde, und nach beenden des Buches hat es auch einige Tage gedauert, bis ich die Aussage des Buches verstanden habe.
Der Einstieg ins Buch ist mir überraschend leichtgefallen und schwupps hatte ich auch schon die ersten 100 Seiten gelesen. Ich hätte wirklich gedacht, dass ich größere Probleme mit dem Schreibstil hätte, aber ich fand das Buch insgesamt wirklich sehr, sehr angenehm zu lesen. Leider wurde ich jedoch nicht mit der Story des Buches ganz warm. Die ganzen Geheimnisse um Gatsby sowie Gatsbys mysteriöses Auftreten war wirklich faszinierend, auch die Liebe zu Daisy, welches rückblickend ja sein ganzes Handeln und Wirken ausmacht hat mich nachdenklich zurück gelassen. Vor allem das Ende der Geschichte und Nicks, der Hauptprotagonist der Geschichte, neue Rolle im Leben Gatsbys zeigen dem Leser doch einige parallelen zur heutigen Welt – nämlich das Reichtum und Geld vielleicht doch nicht alles ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Tolles Setting, Story leider etwas mau

Working Late
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Klappentext:
Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen ...

Klappentext:
Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein ...

Rezension:
,,Working Late‘‘ von Helene Holmström ist mir sofort durch das wunderschöne Cover aufgefallen! Ein wahrer Hingucker. Auch den Klappentext fand ich recht ansprechend, weshalb ich mich richtig aufs Lesen gefreut habe. Doch leider konnte mich ,,Working Late‘‘ nicht überzeugen.
Fangen wir aber bei den positiven Aspekten des Buches an: Erstens, wie schon erwähnt, finde ich das Cover wirklich super schön, und das fällt in meinem Regal auch sofort auf! Auch das Setting des Romans hat mir sehr, sehr gut gefallen. Stockholm ist eine wunderschöne Stadt, die mit ihrem einmaligen, skandinavischen Flair punkten kann und wer schonmal dort war, wird sich durch das Setting der Geschichte sofort angesprochen fühlen! Beim Lesen hatte ich teilweise wirklich das Gefühl, grade durch die Straßen Stockholms zu laufen, was ein richtig tolles Gefühl war. Auch die Grundidee der Geschichte fand ich interessant, es hat mich alles doch schon sehr an die Serie ,,Suits‘‘ erinnert, welche ich sehr gerne geschaut habe.
Leider ist mir jedoch schon der Einstieg in das Buch sehr schwer gefallen. Zum einen konnte ich mich nicht wirklich mit der Erzählperspektive anfreunden, und zum anderen ist es mir einfach nicht gelungen die Charaktere in den ersten Kapiteln zu richtig zu greifen. Ich habe nicht richtig den roten Faden finden können, bzw. greifen können, und hab mich somit in der Geschichte etwas verloren gefühlt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Charlotte und Ignacio konnte ich nicht richtig erfassen, mir ging alles ein bisschen zu schnell und zu ,,kitschig‘‘ her. Einige Kapitel haben sich dann den Nebencharakteren gewidmet, was an sich auch interessant war, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man diese Kapitel nimmt, um etwas mehr auf die Beziehung zwischen Charlotte und Ignatio einzugehen. Mir persönlich hätte das einfach besser gefallen und die ganze Geschichte ,,runder‘‘ gemacht.
Als Zwischenlektüre fand ich das Buch ganz nett, vor allem die Anwaltsgeschichte hat mich wirklich angesprochen und auch begeistert. Auch das Setting ist toll gewählt und passt zur Geschichte. Jedoch konnte mich die Liebesgeschichte von Charlotte und Ignacio, den beiden Protagonisten der Story, nicht überzeugen, auch hat mir teilweise der rote Farben gefehlt. Sehr schade, trotzdem sieht das Buch wirklich toll in meinem Bücherregal aus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Leider nicht ganz so stark wie Band 1

Im leuchtenden Sturm
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Achtung Spoiler zu Band 1
Klappentext:
Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff ...

Achtung Spoiler zu Band 1
Klappentext:
Die Schlacht gegen die Titanen ist geschlagen! Josie hat ihren Erzfeind Hyperion besiegt, aber der Krieg der Götter ist noch nicht vorbei. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, braucht Josie dringend Verbündete. Doch bevor sie sich auf die Suche nach den anderen Halbgöttern machen kann, muss sie ihre Kräfte unter Kontrolle bringen – so wie ihre komplizierten Gefühle für Seth. Immer heftiger fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Das Problem: Ihre Nähe scheint auch die dunkle Seite des attraktiven Kriegers zu verstärken ...

Rezension:
Nachdem mich der erste Band der Götterleuchten Reihe vollkommen überzeugen konnte, habe ich mich natürlich total auf den zweiten Band gefreut. Die Geschichte von Josi in ,,Im leuchtenden Sturm‘‘ geht nahtlos da weiter, wo Band 1 aufgehört hat, was auch den fiesen Cliffhanger aus Band 1 wieder gut machen konnte. Leider fiel mir der Einstieg in das Buch nicht ganz so leicht. Die erste Hälfte des Buch hat sich ganz auf die Beziehung zwischen Josi und Seth konzentriert – was natürlich zurückblickend wichtig für das Ende des Buches ist, jedoch hätte ich mir ein bisschen mehr Götter- und Titanenaction gewünscht! Trotzdem lernt man in der ersten Hälfte sehr viel über Josi und ihr momentanes Leben. Als dann endlich in der zweiten Hälfte etwas mehr Spannung und Action in die Story gekommen ist, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, Josie und Seth auf ihrer Mission zu begleiten. Zudem hat man das gesamte Buch über mehr über Seths und Josies Freunde gelernt, und ich muss ehrlich sagen, dass ich die gesamte Truppe wirklich gerne mag! Das Setting konnte mich auch in ,,Im leuchtenden Sturm‘‘ wieder überzeugen, sowohl die Schule, die Bibliothek als auch der spätere Szenenwechsel waren so gut beschrieben, beim Lesen konnte ich mir alles ganz genau vorstellen.
Trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich das Buch wortwörtlich weggeatmet. Innerhalb von drei Stunden war ich mit dem Buch durch, was aber auch am unglaublich guten Schreibstil von Armentrout liegt. Der Schreibstil hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als im ersten Teil.
Trotz des tollen Schreibstils und den überzeugenden Protagonisten konnte mich ,,Im leuchtenden Sturm‘‘ leider nicht ganz überzeugen, grade im Vergleich zum ersten Band der Reihe. Die erste Hälfte ist mir leider etwas zu sehr vor sich hingeplätschert, sodass ich dem Buch leider ,,nur‘‘ 3,5 von 5 Sternen geben kann. Trotzdem freue ich mich sehr auf den dritten und vierten Band der Reihe, da auch Band 2 mit einem fiesen Cliffhanger aufgehört hat. Trotz der Schwächen gibt es eine Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere