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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

Oh Gott, mein Herz !!

Ein ganzes halbes Jahr
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" Zwei Menschen, die sich nicht hätten begegnen sollen und, als es doch passierte, sich nicht besonders mochten."

Diese beiden Menschen sind Lou und Will.

Lou steckt irgendwie fest, in ihrem Leben, ...

" Zwei Menschen, die sich nicht hätten begegnen sollen und, als es doch passierte, sich nicht besonders mochten."

Diese beiden Menschen sind Lou und Will.

Lou steckt irgendwie fest, in ihrem Leben, in ihrer Beziehung, überall.
Will steckt ebenfalls fest. Durch einen schweren Unfall hat er alles verloren, alles, was ihm wichtig war.

Dann begegnen sich die beiden und gehen sich von Anfang an auf die Nerven. Doch irgendwann ändert sich das...

Oh Gott, mein Herz ist gebrochen...

Dieses Buch ist einfach so unglaublich emotional. Ich habe Tränen gelacht und ich habe geweint, jede Emotion war mal dabei.

Jojo Moyes ist klasse, das dürfte kein Geheimnis mehr sein.

Sie hat in diesem Buch eine so wundervolle Welt gezeichnet, ich war wirklich Teil der Geschichte. Um so mehr hat mich das Schicksal und die Gefühle der Personen berührt.

Louisa wird als schrill und etwas exzentrisch, aber herzensgut beschrieben. Sie ist verloren, und Will hilft ihr dabei, sich zu finden.
Ich konnte mich sofort in Lou einfühlen, jeder hat sich doch schon mal irgendwie verloren gefühlt.

Will mochte ich anfangs wegen seiner Art gar nicht. Klar, er hat viel durchgemacht, aber das entschuldigt eben nicht alles.
Später bekommt er dann aber die Kurve und ich habe auch ihn fest ins Herz geschlossen.

Ich habe so mitgefiebert, ich habe so gehofft, dass Lou Erfolg hat. Auf der anderen Seite konnte ich Will so gut verstehen, seinen Wunsch nach Selbstbestimmung und Kontrolle, auch wenn mir der Weg so gar nicht gefallen hat.

"Und dann, einfach so, brach mir das Herz."

Mir ist am Ende ungelogen das Herz mit gebrochen, ich musste das Buch weglegen, und mich erst mal beruhigen. So unglaublich traurig, und so unglaublich gut geschrieben. Ich habe am ganzen Körper gezittert, mein Herz raste, einfach absoluter Wahnsinn!!!

Das Buch hat mich bis ganz tief drinnen berührt und noch lange beschäftigt.

Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen.

Veröffentlicht am 22.10.2019

wunderschön!!!

TausendMalSchon
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Sasha wurde als Seelenmagierin geboren, doch als ein Unglück geschieht, beschließt sie, ihre Gabe abzulehnen. Eines Nachts rettet ihr Cedric de Gray das Leben und stiehlt ihr Herz.
Doch Cedric hat ein ...

Sasha wurde als Seelenmagierin geboren, doch als ein Unglück geschieht, beschließt sie, ihre Gabe abzulehnen. Eines Nachts rettet ihr Cedric de Gray das Leben und stiehlt ihr Herz.
Doch Cedric hat ein Geheimnis, der Sashas Welt und ihren Entschluss kräftig ins Wanken bringt...

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer wunderbar. Eines ihrer Bücher zu lesen ist für mich immer wie nach Hause kommen.
Ich kenne Marah Woolfs Federleicht-Saga und auch BookLess hat mir sehr gefallen.
Mit diesem Buch konnte sie mich direkt wieder überzeugen.

Die Idee an sich fand ich schon toll, kannte ich auch so noch nicht.
Die eigene Seele hat 1000 Leben Zeit um zu reifen, und als Magierin kann man sich an all diese Leben erinnern und dorthin zurückreisen.
Das würde ich auch gerne können, außerdem gefällt mir die Vorstellung, dass ich schon einmal gelebt haben könnte.

Die Geschichte wurde wirklich gut und schlüssig ausgearbeitet, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.

Die Charakter haben mir ebenfalls gut gefallen. Sasha handelt meistens schlüssig und galubhaft, manchmal nimmt sie mir Dinge zu leicht hin und was Cedric betrifft ist sie ein bisschen naiv. Trotzdem ist sie eine sehr sympathische Heldin, die am Ende über sich hinauswächst.

Cedric fand ich anfangs ziemlich unsympathisch. Ich hatte keine Erklärung für sein Verhalten, und war dann immer ein bisschen unwillig, wenn er im Buch aufgetaucht ist.
Später bekommt man eine Erklärung, und dann wird auch vieles klarer.
Auch ihn habe ich dann ins Herz geschlossen, gerade weil er es alles andere als leicht hat.

Die Nebenfiguren sind sehr liebenswert, alle haben kleine Schrullen und bleiben deshalb im Gedächtnis.

Es gibt einige Figuren, über die ich gerne noch etwas mehr erfahren hätte, zum Beispiel Arwyn und Fawkes, Radiq, Meggie und Noah, aber wer weiß...

Das Ende hat mich ziemlich umgehauen, ich hatte so meine Theorien, wie das Ganze ausgehen könnte, aber mit DIESEM Ende hatte ich dann doch nicht gerechnet. Es war sehr temporeich und dramatisch mit vielen Gefühlen, kurzum, ich war begeistert.

Trotzdem bleiben einige Dinge offen, das lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen.

Ich für meinen Teil hätte gar nichts dagegen, Sasha und Cedric noch durch ein weiteres Buch und ein weiteres Abenteuer zu begleiten

Von mir gibt es natürlich eine klare Leseempfehlung und fast volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 21.10.2019

Sehr schöner Ausflug in den Orient

Das Lied der Pferde
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Zuerst möchte ich mich beim Bastei Lübbe Verlag bedanken, dass ich als Testleserin ausgesucht wurde. Mir hat das Lesen viel Freude bereitet und ich habe mich auch immer gut begleitet und wertgeschätzt ...

Zuerst möchte ich mich beim Bastei Lübbe Verlag bedanken, dass ich als Testleserin ausgesucht wurde. Mir hat das Lesen viel Freude bereitet und ich habe mich auch immer gut begleitet und wertgeschätzt gefühlt. Also, ein ganz großes DANKE SCHÖN an dieser Stelle.

Jetzt aber zum Buch:

Aenlin wächst in Cöln im Jahre 1072 als Kaufmannstochter auf. Sie ist alles andere als ein typisches Mädchen. Aenlin liebt Pferde über alles, spricht mehrere Sprachen und kämpft und fechtet gerne.
Ihr Zwillingsbruder Endres ist das genaue Gegenteil: er vergräbt sich lieber stundenlang in Büchern und würde gerne ins Kloster gehen.
Kurz entschlossen tauschen die Zwillinge ihre Rollen.
Als Endres die Stute Meletay geschenkt bekommt, ist es für Aenlin Liebe auf den ersten Blick. Da Endres Angst vor Pferden hat, aber eine Handelskarawane mit Meletay nach León führen soll, nimmt Aenlin kurz entschlossen seinen Platz ein.
Doch leider hat sie nicht nur Glück und die Karawane wird überfallen.
Rodrigo Díaz de Vivar rettet Aenlin vor der Schändung, doch wie geht es nun weiter?

Der Schreibstil der Autorin hat mir unheimlich gut gefallen. Ricarda Jordan schreibt sehr detailliert und bildlich, mein Kopfkino lief sofort auf Hochtouren. Ihre ersten Sätze wirkten wie eine Zeitmaschine auf mich, ich war sofort in der Zeit und im Buch angekommen. Das Orient-Feeling fließt geradezu aus den Seiten, dass ich mich mehr als einmal in das Buch hinein gewünscht hätte.

Die Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet.

Da wäre zum einen Aenlin, die anfangs noch sehr jung und naiv ist, aber mit der Zeit reifer und erwachsener wird. Sie kämpft gegen das damalige Frauenbild, für ihre eignen Rechte, für ihre Zukunft. Sie muss mehr als nur einen kleinen Rückschlag wegstecken, und doch steht sie immer wieder auf, verliert nie den Mut.
Sie ist eine starke Kämpferin, die mit Zähnen und Klauen das verteidigt, was sie liebt.
Ich liebe starke Frauen und die Autorin hat mit Aenlin eine solche geschaffen, ich konnte gar nicht anders, als begeistert zu sein.

Don Rodrigo bleibt lange Zeit etwas undurchschaubar, zeigt sein wahres Gesicht dann aber doch recht schnell.

Die Figuren werden sehr genau beschrieben, sie handeln schlüssig und ihrem Charakter entsprechend.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin einem oft auch Raum für die eigene Fantasie lässt. Sie beschreibt vieles nicht komplett ausführlich, deutet einige Dinge nur an. Diese "leisen" Töne haben mich sehr begeistert.

Ich kann dieses Buch einfach nur zu 100 Prozent weiterempfehlen, ich habe keine Wort und keine Seite bereut.

Zum Schluss noch ein kleines Zitat, das ich wunderschön fand:
"Mein goldenes Pferd...Meletay...Du hast mich fliegen gelehrt... "

Veröffentlicht am 10.10.2019

wunderschön!!!

The Light in Us
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Charlotte ist Violinistin, doch die Musik in ihr ist schon lange verstummt.
Aus der Not heraus nimmt sie eine Stelle als Assistentin bei Noah an. Noah war Journalist und Extrem-Sportler, bis er durch ...

Charlotte ist Violinistin, doch die Musik in ihr ist schon lange verstummt.
Aus der Not heraus nimmt sie eine Stelle als Assistentin bei Noah an. Noah war Journalist und Extrem-Sportler, bis er durch einen schweren Unfall sein Augenlicht verliert. Er ist verbittert und ständig wütend, kann sein neues Schicksal nicht akzeptieren.
Doch Charlotte ist wie ein Licht in seiner Dunkelheit und langsam beginnt er wieder an eine Zukunft zu glauben...

Das Buch ist einfach wunderschön, die Geschichte hat mich sofort begeistert und abgeholt.
Die Autorin schreibt klasse, sehr sanft, sehr leise, sehr zart, sensibel, besser kann ich das nicht beschreiben.

Prinzipiell ist das hier ein typischer New Adult Roman, Geschichten wie diese gibt es schon zu Hauf, trotzdem war ich wirklich begeistert.

Durch die Musik hatte ich direkt einen besseren Bezug zum Buch, Musik verbindet Menschen einfach.

Charlotte und Noah sind sich eigentlich gar nicht so unähnlich. Sie haben sich und ihr Leben, bzw. Talent aufgegeben, sie glauben sich am Ende.

Es ist nicht nur Charlotte, die Noah rettet, es ist auch umgekehrt. Er gibt ihr den Mut und die Kraft, wieder zur Geige zu greifen. Noah bestärkt und unterstützt sie und wagt am Ende einen Schritt, der für beide das Beste, gleichzeitig aber auch das Schwerste ist.

Ich habe mich in Noah verliebt, ganz ehrlich. Es war ja schon von Anfang an klar, dass Noah und Charlotte sich verlieben werden und auch die Art und Weise wie es passiert, hatte ich schon vermutet. Aber durch die einfühlsame Schreibweise der Autorin hat mir das nichts ausgemacht, ich war Teil der Szenen, habe mitgefühlt.

Der Schluss hat mir dann endgültig das Herz gestohlen. Noah bringt den ultimativen Liebesbeweis, er reist ihr nach, ich dachte nur: "WOW, ich will AUCH!!!"

Das Buch hat unglaublich viel Tiefgang, ganz große Emotionen, aber auch die leisen Töne kommen nicht zu kurz.

Für mich war das der erste Roman von Emma Scott, aber ich habe mich derart in ihre Art zu Schreiben verliebt, dass dies sicher nicht der einzige Roman gewesen sein wird, den ich von ihr gelesen habe.

Natürlich gebe ich die volle Punktzahl und eine ABSOLUTE Leseempfehlung, für mich eines meiner Lese-Highlights dieses Jahr!

Veröffentlicht am 09.10.2019

Super!

Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
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Das goldene Trio startet turbulent ins vierte Schuljahr: zusammen besuchen sie die Quidditch- Weltmeisterschaft, die von Todessern gesprengt wird. Das dunkle Mal taucht auf und Panik bricht aus.
Auch ...

Das goldene Trio startet turbulent ins vierte Schuljahr: zusammen besuchen sie die Quidditch- Weltmeisterschaft, die von Todessern gesprengt wird. Das dunkle Mal taucht auf und Panik bricht aus.
Auch das neue Schuljahr ist alles andere als normal, denn das Trimagische Turnier findet in Hogwarts statt. Beauxbatons und Durmstrang, ebenfalls Zaubererschulen, kommen nach Hogwarts, um auch am Turnier teilzunehmen.
Die Regeln besagen, dass jeder Teilnehmer volljährig sein muss, aber wie konnte dann Harrys Namen in den Feuerkelch gelangen?
Einmal ausgewählt, muss jeder Champion auch antreten, für Harry gibt es kein Zurück...

Schon der Anfang des Buches konnte mich direkt fesseln. Es startet dunkel, düster und mit einem Mord, also Spannung pur.

Die Quidditch-Weltmeisterschaft fand ich einfach nur klasse. Der Zeltplatz, die verrückten Zelte und ihre Bewohner (vor allem der Zauberer, der " 'n frisches Lüftchen untenrum" mag, und ein Damennachthemd an hat), ich hatte mir alles so schön ausgemalt, und dann hab ich den Film gesehen und war maßlos enttäuscht.

Band 4 ist einer meiner Lieblingsbände, weil er so spannend ist, auch ohne das Voldemort eine tragende Rolle spielt.
Die verschiedenen Aufgaben, die einfach nur genial konstruiert und ausgedacht sind, der Weihnachtsball, das Labyrinth und zum Schluss der gruselige Friedhof, Spannung ohne Ende!

Natürlich gibt es auch einen dramatischen Höhepunkt, bei dem ich total mitgefiebert und am Ende auch ein paar Tränchen verdrückt habe.

Also, selbstverständlich bekommt das Buch die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung