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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2020

Toller Schreibstil

Ein wenig Glaube
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Lyle und Peg Leben derzeit mit ihrer Tochter und deren Sohn Isaac zusammen. Als sie sie das erste Mal in deren Kirche begleiten, spüren sie schnell ein Unbehagen. Doch Shiloh ist diese Kirche sehr wichtig ...

Lyle und Peg Leben derzeit mit ihrer Tochter und deren Sohn Isaac zusammen. Als sie sie das erste Mal in deren Kirche begleiten, spüren sie schnell ein Unbehagen. Doch Shiloh ist diese Kirche sehr wichtig und jedes Wort dagegen vertieft den Graben zwischen ihnen.

Besonders fand ich an dem Buch das Amerika Feeling. Genauso habe ich Leute in den USA kennengelernt wie Lyle und Peg.

Und der Autor kann für schreiben bzw. die Übersetzung schafft interessante Sätze. Ich habe mir einiges markiert, weil es in wenigen Worten viel aussagt und ich nochmal darüber nachdenken möchte. Das Thema ist mir Glaube ein sehr persönliches und ich finde, dass der Autor des schafft viele Gedanken dazu zu formulieren ohne zu verletzen.

Bis zum Schluss war ich unsicher wie das Buch endet. Irgendwann war ich mir unsicher wie ich möchte, dass es endet. Sowohl ein Happy End als auch ein trauriges Ende hätte mich nicht glücklich gemacht. Mit dem Ende des Buchs bin ich aber sehr zufrieden. Und das obwohl ich ein großer Fan von Ende gut, alles gut bin.

Lyle ist mir echt ans Herz gewachsen. Schnell versteht man, warum er nicht mehr glaubt.

Fazit: Ein Buch, das mich noch länger beschäftigen wird. Das Thema wurde sehr gut getroffen.

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Veröffentlicht am 16.02.2020

Zu wenig Gefühl

Dünenliebe
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Katja kommt nach einer Weltreise zurück nach Norderney. Sie beginnt ein Praktikum in einer Seehundstation. Leider ist ihr Chef ein alter Bekannter. Malte hatte sie in der Schule immer gemobbt.

Mir hat ...

Katja kommt nach einer Weltreise zurück nach Norderney. Sie beginnt ein Praktikum in einer Seehundstation. Leider ist ihr Chef ein alter Bekannter. Malte hatte sie in der Schule immer gemobbt.

Mir hat besonders der Ort und die Informationen zu den Robben gut gefallen.
Auch die Personen sind eigentlich ganz interessant. Allerdings konnte ich nicht ganz verstehen, warum Katja so schnell verzeiht und warum sich Gefühle entwickelt haben. Das wäre bei einer Liebesgeschichte aber essentiell. Malte fand ich auch ganz interessant, aber die Situation als er Lena trifft wird mir zu kurz abgehandelt. Da fehlte einfach ein bisschen der Einblick in seine Gedanken.

Gut fand ich, dass man das Buch unabhängig von den anderen Büchern lesen kann. Mir fehlte keine Information um die Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Positiv war dabei, dass die wörtliche Rede toll geschrieben war. So redet man wirklich und es wirkte nicht so unrealistisch wie häufig in solchen Büchern.

Fazit: Ein durchschnittlicher Liebesroman, dem etwas das Gefühl fehlte, aber Ort und Schreibstil sind schön.

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Veröffentlicht am 16.02.2020

Anstrengend

Falling into you
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Mira hat für ihre Familie das Basketball spielen aufgegeben. Doch sie ist damit sehr unglücklich und versucht sich als Trainerin im Rolli- Basketball. Samuel, ein alter Kindheitsfreund, muss auch das Spiel ...

Mira hat für ihre Familie das Basketball spielen aufgegeben. Doch sie ist damit sehr unglücklich und versucht sich als Trainerin im Rolli- Basketball. Samuel, ein alter Kindheitsfreund, muss auch das Spiel aufgeben. Als Ablenkung macht er Co- Trainer. Beide können so ihren Schmerz teilen.

Ich hatte Probleme mit dem Schreibstil. Es liest sich nicht flüssig und gibt einiges an Schreibfehlern noch dazu. Es dreht sich die ganze Zeit um die Innenansicht der Protagonisten. Man erlebt Panikattacken und Ängste. Leider fehlt dem Leser aber meist der Hintergrund um es verstehen zu können. Das soll wahrscheinlich Spannung erzeugen, funktioniert aber leider nicht. Ich empfand das Buch eher langatmig. Es gibt auch insgesamt zu wenig Handlung in der Geschichte. Selbst das Training wird oberflächlich angerissen und dann geht es wieder nur um die Gefühle. Einmal wird ein Spiel des Teams thematisiert, aber auch da springt der Funke und die Begeisterung für den Sport nicht über.

Fazit: Anstrengend zu lesen, wobei die Protagonisten im Fokus stehen und es quasi keine Handlung gibt. Einzig die beste Freundin fand ich sehr toll und hätte lieber mehr von ihr erfahren.

Veröffentlicht am 16.02.2020

Nette Liebesgeschichte

Halb drei bei den Elefanten
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Max ist schon ewig in ihren besten Freund Jonas verliebt. Doch er sieht sie eher wie einen Männerfreund. Unglücklich sitzt sie im Zoo und begegnet dort Moritz. Er fotografiert sie und möchte sie gerne ...

Max ist schon ewig in ihren besten Freund Jonas verliebt. Doch er sieht sie eher wie einen Männerfreund. Unglücklich sitzt sie im Zoo und begegnet dort Moritz. Er fotografiert sie und möchte sie gerne näher kennenlernen. Doch Max ist ja schon verliebt, nur leider in Jonas. Kann sie sich öffnen?

Ich fand die Wendungen in der Geschichte sehr gut und hätte mit einer eher nicht gerechnet.
Die Personen waren ganz interessant. Aber irgendwie kam man ihnen nicht immer nah. Manchmal konnte ich nicht verstehen, was gerade passiert war und warum sich die Person so verhält. Max ist eher verschlossen und negativ und das macht es dann schwer für den Leser ihr nah zu kommen.

Ich mag den Schreibstil gern. Immer wieder schafft es die Autorin mich zum Lachen zu bringen. Sie malt witzige Bilder und Gedanken.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte, die nicht ganz vorhersehbar ist. Allerdings waren mir die Personen nicht sehr nah und deshalb habe ich nicht richtig mitgefiebert.

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Veröffentlicht am 16.02.2020

Guter Einstieg

Der freie Hund
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Antonio Morello wird nach Venedig versetzt, nachdem er in Sizilien von der Mafia bedroht wird. In Venedig wird er von seinen Kollegen in der Mordermittlung nicht gerade freudig aufgenommen. Und der erste ...

Antonio Morello wird nach Venedig versetzt, nachdem er in Sizilien von der Mafia bedroht wird. In Venedig wird er von seinen Kollegen in der Mordermittlung nicht gerade freudig aufgenommen. Und der erste Fall, der Mord an einem jungen Studenten, scheint Morello zu schnell gelöst.

Man merkt deutlich, dass es sich um ein Buch von Schorlau handelt. Der Schreibstil ist ähnlich wie bei Dengler. Ich mag die Figuren, besonders Anna finde ich klasse und hoffe, dass sie in den Folgebänden wichtig bleibt und nicht nur ein Sidekick ist oder gar eine Geliebte wird. Ein Problem hatte ich, ich konnte die Questore nicht auseinander halten. Immer wieder habe ich sie verwechselt.

Mir fehlte am Ende eine Übersicht, was wahr ist und was nicht. Man lernt viel über die Mafia, aber was ist jetzt erfunden? Außerdem fand ich die Szene in Sizilien übertrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das real so passieren würde.
Weiterhin störte mich, dass der Tipp, den Morello erhält, direkt zur Lösung des Falls führt. Klar im ersten Band geht viel Platz für Vorstellung der Personen drauf, aber der Fall hätte etwas komplexer sein dürfen.

Das Buch vermittelt ein Gefühl für Venedig. Man wandelt mit einem einheimischen durch die Stadt. Gerade wer schon mal in Venedig war und das Lebensgefühl Italiens mag, wird das Buch sehr mögen. Es wird viel italienisch gesprochen.

Fazit: Ein guter Einstieg in eine neue Krimireihe. Ich werde auf jeden Fall weiter lesen. Venedig-Feeling und Einblicke in das Mafiasystem sind inklusive.

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