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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2021

Den Hype allemal wert!

Blood and Ash - Liebe kennt keine Grenzen
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ein High Fantasy Buch von Jennifer L. Armentrout? Das allein hat mich überzeugt Blood & Ash lesen zu müssen! Gleichzeitig bin ich aber nicht gerade unvoreingenommen an das Buch gegangen, ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ein High Fantasy Buch von Jennifer L. Armentrout? Das allein hat mich überzeugt Blood & Ash lesen zu müssen! Gleichzeitig bin ich aber nicht gerade unvoreingenommen an das Buch gegangen, hatte hohe Erwartungen durch den Hype in Amerika und hab mich leider auch schon im Vornherein spoilern lassen ABER es konnte mich vollkommen überzeugen und hat mich bis zur letzten Seite fesseln können!!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Schon beim Schreibstil konnte man den Unterschied zu Jennifer L. Armentrouts bisherigen Büchern erkennen. Denn auch wenn man regelrecht durch die Seiten flog und jedes Wort ein mehr und mehr an die Story fesselte, war es insgesamt detaillierter, erwachsener, komplexer geschrieben - was mir aber auch wirklich gut gefiel und zum Buch passte!

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Auch die Charaktere konnte mich voll und ganz begeistern - von den Protagonisten mit Ecken und Kanten, sowie den sympathischen, aber auch grausamen Nebencharakteren.

Poppy ist die Auserwählte, die Jungfräuliche und lebt in einem Käfig voller Regeln und Grenzen, abgeschottet von der Außenwelt. Nichtsdestotrotz lässt sie sich davon nicht unterkriegen, ist eigensinnig und neugierig auf der ständigen Suche nach dem Gefühl des wahren Lebens. Dabei ist sie definitiv nicht die Jungfrau in Nöten, sondern eine kluge, wenn auch waghalsige Kämpferin, die weiß sich wehren zu können und sich nicht das Wort verbieten lässt. Wie kann man sie dabei bitte nicht mögen? Ich habe jede Sekunde mit ihr mitgefiebert und fand ihre Charakterentwicklung wirklich bewundernswert!

Hawke - der unerschrockene Leibwächter mit dem guten Aussehen und den wachsamen goldenen Augen. Er ist der erste, der Poppy voll und ganz als Individuum behandelt, trotz seiner Pflichten ihr neue Erfahrungen bietet, ihre Makel wunderschön findet - damit hat er nicht nur Poppys Herz zum Schmelzen gebracht, auch meins. Charmant, immer einen humorvollen Spruch auf den Lippen, aber auch wahnsinnig tiefgründig und besonders nach dem Ende, gibt es noch so viel mehr über ihn herauszufinden, wofür ich sowas von bereit bin!

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Blood & Ash ist definitiv keine leichte Kost! Das World Building ist komplex, die Kämpfe blutig und tödlich und die Handlung manchmal noch sehr verwirrend... Aber gerade das liebe ich an High Fantasy! Liebe es mich mit der neuen Welt vertraut zu machen, alles in seine Ordnung zu bringen und einfach einzutauchen. Es ist überwältigend am Anfang, ja und bis zum Ende sind nicht alle Fragen geklärt, aber schließlich ist es auch erst der Anfang einer einnehmenden Reise, oder?

Mich hat Blood and Ash jedenfalls von der ersten Seite sofort eingesogen und ich mochte die Thematik rund um die Götter, den Jungfräulichen und den Aufgestiegenen. Die ganze Welt war so gut ausgebaut und durchdacht und besonders bewundernswert fand ich wie Jennifer L. Armentrout die teilweise auch klischeehafte Vampirthematik neu interpretiert hat. Aber neben der durchgängigen Spannung und den Geschehnissen, habe ich auch die anbahnende Liebesbeziehung zwischen Hawke und Poppy sehr genossen. Mit humorvollen flirty Wortgefechten, kann man mich einfach sofort für sich gewinnen. Die Anziehung zwischen den beiden war von Anfang an zum Greifen und ihre Beziehung reifen zu sehen, war wirklich schön, aber am Ende auch sehr schmerzhaft.

Mein wirklich einziger Kritikpunkt, waren die letzten 50 Seiten. Selbst wenn ich mich bezüglich des Plottwists nicht gespoilert hätte, waren die Hinweise sehr offensichtlich, was ich gar nicht mal so schlimm fand. Aber mit diesen 50 Seiten begann eine Achterbahnfahrt im negativen Sinne. Ich wurde hin und hergerissen zwischen den Geschehnissen und dem Verhalten von Poppy und Hawke, was ich zum einen wirklich fragwürdig, teilweise vielleicht sogar toxisch fand, es aber andererseits verstehen konnte. Für mich war es ein wenig zu sehr überspielt und somit nicht ganz rund, aber das ist persönlicher Geschmack und das ändert nichts daran, dass Blood & Ash ein episches High Fantasy Buch ist und ich unbedingt, die nächsten Teile lesen möchte!!

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Ich bin wirklich froh, dass sie das Cover von den Englischen Ausgaben übernehmen, denn ich finde es schlicht und ergreifend wunderschön. Zumal es wirklich gut zu der Geschichte passt!

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Spannung, die einem Gänsehaut bereitet, ein komplexes fesselndes Worldbuilding, dass alte Klischees aufbricht und einnehmende Charaktere, die Lust auf mehr machen. Auch wenn ich meine Probleme mit dem Ende hatte, ist es den Hype allemal wert und die weiteren Teile können gerne auch sofort erscheinen. Bitte? Danke.

Veröffentlicht am 02.09.2021

Verlieren, Vergessen, Wohlfühlen

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Flaming Clouds habe ich anfangs gar nicht richtig wahrgenommen und habe mich erst mit dem aufkommenden Hype mit dem Buch beschäftigt. Und muss sagen, der Hype ist allemal wert, auch wenn ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Flaming Clouds habe ich anfangs gar nicht richtig wahrgenommen und habe mich erst mit dem aufkommenden Hype mit dem Buch beschäftigt. Und muss sagen, der Hype ist allemal wert, auch wenn mich der letzte Funke zum Jahreshighlight nicht ganz erreicht hat.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Ich finde es immer wieder bewundernswert, wenn Menschen auf künstlerisch poetische Weise so mit den Worten umgehen können, dass dabei ein ganz eigenes Gefühl vermittelt wird, was bei Flaming Clouds ab der ersten Seite zu spüren war. Das Gefühl von Schwerelosigkeit zieht sich durch das Buch und auch wenn ich mich anfangs erst daran gewöhnen musste, mochte ich es weitestgehend sehr. Jedoch muss ich sagen, dass es im Laufe der Geschichte mir ein wenig zu viel umschrieben und es ein wenig zu verwaschen wurde.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Die Charaktere fand ich wirklich erfrischend und vor allem authentisch und habe die Geschichte um Olivia und Nick wirklich genossen.

Mit Olivia Green konnte ich mich lange Zeit nicht richtig identifizieren, fand sie aber trotzdem wirklich interessant. Unnahbar beschreibt sie mit am besten, aber auch traurig, verletzt und allem voran ein wenig verloren. Und trotzdem eine Kämpferin. Eine Mathematikerin. Eine Florence and the Maschine Liebhaberin. »emotionales Ohr, taubes Herz«

Nick hingegen war mir vom ersten Augenblick sympathisch mit seiner charmanten Art geht das auch nicht anders. Er ist zudem aufrichtig, geduldig und ich mochte die Verbindung zwischen ihm und Olivia. Aber auch er ist ein Künstlerherz verloren zwischen den Wolken.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
McDonalds Dinner im verregneten Paris, am Meer im Sand liegen in Palermo, mit dem Bus durch London fahren. Ich habe es wirklich geliebt zusammen mit Olivia und Nick die Welt zu bereisen und hab zudem auch ein kleines bisschen Fernweh bekommen. Und genau das macht dieses Buch aus: Fernweh, Schwerelosigkeit. Die Thematik rund ums Fliegen, Piloten und Stewardess fand ich dabei wirklich gut umgesetzt!

Wie bereits erwähnt hat der Schreibstil aber viel in dem Buch aufgebauscht, wie ich finde, denn an sich ist nicht allzu viel passiert. Einiges war für mich nicht ganz greifbar, ist untergangen in den kunstvollen Worten, was ich ein wenig schade fand. Ein wenig reduzierter, dafür mehr Handlung, zudem das Ende mir dann auch zu abrupt kam.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Über das Cover müssen wir nicht lange reden, denn es ist einfach ein Traum und passt dazu noch super gut zum Buch! Und das muss was heißen, weil ich kein großer Fan von Pink und Rosa bin.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Flaming Clouds ist wirklich ein wunderschönes Buch zum Verlieren, Vergessen und Wohlfühlen. Mit Fernweh. Mit brennenden Wolken. Einem Künstlerherzen und einer Mathematikerin mit emotionalem Ohr.

Veröffentlicht am 19.05.2021

Japanischer Flair trifft Urban Fantasy!

Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Anfangs war ich nahezu euphorisch »Die Clans von Tokito1« zu lesen, weil mich die japanische Atmosphäre sofort angesprochen hat, doch leider konnte mich das Buch nicht ganz für sich gewinnen...

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Man ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Anfangs war ich nahezu euphorisch »Die Clans von Tokito1« zu lesen, weil mich die japanische Atmosphäre sofort angesprochen hat, doch leider konnte mich das Buch nicht ganz für sich gewinnen...

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Man kommt sehr leicht in das Geschehen durch den wirklich verständlichen und angenehmen Schreibstil der Autorin. Insgesamt war er mir aber ein wenig zu einfach und durch detailliertere Beschreibungen hätte man einige Dinge vielleicht besser fassen können.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Mein wohl größtes Problem an »Die Clans von Tokito« waren wohl die Charaktere... denn bis zum Ende konnte ich zu keinem der Protagonist:innen eine wirkliche Bindung aufbauen.

Erin Rider ist als Clanlose gezeichnet, doch verliert trotz dessen nicht ihren Mut und ihre Hartnäckigkeit. Sie handelt meist bevor sie denkt, aber kämpft entschlossen, um das was ihr wichtig ist. Doch dadurch, dass ich ihre Beziehung zu Mikko nicht wirklich greifen konnte, konnte mich ihr Motiv, dass sie alles für die Liebe tut, bis zum Ende nicht ganz überzeugen.

Kiran Seaborn ist der männlicher Protagonist, der als Phari ausgebildet wird und von seiner Familie wegen seiner Gabe verstoßen wurde. Dieses Päckchen trägt er tagein tagaus mit sich mit, versucht es aber zu verstecken. Während mir die Wortgefechte zwischen ihm und seiner Mitstreiterin Clea wirklich unterhaltend waren, fand ich es anstrengend, wie er sich ständig über seinen Spirit aufgeregt hat, aber letztendlich nichts wirklich, dagegen unternommen hat.

Einzig Ryanne Cimon war mir von Anfang sympathisch. Eine Novizin des Schmetterlings, die die Kunst der Täuschung beherrscht und zudem ein kluges, aber auch unschuldiges Mädchen ist. Sie hätte ich gerne noch näher kennengelernt, aber leider gab es nur wenige Szenen aus ihrer Perspektive...

Und auch der Distelkönig konnte sich für mich gewinnen! Zwar ist er ein blutrünstiger und manipulativer Dämon, aber gleichzeitig habe ich seine sarkastischen Bemerkungen wirklich sehr geliebt. Dadurch hat er mich ein wenig an den zynischen Feuerdämon Calcifer aus »Das wandelnde Schloss« erinnert, weswegen ich ihn vermutlich mochte.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Das Setting rund um Tokito und die Idee mit den unterschiedlichen Clans war wirklich gut durchdacht und konnte mich am meisten abholen! Meiner Meinung nach hätte man sogar noch mehr auf die Geschichten der einzelnen Clans eingehen können, aber darauf wird bestimmt im zweiten Teil noch näher eingegangen. Im Laufe des Buches werden einem die drei Geschichten der Protagonist:innen näher gebracht und die alle ihren ganz eigenen Reiz mit sich brachten, sodass ich die Geschichte recht gerne verfolgt habe. Es gab viele spannende Offenbarungen und Entwicklungen mit denen ich nicht gerechnet habe, aber letztendlich fand ich das Ende doch sehr vorhersehbar und war davon nicht wirklich überrascht.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover ist nicht nur schön anzusehen, sondern birgt auch viel Liebe zum Detail und passt somit perfekt zur Story! Wirklich schön gemacht.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
»Die Clans von Tokito« vereint japanischen Flair mit Urban Fantasy und punktet mit einem faszinierenden Worldbuilding vollkommen! Leider war es für meinen Geschmack noch nicht komplett ausgereift, aber definitiv hat es mir schöne Lesestunden bereitet.

Veröffentlicht am 21.04.2021

Witzig, tiefgründig, prickelnd - ein Jahreshighlight!

The Deal – Reine Verhandlungssache
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
The Deal war mein erstes gelesene Ebook, mein erstes gelesenes englische Buch, mein erstes Mal, dass ich Zitate markiert habe und mein erstes Jahreshighlight 2021!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Obwohl ich ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
The Deal war mein erstes gelesene Ebook, mein erstes gelesenes englische Buch, mein erstes Mal, dass ich Zitate markiert habe und mein erstes Jahreshighlight 2021!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Obwohl ich das Buch auf Englisch gelesen habe, bin ich erstaunlich schnell vorangekommen und förmlich durch die Seiten geflogen. Elle Kennedys Schreibstil ist sehr angenehm und humorvoll, aber vor allem echt. Man konnte die Charaktere so gut nachvollziehen und hatte das Gefühl, als würden die Charaktere existieren und einem persönlich ihre Geschichte erzählen.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Ganz große Liebe für die Charaktere und vor allem für Hannah Wells und Garrett Graham!

Von der ersten Seite hab ich Hannah in mein Herz geschlossen. Mit ihrer sarkastischen Art konnte sie mich sofort überzeugen, aber auch ihre Schlagfertigkeit, habe ich an ihr bewundert. Dazu ist sie aber auch ehrgeizig, gefühlvoll und vor allem eine wirklich nachvollziehbar Protagonistin.

Und auch Garrett mochte ich vom ersten Moment und ist für mich ein absoluter Bookboyfriend! Auf den ersten Blick mag er der typisch gutaussehende, beliebte und selbstbewusste Eishockeycaptain sein, aber eigentlich ist er ein wirklich aufmerksamer und hartnäckiger Typ, der seine Meinung immer gerade heraussagt und weiß, was er will.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Anfangs dachte ich, dass die Handlung sehr klischeehaft wird aufgrund des Klappentextes und ja, an manchen Stellen mag das der Fall gewesen sein, aber trotzdem habe ich es geliebt! Einerseits war es wirklich locker, witzig und einfach zum Wohlfühlen, aber andererseits war es sehr tiefgründig und behandelte ernstere Themen, was mir wirklich gut gefallen hat.

Aber auch die Chemie zwischen Garrett und Hannah war wundervoll und prickelnd! Die Schlagabtäusche die die Beiden sich immer wieder geliefert haben, haben mich jedes Mal zum Grinsen gebracht. Gleichzeitig mochte ich aber auch die zarten Momente, wie sie sich nach und nach kennenlernten und ihre Vergangenheiten offenbarten.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Ich muss einfach sagen, dass ich das deutsche Cover wirklich schlimm finde. Das macht das Ganze so viel klischeehafter und passt auch nicht ganz zur Story, wie ich finde. Da mag ich die neuen englischen Cover um einiges lieber...

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ohne wirkliche Erwartungen ist The Deal ein Jahreshighlight geworden! Rundum für mich einfach ein perfektes New Adult Buch mit Humor und Tiefgang.

Veröffentlicht am 29.03.2021

Fünf Minuten für ein Leben?

Between Your Words
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Schon lange habe ich mir ein New Adult Buch über Amnesie gewünscht und mit der Ankündigung von Between your Words, dass auch noch von Emma Scott geschrieben wurde, war es für mich absolut, ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Schon lange habe ich mir ein New Adult Buch über Amnesie gewünscht und mit der Ankündigung von Between your Words, dass auch noch von Emma Scott geschrieben wurde, war es für mich absolut, dass ich dieses Buch lesen muss! Und es hat mich wirklich zum Ende hin sehr positiv überrascht.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Nach sämtlichen positiven Meinungen hatte ich vorher schon eine Vorstellung von Emma Scotts Schreibstil und wurde dahingegen nicht enttäuscht. Es gab so viele einfühlsame und wunderschöne Textstellen, die mir eine Gänsehaut bereitet haben und auch generell schreibt sie sehr authentisch, fließend und fast schon malerisch.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Wie soll man diese liebenswerten Charaktere nicht ins Herz schließen können?

Schon von der ersten Seite lernt man Thea Hughes als aufgeschlossene, witzige Person kennen. Ein Freigeist mit der Liebe zur Kunst, die mir von Anfang an unheimlich sympathisch war und trotz ihres Schicksals diese Eigenschaften weiterhin ausstrahlt. Im zweiten Teil hat mir ihre Charakterentwicklung mit ihrem zunehmenden selbstlosen sowie egoistischen Verhalten zwar ein wenig was am Buch kaputt gemacht, aber letztendlich war sie eine interessante Protagonistin mit einem unvorstellbarem Schicksal.

Und dann noch Jim Whelan... man kann ihn kaum mit Worten beschreiben, aber ich denke für viele ist er ein absoluter Traummann. Zwar war er oft schweigsam und in sich gekehrt, aufgrund seiner Vergangenheit doch hatte er eine treue und reine Seele. Er hat die Hoffnung in Thea nie aufgegeben und durch sie hat er gelernt mit seiner Vergangenheit, seinem Stottern umzugehen.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Wie vorher schon erwähnt hat mich die Amnesie am meisten an Between your Words interessiert und das hat Emma Scott wirklich gut in der ersten Hälfte des Buches dargestellt. Es war glaubhaft, aber gleichzeitig wollte man das Fünf Minuten Gedächtnis von Thea nicht richtig wahrhaben, wodurch man sich umso besser in Jim hineinversetzten konnte, dem es genauso ging. Der erste Teil hat mich dadurch so sehr fasziniert und auch wenn es ein wenig langatmig an der ein oder anderen Stelle war, mochte ich die Atmosphäre und vor allem die besondere Bindung, die zwischen Jim und Thea entfacht wurde.

Und dann kam leider Teil 2 des Buches, der mich wiederum von meiner Wolke ein wenig heruntergeholt hat und mir das Buch ein wenig kaputt gemacht hat... Einerseits konnte ich Theas Verhalten nachvollziehen, aber sie hat kaum Rücksicht auf andere dabei genommen, wo für mich ein wenig die Sympathie zu Thea verloren ging. Zumal die Beziehung zwischen Thea und Jim anders gepolt war und es nur noch auf das eine für sie ankam...

Doch das Ende hat für mich nochmals einiges herausgeholt und mich die letzten 100 Seiten einfach nur weinen lassen. Alles in allem eine wirklich sonderbare Geschichte über die Amnesie, die zwar ihre Schwächen hat, aber mich letztendlich doch begeistern konnte.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover fügt sich perfekt in die anderen in meinem Lyx Regal ein und überzeugt mit schlichter Eleganz. Eventuell hätte mir vielleicht ein titelbezogenes Cover noch ein wenig besser gefallen, aber trotzdem ist es sehr schön.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Trotz allem hat mich Between your Words am Ende komplett für sich eingenommen und mich emotional wirklich tief berührt. Liebevolle Charaktere, der malerische Schreibstil und die bewegende Handlung haben mir gezeigt, wie wertvoll fünf Minuten sein können.