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Veröffentlicht am 01.11.2020

Unterhaltsam, eine einzigartige Atmosphäre und Charaktere mit Tiefgang!

Burning Bridges
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Burning Bridges habe ich damals schon auf Wattpad geliebt und hab seitdem nur darauf hingefiebert bis das richtige Buch erscheint, um endlich weiterlesen zu können. Zwar bin ich jetzt erst ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Burning Bridges habe ich damals schon auf Wattpad geliebt und hab seitdem nur darauf hingefiebert bis das richtige Buch erscheint, um endlich weiterlesen zu können. Zwar bin ich jetzt erst dazugekommen, aber das Buch hat mir wirklich ein paar schöne Stunden bereitet.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Tamis Schreibstil entspricht allem, was ich mir bei einem guten New Adult Buch erwarte: fesselnd, leicht und angenehm zu lesen. Und wirklich großartig fand ich den Humor! Wirklich, so oft hab ich selten gelacht!

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Egal ob Protagonisten oder Nebencharaktere sie waren allesamt einfach wundervoll!

Was mir bei Ella sofort in den Kopf kommt ist, dass sie wirklich ein Talent hat sich immer wieder in peinliche oder ungünstige Situationen zu bringen. Auch wenn vieles davon ihrer Gutgläubigkeit zu schulden kam, konnte ich sie gerade deswegen auf Anhieb leiden! Aber auch ihre Neugier, ihr Temperament und ihren Sarkasmus mochte ich wirklich sehr.

Ches ist der Inbegriff des geheimnisvollen Typen, über den man automatisch mehr erfahren will. Dementsprechend ist er am Anfang sehr verschlossen und hat eine grummelige Art an sich, die ich aber sehr sympathisch fand. Doch nach und nach erfährt man immer mehr von ihm und im Inneren verbirgt sich ein gutes, zuverlässiges und aufopferndes Herz.

Und dann die ganzen Nebencharaktere... ich hab sie allesamt geliebt! Sie sind so vielfältig und jeder hat Tiefgang mit Ecken und Kanten, sodass man sofort mehr über sie im Einzelnen erfahren will. Wirklich großes Lob an Tami an der Stelle!

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Man muss zugeben, dass das Buch vermutlich die meisten Schwächen in der Handlung besitzt.

Es gab einige Aspekte, die unrealistisch waren, vor allem das Kennenlernen zwischen Ella und Ches, meiner Meinung und auch im Laufe der Geschichte konnte ich schon schnell ahnen, wo das Ganze hinführt. Dennoch gab es auch Dinge, die mich wirklich überraschen konnten und im Gesamten konnte mich die Handlung einfach überzeugen! Ich habe die einzigartige Atmosphäre und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Charakteren geliebt. Und ich habe mich selten so unterhaltend gefühlt, wie bei diesem Buch! Ich lache wirklich selten bei Büchern, aber hier konnte Tami mir gleich mehrmals ein Lachen abringen. Und diese Aspekte konnten die Schwächen einfach für mich weitestgehend wett machen!

Auch die Liebesgeschichte ging mir ein wenig zu schnell voran und hätte meiner Meinung noch mehr Tiefe vertragen können, doch die zärtlichen und doch knisternden Momente zwischen Ches und Ella fand ich wirklich schön! Ich hoffe wirklich, dass man in den nächsten Bänden noch mehr von ihnen erfährt.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Ich muss gestehen, damals bei der Coverabstimmung auf Tamis Instaprofil war ich für die andere Variante, aber jetzt finde ich dieses Cover soviel besser! Es passt perfekt zum Titel, ist wunderschön gestaltet mit den Lichtpunkten und es ist sticht total im New Adult Regal heraus.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Für mich hat Tami alle Aspekte, die für mich ein gutes New Adult Buch ausmachen in Burning Bridges vereint: Humor, wundervolle Charaktere und eine einzigartige Atmosphäre. Und das ist die Hauptsache für mich! Und ich freue mich schon wirklich sehr auf die folgenden Bände.

Veröffentlicht am 16.10.2020

»Mein Name ist Celaena Sardothien und ich werde keine Angst haben.«

Throne of Glass – Celaenas Geschichte, Novella 1-5
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Die Vorgeschichte habe ich wirklich lange vor mir hergeschoben und jetzt im Nachhinein frage ich mich: Warum zur Hölle? Es war das erste Buch 2020, was mir einen Bookhangover verpassen konnte ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Die Vorgeschichte habe ich wirklich lange vor mir hergeschoben und jetzt im Nachhinein frage ich mich: Warum zur Hölle? Es war das erste Buch 2020, was mir einen Bookhangover verpassen konnte & das muss was heißen.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Sarah J. Maas Schreibstil ist und bleibt perfekt in meinen Augen! Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Detailliert, raffiniert, einnehmend und flüssig.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
In diesen Geschichten trifft man so viele Charaktere aus den folgenden Bänden, dass man glatt das Gefühl bekommt, eine Zeitreise zurück zum Anfang zu machen.

Mein größter Respekt gilt weiterhin Celaena Sardothien, denn für mich ist sie die stärkste Protagonistin, die ich je kennengelernt habe. Ich liebe ihre toughe arrogante Badass Art, aber beneide sie auch um ihr gutes Herz. Und ich fand es einfach faszinierend die junge Celaena einmal kennenzulernen und ihre Anfänge nachzuvollziehen.

Und endlich lernt man den berüchtigten Sam kennen und sofort konnte ich ihn in mein Herz schließen. Auch wenn er für mich einen recht ausgeglichenen Ausdruck gemacht hat, konnte er genauso gut Celaena Kontra bieten. Im Allgemeinen würde ich ihn als gutmütigen, beschützenden und liebevollen Menschen beschreiben.

Unter anderem begegnete man Rolfe, Ansel, Yrene und Lysandra wieder. Aber auch Arobyn. Und hier muss ich einfach hinzufügen, dass ich ihn über alles hasse, aber ich kann nachvollziehen, warum man sich ihm anschließt... und gerade das rechne ich SJM Fähigkeiten hoch an, mich so fühlen zu lassen.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Die Besonderheit bei diesem Buch ist, dass es in fünf kleine Geschichten aufgeteilt ist, die verschiedene Ereignisse von Celaena erzählen. Und ich konnte es mir vorher nicht vorstellen, aber jede dieser Geschichten ist so so bedeutend für die weitere Reihe! Man erfährt so vieles dazu durch das man viele Aspekte der anderen Teile in einem ganz anderen Licht sieht. Dem ganzen eine vollkommen neue Tiefe und Bedeutung zuschreibt.

Und soll ich euch verraten in welchem Zustand mich dieses Buch zurückgelassen hat? Dieses Buch hat mich aufgewühlt, mir die Tränen jedes Mal in die Augen getrieben, sobald ich daran gedacht habe, mich so unendlich deprimiert... Ich kann gar nicht jede Geschichte einzeln hier betrachten, weil ich die Worte einfach dafür nicht finden würde, aber es ist einfach genial und so so schmerzhaft zugleich. Einfach unglaublich!

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Dieser Teil offenbart einem die vollkommene Tiefe und Bedeutung der folgenden Throne of Glass Bücher! Und begründet umso mehr, warum diese Reihe meine absolute Lieblingsreihe ist!

Veröffentlicht am 09.10.2020

Magie, die einem das Herz erwärmt

Das wandelnde Schloss
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es eine Buchvorlage zu dem Ghibli-Film »Das Wandelnde Schloss« gibt, doch da ich absoluter Fan bin, musste ich es unbedingt lesen! Und was soll ich ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es eine Buchvorlage zu dem Ghibli-Film »Das Wandelnde Schloss« gibt, doch da ich absoluter Fan bin, musste ich es unbedingt lesen! Und was soll ich sagen: das Dauergrinsen während des Lesens wollte nicht mehr verschwinden.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Dem Schreibstil von Diana Wynne Jones bin ich hierbei das erste Mal begegnet und fand ihn sehr märchenhaft.. Mit ihren Worten konnte sie dem Leser sofort die Magie dieser einzigartigen Welt vermitteln und sie somit greifbar machen, was perfekt zum Buch passte.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Die Charaktere kannte ich weitestgehend alle schon aus dem Film, aber man hat so viel neues über sie erfahren und gleichzeitig hat man auch einige neue Charaktere zu Gesicht bekommen.

Sophie begegnet man am Anfang als Mädchen ohne jegliches Selbstbewusstsein, die dazu noch recht eigentümlich und fleißig ist. Im Laufe der Geschichte gewinnt sie nach und nach mehr Haltung. Und sorgt mit ihren Putzanfällen immer wieder für ein Schmunzeln.

Und Howl hab ich von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Launisch, eitel und theatralisch. Doch unter all dem verbirgt sich ein gutes Herz, weshalb es mir einfach nie unsympathisch war.

Und das wandelnde Schloss wäre nichts ohne den kindlichen Michael und den zynischen Calcifer!
Allesamt sind es einfach total liebenswerte Charaktere.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Spätestens hier bin ich der Meinung, muss man Buch und Film am besten getrennt voneinander betrachten, denn vor allem in der Handlung gibt es einen himmelweiten Unterschied. Aber ich kann euch sagen: Mir ist es nicht komplett gelungen, weshalb ich an vielen Stellen schon ein wenig verwirrt war.

Im Allgemeinen bekommt man viel mehr an Hintergrundwissen. Man begegnet mehr der Magie, erfährt mehr von Sophie ihrer Familiengeschichte und Howl seinem Alltag als Zauberer und Schürzenjäger. Jedoch hat man durch den Überfluss an Informationen oftmals den roten Faden der Geschichte verloren.
Noch dazu hat mir ein wenig die Liebesgeschichte zwischen Howl und Sophie gefehlt, denn hier haben sie sich eher gehasst und sich gegenseitig auf die Palme gebracht. Zwar war das auch sehr unterhaltsam, aber ich glaube, ich hätte noch ein wenig Balsam für die Seele gebraucht.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover passt einfach perfekt zu der Geschichte und ist wie ich finde wunderschön gestaltet. Es ist genau richtig und mal anders, als andere Covers.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ich hab es total genossen und das Buch konnte mir ein paar schöne Stunden voller Magie und liebenswerten Charakteren bereiten. Und es macht definitiv Lust, den Film nochmal hinterherzuschauen!

Veröffentlicht am 01.10.2020

Leider kein Jahreshighlight, aber dennoch lesenswert

Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Kingdoms of Smoke habe ich damals in einem Gewinnspiel gewonnen und habe mich gefreut wie Wonne, da ich schon viele Schwärmereien über das Buch gehört habe. Leider kann ich dabei nicht komplett ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Kingdoms of Smoke habe ich damals in einem Gewinnspiel gewonnen und habe mich gefreut wie Wonne, da ich schon viele Schwärmereien über das Buch gehört habe. Leider kann ich dabei nicht komplett einsteigen, aber nichtsdestotrotz ist es total interessant.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Sally Greens Schreibstil ist sehr einfach gehalten, wodurch man gut in das Geschehen herein kam. Alles war verständlich und es ließ sich sehr angenehm lesen. Dennoch fehlte es mir an einigen Stellen an Detail, wodurch es für mich vielleicht einfach bewegender bzw. aufregender gewesen wäre.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Die Geschichte in Kingdoms of Smoke spielt sich rund um fünf Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Am meisten gefielen mir hierbei die weiblichen Protagonisten: Catherine und Tash!

Catherine ist die Prinzessin von Brigant, einem kriegerischem Volk, wo Frauen im Prinzip nichts zu sagen haben und unterdrückt werden. Trotz dessen beweist sie sich durch ihre Intelligenz, ihren Stolz und ihre Freundlichkeit, was ich bewundernswert fand.

Tash hingegen ist eine Dämonenjägerin und einfach nur herzallerliebst. Sie ist frech, liebt das Abenteuer und ist eine absolute Schuhfanatikerin. Das Mädchen hatte mich schon ab ihrem ersten Kapitel!

Leider merkt man ziemlich das die Autorin den Fokus auf die Frauen der Geschichte gelegt hat, denn ich fand die Männer kamen von der Tiefe her ein wenig zu kurz.

Mit March und Edyon wurde ich nie richtig warm. March war für mich eine manipulierte Marionette und Edyon ein naiver und leicht unbeholfener Junge. Aber raffiniert lügen konnte er, das muss man ihm lassen!
Und Ambrose. Ihn mochte ich zwar am meisten der männlichen Protagonisten, durch seiner Loyalität Catherine gegenüber und seiner Offenheit, aber ich weiß auch nicht... überzeugen konnte er michnicht komplett.

Mit Prinz Tszayn jedoch wurde ich auf den ersten Augenblick sofort warm! Sein Sarkasmus und die direkte Art fand ich super und gleichzeitig war er auch noch so galant... Von ihm genauso wie von Tash hätte ich noch so viel mehr Kapitel lesen können!

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Die Handlung an sich fand ich wirklich sehr ansprechend! Vor allem das Worldbuilding und die verschiedenen Geschichten der Länder, ihre Traditionen und Sitten haben mir es wirklich angetan. So zum Beispiel würde ich nie im Leben in Brigant leben wollen, während Pitoria schon ein traumhaft wäre. Außerdem habe ich es sehr genossen die einzelnen Schicksale nach und nach zu verfolgen und fand es faszienierend wie Sally Green die einzelnen Handlungsstränge langsam miteinander verband.

Dennoch hat mir einfach die Spannung gefehlt! Durch die fünf verschiedenen Perspektiven hat sich die Story sehr langsam entwickelt und irgendwann wurde es sehr langatmig, was meine Begeisterung für das Buch ein wenig schmälerte. Was vielleicht der ausschlaggebende Punkt ist, warum ich nicht komplett warm mit dem Buch geworden bin. Es gab auch Dinge, die mir zu vorhersehbar waren und bis zum Schluss habe ich die Liebesgeschichte zwischen Ambrose und Catherine nicht nachvollziehen können.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Einfach nur: WOW! Es ist einfach ein absoluter Traum und es zählt definitiv zu einen der schönsten Buchcovern überhaupt. Ich liebe es!

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Für mich ist Kingdoms of Smoke leider kein Jahreshighlight, aber dennoch ein Buch mit viel Potential und einem faszinierenden Worldbuilding.

Veröffentlicht am 26.08.2020

Ein wenig too much!

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Zu Redwood Love kam ich durch Bookstagram weitestgehend und auch wenn ich am Anfang ebenfalls begeistert war, versprach das Buch nicht allzu viel wie ich mir erhofft habe.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Für ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Zu Redwood Love kam ich durch Bookstagram weitestgehend und auch wenn ich am Anfang ebenfalls begeistert war, versprach das Buch nicht allzu viel wie ich mir erhofft habe.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Für mich war der Schreibstil von Kelly Mouran nicht sonderlich außergewöhnlich. Natürlich konnte man sich ganz gut in die Geschichte einfinden und es war leicht und locker, doch mir war er zu einfach. So gab es auch teilweise immer wieder die gleiche Wortwahl und irgendwann konnte ich "Verflixter Scheibenkleister" einfach nicht mehr lesen!

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Beide Protagonisten haben von Anfang an einen sehr positiven und sympathischen Eindruck auf mich gemacht.

Avery ist alleinerziehende Mutter von einer autistischen Tochter und wurde in ihrem Leben schon viel mit Selbstzweifel und Einsamkeit konfrontiert, was sie sehr verkopft und vorsichtig macht. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr organisiert, verkopft und kann auch schlagfertig sein. In vielen Dingen konnte ich mich auch tatsächlich gut mit ihr identifizieren.

Cade hingegen wird als Playboy von Redwood dargestellt, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Er hat ein großes Herz für Tiere, seine Freunde und Familie und besitzt Charme, Charisma, Humor und allem voran viel Geduld. Deswegen hatte ich in meinem Kopf wirklich nie das Bild von Cade als einen Bad Boy, das hat einfach nicht gepasst!

Die Nebencharaktere haben mir es teilweise aber ein wenig mehr angetan als die Protagonisten, so zum Beispiel Hailey durch ihre stille bezaubernde Art oder Flynn, den ich wirklich wundervoll fand!

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Und nun zur Handlung... die war wirklich nicht mein Fall, muss ich sagen. An sich habe ich nichts gegen Wohlfühlbücher, die locker leicht sind, aber irgendwo muss ich schon eine klare Struktur, eine Handlung erkennen. Das gab es hier irgendwie nicht!

Würde es man einfach sagen, war das Buch langweilig. Die Handlung plätscherte nur vor sich hin und es gab keine schwerwiegenden Konflikte. Weitestgehend waren die Schwerpunkte in dem Buch Averys Vergleiche zwischen Cade und ihrem Exmann, die nervigen Schwärmereien von den Protagonisten für den jeweils anderen und einiges unnötiges Drama...Weswegen ich schon schnell die Lust an dem Buch verloren habe.

Und auch die Liebesgeschichte war mir zu überstürzt und nicht gerade glaubwürdig. Am Anfang ging alles zu schnell, Avery traf auf Cade und puff: die Anziehung war sofort bei beiden da... Und dann begann das Hin und Her was sich durch das Buch wirklich langatmig streckte.

Natürlich möchte ich aber nicht verleugnen, dass das Buch auch kleine süße Szenen hatte, die mir durchaus gefallen haben. Zum Ende wurde es bedeutend besser und auch das Thema Autismus und das Tierarztpraxisgeschehen fand ich sehr interessant.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Man muss sagen, solche Cover wie von Redwood Love sieht man wirklich selten und auch so ist es sehr ungewöhnlich und speziell. Aber es passt sehr gut zu dem Buch und auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, gefällt es mir doch ganz gut.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ich denke für denjenigen, der eine leichte Lektüre sucht, wäre dies das perfekte Buch. Mein Fall war es aber nicht! Viel überdramatisiert und langweilig.