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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2021

Japanischer Flair trifft Urban Fantasy!

Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Anfangs war ich nahezu euphorisch »Die Clans von Tokito1« zu lesen, weil mich die japanische Atmosphäre sofort angesprochen hat, doch leider konnte mich das Buch nicht ganz für sich gewinnen...

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Man ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Anfangs war ich nahezu euphorisch »Die Clans von Tokito1« zu lesen, weil mich die japanische Atmosphäre sofort angesprochen hat, doch leider konnte mich das Buch nicht ganz für sich gewinnen...

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Man kommt sehr leicht in das Geschehen durch den wirklich verständlichen und angenehmen Schreibstil der Autorin. Insgesamt war er mir aber ein wenig zu einfach und durch detailliertere Beschreibungen hätte man einige Dinge vielleicht besser fassen können.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Mein wohl größtes Problem an »Die Clans von Tokito« waren wohl die Charaktere... denn bis zum Ende konnte ich zu keinem der Protagonist:innen eine wirkliche Bindung aufbauen.

Erin Rider ist als Clanlose gezeichnet, doch verliert trotz dessen nicht ihren Mut und ihre Hartnäckigkeit. Sie handelt meist bevor sie denkt, aber kämpft entschlossen, um das was ihr wichtig ist. Doch dadurch, dass ich ihre Beziehung zu Mikko nicht wirklich greifen konnte, konnte mich ihr Motiv, dass sie alles für die Liebe tut, bis zum Ende nicht ganz überzeugen.

Kiran Seaborn ist der männlicher Protagonist, der als Phari ausgebildet wird und von seiner Familie wegen seiner Gabe verstoßen wurde. Dieses Päckchen trägt er tagein tagaus mit sich mit, versucht es aber zu verstecken. Während mir die Wortgefechte zwischen ihm und seiner Mitstreiterin Clea wirklich unterhaltend waren, fand ich es anstrengend, wie er sich ständig über seinen Spirit aufgeregt hat, aber letztendlich nichts wirklich, dagegen unternommen hat.

Einzig Ryanne Cimon war mir von Anfang sympathisch. Eine Novizin des Schmetterlings, die die Kunst der Täuschung beherrscht und zudem ein kluges, aber auch unschuldiges Mädchen ist. Sie hätte ich gerne noch näher kennengelernt, aber leider gab es nur wenige Szenen aus ihrer Perspektive...

Und auch der Distelkönig konnte sich für mich gewinnen! Zwar ist er ein blutrünstiger und manipulativer Dämon, aber gleichzeitig habe ich seine sarkastischen Bemerkungen wirklich sehr geliebt. Dadurch hat er mich ein wenig an den zynischen Feuerdämon Calcifer aus »Das wandelnde Schloss« erinnert, weswegen ich ihn vermutlich mochte.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Das Setting rund um Tokito und die Idee mit den unterschiedlichen Clans war wirklich gut durchdacht und konnte mich am meisten abholen! Meiner Meinung nach hätte man sogar noch mehr auf die Geschichten der einzelnen Clans eingehen können, aber darauf wird bestimmt im zweiten Teil noch näher eingegangen. Im Laufe des Buches werden einem die drei Geschichten der Protagonist:innen näher gebracht und die alle ihren ganz eigenen Reiz mit sich brachten, sodass ich die Geschichte recht gerne verfolgt habe. Es gab viele spannende Offenbarungen und Entwicklungen mit denen ich nicht gerechnet habe, aber letztendlich fand ich das Ende doch sehr vorhersehbar und war davon nicht wirklich überrascht.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover ist nicht nur schön anzusehen, sondern birgt auch viel Liebe zum Detail und passt somit perfekt zur Story! Wirklich schön gemacht.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
»Die Clans von Tokito« vereint japanischen Flair mit Urban Fantasy und punktet mit einem faszinierenden Worldbuilding vollkommen! Leider war es für meinen Geschmack noch nicht komplett ausgereift, aber definitiv hat es mir schöne Lesestunden bereitet.

Veröffentlicht am 21.04.2021

Witzig, tiefgründig, prickelnd - ein Jahreshighlight!

The Deal – Reine Verhandlungssache
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
The Deal war mein erstes gelesene Ebook, mein erstes gelesenes englische Buch, mein erstes Mal, dass ich Zitate markiert habe und mein erstes Jahreshighlight 2021!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Obwohl ich ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
The Deal war mein erstes gelesene Ebook, mein erstes gelesenes englische Buch, mein erstes Mal, dass ich Zitate markiert habe und mein erstes Jahreshighlight 2021!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Obwohl ich das Buch auf Englisch gelesen habe, bin ich erstaunlich schnell vorangekommen und förmlich durch die Seiten geflogen. Elle Kennedys Schreibstil ist sehr angenehm und humorvoll, aber vor allem echt. Man konnte die Charaktere so gut nachvollziehen und hatte das Gefühl, als würden die Charaktere existieren und einem persönlich ihre Geschichte erzählen.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Ganz große Liebe für die Charaktere und vor allem für Hannah Wells und Garrett Graham!

Von der ersten Seite hab ich Hannah in mein Herz geschlossen. Mit ihrer sarkastischen Art konnte sie mich sofort überzeugen, aber auch ihre Schlagfertigkeit, habe ich an ihr bewundert. Dazu ist sie aber auch ehrgeizig, gefühlvoll und vor allem eine wirklich nachvollziehbar Protagonistin.

Und auch Garrett mochte ich vom ersten Moment und ist für mich ein absoluter Bookboyfriend! Auf den ersten Blick mag er der typisch gutaussehende, beliebte und selbstbewusste Eishockeycaptain sein, aber eigentlich ist er ein wirklich aufmerksamer und hartnäckiger Typ, der seine Meinung immer gerade heraussagt und weiß, was er will.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Anfangs dachte ich, dass die Handlung sehr klischeehaft wird aufgrund des Klappentextes und ja, an manchen Stellen mag das der Fall gewesen sein, aber trotzdem habe ich es geliebt! Einerseits war es wirklich locker, witzig und einfach zum Wohlfühlen, aber andererseits war es sehr tiefgründig und behandelte ernstere Themen, was mir wirklich gut gefallen hat.

Aber auch die Chemie zwischen Garrett und Hannah war wundervoll und prickelnd! Die Schlagabtäusche die die Beiden sich immer wieder geliefert haben, haben mich jedes Mal zum Grinsen gebracht. Gleichzeitig mochte ich aber auch die zarten Momente, wie sie sich nach und nach kennenlernten und ihre Vergangenheiten offenbarten.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Ich muss einfach sagen, dass ich das deutsche Cover wirklich schlimm finde. Das macht das Ganze so viel klischeehafter und passt auch nicht ganz zur Story, wie ich finde. Da mag ich die neuen englischen Cover um einiges lieber...

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ohne wirkliche Erwartungen ist The Deal ein Jahreshighlight geworden! Rundum für mich einfach ein perfektes New Adult Buch mit Humor und Tiefgang.

Veröffentlicht am 29.03.2021

Fünf Minuten für ein Leben?

Between Your Words
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Schon lange habe ich mir ein New Adult Buch über Amnesie gewünscht und mit der Ankündigung von Between your Words, dass auch noch von Emma Scott geschrieben wurde, war es für mich absolut, ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Schon lange habe ich mir ein New Adult Buch über Amnesie gewünscht und mit der Ankündigung von Between your Words, dass auch noch von Emma Scott geschrieben wurde, war es für mich absolut, dass ich dieses Buch lesen muss! Und es hat mich wirklich zum Ende hin sehr positiv überrascht.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Nach sämtlichen positiven Meinungen hatte ich vorher schon eine Vorstellung von Emma Scotts Schreibstil und wurde dahingegen nicht enttäuscht. Es gab so viele einfühlsame und wunderschöne Textstellen, die mir eine Gänsehaut bereitet haben und auch generell schreibt sie sehr authentisch, fließend und fast schon malerisch.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Wie soll man diese liebenswerten Charaktere nicht ins Herz schließen können?

Schon von der ersten Seite lernt man Thea Hughes als aufgeschlossene, witzige Person kennen. Ein Freigeist mit der Liebe zur Kunst, die mir von Anfang an unheimlich sympathisch war und trotz ihres Schicksals diese Eigenschaften weiterhin ausstrahlt. Im zweiten Teil hat mir ihre Charakterentwicklung mit ihrem zunehmenden selbstlosen sowie egoistischen Verhalten zwar ein wenig was am Buch kaputt gemacht, aber letztendlich war sie eine interessante Protagonistin mit einem unvorstellbarem Schicksal.

Und dann noch Jim Whelan... man kann ihn kaum mit Worten beschreiben, aber ich denke für viele ist er ein absoluter Traummann. Zwar war er oft schweigsam und in sich gekehrt, aufgrund seiner Vergangenheit doch hatte er eine treue und reine Seele. Er hat die Hoffnung in Thea nie aufgegeben und durch sie hat er gelernt mit seiner Vergangenheit, seinem Stottern umzugehen.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Wie vorher schon erwähnt hat mich die Amnesie am meisten an Between your Words interessiert und das hat Emma Scott wirklich gut in der ersten Hälfte des Buches dargestellt. Es war glaubhaft, aber gleichzeitig wollte man das Fünf Minuten Gedächtnis von Thea nicht richtig wahrhaben, wodurch man sich umso besser in Jim hineinversetzten konnte, dem es genauso ging. Der erste Teil hat mich dadurch so sehr fasziniert und auch wenn es ein wenig langatmig an der ein oder anderen Stelle war, mochte ich die Atmosphäre und vor allem die besondere Bindung, die zwischen Jim und Thea entfacht wurde.

Und dann kam leider Teil 2 des Buches, der mich wiederum von meiner Wolke ein wenig heruntergeholt hat und mir das Buch ein wenig kaputt gemacht hat... Einerseits konnte ich Theas Verhalten nachvollziehen, aber sie hat kaum Rücksicht auf andere dabei genommen, wo für mich ein wenig die Sympathie zu Thea verloren ging. Zumal die Beziehung zwischen Thea und Jim anders gepolt war und es nur noch auf das eine für sie ankam...

Doch das Ende hat für mich nochmals einiges herausgeholt und mich die letzten 100 Seiten einfach nur weinen lassen. Alles in allem eine wirklich sonderbare Geschichte über die Amnesie, die zwar ihre Schwächen hat, aber mich letztendlich doch begeistern konnte.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover fügt sich perfekt in die anderen in meinem Lyx Regal ein und überzeugt mit schlichter Eleganz. Eventuell hätte mir vielleicht ein titelbezogenes Cover noch ein wenig besser gefallen, aber trotzdem ist es sehr schön.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Trotz allem hat mich Between your Words am Ende komplett für sich eingenommen und mich emotional wirklich tief berührt. Liebevolle Charaktere, der malerische Schreibstil und die bewegende Handlung haben mir gezeigt, wie wertvoll fünf Minuten sein können.

Veröffentlicht am 14.03.2021

Ein Wohlfühlbuch à la Sarah J. Maas!

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Lange habe ich den Zwischenband von das Reich der sieben Höfe vor mich hergeschoben, weil ich auch meist skeptisch gegenüber Spin Offs oder Prequels bin... aber ich werde auch immer wieder ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Lange habe ich den Zwischenband von das Reich der sieben Höfe vor mich hergeschoben, weil ich auch meist skeptisch gegenüber Spin Offs oder Prequels bin... aber ich werde auch immer wieder überrascht und muss sagen, dass ich Frost und Mondlicht wirklich sehr geliebt habe!

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Sarah J Maas Schreibstil ist einfach klasse und auch hier fand ich ihn wieder sehr einfühlsam und authentisch. Einzig verwirrend fand ich, dass die Kapitel von Nesta und Cassian in dem personellen Erzähler geschrieben wurden im Gegensatz zu den anderen Charakteren.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
In diesem Teil treffen wir weitestgehend alle Charaktere aus den vorherigen Teilen wieder. Im Allgemeinen haben alle mit den Folgen des Krieges zu kämpfen und sind traumatisiert, wobei jeder anders damit umgeht. Durch die neuen Sichtwechsel lernen wir jeden einzelnen Charakter nochmal ein wenig auf eine Art kennen, auch wenn Feyre und Rhys trotzdem noch in diesem Teil im Mittelpunkt stehen.

Allzu viele neue Charakterentwicklung gibt es nicht, aber dennoch war es schön zu sehen, wie alle miteinander interagieren und einfach leben.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Da es sich bei diesem Teil um einen Novelle handelt, hatte ich nicht allzu große Erwartungen an den Inhalt. Letztendlich habe ich es aber doch sehr genossen!

Die ersten drei Bände der Reihe habe ich vor einem Jahr gelesen, wodurch vieles nicht mehr ganz präsent war, aber die zahlreichen Flashbacks haben mir wirklich viel geholfen. Zudem haben sie mich emotional zurück in den dritten Band geworfen und mich innerlich aufgewühlt.

Nichtsdestotrotz geht es in diesem Teil aber hauptsächlich um das Leben in Velaris. Alltäglichkeiten, aber auch wie die Schatten des Krieges über der Stadt und den Menschen lungert. Einerseits werden immer wieder die Traumata von Feyre und den anderen aufgegriffen und wie sie damit umgehen. Andererseits steht die Wintersonnenwende im Vordergrund, die allen Freude bringen soll. Es tat wirklich gut einfach mal zusehen, wie Feyre und die anderen einfach mal alles vergessen für einen Tag und zusammen feiern, lachen und am wichtigsten leben!

Alles in allem ein wirklich schöner und runder Abschluss für die Geschichte um Feyre und Rhys.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Das Cover fügt sich perfekt in die anderen der Reihe ein und ist auch an sich sehr hübsch, jedoch gefällt es mir am wenigsten irgendwie aus der Reihe. Eventuell weil die Personen zu prägnant hier sind...?

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ich habe gelacht, geweint und mich rundum wohlgefühlt. Ein gelungenes Wohlfühlbuch nach Sarah J. Maas Manier und ein kleines Highlight für mich.

Veröffentlicht am 23.02.2021

»Spieglein, Spieglein an der Wand...«

Disney – Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ich bin mit Disney aufgewachsen und fand die Idee die altbekannten Geschichten aus der Perspektive der Antagonisten zu schreiben wirklich interessant. Und nach dem Lesen muss ich sagen, dass ...

𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ich bin mit Disney aufgewachsen und fand die Idee die altbekannten Geschichten aus der Perspektive der Antagonisten zu schreiben wirklich interessant. Und nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mir ein paar schöne Stunden bereitet hat und ein Stück Kindheit mir zurückgegeben hat.

𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Der Schreibstil erinnert sehr an ein Märchen und ist somit sehr einfach und verständlich gehalten. Allein dadurch fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt und erlebte die Geschichte nochmal von Anfang an. Persönlich hätte man aus meiner Sicht noch mehr bei dem Schreibstil herausholen können durch mehr Details und Tiefe, aber da das Buch vor allem an die jungen Leser gerichtet ist, war es auch so vollkommen in Ordnung.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Es ist nicht überraschend, dass im Mittelpunkt der Geschichte die böse Königin steht. Man lernt sie als gewöhnliches und recht freundliches Mädchen kennen, die immer liebevoll mit ihren Mitmenschen und allem voran mit dem König und Schneewittchen umgeht. Jedoch merkt man schnell, dass sie insgeheim mit Dämonen kämpfen muss, die vor allem ihren Vater, der Spiegelmacher, ihr in den Kopf gesetzt haben. Wirklich interessant fand ich ihre Entwicklung im Laufe der Zeit, vor allem wie sie eine Art zwiegespaltene Persönlichkeit entwickelt. Innerlich ist sie immer wieder hin und hergerissen von der Bestätigung des Spiegels, dem Drang die Schönste zu sein und ihrem alten Moralempfinden.

Neben der Königin lernt man aber auch noch andere Charaktere wie den König und die junge Schneewittchen kennen, aber genauso die drei Hexen und natürlich den Spiegelmacher. Leider hat man hier aber gemerkt, dass der Fokus deutlich auf der Königin lag und die anderen ein wenig in den Hintergrund gerutscht sind.

𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Erstmals war ich ein wenig erschrocken, dass das Buch nur 275 Seiten umfasst. Demzufolge wusste ich gleich, dass bei der Geschichte einige Abstriche gemacht wurden, was ein wenig schade ist, da es definitiv Potential hatte.
Nichtsdestotrotz war die Handlung recht gut durchdacht und aufgebaut. Man beginnt in der Geschichte weit vor den Geschehnissen des Films und lernt die junge Königin kennen, die unter der Missgunst ihres Vaters lebt und schließlich auf den König trifft. Es wird im Grunde die Vorgeschichte erzählt, die für mich sehr glaubhaft dargestellt wurde. Wie vorher schon erwähnt hat mir am meisten die Entwicklung gefallen, die die Königin durchlebt hat und man hat so viel mehr Einblicke in die Gedanken und Gefühlswelt der Königin bekommen, sodass man sie viel besser verstehen konnte. Ständig musste ich an ein dunkles Märchen denken, was wirklich gut gepasst hat.

𝑪𝒐𝒗𝒆𝒓
Simpel, aber sehr elegant. Die verschiedenen bedruckten Seiten von der schönen Königin und der Hexe finde ich wirklich raffiniert und auch die Spiegelschrift gefällt mir richtig gut.

𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ich würde es jedem Disney Fan nur wärmstens empfehlen! Ein wirklich schönes Buch für zwischendurch, wo man vieles noch zusätzlich erfährt.