Profilbild von chiaralara36

chiaralara36

Lesejury Star
offline

chiaralara36 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit chiaralara36 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Über Schlaflosigkeit, zwei Frauen und die Kraft Freundschaft

Der Schlaf der Anderen
0

Janis Templin ist seit 2 Jahren Nachtwache im Schlaflabor. Die Krankenschwester hat zuvor auf der Orthopädiestation im selben Klinikum gearbeitet. Als Nachtwache hat sie nun einen völlig anderen Rhythmus ...

Janis Templin ist seit 2 Jahren Nachtwache im Schlaflabor. Die Krankenschwester hat zuvor auf der Orthopädiestation im selben Klinikum gearbeitet. Als Nachtwache hat sie nun einen völlig anderen Rhythmus und Aufgabenbereich: sie schaut anderen Menschen beim Schlafen zu. Eine dieser Patientinnen ist Sina. Sina wollte einmal Künstlerin werden, nun ist sie Lehrerin, Mutter, Ehefrau und trotzdem seltsam einsam und unglücklich, als ob sie sich ab einem bestimmten Punkt in ihrem Leben verloren hat. Das drückt sich nicht zuletzt in ihrer Schlaflosigkeit aus, die sie zu Janis ins Schlaflabor geführt hat.

Bereits nach kurzer Zeit verspürt Janis eine seltsame Verbundenheit mit der Lehrerin, die in ihrem Alter ist, ihr Geburtstag ist am selben Tag mit genau einem Jahr unterschied. Noch bevor Sina alle Elektroden angelegt bekommen hat, führt diese Vertrautheit, die Janis spürt, dazu, dass sie Grenzen überschreitet, zunächst ist es nur das vertrauliche Du in der Ansprache, doch dabei soll es im Laufe der Nacht nicht bleiben.

Vor dem Hintergrund dieses Settings begleitet Der Schlaf der Anderen zwei Frauen, in der Mitte ihres Lebens, die seltsam verloren scheinen und sich vielleicht gerade deshalb in der anderen erkennen und aneinander festhalten.

Die Perspektive alterniert zwischen Janis und Sina, wobei die Autorin raffiniert in der Form variiert. Während in etwa der ersten Hälfte Sina in der Ich-Form erzählt und Janis Perspektive über eine Erzählerin vermittelt wird, wird dies im Laufe der Erzählung gespiegelt und wir lernen Janis in der Ich-Form kennen und Sina über die Erzählerin.

Sensibel zeichnet Tamar Noort so zwei Frauenleben und eine Begegnung dieser nach. Wann begann Sinas Schlaflosigkeit? Wann hat sie sich selbst verloren? Wie hat es Janis ins Schlaflabor verschlagen? Die Frauen geben sich gegenseitig Einblicke in ihr Leben, Sinas abweisende Mutter und Janis Trauer, um den Tod der ihren, und zeigen so ein Verständnis und Verstehen, dass beide sonst im Alltag mit anderem Menschen vermissen. Was aus dieser Begegnung zweier Schlaflosen erwächst, ist im besten Fall Mut das eigene Leben zu ändern, bei sich selbst anzukommen und so auch wieder die Ruhe der Nacht zu finden.

Über Janis, der Krankenschwester, und Sina, der Lehrerin, erfasst Noort auch scharfsichtig die Herausforderungen dieser Berufsgruppen und die immer schnelllebigere Gesellschaft in der die menschlichen Bedürfnisse der und des Einzelnen immer weniger Beachtung finden und der Effizienz untergeordnet werden. Dies zeigt sich nicht zuletzt in unserem Umgang mit Kindern wie Jugendlichen und kranken Menschen und den Personen, die diesen Menschen, oft zulasten ihrer eigenen Gesundheit versuchen in einem dysfunktionalen System gerecht zu werden.

Der Schlaf der Anderen ist ein sensibler und klug konstruierter Roman, der zentrale Fragen der Gegenwart aufgreift und an zwei Frauenleben erlebbar macht. Ganz klare Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2025

Die Rolle ihres Lebens

Die Probe
0

In die Probe entführt uns Katie Kitamura in die Welt von Theater und Schauspiel, verwischt die Grenzen zwischen Spiel und Realität und zeigt so kunstvoll auf wie sehr auch unser Alltag von einem performativen ...

In die Probe entführt uns Katie Kitamura in die Welt von Theater und Schauspiel, verwischt die Grenzen zwischen Spiel und Realität und zeigt so kunstvoll auf wie sehr auch unser Alltag von einem performativen Charakter durchdrungen ist - eine Erkenntnis, die gerade in der Soziologie spätestens seit Erving Goffmans - Wir alle spielen Theater nicht neu ist. Kitamura verwandelt daraus ein Kammerspiel ohne Kammer, im Fokus: Die namenlose Ich-Erzählerin, ethnisch asiatische Schauspielerin Ende 40, ihr Ehemann Tomas und Xavier, ein junger Schauspielschüler, der ihr eines Tages eröffnet zu glauben ihr Sohn zu sein.

Aus Perspektive der Ich-Erzählerin begleitet der erste Teil das Kennenlernen Xaviers und die Konfrontation mit seiner Vermutung. Im zweiten Teil zieht Xavier unter einer neuen Prämisse bei der Ich-Erzählerin und Tomas ein und so beginnt ein unterhaltsames bis verstörendes Verwirrspiel.

Der Stil war für mich anfangs eher schwer zugänglich, sprunghaft Gedanken folgend, Sätze und Gedanken zuweilen nicht oder nur ansatzweise ausformuliert. Das hat einen gewissen Reiz, wirkt künstlerisch, und doch hat es mich nicht ganz gepackt. Zumindest im ersten Teil. Mir fehlte dieses Gefühl von Eindringlichkeit, das mich in eine Geschichte hinein zieht. Der zweite Teil wirkte auf mich stilistisch anders, mitnehmender.

Thematisch erfasst Kitamura neben der rahmengebenden Rollentheorie zahlreiche Aspekte in diesem schmalen Band: ethnisch gelesenes Frausein im 21. Jahrhundert, Schwangerschaft, Mutterschaft, Fehlgeburt, Abtreibung, die Charakteristika der Schauspielwelt (und als Frau darin). All dies wird angedeutet, jedoch zu oft nicht wirklich auserzählt.

Gelungen durchzieht die Metapher der Bühne die Handlung. Eine frühe Anspielung, die die Ich-Erzählerin macht, dass alles, jedes Spiel zwei Ebenen hat, findet sich kunstvoll in den weiteren Ausführungen eingeflochten und wird konsequent bis zum Ende verfolgt - eine Rolle spielen, im Theater wie im Leben.

Die Probe ist vom Ende betrachtet verstörend, irritierend und genau dies ist vermutlich gewollt. Ein Roman, der durch seine Konstruktion die Lesenden einlädt, ihm Bedeutung zu verleihen, ihn auszufüllen, viel mehr als das gewöhnlich vielleicht in Ansätzen in anderen Erzählungen ausprobiert wurde. Für mich ist dieses Experiment nur teilweise gelungen. Die Autorin ist ohne Frage brillant und scharfsinnig. Letztlich ist mir der Raum, der zur Interpretation bleibt jedoch zu groß und öffnet so eine Tür zur Beliebigkeit in der Deutung, daher insgesamt gute 3,5 Punkte von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.08.2025

Kurzweilig, aber eher oberflächlich und zu gewollt

Heimat
0

Dem Druck der Stadt entfliehend, in der auch ein Akademikerpaar sich nicht mehr ohne weiteres ein eigenes Haus leisten kann, ziehen Jana und Noah mit ihren beiden kleinen Kindern aufs Land. Ihr neues Eigenheim: ...

Dem Druck der Stadt entfliehend, in der auch ein Akademikerpaar sich nicht mehr ohne weiteres ein eigenes Haus leisten kann, ziehen Jana und Noah mit ihren beiden kleinen Kindern aufs Land. Ihr neues Eigenheim: ein Haus in einer sorgfältig geplanten Neubausiedlung, ein Trampolin in jedem Vorgarten. Jana hat im Frust über die Reaktion ihrer Chefin auf ihre erneute Schwangerschaft ihren Job in einer Marketingagentur überstürzt gekündigt, sehr zu Noahs Missfallen, denn ein Kredit für das Haus, ist abzubezahlen, das dritte Kind unterwegs und das Geld nur mit Noahs Lehrergehalt knapp.

Trotz ihrer neuen Freiheit während Louis und Ella im Kindergarten sind, fühlt sich Jana in ihrem neuen Zuhause seltsam fremd, Siedlung und Ort wollen noch nicht zu ihr passen und lösen keine Zugehörigkeit bei ihr aus. In dieses Gefühl der Einsamkeit und Verlorenheit tritt plötzlich Nachbarin Caro. Attraktiv, charismatisch, immer hilfsbereit zieht sie Jana sofort in einen seltsamen Bann. Scheinbar spielend scheint Caro Alltag, Beziehung und Mutterschaft zu meistern, all das, was Jana zunehmend mehr abverlangt und herausfordert.

Stück für Stück tritt Jana in Caros Leben ein, ihren Freundinnenkreis, der auch ihrer werden wird, und erhält Einblicke in ihr Familienleben. So lernt Jana nicht nur neue Freundinnen kennen, sondern auch eine Lebenswelt, die ihr zunächst vollkommen fremd ist und doch in ihrer gelebten Selbstverständlichkeit und scheinbaren Funktionalität eine seltsame Anziehung auf sie auswirkt. Janas alte Überzeugungen werden zunehmend in Frage gestellt und provozieren tief greifende Veränderungen in Jana selbst, aber auch ihrer Beziehung.

Hannah Lühmann gibt in Heimat Einblicke in ein Milieu aus Tradwifes, AfD-Aktivisten, Kirchentreuen und Pro Life Bewegung und zeigt dabei auf wie subtil und selbstverständlich diese gerade in ländlichen Regionen ihre Ideen verbreiten und anschlussfähig werden können. Wirklich gelungen ist der Aspekt, wie dies jenseits von Aktivismus allein darüber funktioniert, indem das Milieu funktional Lücken besetzt, die von gesellschaftlichen Entwicklungen forciert entstanden sind und vermeintliche Antworten auf Herausforderungen der Gegenwart liefert. Dorffeste für Zusammenhalt, Freizeitangebote, Kinderbetreuung, um nur einige Beispiele zu nennen.

Insgesamt konnte mich der Roman jedoch nicht vollständig überzeugen. Die Charaktere wirkten auf mich nicht immer authentisch. Dass Jana trotz ihres Jobs im Marketing, als aufgeklärte Frau mit fast 40, noch nie von der Tradwife-Bewegung gehört haben soll, war für mich schwer vorstellbar, wie auch ihre Unbedarftheit mit und Faszination für Caro. Das Landleben wird in einem sehr speziellen Ausschnitt dargestellt, den es vielleicht an einigen Orten geben mag, mit dem Dorfleben, das ich kenne, jedoch eher wenig zu tun hat. Auch dass Jana trotz Job im Vorfeld, nicht ALG1 beantragt sondern Bürgergeld erhält, war für mich nicht nachvollziehbar und wirkte, als ob nun eben einfach das Bürgergeld auch noch untergebracht werden soll. Dass es hier Nachzahlungen für vergangene Monate gibt, mag der Fantasie der Autorin entsprungen sein, denn es gilt das Antragsdatum. Bei solch sensiblen Themen würde ich mir mehr Faktentreue wünschen.

Der Roman ist kurzweilig und liest sich flott weg, verbleibt jedoch an der Oberfläche und wirkt gewollt in der Botschaft und den Themen, die er erzählen möchte, was zu Lasten der Authentizität geht und nicht wirklich originell wirkt.

Heimat taugt daher als Roman für zwischendurch, aufgrund fehlender Tiefe jedoch nicht als Gesellschaftskritik.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Atmosphärische Erzählung an Schottlands Küste

Das Geschenk des Meeres
0

Skerry, Schottland, das Jahr 1900, an einem verlassen Strand findet der Fischer Joseph einen leblosen Jungenkörper und bringt ihn ins nahe gelegene Pfarrhaus. Das für sich schon ungewöhnliche Geschehen, ...

Skerry, Schottland, das Jahr 1900, an einem verlassen Strand findet der Fischer Joseph einen leblosen Jungenkörper und bringt ihn ins nahe gelegene Pfarrhaus. Das für sich schon ungewöhnliche Geschehen, ist umso bedeutender als an selber Stelle Jahre zuvor ein Junge im vergleichbaren Alter und mit verblüffender Ähnlichkeit verschwand. Und auch damals war Joseph in das Verschwinden involviert. Moses, der Sohn der Dorflehrerin Dorothy wurde seit seinem mysteriösen Verschwinden nie wieder gesehen. Noch immer werden Gerüchte und Geheimnisse darüber im Dorf erzählt und Dorothy trägt eine tiefe Wunde, die nichts und niemand jemals zu heilen vermag. Und nun, Jahre später, taucht Joseph mit diesem Jungen aus dem Meer auf. Für Dorothy beginnt ein Ausnahmezustand und auch im Dorf sorgt der Vorgang für Erinnerungen und Rätselraten. Was hat es mit dem Jungen auf sich? Und was ist damals tatsächlich passiert? Wie wird Dorothy damit umgehen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und der Rettung des Jungen viele Jahre später? Bereits nach wenigen Seiten hat mich der Roman vollkommen eingenommen. Ich habe mich unmittelbar in die Szene und Dorfgemeinschaft an der Küste versetzt gefühlt und konnte Dorothy und Joseph quasi hautnah beobachten und an ihren Gedanken, und ja, auch ihrem Leiden und Zweifeln, teilhaben. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt: damals und heute. So erfahren wir, wie Dorothy als junge Lehrerin aus Edinburgh nach Skerry kommt, geprägt von einer lieblosen Kindheit mit einer herrischen, kalten Mutter. Eine beginnende Romanze zwischen Dorothy und Joseph wird bereits in ihren Anfängen von Dorftratsch und Intrigen zerstört. Aus den Perspektiven der beiden Zeitebenen setzt sich behutsam ein Bild der Geschehnisse um das Verschwinden von Moses damals zusammen und der Geheimnisse, die einige Bewohnerinnen seitdem mit sich herumtragen. Gelungen zeigt die Autorin nicht nur Dorothys emotionale Widersprüche über den Verlust des Sohnes damals und die Konfrontation mit dem Jungen aus dem Meer heute auf, sondern fängt auch die Traditionen und Eigenheiten eingeschworener Dorfgemeinschaften sensibel ein. All dies fasst die Autorin in einen ruhigen, poetischen Erzählstil, der den Fokus auf die Entwicklung der Figuren und sozialen Dynamiken legt. Die Gemeinschaft, die Natur, das Meer - aus diesen Elementen webt die Autorin eine atmosphärische Erzählung über Verlust, Liebe und das Leben. Sehr lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.08.2025

Lesen, genießen, wirken lassen: Ein echter Klassiker, wie ein guter Wein

Falscher Glanz
0

Die Zwillinge Emily und William Crowne sind auf den ersten Blick begünstigt durch ein großzügiges Erbe, das ihnen ein sorgenfreies Leben ermöglichen könnte. Doch dieses Erbe kommt mit einem hohen Preis. ...

Die Zwillinge Emily und William Crowne sind auf den ersten Blick begünstigt durch ein großzügiges Erbe, das ihnen ein sorgenfreies Leben ermöglichen könnte. Doch dieses Erbe kommt mit einem hohen Preis. Welcher das ist, entfaltet Margaret Kennedy in diesem unterhaltsamen, vieldeutigen und nicht weniger tiefgründigen Roman. Die Mutter früh verstorben, der Vater, ein bekannter Schriftsteller, ist in einen Mordprozess verwickelt von dem er sich trotz Freispruch nicht erholt und seine beiden Kinder jung als Vollwaisen zurücklässt. Diese wachsen fortan bei ihrer verwitweten Tante und deren zwei Kindern auf. Es entspinnt sich so mit dem Aufwachsen und Erwachsenwerden der Zwillinge ein buntes und psychologisch tiefsinniges Porträt einer Familie, des ausgehenden britischen Landadels, innerfamilialer Konflikte und Konkurrenz unter den Kindern, Neid und Missgunst angesichts unterschiedlicher Lebensgrundlagen, und einer Suche nach Glück und Zufriedenheit in all dem für Emily und William mit dem Versuch dem Erbe der Vergangenheit zu entkommen.

Nach der Lektüre war ich zunächst etwas unentschlossen. Ich habe den Roman sehr gern gelesen, hat er mich doch anschaulich in die ausgehende Zeit des englischen Landadels entführt. Sprachlich und inhaltlich überzeugt Kennedy mit wohlformulierten Szenen, einem Sinn für Ironie und Humor und einem Gespür für zwischenmenschliche und charakterliche Tiefe ebenso wie gesellschaftliche Entwicklungen. Und doch wusste ich zunächst nicht recht, wo genau die Autorin hin möchte. Erst im Nachhinein hat sich für mich die ganze Tragweite und Raffinesse der Erzählung erschlossen. Die feinen, komplexen Charakterzeichnungen, der Sinn für gesellschaftliche Erwartungen und Entwicklungen und die Zwänge ihrer Figuren in Verbindung mit der klugen Komposition all dieser Elemente erzeugen ein feinsinniges Porträt einer Gesellschaft und Familie in dieser. Für mich ist Falscher Glanz daher ein Roman, der erst im Nachgang, dem Nachdenken und ggf. auch Diskutieren darüber seine ganze Genialität entfaltet.

Kennedy bringt so vielfältige Themen darin unter, wie beispielsweise Generationenkonflikte und Erwartungen durch Eltern und deren Fußstapfen, die Belastung durch ein materielles und familiales Erbe, die Emanzipation der Frau, Familienkonflikte, der Gegensatz und die Rivalität zwischen Landadel und städtischer Boheme und selbst das Kommunenleben als populäres Alternativmodell der jungen Eliten.

Ja, Kennedy möchte viel und thematisch besonders viel unterbringen in diesem Roman, für manch einen Autor wäre dies unter Umständen zu viel. Doch Margaret Kennedy kann es sich mit ihrem offensichtlichen Schreibtalent und Scharfsinn definitiv leisten und verwandelt dieses Werk in einen Roman, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird und zur wiederholten Lektüre einlädt! Ein echter Klassiker, den man gelesen haben sollte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere