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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2025

praxisnah und wissenschaftlich

Lifestyle of Longevity
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Das Buch ist interessant aufgebaut, sodass es die unterschiedlichen Bereiche, die sich auch gegenseitig bedingen, gut abdeckt. Der Stil ist so ausgewählt, dass man sich als Leser*in zu Beginn gleich wohlfühlt ...

Das Buch ist interessant aufgebaut, sodass es die unterschiedlichen Bereiche, die sich auch gegenseitig bedingen, gut abdeckt. Der Stil ist so ausgewählt, dass man sich als Leser*in zu Beginn gleich wohlfühlt und durch die persönlichen Geschichten der Autorinnen und den lockeren Sprachstil nicht überfordert fühlt. Trotzdem werden zwischenzeitlich viele Untersuchungen und Studien und deren Ergebnisse genannt und eingebunden, was ich als Bereicherung empfinde und auch zeigt, dass sich die Autorinnen selbst schon jahrelang und intensiv mit den Themen beschäftigen. Die Bereiche über Ernährung, Sport, Schlaf oder mentales Wohlbefinden haben mir sehr gut gefallen und waren recht ausführlich beschrieben, nur der letzte Teil über Supplemente war nicht ganz mein Fall. Er war kurzgehalten und teilweise wurden apothekenpflichtige Medikamente mit fragwürdiger Wirkung und teilweise unbekannten Nebenwirkungen genannt, diesen Teil hätte ich nicht für nötig empfunden. Es wurden allerdings keine Verzehrsempfehlungen abgegeben oder unseriöse Versprechen gemacht.
Inhaltlich war es für mich somit gut aufgebaut und gegliedert, die Umsetzung wird sich allerdings nicht so einfach gestalten lassen, wenn man pro Tag nicht unendlich Zeit dafür hat oder sehr flexibel in der Arbeitsweise oder mit anderen Verpflichtungen, wie Kinderbetreuung, sein kann. Einige Hacks sind allerdings für Jede/n dabei, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen, vor allem im Bereich der Ernährung oder kleiner Sporteinheiten. Um ein ganzheitliches Konzept zu erarbeiten, benötigt es allerdings sehr viel Zeit, Ausdauer und auch finanzielle Ressourcen, denn alle vorgestellten Check-ups oder Hilfsmittel sind nicht gerade günstig. Wichtig ist allerdings auch, sich nicht von vorneherein zu überfordern, sondern mit kleinen Schritten zu beginnen und diese durchzuziehen und dann erweitern.

Veröffentlicht am 10.02.2025

Schuld sind immer die anderen...

Der Steg
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Der Psychothriller beginnt wie ein harmloses Familientreffen, baut ein wenig Vorfreude auf, aber bei manchen auch ein wenig Nervosität. Die Grundstimmung ist gut gelungen, sodass man sich als Leserin sehr ...

Der Psychothriller beginnt wie ein harmloses Familientreffen, baut ein wenig Vorfreude auf, aber bei manchen auch ein wenig Nervosität. Die Grundstimmung ist gut gelungen, sodass man sich als Leserin sehr schnell in die Situation hineinversetzen kann. Die einzelnen Charaktere werden sehr detailliert und in unterschiedlichen Situationen beschrieben. Sie wirken facettenreich und authentisch und als Leserin hat man das Gefühl, mit dabei zu sein.
Schon bald wird aber klar, dass es ein großes, wenn nicht sogar mehrere Probleme und Geheimnisse gibt, die vertuscht werden. Vor allem Priska verhält sich zunehmend seltsam und alltägliche Situationen werden immer mehr zur Herausforderung. Normale Gesprächssituationen eskalieren und als Leser*in wartet man schon gespannt, wann kommt es endgültig zum großen Show-down. Das Ende war sehr heftig, mit gewissen Outings hätte ich nicht gerechnet, aber somit blieb es spannend bis zum Schluss.

Veröffentlicht am 07.02.2025

involvierende Erzählperspektive

Die Zeugen
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Den Podcast der beiden Autorinnen kenne ich bis jetzt noch nicht, allerdings hat dieses Buch mein Interesse geweckt, sodass ich in nächster Zeit auch mal hineinhören möchte.
Die wahren Kriminalfälle werden ...

Den Podcast der beiden Autorinnen kenne ich bis jetzt noch nicht, allerdings hat dieses Buch mein Interesse geweckt, sodass ich in nächster Zeit auch mal hineinhören möchte.
Die wahren Kriminalfälle werden aus der Perspektive einer bekannten Person, einer Person aus der Nachbarschaft, ehemaligen Schulkolleg
innen erzählt. Zuerst wird der Fall geschildert und danach auch persönliche Eindrücke hineininterpretiert oder alltägliche Lebensgeschichten oder Erlebnisse bzw. Erinnerungen von damals mit den aktuellen Geschehen verknüpft. Durch diese Art des Erzählens hat man auch als Leser*in das Gefühl, ein Teil davon zu sein und die Charaktere selbst auch zu kennen. Es wirkt nahbar und authentisch, auch wenn die Namen und gewisse Dinge natürlich der künstlerischen Freiheit unterliegen.
Für mich war diese Erzählweise von True-Crime-Fällen neu und spannend, ich würde gerne mehr davon lesen bzw. auch hören.

Veröffentlicht am 06.02.2025

tödliche Klassenfahrt

Schnick, schnack, tot
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Als Leserin findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Mir gefällt es, dass man die Sichtweisen von unterschiedlichen Personen liest, auch wie sie über andere denken, dadurch wird die jeweils eigene ...

Als Leserin findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Mir gefällt es, dass man die Sichtweisen von unterschiedlichen Personen liest, auch wie sie über andere denken, dadurch wird die jeweils eigene Interpretation oder Angst authentisch geschildert. Alle Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen, aber auf alle Fälle hat fast jede/r etwas zu verheimlichen und macht sich dadurch verdächtig. Somit wird die Spannung, wer als Täterin in Frage kommt, bis zum Schluss recht offen gehalten. Bei der Befragung durch die Polizei kommt nicht viel zutage, weil sich die Schüler*innnen, aber auch die Lehrpersonen Sorgen über ihre eigenen kleinen oder größeren Geheimnisse oder Verfehlungen machen und somit lieber schweigen, auch wenn sie etwas wahrgenommen haben. Das Ende ist etwas too much, aber es werden alle offenen Fragen geklärt und alle Geheimnisse aufgedeckt.

Veröffentlicht am 06.02.2025

tödliche Klassenfahrt

Schnick, schnack, tot
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Als Leserin findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Mir gefällt es, dass man die Sichtweisen von unterschiedlichen Personen liest, auch wie sie über andere denken, dadurch wird die jeweils eigene ...

Als Leserin findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Mir gefällt es, dass man die Sichtweisen von unterschiedlichen Personen liest, auch wie sie über andere denken, dadurch wird die jeweils eigene Interpretation oder Angst authentisch geschildert. Alle Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen, aber auf alle Fälle hat fast jede/r etwas zu verheimlichen und macht sich dadurch verdächtig. Somit wird die Spannung, wer als Täterin in Frage kommt, bis zum Schluss recht offen gehalten. Bei der Befragung durch die Polizei kommt nicht viel zutage, weil sich die Schüler*innnen, aber auch die Lehrpersonen Sorgen über ihre eigenen kleinen oder größeren Geheimnisse oder Verfehlungen machen und somit lieber schweigen, auch wenn sie etwas wahrgenommen haben. Das Ende ist etwas too much, aber es werden alle offenen Fragen geklärt und alle Geheimnisse aufgedeckt.