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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Gelungene Mischung aus Lovestory und Thrill

Der Bodyguard
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Die angepriesene Mischung aus Thriller und Lovestory hat mich ziemlich neugierig werden lassen. Und ich muss sagen, Sonja Rüther hat es echt spannend gemacht.

Personenschützer Maik bekommt den Auftrag ...

Die angepriesene Mischung aus Thriller und Lovestory hat mich ziemlich neugierig werden lassen. Und ich muss sagen, Sonja Rüther hat es echt spannend gemacht.

Personenschützer Maik bekommt den Auftrag eine weibliche Person sicher nach Hause zu bringen. Und schon dieses Kennenlernen von Maik und Lynn ist sehr amüsant und beginnt mit einem riesigen Missverständniss. Das es zwischen den Beiden über ein normales Arbeitsverhältniss hinaus funkt, ist relativ schnell klar. Und alles könnte so schön sein. Doch dann geschieht, was nicht geschehen sollte und es wird richtig spannend. Immer wieder gibt es Überraschungen oder Wendungen der Dinge. Vor allem das Ende ist dann noch einmal richtig grandios.

Das Spiel zwischen Maik, dem es im Blut liegt eine/seine Frau zu beschützen und Lynn die einfach nur wie jeder normale Mensch behandelt werden möchte, ist sehr emotional und gefühlvoll. Der flüssige Schreibstil von Sonja macht es zudem sehr angenehm, das Buch zu lesen. Vor manchen Kapiteln gibt es ein paar Sätze, bei denen man anfangs noch nicht weiß von wem sie stammen. Nach und nach fügt sich dann jedoch alles zusammen und gibt trotzdem noch Raum für Unvorhergesehenes.

Mir persönlich hat der Thriller gut gefallen. Vor allem da er trotz seines Titels überhaupt keine Vergleiche zum allseits bekannten Film aufkommen lässt. Die Mischung aus Gefühl und spannendem Nervenkitzel ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Mich hielt auch der Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung durch die gesamte Story hinweg in Atem um dann in ein sehr schönes Ende zu gipfeln.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Das perfekte Buch für die Urlaubs- und Sommerzeit

Mein kleiner Apfelhof zum Glück
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Ein eBook zu lesen fällt mir, warum auch immer, deutlich schwerer als ein Print Buch. „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ lief allerdings wie geschmiert. Die Geschichte ist so schön und leicht geschrieben, ...

Ein eBook zu lesen fällt mir, warum auch immer, deutlich schwerer als ein Print Buch. „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ lief allerdings wie geschmiert. Die Geschichte ist so schön und leicht geschrieben, dass -ruck zuck- 20 Seiten gelesen sind. Es hat richtig Spaß gemacht die Story um Emma und die lustigen Alpakas zu verfolgen. Die Geschichte selbst ist nicht mega anspruchsvoll aber genau das Richtige für laue Sommerabende mit einem Glas Hugo auf der Terrasse.

Emma flieht nach dem Verlust ihres Jobs zurück in die Lüneburger Heide zu ihrer Oma Luise. Diese muss nach einem Unfall jedoch erstmal ins Krankenhaus, so dass Emma relativ schnell eine überraschende Entdeckung macht. Vier Mitbewohner mit märchenhaften Namen stehen im Stall und warten. Als sich kurz darauf Tierarzt Lukas auf dem Hof blicken lässt, ist Emma schnell klar wer für das Dasein der Tiere in Omas Stall verantwortlich ist. Durch einige Missverständnisse ist sie nicht gut auf Lukas zu sprechen. Doch Emma muss die Zähne zusammen beißen und sich um die flauschigen Vierbeiner kümmern. Genauso um Omas Hof und ihre eigene Zukunft.

Ich habe mich beim Lesen richtig wohl gefühlt, denn die Geschichte ist einfach schön. Emma kümmert sich bewundernswert um Oma Luise und alle Hoftiere. Auch das Setting ist sehr gut beschrieben und nimmt den Leser direkt mit aufs Land. Das tolle Cover tut sein übriges. Insgesamt ist das Buch sehr unterhaltsam und stellenweise sogar echt spannend. Für mich genau die richtige Urlaubs- und Sommerlektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Eine tolle Geschichte mit vielen Verwicklungen

Die Tulpenschwestern
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Schon das Cover mit seinen herrlichen Tulpen zog meine Aufmerksamkeit sofort an. Dann ein Blick auf die Autorin und schon musste ich dieses Buch lesen. Susan Mallery schickt den Leser nach Tulpen Crossing, ...

Schon das Cover mit seinen herrlichen Tulpen zog meine Aufmerksamkeit sofort an. Dann ein Blick auf die Autorin und schon musste ich dieses Buch lesen. Susan Mallery schickt den Leser nach Tulpen Crossing, in die Geschichte von Kelly, ihrer besten Freundin Helen und ihrer Schwester Olivia. Kelly ist eine süsse aber eher unauffällige, fleißige Tulpenfarmerin. Als ihre atemberaubend und selbstbewusste Schwester Olivia nach Hause zurück kehrt, legt diese gleich mal einen Auftritt als totale Bitch hin. Sie war mir sofort unsympathisch. Susan Mallery schafft jedoch eine Entwicklung mit ihrer Protagonistin, die auch diesmal wieder umwerfend gelungen ist. Die Dialoge sind hinreißend und die Probleme und Verwicklungen der Figuren sehr unterhaltsam. Als die Mutter von Kelly und Olivia unerwartet die Bildfläche betritt, geht es richtig zur Sache in Tulpen Crossing.

Wie immer kann Susan Mallery mich nicht enttäuschen und hat eine beeindruckende Geschichte mit vielen Herausforderungen geschaffen. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und die drei Frauen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Besonders gefällt mir, dass die Beziehungen nicht nur oberflächlich bleiben sondern auch in die Tiefe, mit all ihren Problemen, gehen. „Die Tulpenschwestern“ hat mich gut unterhalten und begeistert. Eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2020

Das perfekte Buch für den Sommer

Über dem Meer tanzt das Licht
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Nachdem mich im letzten Jahr „Sterne sieht man nur im dunkeln“ schon sehr begeistern konnte, war meine Freude über Meikes neues Buch sehr groß. „Über dem Meer tanzt das Licht“ spielt erneut auf Norderney. ...

Nachdem mich im letzten Jahr „Sterne sieht man nur im dunkeln“ schon sehr begeistern konnte, war meine Freude über Meikes neues Buch sehr groß. „Über dem Meer tanzt das Licht“ spielt erneut auf Norderney. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Personen die man schon aus dem ersten Teil kennt, muss diesen aber nicht zwingend vorher gelesen haben. Ich fand es sehr schön in das Setting der Nordseeinsel einzutauchen und den Sommer in und um die Strandmuschel zu erleben. Alles ist so toll und bildhaft beschrieben, dass man sich selbst auf der Strandpromenade wähnt.

Protagonistin Maria ist eine selbstbewusste junge Frau die sich ihrem eigenen und dem Gefühlschaos ihrer langsam pubertierenden und immer erwachsener werdenden Tochter Morlen stellen muss. Zeitgleich hinterfragt sie sich selbst und versucht die Entscheidungen ihres Lebens zu beleuchten. Das ihr Freund Simon, samt dem fast einjährigem Töchterchen Hannah, für mehrere Wochen mit einem umgebauten Camper sein Surferleben genießen möchte, stellt Maria vor einige Fragen. Eine handvoll Probleme wälzt sie vor sich her und versucht die richtigen Lösungen zu finden. Das auch ihre eigene Vergangenheit im unklaren liegt, macht die ganze Geschichte sehr spannend.

Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Es hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil. „Über dem Meer tanzt das Licht“ ist ein perfekter Sommerroman. Gefühlvoll, spannend, modern und aufregend sind die Worte die mir als erstes einfallen um das Lesevergnügen zu beschreiben. Ich habe mich beim Lesen so wohl gefühlt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte und mich regelrecht zügeln musste nicht gleich das ganze Buch zu verschlingen. Die Geschichte ist tiefgreifend und vielschichtig und liest sich dabei sehr flüssig und leicht. Für mich ein richtiges Highlight und eine unbedingte Empfehlung für diesen Sommer.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2020

Eine neue Geschichte aus Green Mountain

Meine Hand in deiner
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„Meine Hand in deiner“ ist der neunte Band der Lost in Love Green-Mountain-Serie. Und Marie Force entführt uns wieder ins diesmal verschneite Butler. Wer die Reihe kennt, trifft auf diverse Mitglieder ...

„Meine Hand in deiner“ ist der neunte Band der Lost in Love Green-Mountain-Serie. Und Marie Force entführt uns wieder ins diesmal verschneite Butler. Wer die Reihe kennt, trifft auf diverse Mitglieder der Abbott Familie. Wer neu ist, lernt ziemlich viele Personen kennen. Um den Überblick zu behalten, hilft der auf der Innenklappe abgebildete Stammbaum. Das finde ich äußerst praktisch und mag solche Abbildungen sehr gern.

Konkret geht es in diesem Buch um Wade Abbott der mitten im Schneesturm vor seiner Tür eine halb erfrorene junge Frau findet. Schnell stellt er fest, dass es sich um Mia handelt, die er zwei Jahre zuvor auf einem Yoga-Retreat kennen gelernt hat. Schon damals hat er sich rettungslos in sie verliebt, doch Mia ist einfach verschwunden. Jetzt ist sie plötzlich wieder da. Völlig verängstigt und mit dem Wunsch, Wade möge sie heiraten. Was ist Mia geschehen und meint sie es ernst?

Aufs Neue trifft man auf die Idylle einer Kleinstadt in der jeder, jeden kennt. Mias Auftauchen wird verständlicher Weise mit gemischten Gefühlen von Wades Familie aufgenommen. Die Vorbehalte, vor allem seiner Mutter, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Auch die Zweifel die Wade beschleichen, sind mehr als verständlich. Doch die Geschichte hinter Mia ist hoch dramatisch. Zum Ende hin hätte ich mir noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Da ging für mich alles zu glatt und zu harmonisch. Potential für eine unerwartete (oder vom Leser doch eher erwartete) Szene war vorhanden. Alles in allem ein gutes Buch zum Abtauchen aber ohne große Überraschungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere