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Veröffentlicht am 14.05.2019

Eine wunderbare Geschichte

Extended trust
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Extended trust ist der erste in sich abgeschlossene Teil einer Trilogie.
Protagonistin Charlotte hat nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer Vergangenheit große Probleme mit der Nähe zu Männern.
Als ...

Extended trust ist der erste in sich abgeschlossene Teil einer Trilogie.
Protagonistin Charlotte hat nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer Vergangenheit große Probleme mit der Nähe zu Männern.
Als sie eines Abends mit ihren Freundinnen einen Club besucht, belauscht sie zwei Mädels die sich über einen geheimen Exklusiv Club austauschen, in dem alle Fantasien einer Frau erfüllt werden sollen. Nun ist Charlotte Neugier geweckt und sie möchte diesen geheimnisvollen Ort kennen lernen. Sie hofft dort von ihrer Panik vor Männern erlöst zu werden und trifft auf dessen Besitzer Trenton.

Der Schreibstil von Sarah Saxx ist leicht und flüssig. Sie hält sich nicht mit ellenlangen Beschreibungen auf, sondern kommt schnell zum Punkt. Das macht das lesen sehr angenehm.
Sowohl Charlotte als auch Trenton sind sehr interessant dargestellt. Man kann sich wunderbar in beide hineinfühlen.
Nach und nach erfährt man warum Charlotte eine solche Angst vor Männern hat und kann ihr Verhalten gut verstehen.
Trenton ist, für einen bis dato überzeugten Single und Frauenhelden, sehr einfühlsam und verständnisvoll.

Die Geschichte um Charlotte hat mir persönlich richtig gut gefallen. Die Idee eines exklusiven Clubs fand ich genial. Das lässt viel Raum für Fantasie.
Auch ist die Story nicht plump erzähl, sondern wunderbar vielseitig geschrieben.
Insgesamt hat Sarah Saxx meinen Geschmack getroffen und mich sehr begeistert.
Dieser erste Band macht definitiv neugierig auf mehr. Zumal man ja jetzt auch weiß von wem die anderen Teile handeln werden. ?
Von mir eine klare Empfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Ein wunderbarer Australien Roman

Willkommen im Fairvale Ladies Buchclub
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Sybil lebt im australischen Northern Territory auf der Fairvale Station. Sie gründet, um der Eintönigkeit zu entfliehen, einen Buchclub bestehend aus fünf Frauen. Mit von der Partie sind ihre Schwiegertochter ...

Sybil lebt im australischen Northern Territory auf der Fairvale Station. Sie gründet, um der Eintönigkeit zu entfliehen, einen Buchclub bestehend aus fünf Frauen. Mit von der Partie sind ihre Schwiegertochter Kate, ihre beste Freundin Rita, die Viehtreiberin Della von der benachbarten Station und Sallyanne, Mutter von drei Kindern.
Die fünf Frauen überwinden die Entfernung und treffen sich regelmäßig um ihre gelesenen Bücher zu besprechen. So die Theorie. Eigentliches Ziel Sybils ist jedoch die Frauen zu Freundinnen zu machen.
Nach und nach erfahren sie mehr aus dem Leben der Anderen. Jede von ihnen ist froh der Einsamkeit ein Stück zu entkommen und weiß die Unterstützung der Freundinnen zu schätzen.
Gemeinsam meistern sie Schicksalsschläge und die Probleme des Lebens.
Erschwert wird das ganze jedoch durch die Weite Australiens und die noch sehr angestaubte Gesellschaft Ende der 70er Jahre.

Der Schreibstil von Sophie Green ist leicht und zügig. Sie hält sich nicht zu lange mit Nebensächlichkeiten auf. Da die gesamte Story eine Zeitspanne von rund vier Jahren umfasst, ist das sehr angenehm zu lesen.
Die Kapitel sind zumeist schön kurz und beschreiben wechselnd das Geschehen von ein bis zwei der fünf Freundinnen.
Die Charaktere und Unterschiede der Frauen sind toll ausgearbeitet, so dass man sich in die Gefühle einer jeden hineinversetzen und ihr Handeln zumeist nachvollziehen kann.

Mich hat die Geschichte sofort mitgenommen, da ich sehr gerne Romane aus dieser Zeit Australiens lese. Diese unvorstellbare Weite, die Gefahren und das sich komplett wandelnde Klima machen Australien einfach sehr "exotisch". Und genau diese Eindrücke wurden mir sehr gut vermittelt.
Das Buch war wunderbar leicht und erzählte einfach die Geschichte von fünf Frauen.
Da ich nichts mega tiefgründiges erwartet habe, war ich sehr zufrieden und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Eine tolle Sommerlektüre

Liebe geht durch den Garten
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Liebe geht durch den Garten, Ulrike Hartmann

Mit „Liebe geht durch den Garten“ hat Ulrike Hartmann einen tollen, lockeren Sommerroman geschaffen.
Anna ist alleinerziehende Mutter von zwei süssen Jungen. ...

Liebe geht durch den Garten, Ulrike Hartmann

Mit „Liebe geht durch den Garten“ hat Ulrike Hartmann einen tollen, lockeren Sommerroman geschaffen.
Anna ist alleinerziehende Mutter von zwei süssen Jungen. Die drei bewohnen seit Annas Scheidung eine Dachgeschosswohnung zur Miete.
Da überkommt sie, quasi über Nacht, der Wunsch nach einem eigenen kleinen Garten in dem sie mit ihren Söhnen den Sommer verbringen kann.
Schnell ist der Traumgarten gefunden, stellt sie jedoch vor einige Herausforderungen. Und auch die Bewohner der umliegenden Schrebergärten halten so manche Überraschung bereit.

Ulrike Hartmanns Schreibstil ist unheimlich locker und leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern geht zügig voran und kommt zum Punkt.
Mit viel Witz und so manchen lustigen Szenen beschreibt die Autorin die Begegnungen von Anna und ihren Mitmenschen.
Die Protagonistin ist so sympathisch dargestellt, dass man sie einfach gern haben muss.

„Liebe geht durch den Garten“ hat mir durch seine erfrischende Art richtig gut gefallen. Ich konnte mich gut in die jeweilige Story hineinversetzten und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es macht so richtig Lust auf den Sommer und lässt mich von einem Liegestuhl unterm Apfelbaum mit Blick auf duftende Rosenbüsche träumen.
Jeder der eine abwechslungsreiche Sommerlektüre sucht, wir bei diesem Buch fündig. Eine eindeutige Empfehlung für die kommende Jahreszeit und somit gute 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Mein erster Romantasy

Stay - Emilia & Ethan
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Mit ihrem Debütroman "Alegera - Seelenruf" startete die 1995 in Kasachstan geborene Katelyn Erikson ins Autorenleben. Bei Hawkify Books veröffentlichte sie in diesem Jahr das Romantasy-Werk "Stay - Emilia ...

Mit ihrem Debütroman "Alegera - Seelenruf" startete die 1995 in Kasachstan geborene Katelyn Erikson ins Autorenleben. Bei Hawkify Books veröffentlichte sie in diesem Jahr das Romantasy-Werk "Stay - Emilia & Ethan".

Vom Verlag habe ich ein Rezensionsexemplar erhalten und mich wahnsinnig über dieses Buch gefreut.

Die Geschichte beginnt mitten im "Vorspiel" von Emilia und ihrem Freund Ace. Kurz vor dem Höhepunkt ihrer Erregung bricht das Ganze ab, Emilia sinkt in eine schwarze Leere und wacht im Krankenhaus wieder auf.
5 Jahre später erfährt die mittlerweile 21 jährige Emilia von einer wahnwitzigen Versteigerung, die jedoch all ihre Geldsorgen beenden könnte.
Um ihre Schulden zu begleichen und ein Studium zur Tierärztin zu finanzieren, beschließt sie dem Höchstbietenden ihre Jungfräulichkeit zu überlassen.

Durch den wunderbar leichten und flüssigen Schreibstil von Katelyn bin ich nur so durch das Buch geflogen. Da dies mein erster Romantasy war, hatte ich überhaupt keine Vorstellung was mich erwarten könnte.
Einige Zeit dachte ich es würde eine a la "Shades of Grey" Geschichte werden, jedoch wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Das Fantasyelement wird erst relativ spät enthüllt und hat mich einigermaßen sprachlos gemacht.
Das Buch war zwischenzeitlich so spannend, dass ich es gar nicht erwarten konnte weiter zu lesen. Ständig fragte ich mich wann denn nun die Aufklärung für das Geschehen ganz am Anfang erfolgen wird. Dadurch hielt sich der Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht.

Katelyn hat es verstanden mein Interesse zu wecken und mich nach jedem Kapitel gespannt zurück zu lassen. Ich war sehr neugierig auf den Fantasybestandteil der jedoch meines Erachtens nach etwas zu kurz gekommen ist, da er erst so spät enthüllt wurde. Der Anfang der Geschichte und die späte Auflösung machten Stay zu einem spannenden Buch.
Nicht ganz so gut hat mir das hin und her zwischen den Protagonisten Emilia und Ethan gefallen. Dieses gegenseitige "Ich will dich, ich will dich nicht" hat mich etwas genervt.
Alles in allem jedoch eine mitreißende, spannende Story für die ich 4 von 5 Sternen vergebe.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Was für ein genialer Roman...

Traum des Lebens
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Traum des Lebens, Jeffrey Archer

Jeffrey Archer (*1940), weltberühmter Schriftsteller, zählt zu den erfolgreichsten Autoren Englands und verfasste zahlreiche Bestseller.
Der frühere konservative Politiker ...

Traum des Lebens, Jeffrey Archer

Jeffrey Archer (*1940), weltberühmter Schriftsteller, zählt zu den erfolgreichsten Autoren Englands und verfasste zahlreiche Bestseller.
Der frühere konservative Politiker wurde 2000 wegen Meineids angeklagt und zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Er lebt zurzeit in London, ist verheiratet und hat 2 Söhne.

Nach der Ermordung seines Vaters durch den KGB beschließt Alexander Karpenko mit seiner Mutter Elena aus der Sowjetunion zu fliehen.
Am Frachthafen von Leningrad müssen sie sich entscheiden in welche Kiste sie sich als blinde Passagiere an Bord begeben wollen. Denn ein Schiff geht nach New York, das andere nach Southampton.
Relativ schnell wird klar, dass Archer in seinem Buch die Protagonisten auf beiden Kontinenten begleitet. In England sind es Sascha (Alexander) und Elena und in Amerika Alexander und Elena.
Durch die verschiedenen Namen kommt man nicht durcheinander, erlebt aber zwei unglaubliche Lebensgeschichten. Über 30 Jahre verfolgt man die Beiden, entdeckt immer wieder neue Gemeinsamkeiten aber auch große Unterschiede.
Und am Ende fügt das Schicksal alles zusammen.

Den Schreibstil Archers empfand ich unglaublich mitreißend und spannend. Ich war schon nach den ersten Seiten gefesselt und begeistert. Sehr flüssig und leicht ist man schnell in der Story. Die Perspektivwechsel wurden grandios gestaltet und Karpenko in beiden „Leben“ toll ausgearbeitet.
Trotz der 704 Seiten möchte man immer mehr erfahren und ist nie erschlagen.
Seine Erfahrungen aus der Politik konnte Archer wunderbar einbringen, ohne dass mir die Lust am Lesen verging.

Dieses Buch war mein erster Archer und hat mich völlig umgehauen. Mit so einem genialen Roman habe ich überhaupt nicht gerechnet.
Ein paar Mal hat mich der Stil an „Forrest Gump“ erinnert, wenn auch ganz anders.
Das Ende hat mich geschockt. Mit A-ha Effekt aber konsequent.
Jetzt bin ich auf jeden Fall neugierig auf mehr und werde mich in naher Zukunft mal mit den restlichen Werken von Jeffrey Archer befassen.

Alles in Allem 5 Sterne und eine absolute Empfehlung!