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Veröffentlicht am 02.02.2026

RomCom-Vibes im Herzen von New York

Purple Clouds - Bittersweet
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„Purple Clouds – Bittersweet“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Die Autorin schafft es, die Redaktionswelt von Purple Clouds lebendig und glaubwürdig ...

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„Purple Clouds – Bittersweet“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Die Autorin schafft es, die Redaktionswelt von Purple Clouds lebendig und glaubwürdig darzustellen und gleichzeitig dieses ganz besondere New-York-Gefühl einzufangen: hektisch, inspirierend und manchmal auch ein bisschen überwältigend.

Linh startet ihren Traumjob beim Magazin Purple Clouds in New York und gerät sofort mit dem talentierten, viel zu attraktiven Illustrator Xander aneinander. Zwischen bissigen Dialogen und spürbarer Spannung entdeckt sie eine unerwartete Seite an ihm und kommt einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur…

Linh war mir als Protagonistin von Anfang an sehr sympathisch. Sie wirkt nahbar, ehrlich und nicht perfekt, was sie umso greifbarer macht. Xander hat mich als Figur besonders berührt: vielschichtig, nicht sofort greifbar und genau dadurch unglaublich spannend.
Die Dynamik zwischen den beiden lebt von bissigen Dialogen, spürbarer Spannung und echtem RomCom-Feeling, während die Konflikte gleichzeitig nachvollziehbar bleiben und von den Protagonist:innen überraschend reflektiert angegangen werden.

Die Mischung aus Humor und ernsten Themen ist sehr gelungen. Leichtigkeit und Tiefgang greifen hier gut ineinander, und auch sensible Themen werden authentisch und respektvoll in die Geschichte eingebunden.

„Purple Clouds – Bittersweet“ ist eine Geschichte, die mich zum Lachen gebracht, nachdenklich gemacht und emotional abgeholt hat!

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Zwei Fremde, ein Roadtrip, viele Gefühle

Get Away with Me
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„Get away with me“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Grundidee ist ungewöhnlich, aber spannend: Eine flüchtige Bankräuberin trifft auf einen trauernden ...

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„Get away with me“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Grundidee ist ungewöhnlich, aber spannend: Eine flüchtige Bankräuberin trifft auf einen trauernden Jurastudenten, der gerade Abschied von seiner verstorbenen Freundin nimmt und gemeinsam brechen sie zu einem Roadtrip quer durch die USA auf. Was zunächst nach einem klassischen Roadtrip-Roman klingt, entwickelt schnell mehr Tiefe als bloße Klischees.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr leicht zugänglich. Landschaften, Motels, Highways und Begegnungen werden so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mit im Auto zu sitzen und die Weite der USA an sich vorbeiziehen zu sehen. Man merkt deutlich, dass die Autorin selbst einen Roadtrip durch die USA gemacht hat. Die Details wirken echt und liebevoll beobachtet.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus ernsten, tiefgründigen Themen und überraschend viel Humor. Trotz Trauer, Schuld und moralischer Fragen verliert das Buch nie seine Leichtigkeit und schafft es immer wieder, mit witzigen Momenten aufzulockern, genau im richtigen Maß.

„Get away with me“ ist für mich eine Geschichte über Verlust, Nähe und das Nachvorneschauen, die berührt und unterhält.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Die Schatten der Vergangenheit holen sie ein

Jailbird
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„Jailbird“ ist definitiv keine leichte Kost, hat mich aber von Anfang an gepackt. Der Einstieg ist extrem spannend und zieht einen sofort in eine düstere, intensive ...

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„Jailbird“ ist definitiv keine leichte Kost, hat mich aber von Anfang an gepackt. Der Einstieg ist extrem spannend und zieht einen sofort in eine düstere, intensive Atmosphäre hinein. Gerade am Anfang wusste ich mehr als einmal nicht, ob das, was gerade passiert, real ist oder sich nur im Kopf der Protagonistin abspielt.

Lori dachte, ihre schlimmsten Albträume seien vorbei… Bis der Mann, der ihr alles genommen hat, plötzlich wieder vor ihr steht. Nach 15 Jahren im Gefängnis ist Ryker von Rache und Hass getrieben. Er will nicht nur ihre Angst spüren, er will sie kontrollieren, ihre Seele brechen. Für Lori beginnt damit ein Kampf ums Überleben.

Besonders die erste Hälfte des Buches konnte mich überzeugen: es passiert so viel, dass sich eine Spannung aufbaut, die mich beim Lesen konstant begleitet hat. Ich war ständig am Rätseln und habe viele Theorien aufgestellt. Die Plottwists gegen Ende habe ich trotzdem nicht kommen sehen.

Trotzdem hat sich das Ende für mich etwas gezogen. Mir war dort stellenweise zu viel Spice und zu wenig tatsächliche Handlung. Dadurch sind für mich einige Fragen offengeblieben, auf die ich mir mehr Klarheit gewünscht hätte. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen, um nicht zu spoilern.

Insgesamt ist „Jailbird“ ein intensiver, düsterer Roman mit emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen. Trotz kleiner Längen zum Schluss bleibt ein sehr positiver Eindruck.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Wenn der moralische Kompass flexibel ist

Hustle
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„Hustle“ war für mich definitiv ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone, hat mich aber positiv überrascht. Leonie und ihre Freundinnen sind mir schnell ans Herz ...

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„Hustle“ war für mich definitiv ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone, hat mich aber positiv überrascht. Leonie und ihre Freundinnen sind mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn die Story bewusst etwas abgedreht ist. Genau das hat für mich aber den Reiz ausgemacht.

Leonie zieht nach München und merkt schnell: Ein normales Gehalt reicht nicht für ein Leben in der Stadt. Sie trifft auf drei Frauen, die sich ihren luxuriösen Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren und plötzlich findet auch Leonie ihren eigenen Weg, Geld zu verdienen: Sie rächt frisch gebrochene Herzen gegen Bezahlung. Dabei zeigt sie immer wieder, dass sie nach ihrem eigenen moralischen Kompass handelt. Sie lügt, trickst und täuscht, aber mit nachvollziehbaren Gründen und viel Elan.

Mit dem nüchternen, teils zynischen Schreibstil und der Erzählweise in der dritten Person hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, aber nach etwa 20 Seiten war ich drin. Leonies Alltag zwischen Münchner Schickeria und ihrem eher dubiosen Nebenjob wirkte trotz dem Kontrast authentisch und greifbar. Als jemand, der selbst vom Ruhrgebiet nach Bayern gezogen ist, konnte ich Leonie in vielen Momenten gut nachvollziehen (vor allem bei den Öffnungszeiten!).

Ein echtes Highlight war ihr ungewöhnliches Hobby: die Schleimpilzzucht, inklusive ihres ehrgeizigen Plans, dem Pilz ein Labyrinth zu bauen. Das war schräg, witzig und gleichzeitig so liebevoll erzählt, dass es mir jedes Mal ein Schmunzeln entlockt hat.

Insgesamt ist das Buch sehr humorvoll, ich musste oft laut lachen. Gesellschaftliche Kritik an Kapitalismus, Wohnungsmangel und Erfolgsdruck trifft dabei den Nerv der Zeit. Der Humor kommt durch den Schreibstil noch einmal besser zur Geltung. Schade fand ich nur, dass die moralischen Fragen lediglich angerissen werden und das Ende etwas gehetzt wirkt. Da hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

BookTok, Buchliebe und ein Hauch Chaos

A Bookboyfriend for Autumn
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Ella eröffnet mit viel Herz und wenig Followern ihr eigenes Buchcafé und legt sich prompt mit Cederick an, dem gefeierten Booktok-Star und Buchhändler von nebenan, der ihr scheinbar die Show stiehlt. Aus ...

Ella eröffnet mit viel Herz und wenig Followern ihr eigenes Buchcafé und legt sich prompt mit Cederick an, dem gefeierten Booktok-Star und Buchhändler von nebenan, der ihr scheinbar die Show stiehlt. Aus Konkurrenz wird jedoch schnell ein prickelnder Schlagabtausch voller Chaos und Gefühle, die man nicht ignorieren kann…

Dieses Buch habe ich von der ersten Seite an geliebt. Ellas Weg zu ihrem eigenen Buchcafé zu verfolgen, hat mir unglaublich viel Freude gemacht. Sie ist authentisch, sympathisch und ihre Liebe zu bunten Strumpfhosen hat sie für mich sofort greifbar gemacht.

Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch ihre Social-Media-Karriere dargestellt wurde. Nichts wirkte überzogen oder künstlich, sondern nachvollziehbar und nah an der Realität. Auch Ellas Ideen rund um das Buchcafé waren kreativ und liebevoll umgesetzt.

Die Chemie zwischen Ella und Cederick war von Anfang an spürbar. Das Knistern zwischen den beiden hat sich durch die ganze Geschichte gezogen, und ich fand es unglaublich süß, wie selbstverständlich Cederick ihr seine Hilfe angeboten hat. Diese kleinen Momente haben die Geschichte für mich besonders gemacht.

Der Schreibstil ist leicht, humorvoll und sehr flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und musste an mehreren Stellen laut lachen. Gleichzeitig hatte die Geschichte viel Herz und Wärme.

Für mich war A Bookboyfriend for Autumn eine echte Wohlfühlgeschichte, die perfekt in den Herbst passt und bei dem man am Ende mit einem Lächeln zurückbleibt!

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