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Veröffentlicht am 10.03.2026

Scarlett, Jasper und eine zweite Chance

Mornings in Boston - The Truth We Hide
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Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Nachdem ich Band 1 bereits geliebt habe, war für mich klar, dass ich auch „Mornings in Boston – The Truth We Hide“ lesen muss. Anna Lane schafft wieder diese besondere ...

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Nachdem ich Band 1 bereits geliebt habe, war für mich klar, dass ich auch „Mornings in Boston – The Truth We Hide“ lesen muss. Anna Lane schafft wieder diese besondere Atmosphäre, die einen sofort in die Geschichte zieht. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl Teil der Geschichte zu sein.

Scarlett hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist stark, weiß genau, was sie will, und kämpft für ihre Karriere, ohne dabei übertrieben perfekt zu wirken. Besonders mochte ich, dass sie nicht einfach in alte Muster zurückfällt, sondern wirklich hinterfragt, was damals zwischen ihr und Jasper schiefgelaufen ist. Dadurch wirkt ihre Entwicklung sehr ehrlich und glaubwürdig.

Jasper bleibt lange geheimnisvoll und man merkt schnell, dass er seine eigenen Verletzungen mit sich herumträgt. Genau das macht ihn als Charakter so spannend. Die Chemie zwischen ihm und Scarlett ist von Anfang an spürbar, genauso wie die gemeinsame Geschichte voller unausgesprochener Worte und Sehnsucht.
Die Second Chance Romance ist hier sehr gelungen aufgebaut. Es gibt kein schnelles Wiederzusammenkommen, sondern beide müssen sich ihrer Vergangenheit stellen und lernen, wieder Vertrauen aufzubauen.

Für unterhaltsame Momente sorgt außerdem das Fake Dating mit Grayson. Ich habe ihn als Charakter wirklich ins Herz geschlossen, weil er genau die richtige Portion Humor in die Geschichte bringt. Neben den leichteren Momenten werden auch Themen wie vergangene Verletzungen und Vertrauen sensibel aufgegriffen.

Für mich war „Mornings in Boston – The Truth We Hide“ eine sehr gelungene Fortsetzung mit starken Figuren, spürbarer Chemie und einer Geschichte, die sich Zeit nimmt, um sich zu entfalten.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Frühlingsgefühle, Hoffnung und ein bisschen Chaos

Ein Zuhause im Frühling
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Ich habe bisher alle Bücher von Julie Caplin gelesen und war sofort wieder von ihrem Schreibstil begeistert. Es gibt Stellen, die richtig humorvoll sind, und die ...

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Ich habe bisher alle Bücher von Julie Caplin gelesen und war sofort wieder von ihrem Schreibstil begeistert. Es gibt Stellen, die richtig humorvoll sind, und die Landschaftsbeschreibungen sind so lebendig, dass man beim Lesen sofort in das kleine Dorf eintaucht.

Die Londoner Illustratorin Ella flieht aus der Großstadt und ihrer Beziehungskrise ins Cottage ihrer Patentante. Doch das ruhige Landleben entpuppt sich als chaotisch: quirlige Dorfbewohner, eine lebhafte Labradorhündin und ein grummeliger Dorftierarzt, der sofort merkt, dass Ella von Hunden keine Ahnung hat. Zwischen Spaziergängen, Missverständnissen und unerwarteter Nähe entdecken Ella und Devon, dass sie mehr verbindet, als sie je gedacht hätten.

Dieses Gefühl von Neuanfang und Hoffnung zieht sich durch das ganze Buch und macht es zu einer sehr warmherzigen Lektüre. Besonders in mein Herz geschlossen habe ich Tess, den Hund, der mit seiner Anwesenheit alles noch lebendiger und liebenswerter macht.

Am Anfang wirkt alles noch unsicher und fremd, sowohl für Ella als auch für den Leser. Nach und nach entsteht aber dieses Gefühl von Zuhause, das die Geschichte so charmant macht. In der Mitte hatte ich einen kleinen Durchhänger, weil Ella mir manchmal engstirnig und anstrengend vorkam, und Patrick mit seinem Bilderrahmen hätte ich am liebsten selbst zurechtgerückt. Umso schöner war es, ihre Entwicklung mitzuerleben und zu sehen, wie sie langsam über sich hinauswächst.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich mitgenommen. Es ist eine Mischung aus Leichtigkeit, Humor, schöner Landschaft und der Hoffnung, dass man immer einen Platz finden kann, an dem man wirklich ankommt.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Auf der Suche nach dem Glück im Alltag

Die Sonne in dir
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Ich war ehrlich überrascht, wie sehr mich das Buch berührt hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass da jemand schreibt, der genau weiß, wie ...

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Ich war ehrlich überrascht, wie sehr mich das Buch berührt hat. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, dass da jemand schreibt, der genau weiß, wie sich Selbstzweifel, Sehnsucht und innere Zerrissenheit anfühlen. Vieles kam mir sehr bekannt vor. Ich habe mich oft wiedererkannt und das hat das Lesen intensiv gemacht.

Anna führt ein Leben, das nach außen betrachtet völlig in Ordnung ist, sich für sie selbst jedoch zunehmend leer und routiniert anfühlt. Als sie in einem Antiquitätengeschäft ein Tagebuch aus den 1920er-Jahren entdeckt, taucht sie immer tiefer in das Leben einer fremden Frau ein und merkt dabei, dass sie sich eigentlich mit ihren eigenen unerfüllten Sehnsüchten auseinandersetzt. Die Begegnung mit der Vergangenheit wird für sie zum Anstoß, ihr Leben bewusst neu auszurichten.

Der Schreibstil ist wirklich schön. Poetisch, stellenweise fast schon ein bisschen kitschig. Aber für mich war das kein negativer Kitsch, sondern hatte eher etwas Tröstliches. Es ist ein Buch, das Hoffnung macht. Diese Grundhaltung zieht sich durch alles.

Was ich besonders mochte: Ich habe es nicht als klassischen Ratgeber empfunden. Es gibt keine starren Anleitungen, keine Checklisten, kein Gefühl von Selbstoptimierung. Stattdessen erzählt es, begleitet und regt zum Nachdenken an. Genau dadurch konnte ich viel für mich mitnehmen, ohne mich belehrt zu fühlen.

Ein Punkt hat mich allerdings nachdenklich gemacht. Im Buch wird angesprochen, dass viele Ratgeber die Dinge zu einfach darstellen und am Ende immer alles perfekt aufgeht. Und obwohl genau das kritisch betrachtet wird, hatte ich stellenweise ein ähnliches Gefühl. Manche Entwicklungen wirkten sehr rund, sehr stimmig, fast etwas zu glatt. Das Leben ist oft widersprüchlicher und unordentlicher. Ein bisschen mehr Reibung hätte der Geschichte vielleicht gutgetan.

Trotzdem hat mich das Buch insgesamt wirklich bewegt. Für mich war es eine Lektüre, die Mut macht und gleichzeitig Raum lässt, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

RomCom-Vibes im Herzen von New York

Purple Clouds - Bittersweet
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„Purple Clouds – Bittersweet“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Die Autorin schafft es, die Redaktionswelt von Purple Clouds lebendig und glaubwürdig ...

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„Purple Clouds – Bittersweet“ hat mich vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Die Autorin schafft es, die Redaktionswelt von Purple Clouds lebendig und glaubwürdig darzustellen und gleichzeitig dieses ganz besondere New-York-Gefühl einzufangen: hektisch, inspirierend und manchmal auch ein bisschen überwältigend.

Linh startet ihren Traumjob beim Magazin Purple Clouds in New York und gerät sofort mit dem talentierten, viel zu attraktiven Illustrator Xander aneinander. Zwischen bissigen Dialogen und spürbarer Spannung entdeckt sie eine unerwartete Seite an ihm und kommt einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur…

Linh war mir als Protagonistin von Anfang an sehr sympathisch. Sie wirkt nahbar, ehrlich und nicht perfekt, was sie umso greifbarer macht. Xander hat mich als Figur besonders berührt: vielschichtig, nicht sofort greifbar und genau dadurch unglaublich spannend.
Die Dynamik zwischen den beiden lebt von bissigen Dialogen, spürbarer Spannung und echtem RomCom-Feeling, während die Konflikte gleichzeitig nachvollziehbar bleiben und von den Protagonist:innen überraschend reflektiert angegangen werden.

Die Mischung aus Humor und ernsten Themen ist sehr gelungen. Leichtigkeit und Tiefgang greifen hier gut ineinander, und auch sensible Themen werden authentisch und respektvoll in die Geschichte eingebunden.

„Purple Clouds – Bittersweet“ ist eine Geschichte, die mich zum Lachen gebracht, nachdenklich gemacht und emotional abgeholt hat!

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Zwei Fremde, ein Roadtrip, viele Gefühle

Get Away with Me
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„Get away with me“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Grundidee ist ungewöhnlich, aber spannend: Eine flüchtige Bankräuberin trifft auf einen trauernden ...

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„Get away with me“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Grundidee ist ungewöhnlich, aber spannend: Eine flüchtige Bankräuberin trifft auf einen trauernden Jurastudenten, der gerade Abschied von seiner verstorbenen Freundin nimmt und gemeinsam brechen sie zu einem Roadtrip quer durch die USA auf. Was zunächst nach einem klassischen Roadtrip-Roman klingt, entwickelt schnell mehr Tiefe als bloße Klischees.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr leicht zugänglich. Landschaften, Motels, Highways und Begegnungen werden so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mit im Auto zu sitzen und die Weite der USA an sich vorbeiziehen zu sehen. Man merkt deutlich, dass die Autorin selbst einen Roadtrip durch die USA gemacht hat. Die Details wirken echt und liebevoll beobachtet.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus ernsten, tiefgründigen Themen und überraschend viel Humor. Trotz Trauer, Schuld und moralischer Fragen verliert das Buch nie seine Leichtigkeit und schafft es immer wieder, mit witzigen Momenten aufzulockern, genau im richtigen Maß.

„Get away with me“ ist für mich eine Geschichte über Verlust, Nähe und das Nachvorneschauen, die berührt und unterhält.

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