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Veröffentlicht am 27.03.2018

Eine großartige und spannende Fortsetzung!

Scythe – Der Zorn der Gerechten
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Seit beinahe einem Jahr ist Citra Terranova nun Scythe Anastasia und liest mit ihrer eigenen Art nach. Rowan hingegen löscht als inoffizieller Scythe Lucifer korrupte Scythe ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Seit beinahe einem Jahr ist Citra Terranova nun Scythe Anastasia und liest mit ihrer eigenen Art nach. Rowan hingegen löscht als inoffizieller Scythe Lucifer korrupte Scythe nach, die es nicht verdient haben, die Macht über Leben und Tod zu haben.
Die Scythe der neuen Ordnung möchten Veränderung. Irgendjemand hat es auf Citra abgesehen.
Der Thunderhead sieht viele, wenn auch nicht alle, der schrecklichen Entwicklungen, aber er darf in die Aktivitäten der Scythe nicht eingreifen ...

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Diesmal zeigt es Citra/Scythe Anastasia, in einer weniger drohenden, als in einer entschlossenden Pose, mitten im Gang. Ich finde es nur ein wenig schade, dass nicht mehr dieser Kontrast da ist - beim ersten Buch wurde das Bild in zwei Hälften geteilt, unten hatte die Robe die Farbe des Hintergrunds oben und das sah doch toll aus!

Protagonisten
Citra ist Junior-Scythe und hat in ihren zehn Monaten schon ihre eigene Art entwickelt, die sie nachts etwas besser schlafen lässt. Sie sieht noch immer Scythe Curie als ihr Vorbild und steht dieser auch besonders nahe. Manchmal konnte ich nicht ganz entscheiden, ob sie naiv ist oder eine gute Menschenkennerin, wenn sie manchen Leuten einfach vertraut oder misstraut. Sie handelt meist schlau und überlegt und sie ist einflussreicher, als sie dachte - wobei ich sagen muss, dass ich diesen Aspekt nicht vollkommen nachvollziehen kann. Es gibt jedenfalls viele junge oder unentschlossene aber auch erfahrene Scythe, die von ihr beeindruckt sind. Mein Lieblingscharakter ist sie nicht, aber ich bewundere ihre Ziele und ihre Vorgehensweise.

Rowan trägt die verbotene schwarze Robe und nennt sich Scythe Lucifer, obwohl er nie zum Scythe ernannt wurde, sondern auf der Flucht ist. Außerdem tötet und verbrennt er korrupte Scythe, die den Titel eines Scythe missbrauchen und aus Spaß töten. Davon kann man halten, was man mag, aber an kann sagen, dass es der einzige Weg ist, diese Scythe zu stoppen, weil es ansonsten kaum bis gar keine Konsequenzen für sie gibt. Nach seinen Erfahrungen mit Goddard folgt Rowan seinem eigenen Weg. Ich hatte oft Mitleid mit ihm, wenn er sich nach Dingen gesehnt hat, die außerhalb seiner Reichweite lagen, und hab mitgefiebert, wenn er wieder etwas gefährliches wagte und sich mit Grips und Mut durchschlug.

Greyson ist in der Ausbildung zum Nimbus-Agent, will also die Interessen des Thunderhead vertreten. Nach Rowan im ersten Buch habe ich nun ihn ins Herz geschlossen. Er fühlt sich allein, da sich niemand besonders für ihn interessiert, nur der Thunderhead scheint für ihn da zu sein - so wie für alle anderen auch. Darum wollte er dem Thunderhead dienen, bis er dann eine ungewöhnliche Nachricht erhält und zum ersten Mal denkt, dass er vielleicht doch interessant und besonders sein könnte, auch wenn es sein Leben komplett auf den Kopf stellt. Greyson hat schon Komplexe und erlebt auch vieles, das er mit seinem lieben, unschuldigen Charakter nicht verdient hätte, darum zieht er schon eine Menge Mitleid auf sich. Aber er lässt sich nicht unterkriegen und versucht durchzusetzen, was er für richtig hält - und wo er auch denkt, dass es im Interesse des Thunderhead sein könnte.

In diesem Buch sehe ich den Thunderhead noch mehr als Charakter als im letzten Buch, denn er hat durchaus eigene Gedanken und ist nicht nur ein Programm, sondern eine künstliche Intelligenz. Er hatte in diesem Buch vor jedem Kapitel einen Monolog, wo er über seine Absichten, sein Wesen und seine Ziele redet. Den Schreibstil in diesen fand ich eher langweilig, aber die Gedanken des Thunderhead waren wirklich interessant, vor allem seine Einstellung gegenüber dem Scythetum oder einzelnen bestimmten Scythe. Auch seine Reaktionen waren oft sehr menschlich, er hat sich oft mal geärgert, war beunruhigt oder aufgeregt. Ich denke, er will eine möglichst perfekte Welt, die möglichst angenehm für alle ist und hat eigentlich nichts Böses im Sinn.

Handlung und Schreibstil
Ich war wieder begeistert! Auch dieses Buch von Neal Shusterman konnte mich in jedem Detail überzeugen und ich habe eigentlich nichts zu kritisieren. Ich fand höchstens den Schreibstil bei den Monologen des Thunderheads etwas langweilig, aber oft hat der Inhalt zum Geschehen gepasst oder war anderweitig interessant, darum hat es mich nicht weiter gestört. Sie waren ja auch nicht allzu lang.
Hier hatten wir die Trennung von Scythetum und Thunderhead im Fokus und ich fand die Schwierigkeiten, die sich dadurch ergaben, wirklich interessant und gut durchdacht.
Ich liebe sowieso die Details, mit denen Neal Shusterman seinen Welten Tiefe verleiht. Sie sind verrückt und faszinierend zu gleich und machen das Leseerlebnis noch spannender!

Fazit
"Scythe - Der Zorn der Gerechten" hat mir sehr gut gefallen! Die Charaktere, der Thunderhead und die Handlung konnten überzeugen und es war wirklich sehr spannend! Das Ende war atemberaubend und ich hoffe, das nächste Buch lässt nicht zu lange auf sich warten!

Veröffentlicht am 22.03.2018

Eine Studentin auf Wohnungssuche, außerdem eine Liebesgeschichte

Verliere mich. Nicht.
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Ihre Angst hat Sage dazu gebracht, Luca von sich zu stoßen - den Mann, in den sie sich verliebt hat und bei dem ihre Angst viel weniger wichtig zu sein schien. Doch ihre Vergangenheit lässt Sage nicht ...

Ihre Angst hat Sage dazu gebracht, Luca von sich zu stoßen - den Mann, in den sie sich verliebt hat und bei dem ihre Angst viel weniger wichtig zu sein schien. Doch ihre Vergangenheit lässt Sage nicht los und sie scheint wieder am Anfang zu stehen: Hilflos, ängstlich und allein.
Aber Luca kann sie nicht einfach in Ruhe in einem schäbigen Hotel wohnen lassen und holt sie wieder in die Wohnung, trotz all der Dinge, die sie sagen musste, und allem, was sie sich nicht zu sagen traut ...

Cover und Titel
Das Cover finde ich wieder traumhaft schön, finde es aber schade, dass es das gleiche Cover ist, nur in blau. Man hätte die Blumen doch zumindest etwas anders legen können.

Protagonisten
Eine Sache zu Sage, die ich direkt am Anfang einerseits gut und andererseits blöd fand: Sie erkennt eigentlich sofort, dass ihre Reaktion am Ende des ersten Buches absolut übertrieben war und ärgert sich. Denn das war sie auch, definitiv und das war es auch, was mich am ersten Buch am meisten gestört hat. Man wollte wohl ein spannendes Ende, das aber meiner Meinung nach einfach nicht passte.
Von Sages Angstzuständen hat man in diesem Buch eigentlich nichts mehr bemerkt, nur zwischendurch hat sie sich Sorgen gemacht, aber diese wirkten nicht mehr besonders überzeugend. Natürlich kann es ihr auch einfach besser gehen, darum hat mich das auch nicht allzu sehr gestört.
Sie bereut, was sie getan hat, aber akzeptiert, dass das mit Luca und ihr vorbei ist. Inzwischen wirkt Sage schon deutlich selbstbewusster, ist aber wegen der Lage mit Luca, wegen ihrer fruchtlosen Wohnungssuche und wegen Alan frustriert. Sie möchte sich nach wie vor ihren Ängsten stellen und gibt sich dabei viel Mühe.

Luca kann offensichtlich nicht mit Sage abschließen. Bei jedem Kontakt mit einer männlichen Person wird er rasend eifersüchtig und man merkt schon sofort, wie viel ihm noch an ihr liegt, auch wenn sie ihn so verletzt hat. Es scheint einfach, als könnte er ihre Worte nicht richtig ernstnehmen. Jedenfalls kann er sich nicht von ihr fernhalten und ihm entschlüpfen immer wieder Sätze, die seine Gefühle offenbaren. Wie auch zuvor ist er sehr liebevoll, aber diesmal wirkte auch er verzweifelter.

Handlung und Schreibstil
Mein größter Minuspunkt ist für das Tempo und auch für einige irrelevante Gespräche. Ich hab das Buch innerhalb weniger Stunden beendet, weil ich schon sehr gespannt war und ich endlich Ergebnisse wollte. Und weil ich das eben wollte, musste ich es schnell beenden, weil es im Mittelteil nur kleine Schritte gab. Stattdessen zog sich das Buch ziemlich.
Zum Beispiel Sages Wohnungssuche. Sie wurde so oft erwähnt und nahm so viel Platz in der Handlung ein, dass man denken könnte, das Thema des Buches sei die Verzweiflung bei der Suche nach der richtigen WG. Mann, hat mich das genervt!
Es gibt einige Nebenhandlungen, die letztendlich absolut egal waren und die Seiten füllten. Ohne das ganze Drumrum, wenn man es auf 300 Seiten gekürzt hätte, hätte es mir besser gefallen können.

Fazit
Bei "Verliere mich. Nicht." mochte ich eigentlich die Idee wieder sehr gerne, aber hatte mit den ganzen Ablenkungen meine Schwierigkeiten. Wenn mal was passiert ist, habe ich die Seiten geradezu inhaliert, aber ansonsten war ich wegen der Längen eher weniger begeistert.

Veröffentlicht am 18.03.2018

Genau das, was es verspricht: Mafia und dunkle Leidenschaft

Cold Princess
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Saphira De Angelis ist capo einer mächtigen Mafiafamilie. Obwohl sie schon viel Verlust erlitten hat, ist sie eine eiskalte Anführerin, denn sie zeigt niemals Gefühle und lässt nichts an sich ran.
Aber ...

Saphira De Angelis ist capo einer mächtigen Mafiafamilie. Obwohl sie schon viel Verlust erlitten hat, ist sie eine eiskalte Anführerin, denn sie zeigt niemals Gefühle und lässt nichts an sich ran.
Aber der Tod ihrer Familie verfolgt sie noch immer, auch wenn sie sich das natürlich nicht anmerken lässt.
Der einzige Mann, der sie aus der Fassung bringt ist ein neues Mitglied der Leibwache, Madox Caruso, dessen rohe Männlichkeit sie in ihren Bann zieht. So sehr sie ihm auch widerstehen will, kann sie nichts gegen seine Anziehungskraft tun.
Doch Madox ist nicht in der famiglia, um Saphira zu beschützen. Er ist da, um sie zu töten, sobald er nur einen Beweis gegen sie findet ...

Protagonisten
Saphira ist immer kühl und löst ihre Probleme ohne besonders viele Gefühle zu zeigen. Nur so wird es ihr gelingen, die Mafiafamilie zusammenzuhalten und nicht von den anderen Familien zerstört zu werden. Als Frau ist sie besonders entschlossen, ihre Leute mit starker Hand zu führen und sich keine Schwäche anmerken zu lassen. Darum frisst sie auch ihren Schmerz über den Verlust ihrer Eltern und ihres Bruders in sich hinein und ist innerlich gar nicht so kühl wie sie tut.
Bei Madox fühlt sie ein unerklärliches und unpassendes Verlangen, dass sie aber unterdrückt und versucht zu ignorieren, da eine Beziehung zu einem ihrer Gefolgsleute ihre Autorität untergraben würde.
Saphira ist es durch ihre Stellung gewohnt, zu bekommen, was sie will und dass jeder ihrer Leute ihren Befehlen ohne zu Zögern gehorcht. Weder dumm noch naiv tut sie alles, was sie als nötig erachtet.

Madox ist ein relativ neues Mitglied in Saphiras Familie - aber eigentlich ist er der Neffe vom verfeindeten Mafiaboss Giuseppe Varga und glaubt, dass Saphira die Mörderin seines Vaters ist und sucht nur einen letzten Beweis um sie auszuschalten.
Bis dahin erarbeitet er sich in der Familie nach oben um Saphira näherzukommen und dabei ist ihm jedes Mittel recht - er ist nicht umsonst ein gefürchteter Killer! Gleichzeitig fühlt er den Drang, Saphira im Schlafzimmer zu unterwerfen. Er will sie einmal fesseln und dominieren, um sie danach zu vergessen und wenn nötig, zu töten. Doch natürlich klappt das nicht annähernd so wie geplant.
Witzig fand ich noch, wie eine so dominante Person wie Madox versucht, sich als gefolgsamer Leibwächter auszugeben und es niemandem auffällt, wie sehr ihm das missfällt.

Handlung und Schreibstil
Es gab Kapitel aus der Sicht von Saphira und Madox, aber auch aus der Sicht von Giuseppe und Madox' besten Freund Damiano. So hatte man einen guten Eindruck von allen Geschehnissen und sah auch, wer ehrlich ist und wer wo lügt.
Giuseppe möchte nunmal mehr Macht und sorgt für Probleme, die man in einem Mafia-Buch auch erwartet. Dann sind da noch die sexuellen Spannungen zwischen Madox und Saphira und das hat die Seiten gut gefüllt, ohne je langweilig zu sein.

Ein Vorwort hat den Leser vor heftigen Sex-Szenen gewarnt, darum habe ich auch sehr schlimmes erwartet. Ich war definitiv nicht enttäuscht, aber die Warnung hat die Szenen direkt weniger schlimm gemacht - sodass ich eigentlich noch viel schlimmeres erwartet hätte! Es gab schon ein paar Dinge, die ich dann doch nicht so harmlos fand, aber es passte auch zu den Charakteren von Madox und Saphira, darum war es eben in Ordnung.

Ich kann gar nicht wirklich sagen, warum ich dem Buch nicht die volle Punktzahl gebe. Ich hab jedenfalls nicht wirklich etwas zu bemängeln, aber ich bin auch nicht übermäßig begeistert. Vielleicht lag es teilweise auch daran, dass ich immer eine Woche Pause zwischen den Abschnitten hatte, um gut an einer Leserunde teilnehmen zu können.

Fazit
"Cold Princess" hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen und es war schon so, wie ich es erwartet hätte. Es war spannend und ich freue mich schon sehr auf den zweiten und letzten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Gefühl
  • Thema
Veröffentlicht am 10.03.2018

Die schmerzvolle Beziehung von Gideon & Savannah

Paper Party
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Gideon Royal ist er vernünftigste der fünf Royal-Brüder, arbeitet hart und kümmert sich um seine Familie. Aber was ist zwischen ihm und Savannah Montgomery passiert, ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Gideon Royal ist er vernünftigste der fünf Royal-Brüder, arbeitet hart und kümmert sich um seine Familie. Aber was ist zwischen ihm und Savannah Montgomery passiert, dass sie ständig versuchen, einander das Herz zu brechen? Waren sie nicht schrecklich ineinander verliebt?
Als Savannah an seinem College auftaucht, weiß Gideon, dieser Krieg muss enden. Er muss sie zurückhaben, aber kann Savannah ihm verzeihen?

Protagonisten
Savannah war ein liebes Mädchen, wenn auch eines mit einer sehr spitzen Zunge. Sie beleidigte aber nicht andere zum Spaß, so wie ihre sogenannten Freundinnen von Astor Park es tun. Ihr Problem war, dass sie Gideon Royal begehrte und zu vielem bereit war, um ihn zu erobern und behalten

Gideon hingegen will nicht, dass seinetwegen die anderen Schüler Savannah im Visier haben, aber er kann sich auch nicht von ihr fernhalten, denn er war auf den ersten Blick von ihr fasziniert und konnte nur noch an sie denken. Danach wollte er am liebsten seine ganze Zeit mit ihr verbringen, aber es gab immer wieder familiäre Angelegenheiten, um die er sich kümmern musste. Und Savannah zeigte immer Verständnis, auch wenn es sie sehr betrübte. Sie hatte einfach Angst, ihn zu verlieren und darum folgte sie dem Rat ihrer Freundinnen und tat alles, um ihm zu gefallen - mir hat das gar nicht gefallen, weil Savannah eigentlich so ein tolles Mädchen war.

Jahre später ist alles anders. Savannah will ihn nicht sehen, aber Gideon will immer noch keine andere als sie und will auch jeden anderen Kerl von ihr fernhalten. Man merkt, dass der ganze Hass auf ihren tiefen Gefühlen beruht und will unbedingt, dass die beiden sich vertragen!

Andere Charaktere
Ich fand es schon schön, bekannte Charaktere wiederzusehen. Aber ich fand es auch schön, neue Charaktere zu treffen, zum Beispiel Gideons ziemlich sympathische Freunde an der High School oder auf dem College. Auch den anderen Blick auf die eher zickigen Mädchen aus der Perspektive einer Person, die irgendwie dazugehört, fand ich interessant, wenn auch nicht immer toll, weil es manchmal ziemlich bitter war.

Handlung und Schreibstil
Ich konnte mich kaum noch an die Geschichte von Gideon und Savannah erinnern, weil ich die Bücher damals direkt nach Erscheinen gelesen habe, dadurch konnte ich auch richtig gut mitfiebern und war auch mal überrascht, bevor mir wieder einfiel, dass ich das ein oder andere eigentlich schon wusste.

In der Trilogie um Ella und Reed wurde die Vorgeschichte schon öfter erwähnt und ich fand es gut, dass man jetzt die Sich dieser beiden zu den Dingen las und sie jetzt auch ihre Geschichte bekommen haben.

Was mir nicht gefallen hat, waren diese giftigen Beziehungen im Astor Park und alle, die damit zu tun haben. Sie haben da eine ganz widerliche Hierarchie und Savannah kann das alles eigentlich gar nicht leiden, akzeptiert es aber. Sie lässt sich davon beeinflussen und das fand ich furchtbar schade.

Fazit
"Paper Party - Die Leidenschaft" hat mir ziemlich gut gefallen, ich mochte nur nicht, wie intrigant manche Charaktere waren, dass alte, bereits geklärte Sachen wieder auftauchten und dass Savannah in ihrer Jugend alles mit sich machen ließ.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Eigentlich gut, aber der Einstieg fiel mir schwer

Schwestern der Wahrheit
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Protagonisten
Safi mochte ich sehr gerne, denn sie wirkt lieb, benimmt sich manchmal kindisch und ist trotzig, und ich hab sie mit ihrer Einstellung irgendwie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine ...

Protagonisten
Safi mochte ich sehr gerne, denn sie wirkt lieb, benimmt sich manchmal kindisch und ist trotzig, und ich hab sie mit ihrer Einstellung irgendwie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine Wahrmagis und die sind schrecklich selten, und werden meist entweder benutzt oder umgebracht. Wegen ihres treuen Herzens tat es mir besonders Leid, dass sie in ständiger Gefahr ist.

Bei Iseult hatte ich erst Probleme, sie zu verstehen. Sie kommt von einem Nomatsi-Stamm und darum begegnet man ihr oft mit Abscheu, aber Iseult bleibt kühl und emotionslos. Erst später habe ich verstanden, dass das eine Fassade ist, die sie auch nur mit viel Mühe aufrechterhalten kann. Eigentlich ist sie auch unsicher und verletzlich.
Sie und Safi passen schon wirklich gut zusammen, ergänzen sich, machen sich Mut und geben einander die Kraft, jede Situation zu meistern.

Merik ist der Prinz eines sehr armen Königreiches und möchte unbedingt den zwanzigjährigen Frieden zwischen den Ländern fortsetzen, da sein Land furchtbar schwach ist. Durch Handlungen der Nachbarländer sind Meriks Leute am Hungern und Merik würde alles tun, damit es dort bald wieder besser aussieht. Er ist selbstlos, aber für das Wohl seines Landes handelt er auch egoistisch. Er hat seine Ziele einfach klar vor Augen!

Aeduan ist ein Carawen-Mönch und hinter Iseult und Safi her, die ja interessante Magis und auch Flüchtige sind. Ich denke, er sollte gefährlich wirken, aber am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch und war mir nicht sicher, was genau ihn denn so bedrohlich macht. Er scheint jedenfalls immer von seinen aktuellen Zielen besessen zu sein und unterscheidet sich durch manche Neigungen von anderen Mönchen.

Handlung und Schreibstil
Das größte Problem an diesem Buch war der Schreibstil. Viele, eigentlich alle fremden magischen Aspekte wurden nicht zur richtigen Zeit erklärt, wenn sie überhaupt erklärt wurden. Man war also von Handlungen und Motiven umgeben, die man gar nicht verstand. Manches wurde nach und nach doch etwas erklärt oder man konnte es sich vom Kontext oder von den Begriffen etwas herleiten. Der Einstieg jedoch war furchtbar anstrengend. Erst nach und nach hatte ich mehr Spaß an dem Buch und konnte auch die Spannung etwas spüren - wenn man nicht weiß, was da überhaupt passiert, empfindet man nur Verwirrung.

Fazit
Eigentlich hat mir die Geschichte in "Schwestern der Wahrheit" ganz gut gefallen, aber ich hatte große Schwierigkeiten mit der Magie und dem Setting. Ich hoffe, dass ich bei der Fortsetzung besser zurechtkomme!