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Veröffentlicht am 08.01.2018

Mir hat nichts daran gefallen

Mit allem, was ich habe
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Als Camilles Vater eine Drohung erhält engagiert er sofort einen Bodyguard für seine Tochter. Und so entsetzt It-Girl Camille auch ist, kann sie nichts dagegen tun, denn Jake Sharp wird nicht einfach locker ...

Als Camilles Vater eine Drohung erhält engagiert er sofort einen Bodyguard für seine Tochter. Und so entsetzt It-Girl Camille auch ist, kann sie nichts dagegen tun, denn Jake Sharp wird nicht einfach locker lassen. Also begleitet ihr heißer Beschützer sie rund um die Uhr und während er auf sie aufpasst, muss sie auf ihre Begierde aufpassen ...

Protagonisten
Camille ist Model, aber auch Modedesignerin und möchte mit ihrer besten Freundin in letzterem erfolgreich werden. Das ist eher nur Nebensache und wird im ganzen Buch nur wenige Male angesprochen, was ich ziemlich traurig fand. Sie hat nicht wirklich Träume oder Ziele und man hat eigentlich völlig recht damit, wenn man sie für ein verwöhntes Partygirl hält. Zwar möchte sie nicht viel mit dem Geschäft ihres Vaters zu tun haben, aber sie tut eigentlich auch nichts dagegen. Bis zum Schluss hielt ich sie für ein verwöhntes Mädchen, das relativ leicht zu beeindrucken ist und ich hab sie mir eigentlich immer schmollend mit Duck-Face vorgestellt.

Jake sieht ja soo gut aus und ist so absolut unwiderstehlich und so weiter und so fort. Er war in der Armee und hat nun seine Lasten zu tragen. Außerdem gibt es noch eine Person aus seiner Vergangenheit und die Geschehnisse von damals machen ihm das Leben schwer. Er muss unbedingt immer etwas zu tun haben, eine Aufgabe haben, die ihn beschäftigt, sonst geht es ihm furchtbar. Darum seine Einsätze als Bodyguard. Er sollte also ein Typ mit einer harten Schale und einem weichen Kern sein, der sich nach Zärtlichkeit sehnt. Wenn es um Dinge geht, die ihm wichtig sind, dann stellt er die Welt auf den Kopf. Mich konnte er trotzdem nicht ganz überzeugen, denn der ernste, traurige und beherrschte Mann verliebt sich Hals über Kopf in so ein naives junges Ding ... na ja.

Handlung und Schreibstil
Es war leider so gar nicht meins. Die beiden verliebten sich eigentlich direkt auf den ersten Blick und das ist so eine Sache, die ich nie leiden kann. Anziehung ist das eine, aber zu sagen, es sei die attraktivste Person überhaupt? Und danach hat sich auch alles so unglaublich schnell entwickelt und ich konnte kaum etwas davon nachvollziehen, sodass es mir noch mehr auf die Nerven ging.

Durch die Drohung und Jakes geheimnisvolle Vergangenheit gab es bis zum Schluss zumindest so etwas wie ein bisschen Spannung und vielleicht hätte ich die Auflösung sogar gut gefunden, aber der Schreibstil sagte mir gar nicht zu, sodass die bösen Typen oder die dramatische Situation eher langweilig und vielleicht sogar lächerlich wirkten. Also, der Schreibstil gefiel mir generell nicht gut, da ich vieles etwas übertrieben und überdramatisiert fand. Gleichzeitig waren die Dialoge schwach und es gab bei inneren Monologen viel zu viele Wiederholungen. Schade fand ich auch, dass interessante Details bei Telefongesprächen erwähnt wurden und dann nur selten zur Sprache kamen.

Fazit
Leider hat mir "Mit allem, was ich habe" so gar nicht gefallen. Ich mochte weder die Charaktere, noch die Handlung und auch der Schreibstil war nicht nach meinem Geschmack. Eigentlich gab es nichts, was ich an diesem Buch gut fand.

Veröffentlicht am 28.12.2017

Sind die Dunkelseelen böse?

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts (Unvergessliche Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Rayne wird nicht nur auf der Straße von einem Mann angegriffen, der sich in Schatten auflösen kann, sondern auch von Männern gerettet, die sich in Licht verwandeln! Einer ihrer Retter ist der attraktive ...

Rayne wird nicht nur auf der Straße von einem Mann angegriffen, der sich in Schatten auflösen kann, sondern auch von Männern gerettet, die sich in Licht verwandeln! Einer ihrer Retter ist der attraktive und doch gefährlich wirkende Colt. Und so unheimlich Rayne das ganze ist, kann sie sich nicht von Colt fernhalten. Denn die beiden sind Seelenpartner, und während Colt eine Lichtseele ist, hat Rayne sich noch für keine Seite entschieden ...

Protagonisten
Rayne hatte in Pflegefamilien viele Probleme, doch ihre Schwester Emma und deren Mutter Nora liebt sie sehr und sie fühlt sich in der kleinen Stadt eine Stunde von Chicago entfernt sehr wohl. Wären da nur nicht diese Stimmen und die seltsamen Dinge um sie herum. So wie Colt. Sie fühlt sich zu ihm angezogen, auch wenn sie nicht alles mit den Licht- und Dunkelseelen ganz begreift oder gut findet. Sie vertraut nicht blind auf alles was sie hört, und das fand ich ganz gut. Sie bildet sich manchmal stur ihre eigene Meinung.
In einer Pflegefamilie hatte sie besondere Probleme und das ist im Grunde ihre einzige Schwäche, weil sie nicht wollen würde, dass anderen Menschen das gleiche passiert wie ihr.

Colt ist ja so cool und mysteriös und keiner kann ihm widerstehen. Er ist der Standard-YA-Hottie und hat meiner Meinung nach kaum etwas neues zu bieten. Er mag Rayne offensichtlich auch, auch wenn er es nicht wirklich zeigt, aber es gibt Dinge in seiner Vergangenheit, die er verschweigt und das macht ihn sooo geheimnisvoll.

Handlung und Schreibstil
Rayne hört eben diese komischen Stimmen, und später wird gesagt, es läge daran, dass eine Dunkelseele in ihrer Nähe sei und ich hatte da lange Zeit eine Theorie, wer es sein könnte und die Auflösung fand ich interessant.

Etwas verwirrend fand ich, wie gesagt wird, Licht sei nicht gleich Gut und Dunkel nicht gleich Böse, und trotzdem stellten die Lichtseelen die Dunkelseelen immer als die bösen Buben dar. Weil sie Leute töten und Spaß dabei haben und darum muss man sie unbedingt aufhalten. Ja, das klingt schon ziemlich logisch, ich will auch gar nicht behaupten, es würde nicht stimmen.

Das Buch war durchaus spannend, es gab Kämpfe, gefährliche Situationen und Probleme und alles, was ein YA Fantasy Buch so braucht und normalerweise hat. An sich also ... nichts außergewöhnliches. Außerdem hat es mich vor allem anfangs an City of Bones erinnert, später aber etwas eigenes entwickelt. Ich mochte aber die Idee trotzdem und unterhaltsam war es auch.

Was mich gestört hat, war dass Colts Lächeln und das von jedem anderen mit der Erwähnung der Mundwinkel beschrieben wurde. Irgendwie hat mich das total gestört, ich meine, können die Leute nicht normal lächeln? Aber nein, Colt hebt nur seine Mundwinkel, denn er ist zu cool und mysteriös um richtig zu lächeln.

Fazit
Obwohl "Soul Mates - Flüstern des Lichts" mich anfangs etwas an City of Bones erinnert hat, hat es doch etwas eigenes entwickelt und war sogar recht spannend und unterhaltsam. Ich freu mich auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 28.12.2017

Wunderschön und gefühlvoll!

Berühre mich. Nicht.
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Um ihren Ängsten zu entkommen ist Sage an ihrem achtzehnten Geburtstag abgehauen, um in Nevada zu studieren. Dort möchte sie ihre Ängste besiegen und einen Neuanfang versuchen.
Luca, ihr Mitarbeiter in ...

Um ihren Ängsten zu entkommen ist Sage an ihrem achtzehnten Geburtstag abgehauen, um in Nevada zu studieren. Dort möchte sie ihre Ängste besiegen und einen Neuanfang versuchen.
Luca, ihr Mitarbeiter in der Bibliothek, steht mit seinen Muskeln und den Tätowierungen für alles, was sie fürchtet, doch sie muss ihn ertragen.
Und wie es das Schicksal will, begegnet sie ihm viel öfter, als ihr lieb wäre, und muss einsehen, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint ...

Cover und Titel
Ich finde das Cover mit den rosa Blüten sehr hübsch und finde auch den Titel passend. Er drückt aus, dass Sage eigentlich berührt werden möchte, aber es aufgrund ihrer Ängste nicht zulassen kann.

Protagonisten
Sage hat ihre Geheimnisse, die sie um jeden Preis hüten will. Sie möchte normal wirken und erzählt darum nicht mal ihrer Mutter etwas davon, obwohl das sicher ganz gut wäre. Ihre Erinnerungen und Ängste verfolgen sie und überkommen sie in den ungünstigsten Momenten, sodass sie manchmal Schwierigkeiten hat, ein normales Leben zu führen. Zwar ist sie, etwas feige, einfach abgehauen, aber sie ist entschlossen, ihre Ängste zu bewältigen. Doch sie ist schüchtern und zurückhaltend und will definitiv auch keine Unterstützung von ihren Eltern. Sie leidet unter den Umständenund der Leser leidet mit ihr, weil Sage eben das Opfer ist. Schade fand ich nur, dass sie die anderen eben belogen hat, wenn es um ihre Vergangenheit oder eben um ihre Ängste ging.

Lucawirkt wie ein Aufreißer und eigentlich ist er das auch. Aber während Sage erwartet, dass er ein aggressiver, unsensibler Typ sein würde, aber das trifft so gar nicht zu. Er macht sich Sorgen, liebt seine Schwester, liest gerne Bücher und ist auch sehr aufmerksam. Im Grunde verhält er sich eigentlich immer richtig. Bei Sage gibt er sich viel Mühe, ihr zu helfen und sie nicht zu bedrängen, weil er merkt, dass sie Probleme hat.

April ist ein sehr nettes Mädchen und die neue beste Freundin von Sage. Sie kümmert sich um sie, sonst wäre Sage wirklich alleine. Da sie sehr normal ist, hilft sie auch Sage zu ein wenig Normalität.

Handlung und Schreibstil
Es geht also um ein Mädchen, dass Angst vor Kontakt mit Männern hat, weil ein Mann sie lange misshandelt hat. Am Anfang des Buches ist sie zwar sehr ängstlich, aber ich finde, sie ist sehr gut vorangekommen. Vielleicht sogar etwas zu gut. Meistens kam sie gut zurecht, hatte aber immer wieder Rückfälle. Ich fand ihre Ängste eigentlich gut beschrieben und hatte daher auch Mitgefühl, aber ich fand schon, dass es schon etwas zu einfach war. Natürlich freue ich mich schon für sie, aber trotzdem.

Man begleitet Sage also auf diesem Weg gegen ihre Ängste und Erinnerungen, es ist gefühlvoll und schön und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die langsame Entwicklung ihrer Beziehung zu den anderen Charakteren hat mir sehr gut gefallen, vor allem bei Luca, weil es echt wunderbar langsam und ausführlich war. Das Ende des Buches hat mir echt das Herz gebrochen und daher freue ich mich sehr auf die Fortsetzung!

Fazit
"Berühre mich. Nicht." hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn es war gefühlvoll und sehr schön und es war wunderbar, zu lesen, wie Luca und Sage sich näher kamen!

Veröffentlicht am 26.12.2017

Liebenswerte Protagonistin mit Angststörungen

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
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Russell Pickett ist verschwunden und es gibt Hunderttausend Dollar Finderlohn.
Aza selbst würde sich nicht an der Suche beteiligen, doch ihre Freundin Daisy überzeugt sie. Sie suchen nach Informationen ...

Russell Pickett ist verschwunden und es gibt Hunderttausend Dollar Finderlohn.
Aza selbst würde sich nicht an der Suche beteiligen, doch ihre Freundin Daisy überzeugt sie. Sie suchen nach Informationen und landen beim Sohn des Milliardärs, Davis. Ein Jugendfreund von Aza, und er erinnert sich auch noch an sie ...
Doch es kann gar nicht alles ruhig und normal verlaufen solange Aza immer wieder von Angststörungen und Zwangsgedanken geplagt wird. Aza will sich ihren Ängsten und Sorgen stellen, aber wenn sie erstmal in einer Gedankenspirale ist, dann kommt sie nur schwer wieder raus ...

Protagonisten
Aza hat ihre Ängste und Macken, ihre Zweifel, Panikattacken und Zwangsgedanken. Manchmal überkommen sie sie einfach, wenn sie nervös oder gestresst ist, aber meistens einfach so. Beim Mittagessen. Beim Autofahren. Sie versucht natürlich, dagegen anzukämpfen, aber sie sind oft stärker als Azas Wille, sie zu vertreiben. Das ist nicht ihre Schuld, darum tut es einem ja auch so leid, wie sehr sie davon gequält wird.
Manchmal hat es mich überrascht, wie normal sie dann oft war. Wenn sie gerade nicht das Opfer ihrer Psychosen war, war sie ein schüchternes, liebes Mädchen, das man einfach mögen muss!

Daisy möchte unbedingt den verschwundenen Milliardären finden und die Belohnung kassieren. Sie erträgt Aza trotz all ihrer Macken und ist ihre beste Freundin, die mit ihr alles erlebt. Sie bringt eine Leichtigkeit in Azas Leben, weil sie selbst so locker drauf ist und sich wie eine ganz normale Jugendliche verhält, sich also für Jungs interessiert und Star Wars liebt. Sie wirkt oft aber auch etwas oberflächlich, weil Aza vergleichsweise viel ernstere Gedanken hat.

Aza war mal vor langer Zeit mit Davis befreundet und trifft ihn nun, um an Informationen zu gelangen, was auch klappt. Davis ist ein sehr lieber Kerl, dem der Reichtum nicht zu Kopf gestiegen ist. Er geht manchmal locker mit Geld um, aber das liegt an seiner Beziehung zu seinem Vater, die eigentlich nicht vorhanden ist. Ihm ist klar, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann, vor allem nicht die wirklich wichtigen Dinge. Er kümmert sich um seinen Bruder und macht sich große Sorgen um ihn, weil dieser sehr empfindlich auf die Flucht ihres Vaters reagiert. Meistens ist Davis eher ernst, aber auch sensibel und schüchtern und das macht ihn zu einem sehr liebenswerten Charakter.

Handlung und Schreibstil
Also verglichen mit anderen Büchern von John Green hat es mir sehr gut gefallen. Er mag ja gerne etwas speziellere Charaktere, und dann am liebsten ganz viele davon auf einem Haufen, aber so war es hier nicht. Es gab eben Aza mit ihren Angststörungen, den reichen Davis und die Fan-Fiction schreibende Daisy. Das hat mich sehr beruhigt und daher hat es mir auch gut gefallen.
Sonst gab es natürlich wieder seltsame Themen in seltsamen Situationen, oft fand ich es aber in Ordnung, weil es zu Aza passte. Andererseits fand ich manchmal auch, dass es so wirkte, als ob man durch neue Themen für neuen Stoff zum Nachdenken sorgen wollte. War unnötig, den das Buch hätte auch gut ohne funktioniert!

Fazit
Mir hat "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" gut gefallen. Die Protagonistin fand ich liebenswert und überzeugend und die Geschichte war unterhaltsam, wenn auch manche Themen manchmal seltsam waren.

Veröffentlicht am 26.12.2017

Ganz unterhaltsam, mit sympathischer Protagonistin

I Knew U Were Trouble
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Inhalt
Frankie Devereux musste mit ansehen, wie ihr Freund vor ihren Augen starb und seitdem ist sie nicht mehr dieselbe. Sie zieht zu ihrem Vater, raus aus den Heights in die Downs.
Dort lernt sie Marco ...

Inhalt
Frankie Devereux musste mit ansehen, wie ihr Freund vor ihren Augen starb und seitdem ist sie nicht mehr dieselbe. Sie zieht zu ihrem Vater, raus aus den Heights in die Downs.
Dort lernt sie Marco Leone kennen - er ist ein berüchtigter Bad Boy, der Autorennen fährt wie ein Profi und dessen Lächeln Frankies Knie weich werden lässt. Doch Frankie quälen immer noch die unklaren Erinnerungen von jener Nacht und auch, dass ihr Vater als Cop Autodieben auf der Spur ist, macht die Sache sehr kompliziert ... Und nur Frankie sieht, dass hinter Marcos harter Schale ein weicher Kern ist, für den es sich zu kämpfen lohnt.

Protagonisten
Frankie hat sich natürlich verändert, und das kommt bei ihrer Mutter nicht gut an, die gern das brave Mädchen zurückhätte. Darum nimmt Frankies Vater sie auf und auch die Schule muss sie wechseln, weil sie betrunken am Steuer war und ihre High-Society Schule so etwas nicht duldet. Dort ist sie aber immerhin mit ihrer besten Freundin Lex vereint. Zwar möchte Frankie einen Neuanfang ohne die ganzen Erinnerungen an ihren verstorbenen Freund Noah, aber das kann sie Lex nicht sagen. Sie leidet sehr unter dieser posttraumatischen Belastungsstörung und tritt manchmal ein wenig weg, wenn Flashbacks sie erfassen. Dadurch weckt sie das Mitgefühl des Lesers, weil sie ansonsten ein sehr sympathisches, schüchternes Mädchen ist, das sich in der Schule Mühe gibt und sich um seine Freunde kümmert. Von Anfang an ist klar, dass sie kein verzogenes, reiches Gör ist und eigentlich hat sie auch nicht wirklich Vorurteile oder so gegenüber den Jugendlichen aus der gefährlicheren Gegend. Manchmal wäre ein bisschen mehr Vorsicht aber bestimmt angebracht.

Auch wenn er ein eigentlich guter Charakter war, blieb Marco verglichen mit anderen überzeugenden Charakteren wie der taffen und doch liebevollen Cruz, dem absolut aggressiven Deacon oder seiner süßen und unschuldigen kleinen Schwester Sofia eher blass. Weil er sich um seine Schwester kümmern muss wurde er in eher illegale Geschäfte verwickelt und kommt da nicht mehr raus. Aber er versucht es eigentlich auch gar nicht. Durch kleine Aufmerksamkeiten hat man versucht, ihn wie einen liebenswerten Bad Boy aussehen zu lassen, aber das war schon fast klischeehaft.

Handlung und Schreibstil
Also man erwarte bitte nicht das tiefsinnigste Buch aller Zeiten. Es geht halt um ein Mädchen, das von einer Erinnerung gequält wird und um einen Kerl, der ein paar schlechte Entscheidungen getroffen hat, aber einen gaaanz weichen Kern hat. Sie waren direkt beim ersten Blick total fasziniert voneinander und, oh, wie sehr sie sich doch lieben!
Durch die gefährlichen, teils illegalen Aktivitäten war es aber auch recht spannend.

Fazit
Im Grunde war "I Knew U Were Trouble" kaum anders als jedes Gutes-Mädchen-Böser-Junge-Buch, aber ich mochte Frankie doch sehr. Nur die Instant-Liebe hat mich dann doch gestört.