Platzhalter für Profilbild

erul

Lesejury Star
offline

erul ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit erul über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2022

Tragisch und sehr berührend

Feldpost
0

Das Cover mit der Frau, die einen Feldpost-Brief an sich drückt, passt perfekt.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist spannend und emotional. Alle ...

Das Cover mit der Frau, die einen Feldpost-Brief an sich drückt, passt perfekt.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist spannend und emotional. Alle Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie sehr authentisch.

Die "Feldpost"-Geschichte wird in zwei Ebenen erzählt, die Zeit vor/während des Zweiten Weltkrieges und im Jahr 2000.

Im Dezember 2000 sitzt die Anwältin Cara Russo in Kassel im Café, um ihre Weihnachtspost zu schreiben. Eine ältere Frau setzt sich an den Tisch von Cara und sagt, sie sei auf der Suche nach einer "alten" Bekannten bisher erfolglos: "Adele ist verschwunden". Gleich danach verschwindet die Fremde und lässt eine Tasche zurück. Cara findet darin Feldpost-Briefe, Dokumente aus der NS-Zeit und einen Vertrag über einen Verkauf der Villa Kuhn zu einem symbolischen Preis.
Cara will die gesamten Unterlagen an den Besitzer zurückgeben und recherchiert. Sie entdeckt die tragische Geschichte der Familie Kuhn, eine verbotene Liebe zwischen zwei Männern, Schmerz, unglaublich viele Lügen und Enttäuschungen, dazu die brutale Machenschaften der NS-Zeit.

Die Autorin erzählt diese ungewöhnliche Geschichte mit einem so dramatischen Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Der Roman ist emotional bis zur letzten Seite. Die bewegende Geschichte hat mich gefesselt und betroffen gemacht.
Es ist das Beste und eindrucksvollste Buch, das ich jemals gelesen habe.
Es MUSS gelesen werden!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2022

Berlin Goldene 20er Jahre – mitreißend

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt
0

Das Cover in Schwarz-Gold ist einfach wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin ist (wie gewohnt) sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist bildlich, lebendig und gut zu lesen. Die Personen kommen lebensnah ...

Das Cover in Schwarz-Gold ist einfach wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin ist (wie gewohnt) sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist bildlich, lebendig und gut zu lesen. Die Personen kommen lebensnah rüber, so dass ich mich schnell und gut in sie hineinversetzen konnte.

"Der Traum beginnt" ist der Start der großen Wintergarten-Trilogie um drei Frauen und ihre Lebensträume im Berlin der Zwanziger Jahre.
Nina lebt behütet mit ihrer Familie in der Uckermann. Ihr Zwillingsbruder Carlo überzeugt die Familie, dass die 20jährige Nina nach Berlin zieht, um sich ihren Traum vom Theater und als Regisseurin im wilden und mondänen Berlin erfüllen zu können. Es läuft nicht alles gut - keine Ausbildung und zudem eine Frau! Sie bekommt die Möglichkeit unentgeltlich als Regieassistentin mitzuarbeiten und lernt dort auch den Schauspieler Anton kennen. Dann folgt am Premierenabend eine riesige Enttäuschung.

Die Geschichte im Berlin der Goldenen Zwanziger hat mich gefangen und gefesselt. Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Trilogie. Wie Carlo so schön sagt "Aber die Geschichte ist nicht zu Ende erzählt. Sie fängt gerade erst an."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2022

Spannende Suche nach dem Geheimen Vermächtnis

Das Zeichen des Lichts
0

Das schlichte Cover gefällt mir gut, es hatte mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und spannend. Sein Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren ...

Das schlichte Cover gefällt mir gut, es hatte mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und spannend. Sein Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren werden lebhaft und detailliert beschrieben.

Die 17-jährige Hanka möchte den Schrottplatz ihres Großvaters retten. Jede Menge an Mahnungen und Rechnungen liegen vor ihr. Durch ein Schreiben der Bank erfährt sie, das der Schrotthandel kurz vor dem Ruin steht. Die Wachgänse entfliehen über den Zaun und landen auf dem Tennisplatz der Villa, in dem der 17-jährige Luc lebt. Hanka will dort die Gänse durch ein Lied von AC/DC, das sie auf ihrer Violine spielt, einfangen. Hier lernt sie Luc kennen. Zufällig entdeckt sie unser dem Kinnhalter ihrer Violine eine Botschaft ihres Urgroßvaters.

Luc hatte sich schon mal mit Kryptografie beschäftigt und verspricht Hanka, die Notenzeilen zu entschlüsseln, die letztendlich auf Geo-Koordinaten zu einer Flußinsel im Spreewald hindeuten. Luc will Hanka bei der Suche nach dem Geheimnis im Spreewald helfen. So fahren beide am Abend los mit dem uralten Motorrad mit Beiwagen von Hanka, die zudem keinen Führerschein besitzt.

Die originelle Geschichte ist sehr unterhaltsam und hat mir gefallen. In den Fußzeilen waren die italienischen Flüche von Luc übersetzt sowie einige zusätzliche Hinweise - dies fand ich positiv.

Das Buch empfehle ich gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2022

Fesselnd und mitreißend

Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts (Die Kinderärztin 3)
0

Das Cover gefällt mir sehr gut und erinnert an die Bände 1 und 2 von Weißensee.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr flüssig und mitreißend. Sie beschreibt alle Personen mit ihren Charakteren ganz ...

Das Cover gefällt mir sehr gut und erinnert an die Bände 1 und 2 von Weißensee.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr flüssig und mitreißend. Sie beschreibt alle Personen mit ihren Charakteren ganz bildlich und detailliert. Ich konnte mich schnell wieder in das Geschehen um Marlene und Emma einlesen.

Marlene und Maximilian leiden unter ihrer Kinderlosigkeit und dem Arbeitsstress. Marlene verspricht nach ihrem Autounfall, dass sie kürzer treten will und nimmt eine Auszeit in der Kinderklinik. Doch dann erhält sie Post von ihrem Professor: Alexander Fleming hat am 28. September 1928 das Penicillin entdeckt!

Emma ist an der Kinderklinik zur Oberschwester aufgestiegen und wird von ihrer Vorgesetzten Marie-Luise so schikaniert, dass sie nach zwei Abmahnungen wieder als Stationsschwester arbeiten muss.

Die Geschichte über Marlene und ihre Schwester Emma hat mich wieder einmal total begeistert. Historische Fakten und die politische Entwicklung fließen gelungen in die Erzählung ein. Von mir 5 Sterne.
Sehnsüchtig warte ich nun auf die Fortsetzung, die im Februar 2024 erscheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2022

Ein folgenschwerer Sommer – sehr berührend

Verbrenn all meine Briefe
0

Das Cover mit den zwei Liebenden, die Händchen haltend auf der Wiese liegen, gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig und spannend. Sein Erzählstil ist emotional und gut zu lesen. ...

Das Cover mit den zwei Liebenden, die Händchen haltend auf der Wiese liegen, gefällt mir sehr gut.

Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig und spannend. Sein Erzählstil ist emotional und gut zu lesen. Die Personen werden detailliert beschrieben und gut charakterisiert, so konnte ich mich schnell und gut in das Geschehen einlesen und mitfühlen.
"Verbrenn all meine Briefe" ist eine sehr berührende und tragische Geschichte zweier unglücklich Liebender. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven und über drei Zeitebenen erzählt.

Der Autor Alex ist dreifacher Vater. Unter seiner häufigen unterschwelligen Wut leiden seine Frau und Kinder. Er sucht nach der Ursache für seine Wut und stößt bei der Suche auf eine Unmenge an Büchern seines Großvaters Sven Stolpe. Sven ist ein bekannter Schriftsteller, der mit der Übersetzerin Karin verheiratet ist. Kurz nach der Heirat beginnt Sven mit seinen Demütigungen und Schikanen gegenüber seiner Frau Karin.
Im Sommer 1932 in der Sigtuna-Stiftung treffen Karin Stolpe und der junge Schriftsteller Olof Lagercrantz aufeinander, verlieben sich und beginnen eine Affäre.

Die ergreifende Geschichte hat mich von Beginn an berührt und gefesselt.
Sehr lesenswert!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere