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Veröffentlicht am 09.07.2020

Tolles Kinderbuch über Umweltschutz

Jella hat genug!
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Jella Blume reicht es: sie möchte nicht länger in einer Welt leben, die immer mehr kaputt gemacht wird. Deshalb beschließt sie, dass sie etwas dagegen tut. Sie kämpft gegen illegale Müllentsorgung und ...

Jella Blume reicht es: sie möchte nicht länger in einer Welt leben, die immer mehr kaputt gemacht wird. Deshalb beschließt sie, dass sie etwas dagegen tut. Sie kämpft gegen illegale Müllentsorgung und sie protestiert vor dem Rathaus. Doch dann wirbelt ein Umzug alles durcheinander.


Dieses Buch der Autorin ist ein sehr gelungenes Buch, um Kindern das Schützen der Natur und Umwelt näherzubringen. Es zeigt auch, dass jeder etwas tun kann und jede noch so kleine Handlung helfen kann. Damit hat Jella recht: "Wir sind nicht zu klein, um einen Unterschied zu machen. Wir sind viele."
Mir hat gefallen, dass jedes Kapitel eine kleine Zusammenfassung vorne weg hatte, was alles in diesem Kapitel passiert. Die Illustrationen von Daniela Kohl sind eine sehr schöne und passende Bereicherung für dieses Buch.
Der Schreibstil ist einfach und klar. Der Charakter von Jella ist authentisch beschrieben. Er erinnert etwas an Greta. Die Seiten des Buches sind auf einem umweltschonenden Papier gedruckt. Das finde ich super.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für groß und klein!

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Das geliebte Sylt

Ozelot und Friesennerz
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Die Autorin Susanne Matthiessen erzählt ihre Kindheit auf Sylt in den Siebziger Jahren. Ihre Eltern hatten dort ein Pelzgeschäft. Die Autorin erzählt u.a. von Prominenten, die auf Sylt ihren Urlaub verbracht ...

Die Autorin Susanne Matthiessen erzählt ihre Kindheit auf Sylt in den Siebziger Jahren. Ihre Eltern hatten dort ein Pelzgeschäft. Die Autorin erzählt u.a. von Prominenten, die auf Sylt ihren Urlaub verbracht haben, wie z.B. Willy Brandt, Gunther Sachs oder Rudolf Augstein. Sie erzählt die Geschichten mit viel Humor.
Im Vor- und Nachwort wird die Autorin sehr direkt: sie zählt auf, was sich alles negativ entwickelt hat, sie wirft ihren Landleuten die Ausbeutung der Insel Sylt vor. Alteingesessene Sylter werden vertrieben, weil sie sich das Leben und Wohnen dort nicht mehr leisten können.

Die Sprache war sehr flüssig zu lesen. Die Autorin wählte beim Erzählen die Ich-Perspektive. Ich habe die Schilderungen von Susanne Matthiessen über ihre Kindheit auf Sylt sehr gerne gelesen. Mir hat ihre humorvolle Art des Erzählens gefallen. Ich musste häufig schmunzeln. Ausserdem finde ich toll, dass sie auch die wahre Situation auf Sylt angesprochen hat.

Ein Buch für alle Sylt-Liebhaber und die mal gerne diese wunderschöne Insel besuchen möchten. Ich hoffe, von der Autorin bald ein weiteres Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Bewegende Liebesgeschichte

Rendezvous in zehn Jahren
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Valerie fährt für ein paar Tage nach Amsterdam zu ihrer Schwester, um die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten. In einem Cafe lernt sie Ted kennen. Sie unterhalten sich angeregt und fühlen sich gleich ...

Valerie fährt für ein paar Tage nach Amsterdam zu ihrer Schwester, um die Trennung von ihrem Mann zu verarbeiten. In einem Cafe lernt sie Ted kennen. Sie unterhalten sich angeregt und fühlen sich gleich verbunden. Am Ende des Gesprächs beschließen sie, sich in zehn Jahren wieder zu treffen, um herauszufinden, was jeder in der Zwischenzeit gemacht hat. Aber Ted hat sich in Valerie verliebt und möchte sie eher wieder treffen. Er macht sich auf die Suche nach ihr.

Der Schreibstil der Autorin war sehr einfach zu lesen. Im Text wechselte abwechselnd die Perspektive von Valerie und Ted. Das hat mir sehr gefallen. Man fiebert mit ihnen mit, ob und wann sie sich wieder treffen und leidet mit, wenn sie sich wieder verpasst haben. Die Charektere Valerie und Ted sind sehr authentisch und sympathisch dargestellt. Das Buch ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe es in einem Rutsch fertig gelesen und war traurig, als ich am Ende angekommen war.

Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Empfehlenswert für Romantiker!

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Drei starke Frauen

Unter den Linden 6
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Lise ist auf dem Weg nach Berlin, um bei Max Planck zu arbeiten. Das Schicksal führt sie mit Hedwig und Anni zusammen. Hedwig musste die Unterschrift ihres Mannes fälschen, um an der Uni studieren zu dürfen. ...

Lise ist auf dem Weg nach Berlin, um bei Max Planck zu arbeiten. Das Schicksal führt sie mit Hedwig und Anni zusammen. Hedwig musste die Unterschrift ihres Mannes fälschen, um an der Uni studieren zu dürfen. Anni arbeitet als Dienstmädchen.

In diesem Buch werden drei Frauenschicksale um 1907 erzählt. Lise Meitner hat es wirklich gegeben. Sie war die erste deutsche Physik-Professorin. Die anderen zwei Frauen sind erfunden. Die Autorin schreibt aber in ihrem Nachwort, dass es solche Frauen damals gegeben haben. Dienstmädchen bekamen keine Bildung. Und Frauen benötigten die Unterschrift ihres Ehemannes, um studieren zu dürfen.

Die Sprache war flüssig zu lesen. In den einzelnen Kapiteln wurde immer abwechselnd aus der Perspektive von Lise, Anni und Hedwig das Geschehen geschildert. Das hat mir sehr gut gefallen. Dadurch konnte man sehr gut den einzelnen Leben der Frauen folgen und hat einen guten Einblick in das damalige Leben bekommen. Ich habe mit den Frauenschicksalen mitgelitten und mitgefiebert. Die Figur Lise Meitner hat mir sehr gefallen. Ich fand es sehr interessant, einiges über ihr Leben und ihre Arbeit zu erfahren. Sehr interessant fand ich das Nachwort der Autorin, wo sie erklärt, was Fiktion und Realität in dem Buch ist.

Ein toller historischer Roman über Emanzipation, Gleichberechtigung und das Recht auf Bildung der Frauen vor dem ersten Weltkrieg in Deutschland.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Süße Liebesgeschichte

Can you help me find you?
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Evie und Caleb gehen beide auf die Newton Academy für Mahtematik und Naturwissenschaften. Sie interessiert sich noch nicht für Jungs, sondern ist ganz in ihrer Mathematik verwurzelt. Caleb ist ihr bester ...

Evie und Caleb gehen beide auf die Newton Academy für Mahtematik und Naturwissenschaften. Sie interessiert sich noch nicht für Jungs, sondern ist ganz in ihrer Mathematik verwurzelt. Caleb ist ihr bester Freund seit ihrer Kindheit. Er hat sich in sie verliebt und überlegt, wie er es am besten anstellen soll, dass sie sich in ihn verliebt. Er versucht, sie online als geheimnisvoller Fremeder für sich zu gewinnen. Es scheint, zu klappen. Aber Evie hat sich außerdem auch noch in Leo verliebt und hat das Problem, dass sie nun doppelt verliebt ist.

Das Buch beschreibt den Alltag auf der Schule mit viel Mathematik. Diese Liebesgeschichte ist sehr süß beschrieben. Die einzelnen Kapitel werden immer aus der Perpektive von Caleb oder Evie erzählt. Beide werden sehr sympathisch und authentisch dargestellt. Caleb ist der Beschützer von Evie, wenn sie mal gehänselt wird. Bei Evie mit ihren Angststörungen kann man selber mitleiden. Die Gefühle, die die beiden füreinander haben, haben mich sehr berührt. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Leider ist die Geschichte an manchen Stellen etwas zu langatmig geworden. Aber nichtsdestotrotz ist das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Die Autorin ist selber an einer Uni Professorin für Mathematik.

Für alle zu empfehlen, die eine Zucker-süße Liebesgeschichte mit viel Mathematik und Naturwissenschaften lesen möchten! Gerne würde ich davon einen zweiten Teil lesen.

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