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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2023

Ein mehr als interessantes Leben

Mit dem Mut zur Liebe
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Eindrucksvoll und mit viel Empathie erzählt Hera Lind die Geschichte des Artisten Dieto. Die furchtbaren Dinge, die Dieto, damals 4 Jahre alt, bei der Bombardierung Dresdens erleben musste, erschüttern. ...

Eindrucksvoll und mit viel Empathie erzählt Hera Lind die Geschichte des Artisten Dieto. Die furchtbaren Dinge, die Dieto, damals 4 Jahre alt, bei der Bombardierung Dresdens erleben musste, erschüttern. Man mag sich gar nicht daran denken, was so etwas mit einer Kinderseele anstellt. Gefallen hat mir die Mutter, die ihren Kindern Nächstenliebe beigebracht hat. Dieto hatte keinerlei Berührungsängste zu den Zwangsarbeitern, zum einen die Polinnen und zum anderen die Amerikaner, die später so etwas wie Freunde wurden. Leider musste Dieto auch die unangenehme Seite des Krieges erleben, russische Soldaten die wie die Vandalen durch die Gegend zogen.

Die Familie lebte später weiter in Dresden. Dieto verliebt sich in die Tochter einer Artistenfamilie und hatte nur noch den Wunsch selber in diese bunte Welt einzusteigen und diese Frau für sich zu gewinnen, was ihm auch gelungen ist. Er erreicht Weltniveau. Man mag fast gar nicht glauben, dass Dieto in der ehemaligen DDR so ein Leben führen konnte. Ebenso fassungslos war ich bei der Beschreibung der Flucht und dass Dieto sich den Strapazen ein zweites Mal aussetzte.

Unerschütterlich hält die Liebe zu der sehr klugen Jo, trotz aller Hindernisse, Anstrengungen und Torturen. Das hat mich einfach fasziniert. Was für ein attraktives Paar, das so viel erlebt hat.

Das Buch fand ich im ersten Teil kurzweilig und interessant. Der zweite Teil war mir in Teilbereichen etwas zu langatmig. Dennoch ist das Buch einfach lesenswert.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Dramatische Ereignisse

Die Kinder der Luftbrücke
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Juliane Weinberg nimmt uns mit auf die Reise nach Berlin im Jahr 1948. Eine schwierige Zeit, die Nachwirkungen des kalten Krieges sind spürbar. Berlin besetzt, zum einen von den westlichen Alliierten und ...

Juliane Weinberg nimmt uns mit auf die Reise nach Berlin im Jahr 1948. Eine schwierige Zeit, die Nachwirkungen des kalten Krieges sind spürbar. Berlin besetzt, zum einen von den westlichen Alliierten und auf der anderen Seite von der Sowjetunion. Auf der westlichen Seite wird gegen die Stimme der Sowjetunion eine neue Währung eingesetzt, die eine völlige Blockade West-Berlins zur Folge hatte – nichts geht mehr. Um die Bevölkerung mit den wichtigsten Lebensmitteln und Dingen des alltäglichen Lebens zu versorgen, wird von den Amerikanern die sogenannte Luftbrücke installiert. Der Autorin gelingt es wunderbar dem Leser diesen Teil der Geschichte Deutschlands nahezubringen. Gut recherchiert erfährt man, welchen Belastungen die Berliner ausgesetzt waren und was sich in dieser Zeit ereignete.

Nora lebt mit ihren zwei Kindern, ihrer Mutter und der Schwester in einer Wohnung. Noras Mann ist bereits lange vermisst und es ist fraglich, ob er noch einmal aus dem Krieg zurückkehrt. Nora gelingt es, bei den Amerikanern einen Übersetzungsjob zu ergattern. Hier lernt sie Matthew kennen. Eine dramatische Geschichte nimmt ihren Verlauf…

Dieses Buch möchte ich uneingeschränkt empfehlen. Es ist wunderbar geschrieben, man erhält einen Einblick in die damalige Zeit, mit allen Problemen und Repressalien. Zudem wird durch Noras Geschichte aufgezeigt, wie schwierig es damals für die Frauen war und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten.

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Veröffentlicht am 14.04.2023

Toller Debütroman

Für immer und ein Vierteljahr
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Ein wunderbares Buch von Sonja Roos. Man mag es nicht aus der Hand legen. Mit viel Gefühl beschreibt die Autorin die handelnden Personen und man möchte mit ihnen lachen und weinen, ihren Stolz ausradieren ...

Ein wunderbares Buch von Sonja Roos. Man mag es nicht aus der Hand legen. Mit viel Gefühl beschreibt die Autorin die handelnden Personen und man möchte mit ihnen lachen und weinen, ihren Stolz ausradieren und sie manchmal anstupsen, um Situationen zu retten. Es ist ein Buch mitten aus dem Leben. Toll finde ich, dass die Beziehungen zueinander einen ganz anderen Verlauf nehmen, als man es sich am Anfang vorstellt.

Marc möchte sein Leben endlich auf die Reihe bekommen und sich von Jana scheiden lassen, die das Geld in der Ehe hat. Jana signalisiert Bereitschaft, hat aber eine Forderung, die letztlich so attraktiv ist, dass Marc darauf eingeht. Nur, das Schicksal hält für alle einen anderen Weg bereit.

Dieses erste Buch von Sonja Roos kann ich nur empfehlen. Es ist ein toller Roman rund um Liebe, Glück und Bestimmung, mit allen Facetten, die das Leben so bereithalten kann.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Urlaubsfeeling mit Tücken

Die Mallorca-Kommissarin - Tödliche Siesta
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Das Cover stimmt den Leser auf die Insel Mallorca ein. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich wunderbar. Ein Krimi für entspannte Stunden. Die Protagonisten und der Ort Paguera sind sehr gut beschrieben.

Die ...

Das Cover stimmt den Leser auf die Insel Mallorca ein. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich wunderbar. Ein Krimi für entspannte Stunden. Die Protagonisten und der Ort Paguera sind sehr gut beschrieben.

Die Polizistin Thea hat sich eine Auszeit genommen, um einige Dinge für sich zu klären. In dieser Zeit kommt ein Hilferuf ihrer Freundin, die sie bittet, für einige Wochen in ihrem Geschäft auszuhelfen. Thea überlegt nicht lange und macht sich auf den Weg. Es macht ihr Freude den Laden zu führen, bis ein Unglück eintritt. Thea wäre nicht Polizistin, wenn sie das kalt lassen würde.

Das Buch möchte ich gern empfehlen, macht es doch Freude, es zu lesen.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Das Geschäft mit dem Eis

Träume aus Eis
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Das Cover ist wunderbar, strahlt es doch Liebe, Leichtigkeit und Leben aus. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass ...

Das Cover ist wunderbar, strahlt es doch Liebe, Leichtigkeit und Leben aus. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass man sich jeden einzelnen gut vorstellen kann. Man wird in das München Anfang des 20. Jahrhunderts mitgenommen und leidet mit, freut sich und ist erschüttert.

Im Jahre 1929 eröffnen Erna und Josef Pankofer mit großer Freude eine kleine Eisdiele in München. Doch die vermeintliche Konkurrenz macht den beiden zu schaffen und auch der finanzielle Druck ist kaum auszuhalten. Zu allem Unglück verliebt sich die älteste Tochter in den Sohn des größten Konkurrenten. Als wäre es nicht genug, haben Erna, Josef und die Töchter noch mit anderen Dingen zu kämpfen, die schlimmer nicht sein könnten. Aber immer stehen ihnen gute Freunde zur Seite und die Familie hält zusammen.

Das Buch möchte ich gern empfehlen und vergebe dafür 5 Sterne.

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