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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Was wäre, wenn man die Vergangenheit ändern könnte?

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Adam und Jules sind seit 1989 zusammen und die Leidenschaft ist nicht mehr so wie früher. Das Leben und diverse Schicksale kamen dazwischen und haben alles geprägt und verändert. Als Adam eine Zeitmaschine ...

Adam und Jules sind seit 1989 zusammen und die Leidenschaft ist nicht mehr so wie früher. Das Leben und diverse Schicksale kamen dazwischen und haben alles geprägt und verändert. Als Adam eine Zeitmaschine entdeckt, können beide in die Vergangenheit reisen und entdecken, dass sie auch die gemeinsame Zukunft ändern können... Darf man das, will man das?

Das Cover von "You and Me - Die zweite erste Liebe" zeigt ein junges Paar von hinten, das mit Kopfhörern auf einem Regenbogen sitzt. Eine interessante Darstellung, die mir gut gefällt und die auch sehr gut zum Romaninhalt passt.

Josie Lloyd und Emlyn Rees haben eine tolle Grundidee spannend umgesetzt. Ab einem gewissen Alter fragt sich doch jeder mal, ob man gewisse Entscheidungen wieder so treffen würde oder ob man besser eine andere Entscheidung getroffen hätte. Diese Grundidee ist spannend und unterhaltsam umgesetzt und man fiebert mit Jules und Adam mit, ob sie aktiv in die Vergangenheit eingreifen oder ob sie es lassen können. Ich bin sicher, einige Leser würden gerne ihre Vergangeheit ändern. Aber wollten sie auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben?!

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Die Kraft von Büchern und Zucker

Books & Coffee - An Wunder muss man glauben
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Emilia hat ihre Serienrolle verloren und kehrt zu ihren Eltern zurück. Dort begegnet sie sowohl Lucy und ihrem "Café Zuckerzeit" als auch ihrem Ex Markus. Welches Treffen ist wichtiger für Emilia? Oder ...

Emilia hat ihre Serienrolle verloren und kehrt zu ihren Eltern zurück. Dort begegnet sie sowohl Lucy und ihrem "Café Zuckerzeit" als auch ihrem Ex Markus. Welches Treffen ist wichtiger für Emilia? Oder ist das gar nicht die Frage?

Das Cover zeigt Teile einer Person, die im Schneidersitz vor einem Bücherstapel sitzt, darauf eine Kaffeetasse festhält, dazu neben dem Titel "Books & Coffee - An Wunder muss man glauben" ein Croissant. Das ist genauso passend wie nichtssagend, was zum Buch passt.

Auch ohne den Vorgänger zu kennen, war der Roman gut lesbar. Ella Lindberg zeichnet in der Anfangszene einen interessanten Charakter, der leider nicht mehr auftaucht. Einige der anderen Charaktere bleiben farblos. Auch woher Emilia die Befähigung hernimmt, einen Buchclub zu leiten, erschließt sich mir nicht ganz. Das Buch hat einige Längen, war aber für den Urlaub als leichte Lektüre okay.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Was für eine Idee...

Mama will ihr Haus vererben
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Katrin geht mit ihrer Familie zum Geburtstag ihrer Mutter. Als Überraschung der etwas anderen Art erfahren sie und ihre beiden Geschwister, dass Mama einen Hirntumor hat und demjenigen ihr Haus vererben ...

Katrin geht mit ihrer Familie zum Geburtstag ihrer Mutter. Als Überraschung der etwas anderen Art erfahren sie und ihre beiden Geschwister, dass Mama einen Hirntumor hat und demjenigen ihr Haus vererben will, der sich im nächsten Vierteljahr am besten um sie kümmert. Ein Wettbewerb unter Geschwistern um ein Haus! Zuerst weigert Katrin sich, mitzumachen, bis ihnen die Wohnung gekündigt wird...

Das leuchtend lilafarbene Cover zeigt außer dem Titel "Mama will ihr Haus vererben" nur eine gezeichnete Hand, die einen Schlüssel hält. Das verrät noch nicht viel, macht neugierig und passt trotzdem sehr gut zum Titel und zum Buch.

Stephanie Mansion schreibt locker-flockig, ihre Charaktere und Settings sind gut vorstellbar. Der Schluss war so nicht vorhersehbar, was mir sehr gut gefällt. Aber insgesamt hat mir das gewisse Etwas gefehlt, dass einen Roman zu einem sehr guten Roman macht. Es war ein nettes Buch für zwischendurch, mehr leider nicht.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Stella, Jonas und die Crux der Erinnerungen

Sonnenaufgang Nr. 5
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Jonas fährt zu seinem ersten Job als Ghostwriter. Stella will ihre Memoiren verfassen, von ihrem glorreichen Leben als Schauspielerin berichten und ihre Sicht der Dinge erzählen. So weit, so klar. Wenn ...

Jonas fährt zu seinem ersten Job als Ghostwriter. Stella will ihre Memoiren verfassen, von ihrem glorreichen Leben als Schauspielerin berichten und ihre Sicht der Dinge erzählen. So weit, so klar. Wenn da nicht diverse Phantastereien und Ungereimtheiten auftauchen würden, die Jonas keine Ruhe lassen. Außer Stella trifft er viele interessante Menschen, die seine Sicht auf das Leben dauerhaft verändern.

Das Cover von "Sonnenaufgang Nr. 5" zeigt eine gezeichnete Strandlandschaft im Vordergrund, Silhouetten von Menschen, die auf dem Strand laufen und im Hintergrund das Meer und Wolken. Leider fehlt der besagte Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang, so stellt sich zunächst kein Bezug zwischen Cover und Titel her, das passiert erst nach einer ganzen Weile.

Carsten Henn erzählt wieder eine wundervolle Geschichte zwischen verschiedenen Menschen, die auf den ersten Blick gar nichts gemeinsam haben. Sein Stil ist einfühlsam und einnehmend, auch wenn diese Geschichte für mich einen längeren Anlauf brauchte, bis ich erkennen konnte, wohin es gehen soll. Aber danach gefällt mir die Geschichte immer besser, ich war immer mehr "drin" und war gespannt, wie das Buch enden wird. Ein schönes Buch, das nachdenklich macht und einen auch immer wieder zum Schmunzeln bringt, eine sehr gute Mischung!

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Gib niemals auf

Anderssein ist eine Superkraft
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Steven Elijah Neuhaus erzählt von den Herausforderungen, die seine Legasthenie und sein Autismus in Verbindung mit einer Sehbehinderung mit sich bringen und wie es ihm gelungen ist, seinen Platz im Leben ...

Steven Elijah Neuhaus erzählt von den Herausforderungen, die seine Legasthenie und sein Autismus in Verbindung mit einer Sehbehinderung mit sich bringen und wie es ihm gelungen ist, seinen Platz im Leben zu finden.

Das Cover von "Anderssein ist eine Superkraft" hat eine tolle Ausstrahlung und lädt dadurch zum Zugreifen ein. Es ist eine farbenfrohe und starke Zeichnung des Protagonisten und zeigt seine Stärke und auch seine Verletzlichkeit. Sowohl Cover als auch Titel passen perfekt zum Buch.

Steven Elijah Neuhaus erzählt offen und ungeschönt von seinen Erkrankungen, dem Weg zur Diagnose und dem Umgang seiner Mitmenschen mit ihm. Aber auch vom Sport, der ihm geholfen hat, sich selbst zu erkennen und seinem Weg zur Musik, die ihn trägt. Das Buch ist ein Plädoyer dafür, an sich und seine Stärke und Individualität zu glauben, seinen eigenen Weg zu finden und niemals aufzugeben. Danke, Steven!

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