Reminiszenz an James Bond und John le Carré
Die Queen, die aus der Kälte kamMittlerweile befinden wir uns im Jahr 1961 und die Queen fährt mit dem königlichen Zug, bevor es mit der Britannia nach Italien geht. Gab es wirklich eine Leiche in Sichtweite des Zuges, die beseitigt ...
Mittlerweile befinden wir uns im Jahr 1961 und die Queen fährt mit dem königlichen Zug, bevor es mit der Britannia nach Italien geht. Gab es wirklich eine Leiche in Sichtweite des Zuges, die beseitigt wurde, oder hat Sandra Pole sich das eingebildet? Die Queen und Joan McGraw ermitteln wieder in bereits bekannter Manier.
Das Cover von "Die Queen, die aus der Kälte kam" ist dieses Mal Fliederfarben gestaltet und zeigt zusätzlich einen Corgi im Sprung. Das erinnert sofort an die vorigen Bände der Reihe, ein großer Wiedererkennungswert. Der Titel ist eine Reminszenz an John le Carrés "Der Spion, der aus der Kälte kam" und verbeugt sich vor ihm und James-Bond-Autor Ian Fleming.
S.J. Bennett versteht es, ihre Leser zu unterhalten. Sie verbindet historische Gegebenheiten der Queen mit Krimi-Elementen und ich ertappe mich stets dabei, dass ich mir sage, so könnte es gewesen sein, wenn die Queen wirklich ermittelt hätte! Das gefällt mir so an dieser Reihe, der Humor und die "literarische Verbeugung" vor einer großen Frau. Die letzten Bände haben etwas geschwächelt, dieser gefällt mir deutlich besser. Weiter so, Mrs. Bennett!