Jane Austen als Ermittlerin
Miss Austen ermittelt. Die glücklose HutmacherinJane Austen hofft, dass Tom Lefroy ihr einen Heiratsantrag macht. Doch da liegt eine Tote in der Wäschekammer, erschlagen. Als Janes entwicklungsgestörter Bruder Georgy mit der Kette der Verstorbenen erwischt ...
Jane Austen hofft, dass Tom Lefroy ihr einen Heiratsantrag macht. Doch da liegt eine Tote in der Wäschekammer, erschlagen. Als Janes entwicklungsgestörter Bruder Georgy mit der Kette der Verstorbenen erwischt wird, steht er plötzlich unter Mordverdacht. Deshalb will Jane unbedingt den Mord aufklären und lässt sich auch von der Etikette nicht aufhalten.
Das Cover von "Miss Austen ermittelt: Die glücklose Hutmacherin" zeigt die schwarze Silhouette einer Frau pfeiferauchend vor einer blau-weißen Tapete. Die Pfeife soll wohl eine Reminiszenz an Sherlock Holmes sein, ist jedoch total an den Haaren herbeigezogen und unpassend zu Jane Austen. Sollte es eine Neuauflage des Buches geben, bitte unbedingt ein passenderes Cover gestalten!
Jessica Bull möchte Jane Austen ein Denkmal setzen, das ist eine schöne Idee. Aber braucht es noch weitere fiktive Ermittlerinnen außer der Queen, Miss Merkel & Co.? Ich hatte mir definitiv mehr von diesem Roman versprochen. Es fehlt der Witz der anderen Ermittlerinnen und es sind Längen in der Story, die vermeidbar gewesen wären. Das Interessanteste am Roman war, dass er aufgezeigt hat, wie sehr Frauen im Patriarchat gefangen waren und dadurch wurde mir bewusst, wie viel sich seitdem für uns Frauen verbessert hat. Eigentlich eine nette Idee, aber diese Jane Austen wurde mir leider gar nicht sympathisch. Bitte nicht noch mehr davon.