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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2018

Tolle Fortsetzung!

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Kurzer Überblick:
Feyre hat es geschafft, sie hat das Reich von Amarantha befreit, doch schon warten neue Herausforderungen auf sie. Das Reich der sieben Höfe steht schon vor der nächsten Bedrohung, die ...

Kurzer Überblick:
Feyre hat es geschafft, sie hat das Reich von Amarantha befreit, doch schon warten neue Herausforderungen auf sie. Das Reich der sieben Höfe steht schon vor der nächsten Bedrohung, die um einiges gefährlicher ist. Zusätzlich belastet sie ihre Beziehung zu Tamlin, der sie um jeden Preis beschützen will und dann ist da noch Rhysand, mit dem sie seit dem Abkommen eine seltsame Verbindung hat.

Stil:
Die Handlung wird aus Feyres Sicht in der Ich-Form erzählt, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann. Man leidet mit ihr unter Tamlin und wird mit ihr in eine Welle aus Lustlosigkeit gezogen. Besonders gut finde ich die ausführlichen Schilderungen auch der anderen Charaktere, sodass sie alle als einzigartige Persönlichkeiten hervorstechen, die trotz verschiedenster Vergangenheiten auf ein gemeinsames Ziel hinkämpfen.
Generell wird die Geschichte sehr ausführlich mit viel Liebe zum Detail erzählt.

Geschichte:
Bei der Geschichte an sich war ich auf den ersten Seiten eher enttäuscht, weil man selbst wie auch Feyre in eine Trostlosigkeit abtauchte, aber dann nach ihren Besuchen am Hof der Nacht wird man sofort hineingezogen. Je mehr man erfährt desto mehr will man wissen. Besonders gut hat mir gefallen, wie die einzelnen Schichten von Rhysand langsam zum Vorschein kommen und sich sein wahrer Charakter zeigt. Besonders die Vielfalt an vielen neuen, unterschiedlichen Charakteren hat die Geschichte spannend gemacht und auch die Bedrohung, die sich anfangs nicht direkt zeigt. Auch Feyres Entwicklung gefällt mir sehr gut, während sie sich in Band 1 schon so sehr verändert hatte, findet sie in diesem Band zu ihrem wahren ich und wächst zu einer unglaublich mächtigen Frau heran, die genau weiß was sie will. Schön finde ich, dass auch ihre Schwächen aufgezeigt werden und sie somit authentischer wirkt.

Fazit:
Insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung mit einer spannenden Geschichte, bei der man sofort weiterlesen möchte.

Veröffentlicht am 12.03.2018

Interessanter Hintergrund: Wie ein Mörder zum Mörder wird

Killer City
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Stil:
Die Geschichte rund um den Mörder Thornhill wird aus seiner Sicht geschrieben, was für einen Thriller eher ungewöhnlich ist, aber völlig neue Perspektiven eröffnet. In den ersten beiden Dritteln ...

Stil:
Die Geschichte rund um den Mörder Thornhill wird aus seiner Sicht geschrieben, was für einen Thriller eher ungewöhnlich ist, aber völlig neue Perspektiven eröffnet. In den ersten beiden Dritteln der Handlung wird zudem immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit gewechselt, sodass man auch erfährt, wie Thornhill zu dem Mann geworden ist, der er heute ist.
Zum Schreibstil allgemein kann gesagt werden, dass wieder ein umfangreicher Wortschatz verwendet wurde und für Hohlbein typische aufwändige Satzkonstruktionen ausgeführt werden. Zudem wird die Geschichte sehr genau erzählt, wobei großes Augenmerk auf detaillierte Ausführungen gelegt wurde und man somit voll und ganz in Thornhills Welt eintauchen kann.

Handlung:
Die Handlung an sich hat mich mäßig überzeugt. In den ersten beiden Dritteln fand ich die Vergangenheit sehr interessant, da sie Thornhill so maßgebend beeinflusst hat. Die Gegenwart jedoch habe ich als eher schleppend empfunden mit unangenehmen Längen durch die ganzen Kämpfe immer und immer wieder. Zudem sind einzelne Kapitel meiner Meinung nach gar nicht notwendig um die Handlung zu erzählen. Auch hatte ich Schwierigkeiten Thornhills Verhalten in diesen ersten Dritteln nachzuvollziehen, da er sehr komplex war und in sich selbst große Widersprüche birgt, die jedoch zu seinem Wesen gehören und an die man sich gewöhnt.
Im letzten Drittel ist für mich dann die eigentliche Handlung losgegangen, der Punkt an dem es spannender wurde. Jedoch gab es auch hier Momente, in denen ich den Protagonisten schlichtweg einfach nicht verstanden habe, seine Empfindungen kamen zum Teil sehr unerwartet. Relativ schnell ging es dann zum Schluss, der zügig und spannend abgehandelt wurde.

Fazit:
Auf jeden Fall eine Empfehlung für diejenigen, die auf grausige Szenen stehen und gerne detaillierte Geschichten lesen, bei denen der Hintergrund sehr gut recherchiert ist. Jedoch zieht sich die Handlung zwischendurch ganz schön in die Länge.

  • Cover
  • Spannung
  • Action
  • Atmosphäre
  • Handlung
Veröffentlicht am 10.03.2018

Nette romantische Geschichte

Finding Cinderella
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Kurze Übersicht:
Daniel trifft eines Tages während einer Lücke im Stundenplan ein Mädchen, dass ihn voll und ganz begeistert und das er nicht vergessen kann. Als er dann eines Tages auf Six trifft, trifft ...

Kurze Übersicht:
Daniel trifft eines Tages während einer Lücke im Stundenplan ein Mädchen, dass ihn voll und ganz begeistert und das er nicht vergessen kann. Als er dann eines Tages auf Six trifft, trifft er ein Mädchen, das ihn mit mit einer einzigartigen Art total für sich gewinnt.

Stil:
“Finding Cinderella“ ist aus der Sicht von Daniel in der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man sehr viel über seinen Charakter erfährt. Daniel an sichsich wirktund durch seine offene Art sehr sympathisch, doch oft hat man auch Mitgefühl mit denen, die seinen Charakter zu spüren bekommen. Auch war er teilweise nicht ganz nachvollziehbar, weil die Tatsache, dass er sich trotz unübersehbarer Differenzen noch immer in einer Beziehung mit Val befindet nicht wirklich zu seiner Art passt. Schön fand ich die Veränderung, die sein Charakter im Handlungsverlauf durchmacht. Durch die Ich-Form erlebt man diese sehr intensiv und merkt gut, wie er sich verändert, aber auch, dass sein altes Ich immer wieder einmal durchblinzelt.

Geschichte:
Die Handlung an sich ist sehr süß, obwohl nicht allzuviel passiert. Der Hauptteil dreht sich um Daniels Inneres, wie er von seinen Gefühlen zu Six überwältigt wird und wie sie gemeinsam mit Problemen umgehen. Alles rundherum, wie zum Beispiel seine Freunde, geht dabei ein wenig unter, was vermutlich aufgrund der kurzen Länge des Buches so gestaltet ist. Generell geht es zum Schluss hin sehr schnell, es werden einige Wochen Handlung übersprungen, plötzlich die große Wendung, die nicht gerade eine neue Erfindung ist, den Leser aber trotzdem emotional mitnimmt, und schon ist die Geschichte auch wieder vorbei.

Fazit:
Insgesamt ist es ein schönes Buch, das die etwas ungewöhnliche Geschichte zweier Jugendlichen beschreibt und viele romantische Szenen bebeinhaltet. Jedoch ist esund nicht die stärkste Geschichte von Colleen Hoover, da die Handlung zum Schluss hin recht schnell abgehandelt wird.

Veröffentlicht am 08.03.2018

Vielleicht irgendwann einmal?

Maybe Someday
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Kurzer Überblick:
Nachdem Sydney erfährt, dass ihr Freund sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat zieht sie zu dem überaus attraktiven Ridge. Gemeinsam teilen sie ihre Leidenschaft zur Musik und kommen ...

Kurzer Überblick:
Nachdem Sydney erfährt, dass ihr Freund sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat zieht sie zu dem überaus attraktiven Ridge. Gemeinsam teilen sie ihre Leidenschaft zur Musik und kommen sich auch immer näher, doch der Zeitpunkt scheint nie zu passen.

Stil:
Die Geschichte der beiden unglücklich Verliebten wird immer abwechselnd aus Sydneys und aus Ridges Sicht erzählt, wobei jeweils die Ich-Perspektive angewendet wurde. Dadurch konnte man die Gedankengänge sehr gut nachvollziehen und hat direkt mit den Protagonisten mitgefühlt. Auch fand ich es gut, dass unterschiedliche Formen der Kommunikation unterschiedlich dargestellt wurden in kursiv bzw. einer anderen Schriftart. Verwirrt hat mich nur anfangs die Sache mit demdem gebärden, weil ich das oft nicht auseinanderhalten konnte, doch mit der Zeit wird das immer leichter.

Geschichte:
Die Geschichte an sichsich ist total süß und romantisch, behandelt aber ernste Themen wie Krankheit und wie man damitsich umgehen kann. Insgesamt sind die Charaktere alle sehr plastisch, alle haben ihren eigenen Charakter und mit der Zeit lernt man zu erkennen, wie sie reagieren. Auch toll finde ich, dass nicht alles von Anfang an preisgegeben wird. Es gibt Geheimnisse, die erst während der Handlung gelüftet werden und die Vorgeschichten erklären.
Besonders die emotionalen und traurigenman Szenen fand ich gut beschrieben, da sind einem selbst fastwenn die Tränen gekommen und man konntesomit die Herzen förmlich brechen hören. Wunderschön waren auch die kleinen Momente zwischen Sydney und Ridge, die mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet wurden.

Fazit:
Insgesamt eine sehr gelungene Geschichte, die neben allmir den emotionalen Szenen auch ernste Themen behandelt und aufzeigt, wie sehr die Zeit einem ein Hindernis darstellen kann.

Veröffentlicht am 01.03.2018

Spannung pur!

Zu nah
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Kurzer Überblick:
Als Detective Frankie Sheehan glaubt nicht an einen Selbstmord, als sie den Fall der verhängten Eleanor Costello. Sie selbst ist noch schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall und will ...

Kurzer Überblick:
Als Detective Frankie Sheehan glaubt nicht an einen Selbstmord, als sie den Fall der verhängten Eleanor Costello. Sie selbst ist noch schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall und will unbedingt herausfinden, was sich hinter dem Mord von Eleanor verbirgt. Doch die üblichen Muster täuschen und ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da immer mehr Opfer auftauchen.

Stil:
Der Thriller wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Detective Frankie Sheehan erzählt, wodurch man einen tollen Einblick in die polizeiliche Arbeit erhält. Zudem kann man ihre Gedankengänge und ihre Ermittlungen wunderbar nachvollziehen. Generell ist der Satzbau eher aufwändig, wodurch der Text sehr professionell und anspruchsvoll wirkt. Zudem wird man von dem Schreibstil und auch von der Handlung gefesselt und kann das Buch fast nicht mehr weglegen.

Handlung:
Mich hat die Handlung von Anfang an gepackt, es wird langsam aber sicher Spannung aufgebaut und man erfährt Stück für Stück mehr über die Protagonistin. Detective Sheehan selbst war mir sehr sympathisch, weil sie sehr direkt ist und nicht den typischen Klischees entspricht. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, jeder hat sein eigenes Verhaltensmuster, seine eigenen Merkmale sodass man sie sofort wiedererkennt. Die Geschichte an sich hat einen guten Spannungsverlauf, der gegen Ende seinen Höhepunkt erreicht. Immer wenn man denkt, dass der Fall endlich Sinn ergibt tauchen neue Hinweise oder Beweise auf, die alles wieder zu nichte machen. Das Ende ist dann meiner Meinung nach der Höhepunkt, da sich alle Puzzelteile zusammenfügen und plötzlich alles so logisch erscheint.

Fazit:
Alles in allem ein sehr gelungener Thriller mit starken Charakteren und einer fesselnden Handlung!