Kunterbunte Dämonengäste
How to Feed a DemonMarie verzweifelt an ihrem Leben, als die geliebte Oma stirbt und sie bei den desinteressierten Eltern wohnen soll. Der Freund zeigt ihr zudem noch seine hässlichste Seite. Marie will nur noch weg, packt ...
Marie verzweifelt an ihrem Leben, als die geliebte Oma stirbt und sie bei den desinteressierten Eltern wohnen soll. Der Freund zeigt ihr zudem noch seine hässlichste Seite. Marie will nur noch weg, packt ihre Tasche und rennt ohne Plan in die Dunkelheit. Und sie findet schließlich Unterkunft in einem verlassenen Hotel. Nur ist es in Wahrheit nicht verlassen, sondern peu à peu bevölkert es sich mit magischen Wesen. Marie soll das überschuldete Anwesen übernehmen, doch der gemeine Nachbarn will es ihr mit fiesen Tricks abluchsen.
Das Spannendste an diesem Roman ist die Vielzahl der unterschiedlichsten Dämonen, die jeder einzigartig in seinem Charakter ist. Was zuerst nur gruselig erscheint, wächst im Laufe der Handlung zu einer Gemeinschaft zusammen. Allerdings ist die Handlung selbst sehr simpel gestrickt. Das Buch firmiert eigentlich nicht unter Jugendbuch. Unter dem Aspekt wäre es eine gute Wahl, aber viele erwachsene Leser bevorzugen doch einen etwas raffinierteren Plot, vermute ich. Deswegen gibt es von mir einen leichten Punktabzug.