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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2025

guter erster Teil

A Dance of Lies
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Zugegeben, ich habe mich zuerst mal in die Buchgestaltung verliebt. Für so etwas bin ich total anfällig. Farblich einfach perfekt dieses Buch. Und der Klappentext war vielversprechend. Eine durch Haft ...

Zugegeben, ich habe mich zuerst mal in die Buchgestaltung verliebt. Für so etwas bin ich total anfällig. Farblich einfach perfekt dieses Buch. Und der Klappentext war vielversprechend. Eine durch Haft versehrt Frau wird zur Spionin. Das klang vielversprechend.

Vasalie ist eine interessante Figur, die vom Leben in letzter Zeit mehr die Schattenseite abbekommen hat. Als der König ihr eine besser Zukunft in Aussicht stellt, wenn sie für ihn spioniert, ist klar, dass sie nicht nein sagen kann. Aber dass es auch nicht leicht wird. Dass sie aber zwei Männer finden wird, die ihr drohen den Kopf zu verdrehen und dadurch ihr Kopf ganz allgemein in Gefahr ist, dass ahnt sie da natürlich noch nicht.

Hervorheben möchte ich den tollen Schreibstil, der Bilder malen kann und handwerklich anspruchvoll ist. Man merkt, dass es das erste Buch einer Reihe ist, denn es lässt sich einiges an Zeit, damit man die Welt und die Charaktere etwas besser kennen lernen kann. Was die Darsteller betrifft, hätte es gerne noch mehr sein können. Ich mag starke Nebenfiguren, die sind hier eher Mangelware. Aber sonst war ich durchaus angetan von diesem ersten Band. Es ist wohl in der Fantasy-Ecke gelandet, da es das Land nicht im realen Leben gibt. Aber wenig typische Fantasyelemente sondern vielmehr eine Art High Fantasy wird einem hier geboten.

Guter erster Teil

Veröffentlicht am 15.06.2025

bewegend

Am Meer ist es schön
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Mein erstes Buch von Barbara Leciejewski. Und sicher nicht mein letztes. Aber der Reihe nach.

Das Cover ist sehr ansprechend und passt hervorragent zum Inhalt des Buches. Und der Titel ist eher positiv, ...

Mein erstes Buch von Barbara Leciejewski. Und sicher nicht mein letztes. Aber der Reihe nach.

Das Cover ist sehr ansprechend und passt hervorragent zum Inhalt des Buches. Und der Titel ist eher positiv, das hat die Geschichte über weite Teile leider auch nötig.

Die Verschickung von Kindern in eine Art Heime zur Kur war mir nicht bekannt. Leider geht es den Kindern dort ähnlich wie auch in vielen echten Heimen. Die Härte und Kälte, die dort den Kleinen entgegengebracht wird, ist ebenso erschreckend, wie Programm. Auch Ende der 1960er Jahre herrscht noch die Meinung vor, dass Kinder nur mit Strenge und Strafe zu nützlichen Individuen der Gesellschaft werden. Wenn die Kinder nicht so viel innere Stärke und gemeinsamen Halt gehabt hätten, wäre alles noch viel schlimmer für sie gekommen.

In der zweiten Ebene erfährt man, wie eine Frau auch jahrzehnte später noch unter den Schickanen in der Vergangenheit leidet. Aber wie sie auch versucht, sich dem zu stellen, um daran gesund zu werden. Und dazu ist es ja nie zu spät.

Eine interessante Geschichte. Ich hätte die zweite Ebene nicht unbedingt gebraucht. Schön geschrieben.

Veröffentlicht am 15.06.2025

guter Nachkriegsroman

Eine Welt nur für uns
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Als der französische Arzt Vincent aus der deutschen Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, ist seine große Liebe Ariane verschollen. Verzweifelt sucht er nach ihr. Zu diesem Zweck schließt er sich sogar den ...

Als der französische Arzt Vincent aus der deutschen Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, ist seine große Liebe Ariane verschollen. Verzweifelt sucht er nach ihr. Zu diesem Zweck schließt er sich sogar den Minenräumern an. Er denkt, einer der zwangsweise verpflichteten deutschen Räumer wüsste mehr über ihr Verschwinden. Die Suche wird zu seinem Lebensinhalt, einer fixen Idee.

Um ihn herum schwankt die Bevölkerung noch zwischen der Aufarbeitung der erlittenen Verluste, den Verheerungen durch die Besatzer und der Hoffnung auf eine bessere leichtere Zukunft. Die Situation nach dem Weltkrieg ist für niemanden einfach und das wird gut beschrieben.

Die Geschichte wird aus einigen unterschiedlichen Perspektiven erzählt und manchmal scheint es, als hätte die Autorin ein wenig den Faden verloren. Aber irgendwie gehört doch alles zusammen und passt dann doch.

Ein Thema das mir sehr gefallen hat.

Veröffentlicht am 15.06.2025

toller Liebesroman

Just for the Summer
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Was für ein wunderbarer Liebesroman. Mein erstes Buch von Abby Jimenez.

Ich bin wirklich zickig bei solchen Büchern. Weder mag ich es sülzig noch zu albern. Und ich lege großen Wert auf authentische und ...

Was für ein wunderbarer Liebesroman. Mein erstes Buch von Abby Jimenez.

Ich bin wirklich zickig bei solchen Büchern. Weder mag ich es sülzig noch zu albern. Und ich lege großen Wert auf authentische und nahbare Figuren und eine angenehme Sprache.

"Just for the summer" handelt von Justin und Emma. Beide haben bereits einige verkorkste Beziehungen hinter sich. Und beide haben ganz deutlich das Gefühl, dass sie einen Liebesfluch auf ihren Schultern haben, denn immer finden ihre Verflossenen danach die große Liebe. Nur sie nicht. Die Idee liegt also nahe, den Fluch zu brechen, in dem sie sich gegenseitig daten.

Klar, dass sie nicht merken, wie gut sie eigentlich zusammen passen. Anfangs sind sie blink und verleugnen die Gefühle, die in ihnen wachsen.

Erzählt wird das sehr charmant und voll witziger Dialoge. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll in Szene gesetzt und ich fühlte mich bis zur letzten Seite aufs beste unterhalten. Und habe das Buch glücklich zugeklappt. Was für eine nette Geschichte.

Veröffentlicht am 15.06.2025

unterhaltsam

Das Teufelshorn
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Die ehemalige spanische Kommissarin Isabel lebt jetzt auf Mallorca und ist eigentlich raus aus der Polizei. Aber als erst ein Mädchen verschwindet und dann ein Toter aufgefunden wird, hilft sie plötzlich ...

Die ehemalige spanische Kommissarin Isabel lebt jetzt auf Mallorca und ist eigentlich raus aus der Polizei. Aber als erst ein Mädchen verschwindet und dann ein Toter aufgefunden wird, hilft sie plötzlich doch bei den Ermittlungen und wie soll es anders sein, sie ist so gut und hat genau die richtigen Intentionen.

Dieser erste Band einer neuen Reihe lebt vor allem von seinen Figuren. Isabel ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie hat eine ziemlich präsente Mutter, ein ungewöhnliches Haustier und eine hervorragende Spürnase.

Die Insel Mallorca ist ein interessanter Schauplatz, wird angenehm realistisch dargestellt. Das Urlaubsfeeling hält sich in Grenzen, das fand ich annehm. Die Ermittlungen waren manchmal etwas sprunghaft und vielleicht nicht immer ganz logisch aufgebaut. Da ist noch Luft nach oben. Und ein paar Überraschungen hätten mir auch gefallen. Trotzdem ein Buch, dass ich empfehlen möchte. Ich habe es gerne gelesen.