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Veröffentlicht am 10.10.2025

Gestrandet

Sonnenaufgang Nr. 5
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„Fragen ist Ihre Aufgabe, Jonas. Antworten meine Möglichkeit.“ (S. 141)
Jonas ist 19 und hat gerade sein Germanistikstudium abgebrochen - zu trocken, zu theoretisch. Stattdessen will er als Ghostwriter ...

„Fragen ist Ihre Aufgabe, Jonas. Antworten meine Möglichkeit.“ (S. 141)
Jonas ist 19 und hat gerade sein Germanistikstudium abgebrochen - zu trocken, zu theoretisch. Stattdessen will er als Ghostwriter für Autobiographien durchstarten. Seine erste Kundin ist ehemalige Filmdiva Stella Dor, die zurückgezogen in einem ehemaligen Strandpavillon an der Nordsee lebt. Seit ihrem plötzlichen Rückzug aus der Filmbranche vor 25 Jahren ist Jonas der erste, den sie in ihr Haus und in ihr Leben lässt. Stella empfängt ihn im Chanel-Kostüm mit einem Fascinator auf dem Kopf. Sie ist genauso stark, selbstbewusst und exzentrisch, wie er es erwartet hatte. Womit er nicht gerechnet hat, sind die Bücherregale, die jeden Zentimeter der Wände füllen – alle voller Autobiografien. Und überall liegen Zettel verstreut, kleine Anker ihrer Erinnerungen. „Erinnerungen braucht nicht viele Worte, um wieder zum Auftauchen gebracht zu werden. Es mussten nur die richtigen sein.“ (S. 10)

Carsten Henn erzählt die Geschichte aus Jonas‘ Perspektive. Er ist für sein Alter erstaunlich empathisch und hat, wie auch Stella, eine problematische Vergangenheit, die sich im Verlauf des Buches langsam enthüllt.
Stella hat genaue Vorstellungen davon, wie ihre Lebensgeschichte erzählt werden soll – welche Momente wichtig sind und welche nicht. „In eine Autobiografie gehören vor allem die Momente, in denen das Leben plötzlich die Richtung ändert.“ (S. 41) Doch Jonas merkt bald: So glänzend, wie Stella ihr Leben schildert, war es nicht. Schließlich steht er vor der Entscheidung, welche Wahrheit er aufschreiben soll: Stellas Version oder die ihrer Weggefährten.

Neben Stella und Jonas begegnet man weitere Protagonisten, die tief berühren. Da ist Paul mit seinem Hund „Guter Junge“, der sich seit 20 Jahren um Stellas Pavillon kümmert, täglich kleinere Dinge repariert und doch nur eines hofft: dass Stella eines Tages mit ihm tanzt. Doch sie sagt jeden Tag nein. Paul ist vermutlich dement, überall in seinem Haus liegen Zettel. Aber das Wichtigste muss sich nicht notieren: dass er Sofia liebt.
Dann gibt es den Maler, der ausschließlich Sonnenuntergänge malt – genau 7 verschiedene. Die alte Bentje, die ihren Mann nach 43 Ehejahren verloren hat, wartet jeden Tag an der Bushaltestelle auf ihn. Er hatte einst die Ansagen in den Bussen eingesprochen, und jedes Mal, wenn einer hält, hört sie seine Stimme wieder. Nessa stammt aus Thailand, kann sich aber nicht an ihre Kindheit dort erinnern. Sie freundet sich mit Jonas an und bringt ihn schließlich dazu, die Wahrheit hinter Stellas Erinnerungen zu suchen.

Mich hat lange kein Buch mehr so berührt wie „Sonnenaufgang Nr. 5“. Schon nach rund 100 Seiten musste ich die erste Träne verdrücken, und es sollte nicht die letzte bleiben. Diese Geschichte ist extrem emotional, berührend und ehrlich. Man sollte beim Lesen unbedingt Taschentücher bereithalten. Es ist ein Roman über Abschiede und Neubeginne, das Loslassen und (un)verfälschte Erinnerung, Dichtung und Wahrheit. „Jonas hatte den Eindruck, dass man bei jedem Erinnern die Geschehnisse ein klein bisschen veränderte, so wie man einen Schuh bei jedem Anziehen ein wenig weitet, bis er richtig passte.“ (S. 250)

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Kein gemütlicher Weihnachtskrimi

Der Tote im Kamin
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„Wenn Sie sich nicht gerade dämlich anstellen, sind Sie ein durchaus fähiger Polizist.“ (S. 19)
Leider neigt Inspector Frank Grasby bei Ermittlungen zu unüberlegten Aktionen, darum wird er im Dezember ...

„Wenn Sie sich nicht gerade dämlich anstellen, sind Sie ein durchaus fähiger Polizist.“ (S. 19)
Leider neigt Inspector Frank Grasby bei Ermittlungen zu unüberlegten Aktionen, darum wird er im Dezember 1952 von York nach Elderby in den North York Moors strafversetzt. Dort hat es zahlreiche Diebstähle auf den Farmen von Lord Damnish gegeben. Grasby soll die Polizei vor Ort unterstützen – je eher er die Schuldigen erwischt, desto eher kann er zurückkommen.
Sergant Bleakly, der Leiter des örtlichen Reviers, ist genauso verschlafen wie das Dörfchen. Grasbys einziger Lichtblick ist die hübsche Praktikantin Miss Daisy Daen, genannt Deedee. Sie stammt aus New York und studiert in Yale Kriminologie. Grasby ist mit fast 40 immer noch Junggeselle und sehr von ihr angetan, aber sie hält ihn auf Abstand.
Weil bei ihrem Antrittsbesuch bei Lord Damnish dessen Kamin extrem qualmt, will Grasby helfen. Dabei zieht er eine Leiche aus dem Schacht, die angeblich niemand kennt. Und schon am nächsten Morgen gibt es den nächsten Toten. Hinter der Kirche wird der im Ort ansässige amerikanische Journalist Chuck Starr gefunden. Doch noch bevor Gasby mit den Nachforschungen beginnen kann, mischt sich sein Chef mit einen außergewöhnlichen Anliegen ein.

„Der Tote im Kamin“ ist ein sehr ungewöhnlicher und herrlich skurriler Krimi, der (Achtung Spoiler!) immer mehr zum Agententhriller wird. Der 2. WK ist noch nicht lange vorbei, die Lebensmittel sind noch rationiert und der Kalte Krieg ist in vollem Gang. Alle Fremden im Ort werden misstrauisch beäugt, aber auch Lord Damnish hat sich Feinde gemacht. Er hat seinen Titel nämlich nicht geerbt, sondern dem alten Lord zusammen mit dem Besitz und dessen Tochter abgekauft.

Der Fall beginnt relativ gemütlich, wird immer undurchsichtiger und zieht immer größere Kreise. Irgendwann überschlägt sich die Handlung förmlich, es gibt ständig neue Beteiligte, Motive und Indizien. Es wird für Grasby (und auch für mich) sehr unübersichtlich, weil man bald nicht mehr weiß, wer hier alles ein falsches Spiel spielt. Kaum jemand ist der, der er vorzugeben zu sein scheint.

„Frank Grasby ist ein geborener Schriftsteller, der unterhaltsam zu erzählen vermag. Nur hie und da neigt er zu Abschweifungen …“ (S. 8) schreibt Denzil Meyrick, der hier als übergeordneter Erzähler des Ich-Erzählers Frank auftritt und hat Recht. Er lässt Grasby selbst berichten, was der erlebt und denkt, wie er ab und an oft unfreiwillig komisch ist und in welche Fettnäpfchen er tappt. Er ist ein ziemlich verschrobener Charakter, muss sich neben den Ermittlungsproblemen auch mit einer unheimlichen Wirtin und deren gruseligen Voraussagungen beschäftigen und einem allmächtigen, stets unzufrieden nörgelndem Vater rumschlagen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Freundinnen fürs Leben

Winterglück im Café am Meer
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„Wir bleiben zusammen, egal was passiert. Niemand von uns geht verloren. Und wenn eine von uns Hilfe braucht, dann sind wir füreinander da.“ (S. 7) – das haben sich Fenja, Helena und Mara als Kinder versprochen. ...

„Wir bleiben zusammen, egal was passiert. Niemand von uns geht verloren. Und wenn eine von uns Hilfe braucht, dann sind wir füreinander da.“ (S. 7) – das haben sich Fenja, Helena und Mara als Kinder versprochen. Doch dann ist Helena mit ihrer Mutter von Norderney nach Kassel gezogen.
Inzwischen sind sie erwachsen und haben nur noch sehr selten Kontakt. Als sich Helenas Freund von ihr trennt, findet sie die Muschelkette von damals wieder und erinnert sich an ihren Schwur. Noch bevor sie selbst zum Hörer greifen kann, meldet sich Fenja bei ihr: Mara braucht dringend Hilfe.
Kurzentschlossen fährt Helena nach Norderney. Sie hat noch ein paar Wochen Zeit, bis sie ihr Café eröffnen kann, von dem sie schon so lange träumt. In dieser Zeit übernimmt sie Maras Pension Haus Muschelsand und verwöhnt die Gäste mit Frühstück. Bald bietet sie Kuchen am Nachmittag an und stellt sich die Frage, ob sie wirklich nach Kassel zurückkehren oder in ihre alte Heimat bleiben will. Sie erliegt dem Charme der Insel und seiner Bewohner – besonders dem von Fenjas Bruder Jannik. „Es ist, als würde die Insel mich ganz langsam einwickeln. Wie ein alter Schal, der nach zu Hause riecht. Und ich weiß nicht, ob ich mich wehren soll oder mich einfach reinlegen.“ (S. 231)

„Winterglück im Café am Meer“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Christin-Marie Below und hat mich sofort in den Bann der Insel und der drei Freundinnen gezogen.
Helena steht vor einem Neuanfang. Mit ihrem Freund hat sie auch ihren Job (sie war beim ihm angestellt) und ihre Wohnung verloren. Jetzt könnte sich die gelernte Konditorin endlich ihren Traum vom eigenen Café erfüllen. Doch die Reise nach Ney macht sie nachdenklich. Was lief bisher schief in ihrem Leben? Wie sehr hat sie sich in der Beziehung selbst verloren? Sie entdeckt das Glück der kleinen Dinge wieder: eine schöne Muschel, ein Stück Bernstein, ein Spaziergang am Strand, das Leben auf der Insel …. und natürlich ihre Freundinnen. Sie erinnert sich an ihr früheres Ich, das hier so glücklich war. Aber kann und will sie wirklich für immer auf Ney bleiben? Und würde sich ein Café auch außerhalb der Saison tragen?

Zwischen den Zeilen ist dieser herzerwärmende und heimelige Roman sehr philosophisch. Er macht nachdenklich und wehmütig – aber auch hoffnungsvoll. Es geht um Freundschaft und Heimat, ums Ankommen im Leben, um Hilfsbereitschaft und darum, selbst Hilfe anzunehmen.

Ich habe mich im Kreis der drei Freundinnen auf Ney sofort wohlgefühlt und bin gespannt, um wen sich der nächste Band dreht.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Solitude – Einsamkeit

Wolfstal
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„Monsieur Jacques war mehr als ein Eigenbrötler. Er hatte die fantastische Angewohnheit, sich Feinde zu machen, ohne anwesend zu sein.“ (S. 93)
Jahrzehntelag hat Jaques wie ein Einsiedler in den Bergen ...

„Monsieur Jacques war mehr als ein Eigenbrötler. Er hatte die fantastische Angewohnheit, sich Feinde zu machen, ohne anwesend zu sein.“ (S. 93)
Jahrzehntelag hat Jaques wie ein Einsiedler in den Bergen von Espelette gelebt und seine Schaf- und Ziegenherde in die Pyrenäen getrieben. Geredet hat er kaum, aber er hatte immer sein Gewehr dabei, um die Pilger des Jakobsweg mit Luftschüssen davon abzuhalten, seinem Hof zu nahe zu kommen. Als er ermordet aufgefunden wird, bittet Luc Verlains ehemaliger Kollege Commissaire Gilen Etxeberra ihn um Amtshilfe. Zusätzlich wird ihnen vom Präfekten ein Kollegin zugeteilt – Rose Schillinger. Wurde sie wirklich zu ihnen strafversetzt, wie böse Gerüchte behaupten?

Schon am Tatort erfährt das Ermittlerteam, dass sich die Bewohner Espelettes nicht nur nicht über Jaques gewaltsamen Tod wundern, sondern ihn längst erwartet – oder gar herbeigesehnt? – hatten. Er hatte sich zu viele Feinde gemacht, weil er die Touristen vertrieb, von denen die Einwohner hauptsächlich leben. Außerdem werfen seine Mitbürger Jaques vor, einen Wolf angelockt und im Winter sogar gefüttert zu haben. Gesehen hat ihn zwar noch niemand, aber sie finden regelmäßig gerissenen Schafe und Ziegen. Als sie mit verbotenen (und sehr teuren) Tellereisen gegen das Tier vorgehen wollten, hat er die Fallen zerstört.
Als Wortführer gegen Jaques stellen sich der Hotelier Claude und Aitor, ein anderer Schäfer, heraus. Aber auch die Bürgermeisterin scheint froh, dass „das Problem Jaques“ endlich vom Tisch ist. Ist einer von ihnen der Mörder?

Der 9. Teil der Reihe um Luc Verlain führt ins Baskenland an die spanische Grenze und bietet ein Wiederlesen mit einem alten Bekannten. Früher waren sich Luc und Gilen spinnefeind, inzwischen arbeiten sie sehr gut zusammen, sind Freunde geworden. Nur Rose fügt sich so gar nicht in das Ermittlerteam ein, scheint ihr eigenes Süppchen zu kochen. Misstrauen Luc und Gilen ihr zu Recht?

Wie in allen Büchern von Alexander Oetker lernt man viel über Land und Leute und die örtlichen Spezialitäten. Früher haben die Bewohner vom berühmten Piment d’Espelette gelebt, heute bauen ihn die meisten nur noch für den Eigenbedarf an.
Die Basken sind ein eigenbrötlerisches Volk mit einer eigenen Sprache, die sich nur ungern von externen Ermittlern in die Karten gucken lassen. So redet die örtliche Polizistin lieber mit ihren Mitmenschen über alle Details des Falles, als mit Luc und seinen Kollegen zuzuarbeiten.
Im Rahmen der Ermittlungen lernt Luc die verschiedenen Pilgerunterkünfte (vom Wellnesshotel bis zur Herberge) und die entsprechenden Küchen kennen. Das leibliche Wohl kommt nicht also zu kurz und wie immer gilt: Nicht hungrig oder durstig lesen!

Ich fand das Buch wahnsinnig spannend und habe auf einem Rutsch durchgelesen, was vor allem an der Persona des Opfers lag. Alle hatten etwas gegen ihn, man meinte, ihn zu kennen, und wusste doch kaum etwas von ihm. Auch die mystische Komponente mit dem Wolf und der filmreife Showdown haben mir sehr gut gefallen.

Ich bin schon sehr gespannt, welcher Fall im März 2026 in Lacanau auf Luc wartet.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Spannung trifft Dolce Vita

Salute - Das letzte Gebet
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„Hier sollte man eigentlich das Leben genießen und nicht in einer Kirche getötet werden.“ (S. 84)
Paul Zeitler, ehemaliger Hauptkommissar aus München, ist zur Beerdigung seiner Vermieterin Sofia unterwegs, ...

„Hier sollte man eigentlich das Leben genießen und nicht in einer Kirche getötet werden.“ (S. 84)
Paul Zeitler, ehemaliger Hauptkommissar aus München, ist zur Beerdigung seiner Vermieterin Sofia unterwegs, als in der Kirche von Bardolino ein grausiger Fund gemacht wird: Ein junger Mann wurde im Weihwasserbecken ertränkt, in seinem Mund stecken Seiten eines Gesangbuchs. Schnell stellt sich die Frage: Hat dieser Mord einen religiösen Hintergrund?

Commissario Lanza vermutet eher ein berufliches Motiv. Marcello, der Tote hatte ein Patent auf eine neuartige Wasserfilterfolie, mit der der Gardasee gereinigt und gleichzeitig mineralisiert werden kann. Gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern hatte er ein Start-up gegründet. Lanza entdeckt bei seinen Ermittlungen, dass Marcello seinen Partnern gegenüber nicht ganz ehrlich war. Außerdem hatte er sich dem Marktführer angelegt.

Zeitler ist unsicher, wie es nach dem Tod seiner Vermieterin mit dem Café weitergeht. In die Ermittlungen mischt er sich kaum ein, allerdings stößt er zufällig auf entscheidende Hinweise und Indizien. Dafür findet er endlich eine Aushilfe, den deutschen Studenten Emil. Der ist ein Gästemagnet, flirtet gern und verkauft zu fast jedem Kaffee auch eine süße Kleinigkeit. Wenn es nach ihm ginge, würde er das MONACO komplett umkrempeln, das Angebot erweitern und die Öffnungszeiten ausdehnen. Mal sehen, wie lange Zeitler ihn noch bremsen kann und will.

Commissario Lanza konzentriert sich ganz auf den Fall. Dass Marcello nicht nur berufliche, sondern auch private Geheimnisse und sein Produkt Neider hervorgerufen hat, wird schnell deutlich. Aber was wollte er nachts in der Kirche? War er dort verabredet oder wurde er überrascht? Der aufgebrochene Opferstock liefert weitere Rätsel.

Auch der 3. Band der Reihe überzeugt mit spannenden Wendungen bis zur letzten Seite und bringt zugleich den unverwechselbaren Charme und das Lebensgefühl des Gardasees zum Ausdruck. Ein Krimi, der Mord und Dolce Vita auf gekonnte Weise verbindet

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