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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2020

Eine etwas andere Art von Dystopie

Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Das Buch hat ein so wunderschönes Cover, dass es einem sofort ins Auge springt. Es ist ein dunkler matter Himmel mit glitzernden Sternen, auch der Titel und der Name der Autorin glänzen, einfach atemberaubend! ...

Das Buch hat ein so wunderschönes Cover, dass es einem sofort ins Auge springt. Es ist ein dunkler matter Himmel mit glitzernden Sternen, auch der Titel und der Name der Autorin glänzen, einfach atemberaubend! Ich habe eine ganz andere Geschichte erwartet, als ich das Buch in die Hand genommen habe. Für mich war es eine neue Art von Dystopie. Anders als die, die ich bisher gelesen habe beginnt dieses Buch bei den Ereignissen, die die Welt wie wir sie kennen verändern. Die Welt wird von diversen Naturkatastrophen heimgesucht, Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis. Um die Situation für die meisten Menschen zum gute zu Wenden wird eine internationale Weltregierung gegründet. Aber ob diese auch immer die richtigen Ziele verfolgt bleibt zunächst unklar.

Der detailverliebte Schreibstil der Autorin hat einem geradezu die Bilder während dem Lesen in den Kopf projiziert. Was gerade am Anfang der Geschichte wirklich hart war. Vor allem in den ersten Kapiteln hatte ich einige male mit den Tränen und der Übelkeit zu Kämpfen und musste auch öfter mal Pausen beim Lesen machen. Gleichzeitig war alles jedoch so genau beschreiben, als ob der Erzähler dabei gewesen war und einfach nur seine Erfahrungen beschreibt.

Wegen dem allwissenden Erzählstil, der die Geschichte aus allen Perspektiven erzählt hat, hatte ich einige Probleme mich in die Figuren hineinzufühlen. Trotz allem ist die Handlung sehr spannend und auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle die sich daran trauen und auch mal unschöne Szenen verkraften können!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Ein echtes Highlight!

Never Doubt
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Dieses Buch wurde mir von so vielen Empfohlen und ist aus meinem Instagram-Feed gar nicht mehr wegzudenken. Trotzdem stand ich diesem Buch recht kritisch gegenüber, da ich längere Zeit nicht mehr Bücher ...

Dieses Buch wurde mir von so vielen Empfohlen und ist aus meinem Instagram-Feed gar nicht mehr wegzudenken. Trotzdem stand ich diesem Buch recht kritisch gegenüber, da ich längere Zeit nicht mehr Bücher aus diesem Genere gelesen habe. Aber ich muss zugeben ich bin wirklich begeistert! Der Schreibstil von Emma Scott ist wirklich großartig und die Übersetzung von Inka Marter ist genauso gut gelungen.

Der Roman erzählt wie Willow, ein siebzehnjähriges Mädchen, mitten im letzten Schuljahr von New York in eine Kleinstadt zieht. Dies ist jedoch nicht ihre größte Sorge, sie hat sich von allen zurückgezogen und sich gehen lassen nachdem sie auf ihrer eigenen Party vergewaltigt wurde. Seitdem hat sie sich nicht mehr zu Männern hingezogen gefühlt, bis sie in ihrer neuen Schule Isaac trifft. Dieser hat jedoch seine eigenen Probleme und hält die Menschen auf Abstand zu sich, seine wahren Gefühle lässt er nur beim Theater spielen heraus.

Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, in die man sich beide gut hineinversetzen kann. Zum einen versteht man die Tiefgründigkeit von Willows Gedanken, zum anderen lernt man Isaacs gefühlvolle und aufrichtige Art kennen, die er nicht nach außen hinzeigt. Anders als bei anderen Romanen, die so geschrieben sind, freut man sich jedes Mal auf den Perspektivwechsel. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einen roten Faden gibt zwischen dem was in der Geschichte passiert und dem was in dem aufgeführten Theaterstück passiert. Einige stellen haben mich so sehr berührt, dass ich diese direkt nochmal lesen musste, nachdem ich mit dem Buch durch war. Ich kann es sowohl Mädchen als auch Jungen empfehlen, denn es zeigt, dass nicht jeder im Inneren so ist, wie er sich nach außen hinzeigt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere