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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

empfehlenswert und top aktuell

Final Control
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Veit Etzold, bereits mehrfach den Namen gehört und auf instagram gelesen, aber bis dato noch kein Buch von ihm gelesen gehabt. Dachte mir, das muss ich ändern.

Ich hab mich für das Buch Final Control ...

Veit Etzold, bereits mehrfach den Namen gehört und auf instagram gelesen, aber bis dato noch kein Buch von ihm gelesen gehabt. Dachte mir, das muss ich ändern.

Ich hab mich für das Buch Final Control entschieden, da es sich um einen aktuellen Polithriller handelt. Das Cover ist zwar nicht so meines, aber der Klappentext hat überzeugt.

Der Inhalt des Buches ist nicht nur top recherchiert, sondern auch mit viel Fachvokabular über digitale Kontrolle von Unternehmen versehen, was einen nicht IT lastigen Leser / nicht IT lastige Leserin eventuell leicht verzweifeln lässt.

Im Großen und Ganzen geht es um die Großmacht China, den Zerfall der Europäischen Union und ein Medizin-Start-Up, geführt von Tom, der auf der Suche nach Investoren ist und so in China landet.

Wer einen blutrünstigen Thriller mit vielen Leichen erwartet ist bei diesem Buch falsch.

Gestört haben mich die vielen „Zitate“ von anderen Autoren und aus anderen Büchern, die sehr oft in diesem Buch vorkommen.

Fazit:

Das Lesen von diesem Buch hat nicht nur aufgrund der aktuellen Themen, die behandelt werden, sondern auch wegen der Flüssigkeit des Schreibstils Spass gemacht. Veit Etzold ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Es war einmal in Italien.

Es war einmal in Italien
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Die Geschichte handelt von einem Waisenjungen (19/03) und dessen Adoption, durch eine wohlhabende und gesellschaftlich angesehene Familie. Die Geschichte handelt ebenso von einem Zirkusmädchen, sowie einer ...

Die Geschichte handelt von einem Waisenjungen (19/03) und dessen Adoption, durch eine wohlhabende und gesellschaftlich angesehene Familie. Die Geschichte handelt ebenso von einem Zirkusmädchen, sowie einer Gräfin.

Was haben diese drei Personen gemeinsam? Richtig. Rom steht vor einem dramatischen Ereignis (mehr verrate ich nicht) und die Wege der drei angeführten Personen kreuzen sich dort.

Eine sehr gut inszenierte, historische Geschichte, sehr realitätsnah aufgebaut und vor allem befindet man sich ab Seite 1 in Italien, und zwar im Jahre 1870.

Fazit:

Wie bereits in den vorhigen Büchern schafft es Luca di Fulvio den Leser in die Geschichte einzutauchen. Die Haupt- und Nebencharaktere sind sehr real beschrieben und sind sehr wohl durchdacht erschaffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

skurril aber lesenswert

QualityLand (helle Edition)
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Marc-Uwe Kling war mir bereits von den Känguru Büchern, welche mir nicht so richtig gefallen haben, ein Begriff. Aufgrund mehrfacher positiver Rezensionen zum zweiten Teil von Qualityland habe ich mich ...

Marc-Uwe Kling war mir bereits von den Känguru Büchern, welche mir nicht so richtig gefallen haben, ein Begriff. Aufgrund mehrfacher positiver Rezensionen zum zweiten Teil von Qualityland habe ich mich an den ersten Teil gewagt.

Das Buchcover ist sehr einfach gestaltet, den ersten Teil bekommt man entweder in schwarz oder grau – ich habe mich für die graue Version entschieden.

Zum Inhalt selbst:

Das Buch beginnt mit einer recht seltsamen Einführung in das Geschehen – eine Werbeagentur beschloss Jungen den Beruf des Vaters und Mädchen den Beruf der Mutter als Nachnamen zu geben. Somit beginnt die Erzählung einer sehr futuristischen Geschichte von Peter Arbeitsloser im Qualityland.

Qualityland teilweise recht nah an der Realität, aber manchmal auch auf skurrile Art und Weise weitergedacht.

Marc Uwe Klingt schafft es eine Welt zu erschaffen, die es zwar nicht gibt, in die man sich aber voll und ganz hineindenken kann.

Fazit:

Anfangs dachte ich mir, was soll denn das. Danach konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Das Buch bekommt von mir, als Technikliebhaberin 4,5 von 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

mein Buch zum Jahr 2020

Der Wal und das Ende der Welt
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Das Buch habe ich aufgrund vieler sehr positiver Rezensionen selbst gekauft. Der Klappentext hat mich angesprochen, da es einerseits mit dem Jahr 2020 gut einhergeht (Empidemie und so) und andererseits ...

Das Buch habe ich aufgrund vieler sehr positiver Rezensionen selbst gekauft. Der Klappentext hat mich angesprochen, da es einerseits mit dem Jahr 2020 gut einhergeht (Empidemie und so) und andererseits diese skurrile, kurze Zusammenfassung des Buches.

Das Cover zieht wegen der Farbe meine Aufmerksamkeit an, aber wegen dem Titel oder dem Bild hätte ich das Buch nicht gekauft.

Der Autor John Ironmonger ist für mich ein unbeschriebens Blatt, wodurch ich gleich zu seinem Schreibstil komme, welcher mir sehr gut gefällt. Leicht und flüssig zu lesen ist. Die einzelnen Kapitel sind jetzt nicht unendlich lange, was den Lesespass auf alle Fälle erhöht.

Zum Inhalt selbst:

Um ehrlich zu sein, bis auf Seite (ca.) 100 war die Geschichte eher mau und langatmig. Ein junger Mann wird von den Bewohnern des kleines Dorfes aus dem Wasser gerettet nachdem er angespült wurde und ein Wal wird ebenso an Land gespült. Joe, der Gerettete, mietet sich ein Zimmer beim nicht mehr dienenden Arzt des Dorfes. Es stellte sich heraus, dass Joe ein wenig Auszeit von seinem Job benötigte und er in seinem „richtigen Leben“ ein Programm entwickelte um die Märkte an der Börse besser (und vor allem treffsicherer) vorherzusagen.

Doch dann geht die Geschichte so richtig los. Fesselnd geht es in das Abenteuer einer bevorstehende, oder gerade eintreffenden, und durch das Programm von Joe vorausgesagten Grippe. Zwischen Heldenhaftigkeit, Egoismus und Nächstenliebe geht es um das Überleben der 308 Bewohner des kleinen Dorfes.

Geschrieben wurde das Buch im Jahr 2015 und beim Lesen können viele Parallelen zum Jahr 2020 gezogen werden. Schon sehr aussergewöhnlich, wie manche AutorInnen sich einen Epidemie vorstellen und zu welchen Schlüssen sowie den Gegebenheiten kommen.

Fazit:

Eine sehr spannende Geschichte, die erst später Fahrt aufnimmt, aber leider auch dann viel zu schnell zu Ende ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

empfehlenswert

Raum der Angst
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Ich hab dieses Buch aufgrund zahlreicher positiver Rezensionen auf Instagram selbst gekauft. Neben dem Titel und der Tatsach, dass es sich um einen Thriller handelt, war auch das Cover des Buchs ausschlaggebend.

Ein ...

Ich hab dieses Buch aufgrund zahlreicher positiver Rezensionen auf Instagram selbst gekauft. Neben dem Titel und der Tatsach, dass es sich um einen Thriller handelt, war auch das Cover des Buchs ausschlaggebend.

Ein echter Hingucker, und mit dem Lesen des Klappentextes bekommt man Lust auf mehr.

Zum Autor Marc Meller möchte ich sagen, dass ich bereits mehrere Rechercheaktionen unternommen habe, um herauszufinden wer dahinter steckt. Bis dato ohne Erfolg. Bin halt doch noch kein Sherlock Holmes 🙂

Zum Schreinstil lässt sich sagen, dass die Geschichte neben der unterschiedlichen Sichtweise, welche fliessend ineinander übergehen auch der Text leicht und verständlich, sowie flüssig geschrieben ist.

Zum Inhalt selbst:

Wer kennt es denn nicht, Escape Room Spiele sind für Teambuilding-Massnahmen in Firmen aber auch unter Freunden angesagt. Nur was macht man, wenn wie in diesem Fall es als Experiment durchgeführt wird, man ein Honorar für das Überstehen erhält, es aber von Beginn an klar ist, dass es nicht alle schaffen werden?

Schon bei Raum eins geht es mit einer Aufgabe und einer gewissen Spannung los. Selbst als bekennende Escape Room Geherin, war die Lösung des ersten Raumes nicht so einfach. Zu Beginn sind es acht Teilnehmer, während der Lösung der Rätsel stirbt immer eine Person. Die Story nimmt Fahrt auf und auch die Polizeiarbeit geht ihre Wege. Nur wer ist dieser Janus, von dem ab und zu gespochen wird?

Fazit:

für mich ein Buch, dass ich ganz schwer aus der Hand legen konnte und von dem ich mehr lesen könnte. Klare 4,5 von 5 Sterne. Der fehlende halbe Stern, weil ich doch so schnell durch das Buch durch war und ich mir mehr Seiten gewünscht hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere