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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2021

Absolut empfehlenswert!

Jackie hat Hirn erbrochen – bleibt die jetzt doof?
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Das Buch “Jackie hat Hirn erbrochen - bleibt die jetzt doof?“ war nicht mein erstes Buch von Jörg Nießen und wird auch nicht das letzte gewesen sein.
Der Schreibstil hat mir wie auch in seinen bisherigen ...

Das Buch “Jackie hat Hirn erbrochen - bleibt die jetzt doof?“ war nicht mein erstes Buch von Jörg Nießen und wird auch nicht das letzte gewesen sein.
Der Schreibstil hat mir wie auch in seinen bisherigen Büchern sehr gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Anhand vieler kleiner Kurzgeschichten erzählt Jörg Nießen über unnötige und skurrile Notrufeinsätze, welche jeden Retter verzweifeln lassen. Unter Kurzgeschichten stellt man sich jetzt vielleicht eine willkürliche Aneinanderreihung von Rettungseinsätzen vor, was diesem Buch aber überhaupt nicht gerecht wird, da es durchaus einen roten Faden besitzt und so auch Spannung aufgebaut wird. Mit Hilfe des fiktiven Charakter Hein an seiner Seite, erzählt Jörg Nießen unter anderem von einem Menschen, welcher Rauch auf Google Maps sah und deshalb die Feuerweher rief, diverse Drogengeschichten uvm. In dem Buch wird allerdings nicht nur von Einsätzen berichtet, sondern auch Privat Einblicke in die Gedankenwelt von Jörg Nießen und seinem Kollegen Hein gegeben, wo einem dann erstmal bewusst wird, was unnötige Einsätze, dreiste und böse Menschen welche den Rettungsdienst zum Spaß rufen und dann nichtmal dankbar sind, eigentlich mit den Rettungskräften machen.
Das Buch war eine Mischung aus dem unkontrollierten Lachanfällen, wütendem Kopfschütteln und einfach nur Fassungslosigkeit. Ich wusste in manchen Situationen bei manchen Geschichten nicht ob ich lachen oder weinen sollte.
Lest dieses Buch am besten einfach selber!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.08.2021

Mega besonderer Schreibstil mit vielen Neologismen

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Klappentext/Inhalt:

Liebe? Nein, danke! Flugbegleiterin Olivia träumt stattdessen lieber vom Mathestudium und vom intellektuellen Flair der Eliteuniversität Oxford. Ihr Leben soll sich grundlegend ändern, ...

Klappentext/Inhalt:

Liebe? Nein, danke! Flugbegleiterin Olivia träumt stattdessen lieber vom Mathestudium und vom intellektuellen Flair der Eliteuniversität Oxford. Ihr Leben soll sich grundlegend ändern, als sie dem scheinbar arroganten Nick begegnet, dem sie aber nicht aus dem Weg gehen kann. Der frischgebackene Pilot und Frauenheld arbeitet nämlich ausgerechnet für dieselbe Airline wie Olivia. Und hinter seiner grüblerischen Fassade steckt die kreative Seele eines Künstlers. Diese Träume musste er jedoch zurückstecken, um die Erwartungen seiner Eltern zu erfüllen. Olivia und Nick stehen nun vor der Entscheidung, ob sie das Risiko eingehen und ihr Gegenüber in ihr Herz lassen …

Meine Meinung:
Ich sitze hier gerade ehrlich und weiß nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Der Schreibstil war einfach mal was komplett anderes, aber auf positive Weise. Aber um das was ich meine zu verstehen müsst ihr es schon selbst lesen. Am Anfang fiel es mir relativ schwer manche Sätze zu verstehen, sodass ich sie zweimal lesen musste, aber hatte ich mich einmal an den Schreibstil gewöhnt, hatte er einfach nur noch was besonderes. Irgendwie poetisch, magisch und wunderbar. Sie benutzt einfach so schöne Neologismen und Wortspiele. Ich habe mich teilweise einfach in den Seiten und Beschreibungen verloren, weil diese so wirklich erschienen, aber auch wieder magisch waren. Vorallendingen das Setting mit den vielen Städten und Ländern auf der ganzen Welt verteilt, war einfach perfekt, es fühlte sich fast so an als ob ich selber an genau diesen Orten war und sie bereiste. Auch der ziemlich realistische Einblick in den Job einer Flugbesatzung war mal etwas komplett anderes im Vergleich zu vielen anderen NA- Büchern. Nun aber zu den Charakteren. Ich liebe die Charaktere Olivia und Nick und auch ihre Geschichte ist einfach was einmaliges. Ich würde dieses Buch gerne nie beendet haben, weil es einfach so traumhaft schön war und ich die vielen Orte jetzt schon vermisse.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2021

Eine völlig andere Vampirgeschichte

Dead Hearts Can‘t Love
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Klappentext/Inhalt:
»Ich überlegte, ob ich zu der Schönheit hinüber gehen und sie in ein Gespräch verwickeln sollte. Ohne ihre Freundinnen wirkte sie schutzlos, angreifbar. Vielleicht hätte da selbst ein ...

Klappentext/Inhalt:
»Ich überlegte, ob ich zu der Schönheit hinüber gehen und sie in ein Gespräch verwickeln sollte. Ohne ihre Freundinnen wirkte sie schutzlos, angreifbar. Vielleicht hätte da selbst ein Loser wie ich eine Chance, bei ihr zu landen.«

Seit über 300 Jahren beherrschen Kälte und Blutdurst den Alltag von Loan Ryder und treiben den Vampir regelmäßig in die Bar Drunken Devil. Dort begegnet er Sophia, die mit ihren Freundinnen in die Fänge der Jäger geraten ist. Ihre starke Ausstrahlung erweckt sein Interesse und er will mehr über sie erfahren. Dabei gerät er in das Visier des Ältesten Rates, der ihm ein erschütterndes Geheimnis anvertraut. Ein Geheimnis, das alles verändert. Nun muss er sich entscheiden – für die Liebe oder das Leben ...

Details: 12,90€ (TB)| 335 Seiten (TB)| Romantasy

Meine Meinung:
Ich fand das Buch so toll. Eine Vampirgeschichte, die so völlig anders ist und mal nicht alle Klischees von Vampiren bedient, sondern etwas völlig neues und eigenes ist und Wiedererkennungswert hat. Ich habe das Buch tatsächlich in wenigen Tagen regelrecht durchgesuchter und bin so froh es gelesen zu haben. Die Protagonisten Loan Ryder und Sophia sind echt toll und man konnte sie beide schnell ins Herz schließen. Das Buchh ist abwechselnd aus der Sicht von Loan und Sophia geschrieben, wobei Loan eigentlich den meisten Anteil hat. Der Schreibstil ist toll und flüssig zu lesen. Das einzige was ich anzumerken hätte, was ich selbst etwas schade fand war, dass bis zur Mitte sehr wenig Interaktion zwischen Loan und Sophia war und mehr Loans Geschiche erzählt wurde, die nichtsdestotrotz super spannend und essenziell wichtig für die Geschichte war. Trotzdem hätte ich mir von Anfang an mehr Szenen auch mit beiden gewünscht, damit man vor allem von Sophias Seite aus auch den Prozess des Verliebens richtig nachvollziehen kann. Am Ende kamen nämlich alle Veränderungen zwischen den beiden so plötzlich hintereinander. Jedoch ist das in meinen Augen nur ein kleines Manko, ich fand das Buch so wie es ist toll und kann es jedem der mal Vampirgeschichten, fernab von den Klischees lesen will, wirklich weiterempfehlen. Ich gebe dem Buch in der Sternebewertung 4/5⭐️.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2021

Süße Liebesgeschichte

LEARN TO LOVE ME
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Inhalt/Klappentext:

Mein Leben war so gut gewesen, unkompliziert. Bis Allie auftauchte und alles durcheinanderbrachte.
Mir jegliche Gleichgültigkeit nahm.

Als ich den Trip nach Dingle zugesagt hatte, ...

Inhalt/Klappentext:

Mein Leben war so gut gewesen, unkompliziert. Bis Allie auftauchte und alles durcheinanderbrachte.
Mir jegliche Gleichgültigkeit nahm.


Als ich den Trip nach Dingle zugesagt hatte, konnte ich ja nicht ahnen, wie diese Entscheidung mein verkorkstes Leben beeinflussen würde. Wie das Zusammentreffen mit Allie alles verändern sollte.
Allein ihre Nähe lässt Gefühle in mir aufleben, die ich mit Absicht tief in mir vergraben und freiwillig gegen pure Gleichgültigkeit eingetauscht hatte.
Ich weiß, dass ich diese bedeutungsvolle Art zu fühlen verabscheuen sollte. Denn es ist absolut ausgeschlossen, dass Allie und ich jemals eine gemeinsame Zukunft haben werden. Dieses Wissen wird irgendwann der Anfang sein. Der Anfang, lieber sterben, statt leben zu wollen.

Meine Meinung:

Dieses Buch war mein erstes von der Autorin Vanessa Schöche und ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er ist flüssig zu lesen und es hat echt Spaß gemacht in Allies und Shawns Welten einzutauchen und dieses Buch vorab lesen zu dürfen. Die Charaktere Allie und Shawn könnten unterschiedlicher nicht sein und doch lernen sie einander Lieben und finden aneinander das was sie brauchen. Die Liebesgeschichte der beiden war echt toll und Allies Alltag vor allem sehr realistisch rübergebracht, denn sie als Alleinerziehende Mutter mit einem chronisch Epilepsie kranken Kind hat es sicher nicht immer einfach. Shawn war mir zu Anfang mit seinen ganzen Bettgeschichten und kiffen etc. ziemlich unsympathisch, was sich aber mit der Zeit legte, weil sein Verhalten sich komplett ins gute gewandelt hat. Das einzige was ziemlich unverständlich war, dass bis kurz vor Ende, er selbst sich immer für den Teufel in Person hielt, der Allie nicht gut tut, obwohl seine Handlungen das Gegenteil von Teufel waren. Als dann seine Vergangenheit aufgedeckt wurde, wurde seine Einstellung zwar verständlich, aber ich hätte es etwas besser gefunden, wenn man so nach und nach in seine Vergangenheit eingetaucht wäre und nicht am Ende urplötzlich.
Trotzdessen fand ich die Liebesgeschichte total toll und auch realistisch geschrieben. Vor allem das Ende hat mir gefallen. Auch die Nebencharaktere ihr bester Freund Julian, Granny, ihr Sohn Noah und ihr Opa Jo haben es mir angetan. Die Charaktere haben so ein herzliches Gefühl zum Wohlfühlen bzw. ein Gefühl von Zuhause vermittelt. Das Setting von Irland fand ich auch total toll, hätte mir jedoch noch ein bisschen mehr Landschafts/Setting-Beschreibungen gewünscht, die einem den Ort bzw. Irland im allgemeinen näher bringen. Irgendwas hat mir dann am Ende für den Wow-Effekt leider gefehlt wieso die Geschichte nur 4/5 ⭐️ von mir bekommt. Nichtsdestotrotz ist Learn to Love me ein toller Liebesroman.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2021

Leider nicht ganz so meins

Making Faces
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Rezension Making Faces 🤍

(selbstgekauft; unbezahlte Werbung)

Inhalt/Klappentext:

Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.
Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young ...

Rezension Making Faces 🤍

(selbstgekauft; unbezahlte Werbung)

Inhalt/Klappentext:

Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.
Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich "sieht", aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird ...

Meine Meinung:
Wenn ich ehrlich bin war das Buch nicht so ganz mein Fall. Das Buch ist aus der Er/Sie - Perspektive, wodurch es mir leider schon schwer viel zu Anfang in das Buch reinzukommen. Die Charaktere sind für ihr Alter doch leider ziemlich kindisch, weshalb man Gewisse Taten leider nicht so nachvollziehen kann und man mit manchen Taten in meinen Augen eher jüngere Protas in Verbindung gebracht hätte. Der Schreibstil war auch ganz okey, nur ich hätte mir irgendwie viel mehr Interaktionen zwischen Fern und Ambrose zu Anfang gewünscht. Bis über die Hälfte…

!!! ⚠️ Achtung Spoiler !!!
… lief Fern, Ambrose einfach nur hinterher. Auch war das Buch in meinen Augen viel zu negativ, da Fern immer nur betonte wie hässlich sie ist, das sie niemals jemanden abbekommt und sich eigentlich selber immer nur runtermachte. Das fand ich sehr Schade…
⚠️Spoiler Ende

Jedoch behandelt das Buch auch Themen die mir sehr gut gefallen haben und die ich so in noch keinem anderen New Adult Buch gesehen habe. Nämlich die Thematik um den Terroranschlag 9/11 in Amerika und generell um den Krieg und auch die Armee und die Gefallenen im Zusammenhang von Kriegen. Diese Thematik fand ich toll eingebracht und mal etwas völlig anderes. Auch der Charakter Bailey und die innige Freundschaft mit Fern fand ich im Gegensatz zu der Beziehung zwischen Fern und Ambrose, wo das Fünkchen bei mir leider nicht überspringen wollte, so toll und erfrischend.

Bailey ist für mich ein Held, ich liebe seine Ansichtsweisen, seine Positive Einstellung vor allem in der Thematik rund um den Tod und um seine Krankheit. Aber auch wie aufopferungsvoll er sich trotzdem für andere einsetzt. Zum Ende wurde das Buch um einiges besser und auch spannender. Auch die Beziehung zwischen Ambrose und Fern nahm einen tollen Lauf. Jedoch konnte der Funke bis zum Ende nicht wirklich überspringen und das Buch mich nicht komplett überzeugen. In manchen Situationen hatte ich trotzdem Tränen in den Augen, weil ich gerührt war. Es war irgendwie so ein hin und her, was sehr Schade war. Trotzdem kriegt das Buch so 3,75/5 Sternen von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere