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Veröffentlicht am 30.11.2018

Ein Tag im Dezember - Josie Silver

Ein Tag im Dezember
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Ich hatte in den letzten Tag mal wieder das Bedürfnis nach einem schönen Liebesroman und meine Entscheidung fiel auf Ein Tag im Dezember. Kaum war das neueste Werk von Josie Silver bei mir eingezogen, ...

Ich hatte in den letzten Tag mal wieder das Bedürfnis nach einem schönen Liebesroman und meine Entscheidung fiel auf Ein Tag im Dezember. Kaum war das neueste Werk von Josie Silver bei mir eingezogen, hatte ich es schon gelesen. Wenn das nicht schon jede Menge darüber verrät, wie mir das Buch gefallen hat. Aber dazu später mehr.


Zur Autorin:

Schaut man sich die Biografie von Josie Silver etwas genauer an, fällt direkt auf, dass ihr eigenes Leben einem Liebesroman entsprungen ist. Denn sie lernte ihren Mann an seinem Geburtstag kennen, als sie ihn beinahe über den Haufen gelaufen hat. Könnte das nicht der Beginn eines großartigen Liebesromans sein?
Ein Tag im Dezember ist Silvers Debütroman und ist im Oktober 2018 erstmals im Heyne Verlag erschienen.
Zum Inhalt:

Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben.

Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie …



Meine Meinung:

Ein Tag im Dezember ist ein Liebesroman, der authentisch und realistisch ist. Die Liebesgeschichte von Laurie und Jack ist nicht einfach nur fiktiv, sondern sehr greifbar und zum Teil für mich schon fast zu realistisch. Denn mehr als einmal ertappe ich mich dabei, wie ich einzelne Passagen mit meinem eigenen Leben vergleiche und an meine beste Freundin Fotos schicke mit dem Kommentar: „Das sind einfach wir!“. Dieses Gefühl wird noch einmal durch die wundervoll konstruierten Charaktere unterstrichen, denn alle Protagonisten haben ihre charmanten Seiten, aber eben auch ihre Macken. Ich persönlich habe mich deswegen sehr nah und verbunden mit ihnen gefühlt. Das würde auch erklären, warum ich immer weinen musste, wenn es zum Beispiel Laurie schlecht ging. Für mich muss ein Buch solche Emotionen auslösen können und das ist Josie Silver bei ihrem Debütroman wahrlich gelungen. Betrachtet man den Schreibstil von Silver etwas genauer, wird neben den wundervoll herausgearbeiteten Charakteren, eine sehr angenehm zu lesen Sprache deutlich, die keinesfalls zu einfach ist. Sie bildet eine schöne Mischung aus anspruchsvoller und einfacherer Lektüre.

Jedes Kapitel stellt innerhalb der Handlung einen Zeitsprung dar und anfangs dachte ich, dass diese großen Zeitsprünge nervig und eher kontraproduktiv wären, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich habe festgestellt, dass diese Zeitsprünge absolut notwendig und grundlegend für die Handlung sind. Natürlich gibt es zum Teil Stellen, an denen ich gerne mehr Infos bekommen hätte, aber das hätte den Rahmen des Buches – man darf nicht vergessen, dass über zehn Jahre behandelt werden – gesprengt. Besonders gefallen hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Laurie und Jack. Ich mag es sehr, wenn ich in die jeweiligen Protagonisten hineinschauen und so alle Emotionen einfangen kann, denn dann übertragen sich die Emotionen schleichend auf den Leser und vermittelt ihm/ihr dieselben Gefühle. Das macht für mich ein Liebesroman besonders gefühlvoll und liebenswert.

Ein Tag im Dezember ist für mich ein absolutes Jahreshighlight, nicht nur weil es mich sehr berührt hat, sondern vor allen Dingen, weil es der Autorin gelungen ist, mich persönlich anzusprechen. Von mir gibts ganz klar 5/5 und eine Leseempfehlung. Lasst euch verzaubern und taucht in die Londoner Welt ein!

Eure Isa.

Veröffentlicht am 20.11.2018

Melanie Raabe - Der Schatten

Der Schatten
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Aufmerksam wurde ich auf Der Schatten durch Karla Paul (Buchkolumne) und ihre wundervollen Instastorys. In diesen nahm sie ihre Follower virtuell mit nach Wien und besuchte, mit der Autorin Melanie Raabe, ...

Aufmerksam wurde ich auf Der Schatten durch Karla Paul (Buchkolumne) und ihre wundervollen Instastorys. In diesen nahm sie ihre Follower virtuell mit nach Wien und besuchte, mit der Autorin Melanie Raabe, die einzelnen Handlungsorte. Da zwischen Thriller und mir schon immer eine große Liebe herrscht und dasselbe für Wien (Herzensstadt) gilt, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich mich mehr als nur einmal in diese wundervolle Stadt versetzt gefühlt habe!

Zur Autorin:

Melanie Raabe ist eine deutsche Autorin, die in Jena geboren wurde. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium in Medienwissenschaften und Literatur arbeitete sie, wie sie selbst schreibt, tagsüber offiziell als Journalistin und nachts – in geheimer Mission – an ihren eigenen Büchern. Nach ihrem Debütroman Die Falle (2015) und Die Wahrheit (2016) ist Der Schatten ihr dritter Thriller, der im Sommer 2018 im btb-Verlag erschienen ist.

Zum Inhalt:

„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?

Meine Meinung:

Seit dem ersten Moment, als ich das Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Thriller mag ich, wie bereits erwähnt, ohnehin besonders gerne, aber noch mehr hat mich der Schauplatz Wien in seinen Bann gezogen. Vor gut einem Jahr durfte ich diese wundervolle Stadt besuchen und seitdem habe ich immer wieder Fernweh. Daher war es mein größter Wunsch, dass es Melanies Raabes neuestes Werk gelingt, mich virtuell nach Wien zu versetzen. Und ich kann euch gar nicht beschreiben, wie sehr ihr das gelungen ist. Mehr als einmal bin ich vor meinem inneren Augen die Straßen Wiens abgegangen und habe mich über jede Textpassage gefreut, die an eine Ort stattgefunden hat, den ich schon persönlich besucht habe. Mitunter ein Grund, warum ich Settings im deutschsprachigen Raum so gerne mag.

Aber nicht nur ihre Art den Wienerlebensstil einzufangen und in ihren Wörtern, Zeilen und Sätzen wieder freizulassen, sondern auch ihr Schreibstil konnte mich sehr überzeugen. Neben eben diesem sehr flüssig zu lesendem Schreibstil, glänzt Melanie Raabe aber auch mit einer stetigen Steigerung des Spannungsverlaufs, der sich in einem epischen Finale steigert. Ich persönlich hätte mir nicht mal in meinen Träumen solch ein Finale ausmalen können und obwohl der Ausgang der Handlung mich sehr überrascht hat, war ich rückblickend doch ein wenig enttäuscht. Mit dem Abstand von mehreren Wochen ist die Idee zwar immer noch ziemlich gut, aber nicht vollends befriedigend. Der Plot wurde mir fast schon zu schnell abgehandelt bzw. aufgelöst. Ich würde euch gerne mehr dazu verraten, aber dann würde ich euch die Handlung spoilern und das ist nun wirklich nicht Sinn und Zweck der Sache. Also wer genau wissen möchte, was mich gegen Ende gestört hat, darf mich gerne anschreiben und nachfragen.

Klammert man diese winzigen Aspekte aus, ist Der Schatten im Großen und Ganzen ein überzeugender und vor allem lesenswerter Thriller, den ich euch sehr ans Herz legen kann. Ich würde ihn in Anbetracht der genannten Aspekte mit 4/5 bewerten. Mich persönlich konnte Melanie Raabe sehr von ihrem Können überzeugen und ihr Debütroman Die Falle liegt schon in meinem Regal und wartet nur darauf gelesen zu werden.

Eure Isa.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Redwood Love. Es beginnt mit einem Blick - Kelly Moran

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
Kelly Moran
Rezension vom 02.10.2018 (0)

Ich muss gestehen, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob mir Redwood Love ...


Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
Kelly Moran
Rezension vom 02.10.2018 (0)

Ich muss gestehen, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob mir Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick gefallen würde, denn der Inhalt klingt sehr klischeehaft und kitschig. Besonders kritisch war ich, weil so viele auf Bookstagram davon geschwärmt haben und ich mir absolut nicht sicher war, ob es über den goldenen Klee gelobt wird oder ob es wirklich so atemberaubend gut ist. Wie es mir gefallen hat und ob ich mittlerweile auch so schwärme, könnt ihr im Folgendem lesen. Also stay tuned!



Zur Autorin:

Kelly Moran lebt in den USA, genauer gesagt in den Südstaaten. In Amerika ist sie vielen ein Begriff, doch in Deutschland ist Redwood Love ihre erste Veröffentlichung. Bereits am 19.09.2018 sind Teil 1 und zwei im Rowohlt bzw. Endlichkyss Verlag erschienen. Den finalen und dritten Teil könnt ihr ab dem 23.10.2018 kaufen.


Zum Inhalt:

Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …



Meine Meinung:

Zu Beginn des Blogposts habe ich ja schon versucht ihn Worte zu fassen, wie ich zuerst über das Buch gedacht habe. Aber ich muss es einfach noch einmal wiederholen: Ich war wirklich fest davon überzeugt, dass das Buch zwanghaft, durch so viele Blogger wie nur irgendwie möglich, gehypted werden sollte.
Aber was soll ich sagen – ich habe mich sowas von geirrt. Bereits auf den ersten Seiten fühlte ich mich in Redwood angekommen und diese winterliche Kulisse unterstreicht das gesamte Bild noch einmal. Auch der Sprachstil hat mir sehr gut gefallen, denn er ist einfach, sodass das Lesen einfach nur so dahin fliegt und das bedeutet keinesfalls, dass es deswegen stupide wirkt. Es passt einfach perfekt zur Handlung und ist für das kurze Lesen zwischen durch optimal geeignet. Wie viele von euch vielleicht mitbekommen haben: Ich bin aktuell komplett für die Uni eingeplant und finde kaum Zeit zu lesen und wenn doch, dann bin ich oft einfach nur müde und möchte meine Ruhe – Fachliteratur kann einem einfach den letzten Nerv rauben. Aber Redwood Love lässt sich gut in den Alltag einbauen, sodass ich es binnen drei Tage gelesen habe und jede einzelne Seite genossen haben. Denn die ganze Story glüht so vor Liebe, Kitsch und Klischees, dass man sich einfach nur in Redwood wohlfühlen kann.

Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere, denn sie waren einfach echt und nahbar. Ich habe mit ihnen gelacht, gehofft und auch manchmal geweint. Auch wenn mich Averys pessimistische Art oftmals genervt hat und ich nicht verstehen kann, wie sie, in Anwesenheit eines so tollen Mannes, so viele negative Gedanken haben kann. Denn Cade hat definitiv Traummannpotential und manch einer, ich schließe mich da selbst nicht aus, wird sich mit Sicherheit in ihn verlieben.

Ein Ort und vor allem ein Mann zum Verlieben und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es in Teil zwei mit Flynn weitergeht – meine größte Hoffnung ist, dass Cade und Avery noch das ein oder andere Mal im zweiten Teil erwähnt werden, denn ich finde beide unfassbar bezaubernd! Von mir gibts eine klare Leseempfehlung – besonders jetzt, da es in Richtung Herbst/Winter geht und man sich gemütlich einkuscheln kann, denn der Charme der Handlung wärmt einen von Innen auf. Und die Beschreibung der Bücher – mit HappyEnd Garantie – trifft perfekt zu. Ein absolutes Lesehighlight und verdiente 5/5.

Also kauft es, lest es und genießt die romantische Stimmung bei diesem herbstlichen Wetter!

Eure Isa.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Der Insasse - Sebastian Fitzek

Der Insasse
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Nach Der Seelenbrecher und Die Therapie ist Der Insasse mein drittes Buch von Sebastian Fitzek und ich kann jetzt schon sagen, dass es definitiv nicht das letzte sein wird. Denn er schafft es immer wieder, ...

Nach Der Seelenbrecher und Die Therapie ist Der Insasse mein drittes Buch von Sebastian Fitzek und ich kann jetzt schon sagen, dass es definitiv nicht das letzte sein wird. Denn er schafft es immer wieder, mich zu faszinieren. Seine Art Spannung aufzubauen und den Leser in den Wahnsinn zu treiben ist einfach immer wieder außergewöhnlich. Wie mir sein neuestes Werk gefallen hat und ob es mir besser gefallen hat, als mein allzeit Liebling (Der Seelenbrecher) verrate ich euch im Folgendem.


Zum Autor:

Zu Sebastian Fitzek muss ich euch nicht mehr viel sagen. Viele von euch werden ihn und seine Psychothriller kennnen und lieben. Der Insasse ist mittlerweile sein 18. Werk und im Oktober 2018 im Droemer Knaur Verlag erschienen. Die 1. Auflage ist eine Sonderedition, also schnell sein lohnt sich!


Zum Inhalt:

Um die Wahrheit zu finden,
muss er seinen Verstand verlieren.
DER INSASSE

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Ber​k​hoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben:
Er muss selbst zum Insassen werden.



Meine Meinung:

Auch der Insasse lässt sich als klassischer Fitzek ansehen/beschreiben. Die Sprache ist wie immer angenehm zu lesen, die Spannung wird stetig aufgebaut und seine a-typischen und nicht vorhersehbaren Wendungen waren wieder par excellence. Auch seine Charaktere waren greifbar und haben wenig ihrer Vorhaben nach außen dringen lassen. Sei es Till, der mit allen Mitteln versucht herauszufinden, was mit seinem Sohn geschehen ist oder aber der Täter, der nichts über seine Handlungen verrät. Sie und vor allem der Schauplatz (eine Psychiatrie) bieten die perfekten Voraussetzungen für einen perfekten Psychothriller. Aber warum bin ich dann trotzdem nicht glücklich?

Natürlich hat mir die Story sehr gut gefallen und es gab selbstverständlich auch einige Momente, die mich innerlich haben zusammenzucken lassen, aber im Großen und Ganzen wurde mir das Potential nicht genügend ausgenutzt – mir fehlt einfach die Psychoseite, die ich bei Fitzeks Büchern so liebe. Selbstverständlich wurde Spannung aufgebaut und ich wollte es unbedingt weiterlesen, aber es kam leider nicht so richtig das Gefühl auf, dass ich nicht schlafen könnte, wenn ich nicht sofort weiterlese. Dieses Gefühl konnte bisher nur Der Seelenbrecher bei mir auslösen. Denn in diesem Werk ist es Fitzek gelungen, dass mein Körper von Seite zu Seite mehr und mehr unter Adrenalin und Stress gelitten hat und genau dieses Gefühl, bzw. diese Reaktion, habe ich mir so sehr bei Der Insasse gewünscht. Denn diese Gefühle sollte für mich persönlich ein Psychothriller auslösen.

Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist die Art und Weise der finalen Auflösung der Handlung, denn so richtig überzeugen konnte mich diese nicht. Sie war mir tatsächlich schlicht zu einfach. Natürlich war es überraschend und ein klassisches Fitzek Ende, aber es wäre ausbaufähig gewesen.

All die Dinge, die ich kritisiert habe, ist meckern auf aller höchstem Niveau. Auch mir hat Der Insasse gut gefallen und es war wie immer ein toller Einblick in Fitzeks Fantasie, aber mein allzeit Lieblingsbuch von ihm wird wohl weiterhin Der Seelenbrecher sein. Trotz alledem kann ich euch dieses Buch für einen schönen herbstlichen/winterlichen Tag bzw. Abend empfehlen.

Abschließend bewerten würde ich es wohl mit 4-4.5/5.

Eure Isa

Veröffentlicht am 14.11.2018

Iskari. Der Sturm naht - Kristen Ciccarelli

Iskari - Der Sturm naht
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Aufmerksam wurde ich auf Iskari wieder einmal durch Bookstagram (mein armes Geld schwindet gefühlt nur so dahin). Da mich die Idee der Handlung und der Klappentext allgemein von Anfang an angesprochen ...

Aufmerksam wurde ich auf Iskari wieder einmal durch Bookstagram (mein armes Geld schwindet gefühlt nur so dahin). Da mich die Idee der Handlung und der Klappentext allgemein von Anfang an angesprochen hat und ich die Möglichkeit bekommen habe, denn 2. Teil als Rezensionsexemplar zu erhalten (vielen Dank an den Heyne Verlag), musste ich einfach eine weitere Trilogie beginnen und in diesem Fall die Trilogie Iskari. Ob dies die richtige Entscheidung war und wie mir der 1. Teil gefallen hat, erfahrt ihr im Folgenden. Aber schauen wir uns doch erstmal die Autorin etwas genauer an.



Zur Autorin

Kristen Ciccarelli ist in Ontario (Kanada) aufgewachsen und lebt noch heute dort. In ihrer Kindheit liebte sie es durch Wälder zu streifen und Burgen zu bauen. Ihre kindliche Leidenschaft ist in allen Fassetten innerhalb ihrer Debüttrilogie „Iskari“ zu finden, denn all das magische scheint sie konserviert zu haben und auf jeder Seite ihres Buches herauszulassen. Im Oktober 2017 ist der 1. Band der Iskari-Trilogie im Heyne Verlag erschienen.


Zum Inhalt

Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks …



Meine Meinung

Bis dato hatte ich nur Gutes über Kristen Ciccarellis Debüt gehört und ich wollte mir gerne eine eigene Meinung bilden. All meine Erwartungen und Hoffnungen wurden mehr als übertroffen. Die Welt rund um Asha und die Drachen ist mehr als magisch. Es ist ein Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die eine runde Geschichte ergeben.

Besonders gefallen hat mir der sprachliche Stil von Ciccarelli – flüssig und absolut verständlich geschrieben. Es lies sich zu jeder Tages und Nachtzeit lesen und das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es deswegen zu einfach war – nein, ihre aufgebaute Handlung war so fesselnd geschrieben, dass ein Weglegen nahezu unmöglich war. Unterstützt durch die tiefgründigen Charaktere, die alle innerhalb der Handlung einen Reifeprozess durchmachen durften, entwickelte sie ein faszinierendes Gebilde, das einen in seinen Bann zieht. Besonders wird dies an Asha deutlich, die zu Beginn der Handlung auf der Jagd nach Drachen ist und blindlinks alle Befehle ausführt, die sie gestellt bekommt. Im Laufe der Handlung wandelt sie sich dahingehend, dass sie einzelne Anforderungen an ihre Person genauer hinterfragt und ihre eigenen Schlüsse daraus zieht. Dadurch werden gut gehütete Geheimnisse aufgelegt, die für manche Charakter besser verschollen geblieben wären. Aber ich möchte euch nicht zu viel verraten.

Iskari – Der Sturm naht ist eine tolle Story, die mit Drachen, Göttern und alten verbotenen Geschichten, gespickt mit einer verbotenen und herzerwärmenden Liebe, daherkommt und vermutlich jeden Fantasyliebhaber in ihren Bann zieht. Ciccarelli gelingt es, eine Welt zu konstruieren, die zum Verweilen einlädt, denn sowohl ihre Charaktere als auch ihre Beschreibungen sind wahnsinnig faszinierend und tiefgründig beschrieben. Angefangen bei Asha, die als kleines Kind die verbotenen alten Geschichten erzählte und somit den ersten Drachen Kazu angelockte. Bis hin zu dem Sklaven Torwin, der jegliche Regeln bricht, um Asha nahe zu sein. Doch diese Verbindung ist nicht grundlos verpönt, denn in Firgaard ist eine Beziehung zwischen Draksor und Sklave, besonders zwischen Angehörigen der Königsfamilie und Sklaven, verboten.

Eine vielversprechende Fantasygeschichte, die mich keineswegs enttäuscht hat und definitiv empfehlenswert ist – egal ob Fantasyliebhaber oder -neuling. Ihr werdet euren Spaß mit dieser Trilogie haben, versprochen!
Von mir gibts ganz klar 5/5!

Eure Isa.

Den 2. Teil habe ich ebenfalls bereits gelesen und rezensiert. Schaut gerne mal auf meiner Seite vorbei oder auf meinem Blog (https://isasbuecherblog.com)