Ich ging mit recht niedrigen Erwartungen an "alles was ich in dir sehe", gerade auch weil das Hypelevel auf Bookstagram sehr hoch ist.
Und was soll ich sagen? Der Hypetrain hat mich vollkommen erwischt!
Die ...
Ich ging mit recht niedrigen Erwartungen an "alles was ich in dir sehe", gerade auch weil das Hypelevel auf Bookstagram sehr hoch ist.
Und was soll ich sagen? Der Hypetrain hat mich vollkommen erwischt!
Die Charaktere Anna und Fynn waren nachvollziehbar und dreidimensional in ihren Gefühlen, den Handlungen und in ihrer Entwicklung, was es so leicht machte mich mit ihnen zu identifizieren.
Das Setting in Portugal hat mich von den Socken gehauen und wie so oft frage ich mich: Warum spielen nicht noch mehr Bücher in Europa? Wir haben doch auch unglaublich viele Länder, die es zu entdecken gilt.
Allein schon die Casota mit ihren menschlichen und tierischen Bewohnern hat mich von vorne bis hinten begeistert.
Kyra Grohs Schreibstil ist einfach der Hammer. Humorvoll, herrlich leicht und flüssig hat sie mich ab der ersten Seite gefesselt und Lust auf mehr von ihr gemacht.
Elyanor konnte man kaum auf die Seite legen, weil es einfach durchweg spannend war.
Ich mochte einfach alles an dem Setting, an den Charakteren fast alles und auch der Schreibstil von Alexandra war flüssig ...
Elyanor konnte man kaum auf die Seite legen, weil es einfach durchweg spannend war.
Ich mochte einfach alles an dem Setting, an den Charakteren fast alles und auch der Schreibstil von Alexandra war flüssig und super leicht runterzulesen.
Freue mich schon sehr, die restlichen Bände der Reihe zu entdecken
Herzlich Willkommen in Schottland und an der Dunbridge Academy. Ein Ort, der für viele vermutlich ein buchiges Zuhause werden könnte. So auch für mich.
Schon auf den ersten Seiten habe ich mich unglaublich ...
Herzlich Willkommen in Schottland und an der Dunbridge Academy. Ein Ort, der für viele vermutlich ein buchiges Zuhause werden könnte. So auch für mich.
Schon auf den ersten Seiten habe ich mich unglaublich wohl gefühlt, auch wenn ich mich selbst zeitweise etwas zu „alt“ für die Geschichte gefühlt habe.
Es ist frisch, es ist jung und es hat Spaß gemacht. Es zeigte mir, dass das Suchen nach seinen Wurzeln auch mal schmerzhaft sein kann. Wir treffen im Buch auf Emma, die ein Auslandsjahr an der Dunbridge Academy machen möchte. Der Anfang hatte etwas hektisches an sich, da Emma viel zu spät für ihren Flug dran war und ausgerechnet am Flughafen trifft sie bereits auf Henry oder läuft in ihn herein.
Dieses erste Zusammentreffen der Beiden mochte ich unglaublich gerne, es hatte etwas unschuldiges an sich und ich war neugierig, wie es weitergehen würde.
Emma selbst ist ehrgeizig und hat ihre Ziele vor Augen. Gleichzeitig ist sie aber auch unsicher, manchmal etwas melancholisch und nachdenklich. Beide dieser Seiten konnten mich irgendwo berühren und schnell hatte ich sie in mein Herz geschlossen. Sie ist aber auch spontan, was vor allem ihre schnelle Entscheidung für das Auslandsjahr betrifft und gut beschreibt.
Mit Henry musste ich ein klein wenig warm werden und erst in der Mitte des Buches hatte er mich um den kleinen Finger gewickelt. Gerne würde ich in die Tiefe gehen, woran es genau gelegen hatte. Aber…das würde Spoilern und das mache ich nicht. Nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Er hat aber gezeigt, dass er sich als Charakter erst einmal weiterentwickeln muss und diese Entwicklung hat mich zutiefst berührt. Denn aus dem ruhigen, vernünftigen jungen Mann kam ganz viel Gefühl heraus. Manchmal etwas zu viel, so dass ich das Buch kurz auf die Seite legen musste, um nicht selbst völlig überrollt zu werden. An manchen Stellen hatte ich große Tränen in den Augen und dieses Kloßgefühl im Hals, das ich manchmal etwas zu sehr liebe. Es zeigt mir, dass die Geschichte mein Herz und meine Seele völlig erreicht hat.
Hab ich eigentlich schon das Setting erwähnt?
Ich LIEBE die Dunbridge Academy! Das alte Gebäude, die wunderschöne Landschaft der schottischen Highlands. Die Dächer der Schule, das Gewächshaus mit den Mitternachtspartys. Wenn ich in einem Internat leben würde, dann nur dort.
An sich gesehen, hätte es mir an ein paar Stellen etwas mehr sein können, gerade die Thematik um Emmas Vater war für mich zu kurz. Hätte gerne mehr Facetten gehabt.
Ich liebe Sarahs Schreibstil und man kam flüssig durch das Buch. Und ehrlich gesagt konnte ich erst dann schlafen gehen, als ich heute morgen um kurz nach drei beendet hatte. Aber das Buch hat auch gerade dazu verleitet, eine durchlesene Nacht zu haben.
Insgesamt mochte ich es gerne und ich freue mich schon sehr auf Band zwei 🥰
Vor ein paar Abenden bin auch ich dem TikTok Hype erlegen und habe innerhalb eines Abends „Nur noch ein einziges Mal“ (Engl. It ends with us) gelesen.
Achtung Unpopular Opinion:
Ich kann den Hype nicht ...
Vor ein paar Abenden bin auch ich dem TikTok Hype erlegen und habe innerhalb eines Abends „Nur noch ein einziges Mal“ (Engl. It ends with us) gelesen.
Achtung Unpopular Opinion:
Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Es ist kein schlechtes Buch, die Thematik wie bei allen CoHos ergreifend, schockierend mit mehr als nur einer Portion Drama. Auch dass es sich so flüssig lesen lies und ich über die Seiten flog, lässt zumindest darauf schließen, dass ich es irgendwo gut fand.
Ich mochte Lily und Atlas, während Ryle eine einzige Red Flag für mich darstellte. Ich mochte das Bostoner Setting, Lilys Blumenladen, Ally und Marshall. Es gab also durchaus positive Dinge an dem Buch, die nicht nur auf den Schreibstil zurückzuführen sind.
Aber es ist nicht DAS Buch. Nicht mit dieser Thematik, die man aus dem Klappentext null erahnen kann. Und was für mich vielleicht das schlimmste gewesen ist: eine entsprechende Trigger- bzw Contentwarnung hätte mich erst gar nicht zu dem Buch greifen lassen. Weil ich das in Teilen selbst erlebt habe. Und ich würde mir wünschen, dass der @dtv_verlag eine Triggerwarnung in das Buch einfügt. Weil das Buch aus meiner Sicht rund um eine mögliche Triggerwarnung aufgebaut ist und daraus ihre Energie zieht.
Und ja: die Dynamik in diesem Buch hat mich fast zerrissen und mich an Dinge erinnert, an die ich mich nicht erinnern wollte. Und gerade da wollte ich nicht getriggert werden.
Den zweiten Band im Herbst werde ich vermutlich trotzdem lesen, weil ich wissen will wie es weitergeht. Aber auch hier werde ich erstmal vorsichtig sein und in mich hineinhören, ob ich dafür bereit bin.
Das neue Jahr fing lesetechnisch schon richtig richtig gut an, denn ich durfte bereits vor einiger Zeit das neue Buch von @alexandra_nordwest vorablesen. Vorabzulesen ist für mich keine Selbstverständlichkeit, ...
Das neue Jahr fing lesetechnisch schon richtig richtig gut an, denn ich durfte bereits vor einiger Zeit das neue Buch von @alexandra_nordwest vorablesen. Vorabzulesen ist für mich keine Selbstverständlichkeit, keine Regelmäßigkeit tatsächlich sogar eine Seltenheit.
Was meine Meinung zu diesem Buch überhaupt nicht beeinflusst hat, weil ich voll und ganz dahinterstehe mit dem, was ich euch mit dieser Rezension vermitteln möchte.
Wo fange ich am besten an? Ihr kennt meine Rezensionen, die werden super lang, super ausführlich und umfassen alle Facetten dessen, was ich beim Lesen wahrgenommen habe und vor allem gefühlt habe. Und bei diesem Schatz ist das Hype-Level sehr hoch, weil hier etwas ganz fantastisches passiert ist.
Ich habe mich erneut in eine Geschichte verliebt und mich in ihr verloren. Ich würde sogar sagen, dass sie mein allererstes Jahreshighlight in diesem Jahr war. Weil es mich von den Socken gehauen hat.
Also ab zum Inhalt:
Bereits aus dem Klappentext kann man herauslesen, worum geht es und welchen Schwerpunkt die Geschichte hat. Dementsprechend war ich schon sehr gespannt darauf, was hier auf mich warten würde.
Der Anfang hatte schon einige Stellen, die ich mir markiert hatte. Für mich waren es Stellen, die von Beginn an diesen roten Faden bildeten, der es mir so leicht machte absolut in diese Geschichte einzutauchen.
„Weil das das einzige Verhalten war, das wir kannten. Weitermachen. Keine Fragen stellen. Sich fügen. Am Leben bleiben.“ (Seite 11)
Ab diesen ersten Markierungen stellte ich bereits Theorien auf, wie diese Geschichte wohl weitergehen würde. Baute direkt einen Spannungsbogen auf, der durchgehend gehalten wurde. Neben Taylor treffen wir bereits auf weitere Charaktere der Geschichte, die eine tragende Rolle spielen. Auch weil sie ein großer Teil ihres Lebens sind, da alle zusammen aufgewachsen sind und in einem Boot sitzen. Jede*r von Taylors Freunden hat eine andere Vorgeschichte, eine andere Art der Genmanipulation erhalten und macht sie somit zu absoluten Supersoldaten.
Generell ist die komplette Handlung dystopisch angehaucht, auch wenn sie in der Echtzeit spielt.
Doch aufgrund einiger Vorkommnisse ist Taylor gezwungen aus Emerdale zu flüchten und sich selbst zu retten. Diese Flucht verschlägt sie nach L.A. und dort trifft sie auf Jo, ein Hollywood-Star, der selbst einiges an Ballast mit sich trägt. Und hier kommt der Romance-Anteil erst so richtig zum Vorschein. Und ich hab es geliebt! Die Mischung aus actionreichem Near-Future Dystopie Anteil und Romanceelementen ist Alexandra absolut gelungen.
Ab dem Moment, in dem Tay und Jo aufeinandertrafen, gab es für mich kein Halten mehr. Seite um Seite habe ich weitergelesen und ich wollte, ich konnte nicht aufhören. Das in Kombination mit einer absolut genialen Playlist (meine Empfehlung: Hört diese Playlist beim Lesen, das verstärkt das Leseerlebnis so so sehr) ist für mich schon fast nicht zu toppen gewesen.
Ihr kennt mich Leute. Wenn ich anfange ein Buch zu lieben, dann gibt es kein Halten mehr. Dann verfalle ich in den Fangirl Modus und hype ein Buch so sehr, dass es auch wehtun kann. Genau das ist hier nämlich passiert.
Zitate um Zitate wurden markiert, ich packe euch hier noch ein paar meiner liebsten rein.
„Nachts, wenn man träumte, konnte man alles und jeder sein. Träume waren grenzenlos, unterlagen keinerlei Regeln und niemand konnte sie manipulieren. In seinen Träumen war man frei.“ (Seite 74)
„Wir wollen es so sehr glauben, Jo, aber die Wahrheit ist, wir haben nicht annähernd so viel Zeit, wie wir denken. Eigentlich haben wir nicht viel mehr als kurze Momente, winzige Zeitsplitter in der großen Unendlichkeit. Wir vergehen so schnell.“ (Seite 175)
„Ich wollte noch immer anerkannt und respektiert werden, doch auf eine andere Art und Weise.“ (Seite 236)
Ich wollte, dass dieses Buch niemals zu Ende geht und doch muss alles ein Ende finden.
Denn das Ende…boah dieses Ende. Dafür habe ich keine Worte. Sie fehlen mir einfach, denn dieses Ende hat mich weitere Theorien aufstellen lassen und ich warte sehnsüchtig auf Band zwei, damit ein wenig Licht in dieses kleine Gedanken- und Theorienchaos in meinem Kopf kommt.
Nachdem ich das Buch auf die Seite gelegt hatte, war ich absolut apathisch. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit dass es so spannend sein würde und ich dabei komplett emotional reagiere. Das komplette Buch war absolut intensiv, gespickt mit einer Sogwirkung und hat mich auch dezent süchtig gemacht. Leider heißt es: Warten bis zum Sommer, bis es weitergeht.
Alexandras Schreibstil hat dabei unterstützend gewirkt und das Buch ließ sich unglaublich flüssig herunterlesen. Auch, dass man beide Sichten kennenlernt war unglaublich hilfreich und hat dem ganzen noch eine viel emotionalere Note verliehen.
Von mir kommt eine ganz dicke Leseempfehlung, weil sich dieses Buch einfach so so sehr lohnt.