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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2023

Ferdinand Nuss wird von den 5 Pfoten gerettet

Internat Schloss Sommerberg – Fünf Pfoten retten Ferdinand Nuss
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Der Auftakt einer neuen Internatsgeschichte um 4 unterschiedlichen Kindern, die aufgrund einer Tierschutzaufgabe zusammenwachsen sowie dem Goldendoodle Sponschdog, gefallen meinem Sohn und mir sehr gut.
Eigentlich ...

Der Auftakt einer neuen Internatsgeschichte um 4 unterschiedlichen Kindern, die aufgrund einer Tierschutzaufgabe zusammenwachsen sowie dem Goldendoodle Sponschdog, gefallen meinem Sohn und mir sehr gut.
Eigentlich wohnt Dalena, die Tochter des Schlossgärtners nicht im Internat, sondern geht nur dorthin zur Schule und ist mit Lili, die im Internat lebt, befreundet. Weitere Internatsbewohner sind der belesene und eher zurückhaltende Anton und der handwerklich begabte Finn sowie Sponsch, der Hund der Internatsköchin, der in jeder freien Minute von Finn zum Rettungshund trainiert wird. In dieser Geschichte werden zuerst die Kröten bei der Krötenwanderung gerettet und dann findet Dalena per Zufall ein Eichhörnchen-Baby in Not, das sie dann zusammen mit den anderen vier rettet. Der Hund Sponsch ist bei der Rettung ebenfalls dabei.
Die Zeichnungen gefallen uns sehr gut, da sie den Text wunderbar auflockern. Und der Lageplan um das Internat Schloss Sommerberg ist ebenfalls sehr schön.
Wir sprechen eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 08.04.2023

Comicfigur Asterix erscheint endlich als Wimmelfigur

Wo steckt eigentlich Asterix? - Das große Wimmelbuch
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Voller Begeisterung habe ich das Wimmelbuch in die Hand genommen. Auf der ersten Seite gibt es eine sehr gelungene Spielanleitung. Hier darf natürlich die Kurzfassung der Asterix-Geschichte nicht fehlen. ...

Voller Begeisterung habe ich das Wimmelbuch in die Hand genommen. Auf der ersten Seite gibt es eine sehr gelungene Spielanleitung. Hier darf natürlich die Kurzfassung der Asterix-Geschichte nicht fehlen. Dann wird die Aufgabe des Lesers und die zu suchenden Figuren (mit Namen), die wir aus den Asterix-Abenteuer her kennen, beschrieben. Prinzipiell muss auf jeder Seite Asterix gesucht werden. Hierfür gibt es als Belohnung zwei Lorbeerkränze; für die anderen Figuren bzw. Gegenstände gibt es nur einen Lorbeerkranz.
Der systematische Aufbau des Wimmelbuchs hat mir auch sehr gut gefallen. Es beginnt „im gallischen Dorf“ und endet mit „der traditionelle Festschmaus“. Besonders gut haben mir auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade auf den einzelnen Wimmelseiten gefallen. Bei einer einfachen Wimmelseite kann man maximal 4 Lorbeerkränze bekommen, bei schwierigen Wimmelseiten sind dies maximal 7 Lorbeerkränze. Ich finde jedoch, dass man auf der Wimmelseite „Spielabbruch?“ die Figur Teefax nicht erkennen kann, da die Farben ganz anders sind, als bei der Spielanleitung angegeben. Auf der Wimmelseite ist der Bart zu rot; seine Kleidung und das Schwert haben auch eine andere Farbe. Auf der letzten Doppelseite sind dann die Auflösungen (auf dem Kopf) aufgeführt.
Fazit:
Kauf- und Leseempfehlung nicht nur für Kinder, sondern auch für die jung gebliebenen Asterix-Fans.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Ann Kathrin Klaasen ermittelt unter neuer Polizeidirektorin

Ostfriesengier
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Das raffiniert gestaltete Buchcover mit den Zwillingsmühlen von Greetsiel ist ein Hingucker. In einer Buchhandlung würde ich das Buch sofort in die Hand nehmen. Der Buchtitel und vor allem der Klappentext ...

Das raffiniert gestaltete Buchcover mit den Zwillingsmühlen von Greetsiel ist ein Hingucker. In einer Buchhandlung würde ich das Buch sofort in die Hand nehmen. Der Buchtitel und vor allem der Klappentext macht auf das Buch neugierig. Schon während der ersten Seiten hat mich der Schreibstil des Autors Klaus-Peter Wolf gepackt. Er wechselt in seinen kurzen Erzählsträngen sehr geschickt permanent die Perspektiven und hält dadurch die Spannung hoch. Auch die Verbindung zu seiner Dr. Sommerfeld-Reihe sind raffiniert in diesen Krimi eingearbeitet. Umgekehrt war auch Ann Kathrin Klaasen in der Dr. Sommerfeld-Reihe seine Patientin. Dieses Mal sind sogar zwei Fälle zu lösen, die kurze Zeit nacheinander passieren; ein Mord und das Verschwinden einer jungen Mutter mit Kind. Weitere Fälle folgen.
Fazit:
Ich habe das Buch trotz der 600 Seiten innerhalb kürzester Zeit gelesen. Es ist ein spannendes und einfallsreiches Buch, das ich weiterempfehlen kann. Ich freue mich auf weitere Fälle von Ann Kathrin Klaasen.

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Wölkchen und Täubchen und ?

Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus
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Das Buchcover ist wieder ein Hingucker und hat Wiedererkennungscharakter. Im Gegensatz zu Band 1 hatte diese Fortsetzung jedoch seine Schwächen. Der Klappentext klang wieder sehr interessant und auch der ...

Das Buchcover ist wieder ein Hingucker und hat Wiedererkennungscharakter. Im Gegensatz zu Band 1 hatte diese Fortsetzung jedoch seine Schwächen. Der Klappentext klang wieder sehr interessant und auch der Schreibstil des Autorenduos Charlotte Blum war an sich ok. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass dieser Kriminalfall ein Abklatsch vom ersten Band war, da zuerst mal wieder die falsche Person verhaftet wurde und dann ganz zum Schluss dank Alma die richtige. Obwohl dieses Buch mit 350 Seiten relativ dünn ist, wurde es noch mit historischen Informationen gefüllt, die zusammenhangslos erwähnt wurden. Ich fand den Hutnadelkrieg an sich zwar interessant, mich hat aber gestört, dass diese Information Anlass war, das Buch um mehrere Seiten weiter aufzublähen. Leider hat mich weder der historische Teil noch der Kriminalfall gepackt.
Für dieses Buch kann ich leider keine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 13.02.2023

Mord, Mord, Selbstmord im historischen München

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Das Buchcover ist ein echter Hingucker. Im oberen Teil sehen wir die Obduktionsassistentin Anna Zech und Journalist Friedrich von Weynand, die zusammen den Tod von Adele Röckl untersuchen sowie im unteren ...

Das Buchcover ist ein echter Hingucker. Im oberen Teil sehen wir die Obduktionsassistentin Anna Zech und Journalist Friedrich von Weynand, die zusammen den Tod von Adele Röckl untersuchen sowie im unteren Teil das historische München. Der Buchtitel und vor allem der Klappentext macht auf die Leseprobe neugierig. Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil der Autorin Petra Aicher gepackt. So sprechen die einfachen Leuten mit bayrischen Dialekt und wirken authentisch.
Die Geschichte beginnt mit dem ersten Arbeitstag von Anna in der Gerichtsmedizin, die ihrem Chef hilft eine ehemalige Skandalschauspielerin zu obduzieren. Der adlige Friedrich von Weynand, der sich als Journalist Fritz Nachtwey nennt, horcht Anna geschickt aus und schreibt daraufhin einen Leitartikel in seinem Revolverblatt. Anschließend lernen sich die beiden privat sehr gut kennen und akzeptieren, dass die Polizei diesen Todesfall als Selbstmord abgetan hat.
Der Schwerpunkt bei diesem Buch liegt nicht (wie ich erwartet hatte) im Lösen der Todesumstände (klassischer Krimi), sondern das sehr anschauliche Beschreiben der Münchner Gesellschaft kurz vor dem ersten Weltkrieg (historischer Roman). So sind die Ehe-Szenen von Sibylle von Weynand und Friedrich glaubhaft beschrieben und die einzelnen Protagonistinnen wirken authentisch. Hin und wieder werden auch politische Ereignisse geschickt in die Handlungen eingeflochten.
Aufgrund des tollen Schreibstils gibt es von mir eine Kauf- und Leseempfehlung.

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