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Veröffentlicht am 19.12.2017

witziges und spannendes Winterabenteuer

Wolkenschloss
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Eigentlich ist die Advents- und Weihnachtszeit ja eine ruhige und besinnliche Zeit. Für die 17-jährige Fanny, die gerade ein Praktikum im Wolkenschloss – einem noblen Hotel in den Schweizer Bergen – absolviert, ...

Eigentlich ist die Advents- und Weihnachtszeit ja eine ruhige und besinnliche Zeit. Für die 17-jährige Fanny, die gerade ein Praktikum im Wolkenschloss – einem noblen Hotel in den Schweizer Bergen – absolviert, bedeutet sie aber besonderen Stress. Zum alljährlichen Silvesterball reisen dort viele gutbetuchte Gäste mit etlichen Sonderwünschen an. Manche der Gäste sind recht eigenartig – ein junger Mann klettert an der Fassade herum, eine Familie checkt unter falschem Namen ein, ein kleiner Junge liebt es, Fanny in den Wahnsinn zu treiben. Geheime Pläne werden geschmiedet, teuer Schmuck präsentiert ... da kommt Fanny so manches eigenartig vor.

Zwar habe ich bereits einige Bücher von Kerstin Gier im Regal stehen, habe aber bisher noch nichts von der Autorin gelesen. Mein Erstling war daher dieses Hörbuch zu Wolkenschloss, das mich insgesamt gut unterhalten konnte.

Die Handlung beginnt relativ ruhig. Praktikantin Fanny und die zahlreichen Gäste und Mitarbeiter werden eingeführt. Langweilig ist der Einstieg aber keineswegs. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und größtenteils auch etwas speziell, sodass Fanny das ein oder andere skurrile Erlebnis hat.
Etwa ab der Hälfte wird die Handlung dann spannend und mysteriös. Es gibt einige eigenartige Vorkommnisse und allerlei Spekulationen. Mich konnte die Geschichte dabei mehrfach überraschen, besonders da manche Figuren erst sehr spät ihr wahres Gesicht zeigen. Neben einigen dramatischen Momenten beeinhaltet das Wolkenschloss auch eine gute Portion Gefühl, wobei die Liebesgeschichte gut in die Handlung eingebunden ist und nicht zu viel Raum einnimmt.
Und das Buch bietet jede Menge Witz. Fanny ist die Ich-Erzählerin der Handlung. Sie hat eine sehr frische Erzählweise voller flapsiger und ironischer Kommentare, die mich so maches mal zum Lachen gebracht haben.
Dazu beigetragen hat sicherlich auch die Sprechweise der Sprecherin Ilka Teichmüller, der ich sehr gern zugehört habe. Die Stimme ist angenehm, Tempo und Betonung waren passend.

Nett ist auch das beiliegende Heftchen mit Personenübersicht - gerade beim Hören verliert man sonst schnell den Überblick - und einem Glossar mit witzigen Worterklärungen.

Insgesamt ist die Geschichte nach dem spannenden Ende, welches auch noch einen kleinen Ausblick in zukünftige Geschehnisse liefert, rund und es bleiben nur wenig Fragen unbeantwortet. Dabei finde ich es allerdings ein wenig schade, dass im Verlauf übernatürliche Ereignisse angedeutet werden, deren Hintergrund dann offen bleibt.

Statt besinnlicher Weihnachtszeit bietet das Wolkenschloss Praktikantin Fanny ein besonderes Abenteuer in Schweizer Schnee. Dank der angenehmen Stimme der Sprecherin und der witzigen, bildhaften Erzählweise der Ich-Erzählerin Fanny habe ich oft lachen müssen. Im Verlauf wird die Geschichte immer spannender und konnte mich mehrfach überraschen. Eine schöne, abwechslungsreiche Geschichte, besonders für die Winterzeit.

Veröffentlicht am 19.12.2017

absolut fesselnde Geschichte

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt
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Nachdem ihre Schwester entführt und ihre Eltern ermordet wurden, sinnt Prinzessin Emelina auf Rache. Sie schlüpft in die Rolle einer anderen, um ihren Platz bei einer arrangierten Hochzeit zwischen zwei ...

Nachdem ihre Schwester entführt und ihre Eltern ermordet wurden, sinnt Prinzessin Emelina auf Rache. Sie schlüpft in die Rolle einer anderen, um ihren Platz bei einer arrangierten Hochzeit zwischen zwei Königreichen einzunehmen. Dabei verfolgt sie einen klaren Plan, doch Em hat nicht geahnt, wie schwer es ihr fallen wird, in ihrer Rolle zu bleiben...

Die Geschichte beginnt eher düster und grausam. Der erste Eindruck, den Em hinterlässt, ist nicht gerade positiv. Dennoch ist mir der Teenager schnell sympathisch geworden, je mehr man über ihre Absichten und die Hintergründe ihrer Tat erfährt.
Der 17-jährige Prinz Cas ist ebenfalls ein spannender Charakter. Er hat kein Interesse an der Ehe, die seine Eltern für ihn geplant haben und dies zeigt er auch deutlich. Als die zwei dann aber doch ins Gespräch kommen, beginnt Cas, sein Königreich und die Taten seines Vaters aus einem anderen Licht zu sehen. Er macht über das Buch hinweg die wohl größte Veränderung durch.
Aufgrund der wechselnden personalen Sicht erhält der Leser Einblicke in die jeweiligen Gedanken der beiden Protagonisten.

Die Handlung ist von Beginn an spannend. Ems Versteckspiel könnte jederzeit auffliegen. Sie bewegt sich auf einem schmalen Grad – sie schlüpft in die Rolle von jemandem, über den sie nur wenig weiß, darf gleichzeitig aber nur möglichst wenig persönliches über sich selbst preisgeben.
Es wird immer brenzliger, die Luft immer dünner. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr nimmt das Tempo zu. Es wird sehr ereignisreich, immer dramatischer und fesselnder. Dabei konnte mich die Handlung mit einigen unerwarteten Wendungen überraschen.

Faszinierend ist es auch, die Fähigkeiten der verschiedenen Völker, über die zunächst viel gesprochen wurde, die aber nur im Kleinen sichtbar waren, dann im Einsatz zu erleben. Dabei kommt Spektakuläres zutage, das für weitere Dramatik und Emotionen sorgt.
Das Schicksal der vier Königreich bleibt am Ende noch völlig offen.

Fazit
Ist es möglich, in einer Welt voller Vorurteile, Lügen und Geheimnisse Vertrauen aufzubauen und Freundschaften zu schließen? Die Geschichte triebt die Figuren an ihre emotionalen Grenzen und den Leser in einen Rausch aus Spannung und Dramatik. Ungekrönt konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Veröffentlicht am 19.12.2017

konnte mich einfach nicht packen

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
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Der Dieb Sam gelangt durch eine List an einen Job als Palastwache. Doch er darf nicht, wie gewünscht, den Weißen König bewachen, sondern bekommt einen Posten in der unterirdischen Stadt der Bücher. Die ...

Der Dieb Sam gelangt durch eine List an einen Job als Palastwache. Doch er darf nicht, wie gewünscht, den Weißen König bewachen, sondern bekommt einen Posten in der unterirdischen Stadt der Bücher. Die befürchtete Langeweile droht ihm dort allerdings nicht, denn schnell häufen sich die mysteriösen Ereignisse.

Die Bücherstadt sowie die fantastischen Wesen haben mir gut gefallen. Die Märchenfiguren sind ungewöhnlich und immer wieder für Überraschungen gut.

Sam ist ein spannender Charakter. Er will seine Vergangenheit als Dieb hinter sich lassen. Er besitzt dadurch geschulte Fähigkeiten und nimmt seine Umgebung immer aus den Augen des Diebes wahr. So richtig warm bin ich mit ihm aber dennoch nicht geworden. Dies mag auch an dem eher distanzierten Erzählstil des Er-Erzählers gelegen haben. Zudem hatte ich nur selten das Gefühl, die Geschichte eines 25-jährigen zu lesen. Oft wirkte Sam in seinen Handlungen und auch seinen Aussagen auf mich deutlich jünger.

Der Klappentext des Buches hat mich total neugierig gemacht. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht wirklich fesseln.
Der Autor hat einen sehr detaillierten Erzählstil. Doch teilweise empfand ich die immer neuen ausführlichen, ausschweifenden Beschreibungen der – durchaus reizvollen – Orte mit der Zeit als langatmig.
Zwar hat mich das Rätsel um die Herkunft der Fantasywesen neugierig gemacht, trotzdem konnte mich die Geschichte einfach nicht packen. Es gibt viele langatmige Passagen, in denen die Handlung nur wenig vorankommt. Spannung kam für mich nur an wenigen Stellen auf.
Es gibt etliche Kampfszenen, dabei empfinde ich es aber immer als störend, wenn die Feinde erst lange Plaudern und offene Fragen beantworten, bevor sie aufeinander losgehen. Die eigentlich dramatischen Szenen werden dadurch in die Länge gezogen und die Brisanz aufgelöst.

Am Ende des Buches gibt es einige Verluste zu verzeichnen. Einige offene Fragen sind beantwortet, doch insgesamt bleiben noch viele Handlungsstränge offen.



Obwohl mir die Idee der Geschichte gefallen hat, habe ich die Handlung größtenteils als langatmig empfunden. Die Bücherstadt sowie die vielfältigen Fantasywesen sind spannend, an Protagonist Sam kam ich allerdings nicht heran. Durch die letzten Seiten musste ich mich regelrecht durchkämpfen, sodass ich die Reihe wohl nicht weiterlesen werde.

Veröffentlicht am 19.12.2017

auch der zweite Teil überzeugt komplett - spannende, ereignisreiche Geschichte

Das Herz des Verräters
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Achtung: 2. Band – inhaltliche Spoiler zum Vorgänger vorhanden

Die Geschichte setzt nur kurze Zeit nach den Ereignissen von Band 1, →Kuss der Lüge, wieder ein. Vorwissen ist auf jeden Fall notwendig. ...

Achtung: 2. Band – inhaltliche Spoiler zum Vorgänger vorhanden

Die Geschichte setzt nur kurze Zeit nach den Ereignissen von Band 1, →Kuss der Lüge, wieder ein. Vorwissen ist auf jeden Fall notwendig. Die Rückblicke fallen sehr, sehr knapp aus. Ich hatte extra nochmal das Ende des ersten Bandes gelesen, wodurch mir der Einstieg relativ leicht fiel. Trotzdem konnte ich bei der Vielzahl an Namen nicht jede Figur und deren Verbindung zu Lia direkt zuordnen.

Schon der erste Band hatte mir unglaublich gut gefallen und ich bin auf das Verwirrspiel hereingefallen. Diese großen Überraschungsmomente fehlen in Teil 2 zwar, trotzdem ist die Handlung von Anfang bis Ende sehr spannend. Zwar gibt es Ereignisse, die vorhersehbar sind, weil es einfach nicht anders sein kann, aber wann und wie etwas passiert, bleibt dennoch lange ungewiss, sodass ich auch hier einige spannende Wendungen erlebt habe.

Der Titel des Buches spoilert ja bereits ein wenig, denn ein gutes Herz hat Kaden prinzipiell schon. Obwohl er eigentlich zu den Bösen gehört, versucht er Lia weiterhin zu schützen. Doch seine Loyalität zu Venda und dem Komizar ist groß, was ihn zu einem Unsicherheitsfaktor macht. Es ist teilweise schwer, ihn einzuschätzen. Auf wessen Seite würde er sich im Ernstfall stellen?
Darüber hinaus gibt es noch weitere Figuren, die sich sehr geheimnisvoll geben und sich nicht in die Karten schauen lassen, wem ihre Loyalität wirklich gilt.

Lia ist eine starke Persönlichkeit. Obwohl sie erst 17 ist, agiert sie sehr überlegt. Zwar ist sie teilweise auch hitzig und impulsiv, was sie immer wieder in Schwierigkeiten bringt, doch insgesamt versucht sie, das Spiel aus Lügen und Intrigen mitzuspielen und für sich eine gute Position herauszuarbeiten. Dabei bemüht sie sich immer um die Personen, die ihr am Herzen liegen. Ihr eigenes Leben stellt sie im Zweifel hinten an, was sie sehr sympathisch macht.

Der Fantasyanteil war ja im ersten Band nur leicht angedeutet. Nun bekommt Lias Gabe etwas mehr Raum. Ob mir dies gefällt, weiß ich noch nicht so recht. Es ist immer noch alles recht vage, was dabei genau mit Lia passiert, was sie hört und sieht. Allerdings deutete sich ja bereits an, dass Lia Teil einer Prophezeiung ist, die nun etwas weiter ausgeführt wird. Was das genau für sie bedeutet, bleibt weiter ungewiss.

Die Handlung ist sehr ereignisreich. Zwar gibt es immer wieder kurze, ruhiger Momente, insgesamt schlittert Lia aber von einer brenzligen Situation in die nächste. Wenn ihr nicht körperliche Gewalt droht, so muss sie sich zumindest verbal vorsehen und verteidigen. Die junge Frau ist immer auf der Hut und sucht stetig nach einem Ausweg aus ihrer verfahrenen Situation. Dadurch wird die Handlung zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Die Erzählperspektive der drei Ich-Wechsel (Kaden, Rafe, Lia – die den Hauptanteil ausmacht) wird beibehalten und gibt somit auch immer wieder Einblicke in die Gedanken der zwei so unterschiedlichen – jeweils auf ihre Art sehr sympathischen – Männer.

Das Ende ist wieder komplett offen und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Band.

Auch der zweite Band konnte mich komplett überzeugen. Obwohl auch dieser mit mehr als 500 Seiten daherkommt, wird die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig. Lia steckt in großen Schwierigkeiten, immer neue Gefahren drohen ihr und müssen überwunden werden. Und nicht bei jeder Figur ist klar, auf wessen Seite sie sich schlagen wird. Spannung, Dramatik, Action und Gefühle wechseln sich ab und sorgen für aufregende Lesestunden.

Veröffentlicht am 19.12.2017

spannende Dystopie mit erschreckendem Gesellschaftssystem

Die Perfekten
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Rain ist ein Ghost. Zusammen mit ihrer Mutter führt sie ein verstecktes Leben. Niemand darf sie sehen, keine Registrierungsdrohne sie erwischen. Auch Freundschaften sind Rain nicht möglich. Doch als sie ...

Rain ist ein Ghost. Zusammen mit ihrer Mutter führt sie ein verstecktes Leben. Niemand darf sie sehen, keine Registrierungsdrohne sie erwischen. Auch Freundschaften sind Rain nicht möglich. Doch als sie Lark kennenlernt, wird Rain unvorsichtig...

Die beschriebene Welt ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend. Offensichtlich spielt das Geschehen in der Zukunft. Die heutige Menschheit hat sich zugrunde gerichtet. Nun wurde die Gesellschaft mit allerlei technischem Fortschritt neu aufgebaut. Dabei werden die Menschen in Hope nach ihren Genen bewertet. Gute Gene bedeuten einen guten Job, Geld und Ansehen. Angeborene Krankheiten ebenso wie Gesundheitsschäden durch die hohe Smog-Belastung führen zur Abstufung.
So ein Gesellschaftssystem hat natürlich auch Kritiker und so stellen sich die Rebellen gegen die sogenannten Gesegneten, die Perfekten.

Rain wächst als Ghost auf. Sie ist ein unerlaubtes Kind, welches nicht registriert werden kann. Ohne Code muss sie ein ständiges Leben auf der Flucht führen. Sie lebt mit ihrer Mutter versteckt, muss sich Essen stehlen oder ertauschen. Rain ist ein sympathischer Teenager, der die Freiheit und die Schönheit der Natur liebt. Trotz der Gefahren, in die sie sich dabei bringt, setzt sie sich für andere ein. Sie weiß sich zu verteidigen und ist geübt im Erkennen von Hinterhalten.

Rains Leben sowie das ungewöhnliche Gesellschaftssystem konnten mich schnell in seinen Bann ziehen. Als Ghost lebt Rain in ständiger Gefahr und so ist die Handlung von Beginn an brenzlig und spannend. Mit Lark gibt es eine zweite Figur, aus dessen personaler Sicht die Handlung geschildert wird und der ein völlig anderes Leben als Rain führt. Als die zwei sich zufällig begegnen, prallen Welten aufeinander. Und der Konflikt ist vorprogrammiert...

Nicht zuletzt auch dadurch, dass ich den Klappentext nicht zuende gelesen habe, konnte mich die Handlung mehrfach überraschen. Rains Leben wird völlig umgekrempelt. Der Teenager muss sich plötzlich auf ganz neue Situationen einstellen. Dabei denkt sie stets zuerst an andere.
Rains fällt es schwer, die Figuren in ihrem Umfeld einzuschätzen. Und so wird auch der Leser auf so manche falsche Fährte geführt, wer zu ihren Freunden gehört und wer verborgen für die Rebellen arbeitet.

Auf 600 Seiten erlebt der Leser eine ereignisreiche Geschichte, die immer wieder unerwartete Wendungen nimmt. Zwar hätte ich mir in manchen Passagen etwas mehr Tempo gewünscht, langweilig wird das Buch allerdings zu keiner Zeit.
Es gibt einige actionreiche Szenen, aber auch gefühlvolle Momente. Zum Ende hin spitzt sich die Situation immer mehr zu, die Dramatik und Spannung steigen immer weiter an.
Doch am Schluss bleibt vieles offen – in meinen Augen zu viel, um die Geschichte selbst weiterzuspinnen, sodass ich hoffe, dass es nicht bei einem Band bleibt.

Die ebenso grausame wie faszinierende Welt konnte mich schnell in ihren Bann ziehen. Rain ist eine sympathische Protagonistin, eine Überlebenskünstlerin, die sich auf immer neue Situationen einstellen muss. Die Handlung kommt mit viel Spannung, einiger Dramatik und unerwarteten Wendungen daher. Für einen Einzelband wäre mir das Ende allerdings zu offen...