Nicht mein Fall...
Gold und SchattenDa ich momentan eher in einer Anti-Fantasy-Phase stecke, hatte ich die Hoffnung, dieses Buch könnte mir wieder etwas mehr Lust auf Fantasy-Bücher machen. Es gibt ja wirklich so viele, die sich richtig ...
Da ich momentan eher in einer Anti-Fantasy-Phase stecke, hatte ich die Hoffnung, dieses Buch könnte mir wieder etwas mehr Lust auf Fantasy-Bücher machen. Es gibt ja wirklich so viele, die sich richtig gut anhören.
Die Leseprobe hat mich jedenfalls total neugierig gemacht. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen also hab ich mir das Buch gekauft.
Leider ging es dann doch nicht so gut weiter wie gedacht.
Die Geschichte war generell sehr wirr und konfus. Ich musste oftmals Absätze nochmal lesen weil sie so verwirrend geschrieben waren. Generell habe ich auch sehr lange für das Buch gebraucht. Ich hatte einfach nie wirklich Lust darauf, weiter zu lesen. Was unter anderem auch an den ewig langen Kapiteln gelegen hat.
Ich hatte das Gefühl das Buch bzw das Kapitel endet nie.
Die Protagonisten konnten mich leider auch absolut nicht catchen. Livia hat mich irgendwie total genervt und Mael... Er ist ein Sohn des Gottes Hades. Des Gottes der Unterwelt und er war einfach viel zu lieb und nett. Ich hatte ja Anfangs gedacht, er ist nur zum Schein so nett um sie irgendwie zu verführen oder zu locken und dann zeigt er sein wahres Gesicht. Das hätte ich richtig cool gefunden, aber so wie er war stelle ich mir einfach keinen Sohn des Gottes der Unterwelt vor.
Auch die Nebencharaktere haben mir nicht wirklich gefallen.
Die Handlung an sich hat mir grundsätzlich eigentlich ganz gut gefallen, es ergibt auch Sinn, warum das Buch Gold&Schatten heißt und die Idee dahinter hat mir definitiv zugesagt, aber für meinen persönlichen Geschmack hat es an der Umsetzung gehapert.
Ich habe für mich beschlossen, die Reihe nicht fortzusetzen.