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Veröffentlicht am 27.11.2025

Apfelkuchen am Meer

Apfelkuchen am Meer
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Apfelkuchen am Meer ist ein Roman, der sich anfühlt wie ein warmer Sommertag an der Küste – ein bisschen salzig, ein bisschen süß und voller kleiner Momente, die das Herz wärmen. Anne Barns hat ein besonderes ...

Apfelkuchen am Meer ist ein Roman, der sich anfühlt wie ein warmer Sommertag an der Küste – ein bisschen salzig, ein bisschen süß und voller kleiner Momente, die das Herz wärmen. Anne Barns hat ein besonderes Talent dafür, Geschichten zu erzählen, die gleichzeitig leicht und tiefgründig sind. Genau das spürt man vom ersten Kapitel an.

Schon die Atmosphäre hat mich sofort eingefangen: ein gemütliches Küstendorf, der Duft von frischem Apfelkuchen, das Rauschen der Wellen – Barns schreibt so bildhaft, dass man das Gefühl hat, mitten in ihrer Welt zu stehen. Und genau das macht den Roman zu einem echten Wohlfühlerlebnis.

Die Protagonistin ist eine sympathische, glaubwürdige Figur, deren Weg man gerne begleitet. Sie trägt Vergangenes mit sich herum, sucht Antworten, stellt sich alten Erinnerungen – und findet dabei nicht nur neue Perspektiven, sondern auch ein Stück Heimat. Ich mochte besonders, wie authentisch ihre Emotionen beschrieben werden: nicht übermäßig dramatisch, sondern ehrlich und menschlich.

Neben ihr gibt es eine Reihe von warmherzig gezeichneten Nebenfiguren – Menschen, die man am liebsten selbst in seinem Leben hätte, weil sie mit ihrer Eigenart und Güte sofort ans Herz wachsen. Und natürlich spielt auch das Thema Familie eine wichtige Rolle, manchmal schmerzhaft, manchmal tröstlich, immer liebevoll erzählt.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Café mit Meerblick

Café Meerblick
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Christin-Marie Below versteht es wie kaum eine andere, Orte so lebendig zu zeichnen, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sitzen im Café, mit einer Tasse Kaffee in der Hand und dem Blick auf die Wellen.

Das ...

Christin-Marie Below versteht es wie kaum eine andere, Orte so lebendig zu zeichnen, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sitzen im Café, mit einer Tasse Kaffee in der Hand und dem Blick auf die Wellen.

Das Café selbst ist das Herz des Buches. Ein Ort voller Geschichten, Begegnungen und kleiner Wunder. Man spürt, dass es nicht nur ein Schauplatz ist, sondern ein sicherer Hafen für die Protagonistin und für uns als Leser*innen. Jede Szene dort hat etwas Geborgenes, etwas Alltagsmagisches.

Die Hauptfigur ist warmherzig, verletzlich und gleichzeitig voller Kraft, die sie im Lauf der Geschichte erst wieder entdecken muss. Ihre Reise fühlt sich echt an keine überzogene Dramatik, sondern ein Weg, der aus kleinen Schritten besteht: Mut, Zweifel, Rückschläge, Hoffnung. Genau diese Authentizität macht sie greifbar und liebenswert.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Im reetdachhaus

Unser Reetdachhaus am Strand
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Christin-Marie Below hat erneut eine Geschichte geschaffen, die Herz und Atmosphäre wunderbar miteinander verbindet.

Schon das Reetdachhaus selbst wirkt wie ein ruhiger Sehnsuchtsort: ein Haus, das Geschichten ...

Christin-Marie Below hat erneut eine Geschichte geschaffen, die Herz und Atmosphäre wunderbar miteinander verbindet.

Schon das Reetdachhaus selbst wirkt wie ein ruhiger Sehnsuchtsort: ein Haus, das Geschichten in seinen Wänden trägt und gleichzeitig ein Zuhause in Aussicht stellt
nicht nur für die Figuren, sondern auch für uns als Leser*innen. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind, das warme Holz, die salzige Luft, und man ahnt schnell: Dieser Ort verändert Menschen.

Die Protagonistin ist warmherzig, ein bisschen verletzlich, aber mit einem inneren Mut, der im Laufe der Geschichte immer stärker wird. Genau das macht sie so nahbar. Man begleitet sie durch Zweifel, stille Hoffnungen und kleine, kostbare Momente des Ankommens. Besonders schön fand ich, dass Below ihre Figur nicht romantisiert, sondern authentisch zeigt mit all ihren Ecken, Fragen und überraschenden Wendepunkten.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Magische Helfer

Moon - Tara und das Mondlichtpferd
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Was mich sofort gepackt hat, war die besondere Atmosphäre: geheimnisvoll, sanft und voller schimmernder Details fast so, als würde man selbst im Mondlicht stehen und darauf warten, dass etwas Wunderbares ...

Was mich sofort gepackt hat, war die besondere Atmosphäre: geheimnisvoll, sanft und voller schimmernder Details fast so, als würde man selbst im Mondlicht stehen und darauf warten, dass etwas Wunderbares passiert. Und genau das tut es: Tara begegnet Moon, diesem besonderen Pferd, das mit seiner ruhigen Stärke und seiner stillen Magie eine ganz eigene Faszination ausstrahlt.

Tara selbst ist eine Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Sie ist mutig, aber nicht unfehlbar; neugierig, aber manchmal unsicher und genau das macht sie so authentisch. Man fühlt mit ihr, fiebert mit, stolpert mit ihr durch Herausforderungen und erlebt diese besonderen Momente des Staunens Seite an Seite mit ihr.

Die Verbindung zwischen Menschen und Tieren spielt in dem Buch eine wichtige Rolle, aber sie wird niemals kitschig dargestellt. Im Gegenteil Below beschreibt diese Beziehung mit viel Feingefühl, Respekt und Wärme. Moon ist kein typisches „magisches Helferwesen“, sondern eine Figur mit Präsenz und Bedeutung.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Glück am Strand

Das Glück liegt am Strand
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Schon nach wenigen Seiten war ich in der Welt der Protagonistin angekommen. Sie trägt ihre eigenen Zweifel, Sehnsüchte und Verletzlichkeiten mit sich herum – und genau das macht sie so nahbar. Man begleitet ...

Schon nach wenigen Seiten war ich in der Welt der Protagonistin angekommen. Sie trägt ihre eigenen Zweifel, Sehnsüchte und Verletzlichkeiten mit sich herum – und genau das macht sie so nahbar. Man begleitet sie auf ihrem Weg, spürt ihre Unsicherheit, aber auch ihren Mut, dem Leben eine neue Richtung zu geben. Und irgendwie erkennt man beim Lesen auch etwas von sich selbst wieder.

Der Strand, der im Titel steckt, ist nicht nur ein Ort er ist ein Gefühl. Die Autorin erschafft eine Atmosphäre, die man beim Lesen förmlich riecht und hört: Meeresrauschen, Wind, Sonnenlicht auf der Haut. Doch der Roman ist viel mehr als nur Kulisse. Er erzählt davon, wie man das eigene Glück manchmal genau dort findet, wo man es nicht erwartet hat zwischen neuen Begegnungen, alten Wunden und diesem leisen Vertrauen, dass alles gut werden kann.

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