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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2017

Emotional und fesselnd

Wildblumensommer
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Das bunte und blumige Cover verspricht bereits eine romantische Geschichte. Doch dieses Geschichte bietet nicht nur Romantik sondern auch sehr viele Emotionen,Spannung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Zoe ...

Das bunte und blumige Cover verspricht bereits eine romantische Geschichte. Doch dieses Geschichte bietet nicht nur Romantik sondern auch sehr viele Emotionen,Spannung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Zoe stürzt sich seit dem Tod ihres Bruders in Arbeit. Sie hat sich nie so wirklich damit auseinadergesetzt und es verarbeitet. Als sie erfährt, dass ihre Zukunft ungewiss ist, beschließt sie nach Cornwall zu fahren und sich endlich der Vergangenheit zu stellen und raus zu fidnen was damals wirklich geschehen ist. Dort stellt sie sich nicht nur dem Tod ihres Bruders gegenüber sondern auch ihrer eigenen Vergangeheit und Liebe. Während Zoe in Cornwall ist, ist ihre Freundin Rose in ihrem Haus in London und gönnt sich eine kleine Auszeit von ihrer Familie.

Der Schreibstil fesselt den Leser sofort von der ersten Seite an und sorgt dafür, dass man alles stehen uns liegen lässt. Die Geschichte ist sehr emotional und ergreifend. Es ist keine Sekunde langweilig, ganz im Gegenteil, es ist verdammt spannend. Wenn man nciht gerade mit Zoe mitfiebert, dann fühlt man mit ihrer Freundin Rose. Die Charaktere sind alle sehr authentisch und realistisch dargestellt.

Darüberhinaus werden ein paar wichtige Themen behandelt, die in unserer Gesellschaft zu häufig ignoriert werden.

Ich kann diesen tollen Roman jedem empfehlen!

Veröffentlicht am 28.01.2017

Ein Leseerlebnis voller Gefühle

Erzähl mir was von Liebe ...
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"Erzähl mir was von Liebe" ist ein Roman, der einen von der ersten Sekunde fesselt und sich in einem Atemzug lesen lässt.
Rachel und Liam sind beste Freunde seit sie denken können, doch dass sie mehr als ...

"Erzähl mir was von Liebe" ist ein Roman, der einen von der ersten Sekunde fesselt und sich in einem Atemzug lesen lässt.
Rachel und Liam sind beste Freunde seit sie denken können, doch dass sie mehr als nur Freunde sind, merken sie ein paar Tage bevor Rachel aufbricht in ihr großes Abenteuer nach New York. Angst und Sehnsucht steht den beiden im Weg gemeinsam glücklich zu werden.
Rachel schreibt leidenschaftlich gerne und träumt davon ihre Geschichten zu veröffentlichen. Und wo wenn nicht in New York. Rachel träumte schon immer von dieser großen Stadt und Abenteuern, da sie immer alles mit ihren Geschwistern teilen musste, blieb nie viel übrig für sie. Sie wächst in Irland auf umringt von toller Landschaft und Schafen, doch das reicht ihr nicht, sie träumt von der großen Welt und wünscht sich das alles ein mal vermissen zu können.
Ihre New York Reise verläuft anders als gedacht und führt dazu , dass sie sich für eine lange Zeit von Irland träumt, das sie sehr häufig vermisst, vor allem Liam lässt sie nie wirklich los.
Nach langen 20 Jahren und vielem erlebtem, das sie gerne ungeschehen machen würde, kehrt sie wieder zurück nach Irland um Frieden zu finden.
Alle Charaktäre sind hervorragen ausgearbeitetn und beschrieben, man kann sich wunderbar in jeden einzelnen Charakter hinein versetzen und mit ihnen fühlen. Es ist wunderschön geschrieben, ich konnte das Buch nicht aus den Händen nehmen bis ich es zu Ende gelesen habe.
Bereits das sehr passende, wunderschöne und schlichte Cover verspricht eine sehr schöne und traurige Liebesgeschichte.
Es ist eins der besten Romane, die ich gelesen habe. Ich habe gelacht,geschmunzelt und geweint. Ein echtes Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 17.05.2018

Hezzerbrechend schöner Roman

Die Spuren meiner Mutter
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"Die Spuren meiner Mutter" ist gleichzeitig spannend wie ein Krimi und herzzerreißend schön und traurig.

Jennas Mutter , Alice, verschwindet als sie drei Jahre alt ist. Nun ist Jenna dreizehn und setzt ...

"Die Spuren meiner Mutter" ist gleichzeitig spannend wie ein Krimi und herzzerreißend schön und traurig.

Jennas Mutter , Alice, verschwindet als sie drei Jahre alt ist. Nun ist Jenna dreizehn und setzt alles dran um ihre Mutter zu finden, sie kann und will sich nicht vorstellen, dass diese tot ist und sie verlassen hat. Bei der Suche nach ihrer Mutter holt sie sich Hilfe bei einer Wahrsagerin und einem Privatdetektiven, der sich damals mit dem Fall beschäftigt hat.

So entsteht ein sehr kurioses Dreier Gespann. Man lernt die zwei auch näher kennen , da es Kapitel gibt, die aus ihrer Perspektive geschrieben sind.

Durch die Tagebucheinträge von Alice erfährt man mehr über ihr Leben und vor allem über ihre Forschung über die Elefanten. Ihre Begeisterung und Liebe zu den Elefanten ist ansteckend. Umso emotionaler sind die Einträge, wenn sie die trauernden Elefanten beobachtet.

Trauer und Abschied nehmen ist wie ein roter Faden in diesem Roman, aber auch Liebe und die starke Bindung zwischen Mutter und Kind.
Ich finde es toll und wichtig , dass die Autorin die Aufmerksamkeit weckt auf den schrecklichen Handel um Elfenbein und wie die Elefanten dafür schamlos ermordet werden.

Der Schreibstil von Jodi Picoult ist einzigartig und wunderschön, sie fesselt mich mit jedem ihrer Romane aufs Neue. Einerseits könnte man diesen Roman in einem Atemzug verschlingen, aber andererseits braucht man Zeit zum Nachdenken und Verarbeiten.

Dieser Roman hat mich sehr berührt und sehr zum Nachdenken angeregt. Auch wenn ich das Buch vor ein paar Tagen beendet habe, beschäftigt es mich immer noch und ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen und mindestens noch ein mal lesen.

Von mir gibt es fünf Eulen ?

Veröffentlicht am 15.05.2018

Wie weit kommt man mit einer Lüge?

Die Wolkenfischerin
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Wie lange kann man eine Lüge leben? Die Protagonistin, Claire, ist ziemlich glücklich mit ihrer Lüge. Sie führt mehr oder weniger ein Doppelleben. Der Leser erfährt erst nach und nach wer die wahre Claire ...

Wie lange kann man eine Lüge leben? Die Protagonistin, Claire, ist ziemlich glücklich mit ihrer Lüge. Sie führt mehr oder weniger ein Doppelleben. Der Leser erfährt erst nach und nach wer die wahre Claire ist. Sie hat sich einen tollen Job ergattert in dem sie sich als jemand anderes ausgibt. Sie scheint mit sich und ihrem Leben zufrieden zu sein , bis zu dem Zeitpunkt an dem ihr Chef ihr einen neuen Job anbietet, wird es ihr etwas mulmig zu Mute.

Ihre Vergangenheit ,vor der sie so erfolgreich geflohen ist, holt sie ein. Ihre Mutter liegt im Krankenhaus und braucht ihre Hilfe, jemand muss sich um Claires kleine Schwester kümmern. Claire bleibt nichts anderes übrig als in ihr bretonisches Heimatdorf zu fahren. Dort , in ihrer Heimat, ist es alles andere als einfach .Ihre Schwester ignoriert sie und die Dorfbewohner lassen sie spüren, wie sie darüber denken, dass sie ihre Familie verlassen hat und nach Paris gegangen ist. Eine zentrale Frage in diesem Roman ist die Suche nach dem Zuhause. Denn wenn man sich finden will, sollte man auch wissen wo man zuhause ist.

"Ein Zuhause hat viele Gesichter und es bedeutet nicht, dass man eines mehr lieben darf als das andere."(S.351)

Am Anfang haben mich die Rückblenden etwas verwirrt, denn es hat einen Augenblick gedauert bis ich verstanden habe, dass es Claires Vergangenheit ist.

Ich kann nicht wirklich behaupten, dass Claire mir sympathisch ist. Ich habe versucht sie zu verstehen, aber wirklich warm geworden bin ich mit ihr nicht. Natürlich macht jeder Fehler, aber sich ein ganzes Leben aus einer Lüge aufzubauen? Erst am Ende, wenn sie ihre Fehler sich selbst eingesteht, wird sie mir etwas sympathischer.

Da die kleine Schwester eine wichtige Rolle in Claires Leben spielt, hätte ich mir gewünscht, dass diese präsenter in dem Roman ist und mehr erläutert wird. Sie kommt für meinen Geschmack zu kurz.

Der Schreibstil ist locker, einfach und ziemlich schlicht, so dass man problemlos in die Geschichte eintauchen kann. Die detaillierten Beschreibungen der Bretagne, deren Landschaft und Kultur hat mir sehr gefallen. Der bretonische Charme kommt sehr gut zur Geltung. Am Ende gibt es ein paar Rezepte von den bretonischen Spezialitäten, über die ich mich sehr gefreut habe, ich liebe die französische Küche.

Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch, aber richtig fesseln konnte sie mich leider nicht.

Deswegen gibt es von mir vier von fünf Sterne für diesen Roman.

Veröffentlicht am 06.05.2018

Manipulation pur

Wahrheit gegen Wahrheit
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In den Nachrichten wimmelt es nur von Berichten über russische Spione in Amerika, Haker und fake news. Menschen werden von allen Seiten und mit allen Mitteln manipuliert, in diesem Chaos fällt es einem ...

In den Nachrichten wimmelt es nur von Berichten über russische Spione in Amerika, Haker und fake news. Menschen werden von allen Seiten und mit allen Mitteln manipuliert, in diesem Chaos fällt es einem schwer Lüge von Wahrheit zu differenzieren.

In dem Thriller "Wahrheit gegen Wahrheit" verrät das Cover eigentlich schon das Wichtigste. Vivian arbeitet als Analystin, Spionageabwehr-Analystin um genau zu sein, bei der CIA in der Abteilung, die für Russland zuständig ist. Plötzlich steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Alles wird plötzlich ungewiss, was ist wahr und was ist gelogen? Sie hat so lange und so hart daran gearbeitet und ist so nah dran den Russen auf die Schliche zu kommen, doch wenn sie das tut, droht sie alles zu verlieren.

Das Thema des Thrillers finde ich wahnsinnig spannend. Manipulation und Spionage ist solch ein breites Thema und brandaktuell. Man kann es so spannend gestalten. Schon alleine die Worte: Thriller, CIA und Rissland lösen in mir Kopfkino aus. Deswegen waren meine Erwartungen an diesen Thriller sehr hoch. Diese wurden leider nicht wirklich erfüllt. Mir hat Spannung gefehlt, bei solch einem Thema hätte ich mir gewünscht, dass es so spannend ist, dass man es fast nicht aushält. Die Spannungskurve fehlt , bzw. ist ziemlich flach für einen Thriller. Für meinen Geschmack waren die Schweifer in die Vergangenheit, zwar nützlich um Vivian besser zu verstehen, allerdings sind diese an der falschen Stelle und bremsen sie Spannung. Vivian's Gedankengänge werden detailliert beschrieben, so dass man ihr Verwirrung und Verzweiflung nachvollziehen kann. Trotz allem zieht sich die Geschichte für mich. Ich hätte mir mehr Handlungen gewünscht und etwas weniger Einblicke in Vivian's emotionale Welt.

Die Autorin, Karen Cleveland, hat selbst bei der CIA gearbeitet, das war ein weiterer Grund warum meine Erwartungshaltung an dieses Buch sehr hoch war.

Es ist ein sehr interessantes Thema , leider nicht spannend genug. Deswegen gibt es von mir nur 3 von 5 Sterne.

Ich bedanke mich recht herzlich bei dem btb- Verlag, lovelybooks und vorablesen.de!