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Veröffentlicht am 21.03.2018

Humorvoll und frech

Der letzte erste Kuss
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Da mir "Der letzte erste Blick" so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch dem zweiten Teil der Reihe eine Chance geben. Genauso wie auch im ersten Teil, schafft es Bianca Iosivoni durch humorvolle ...

Da mir "Der letzte erste Blick" so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch dem zweiten Teil der Reihe eine Chance geben. Genauso wie auch im ersten Teil, schafft es Bianca Iosivoni durch humorvolle und freche Szenen ihrer Geschichte Leben einzuhauchen, so, dass das Lesen des Buchs mehr als Spaß macht. Man fiebert während dem Lesen einfach mit den Charakteren mit und taucht in eine andere Welt ein, die einen alles andere vergessen lässt. Somit zeigt die Autorin auch hier wieder wie sehr ihr das Schreiben liegt.
"Der letzte erste Kuss" beginnt sofort spannend, so, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Nach Elles Zusammentreffen mit ihrer Familie wird es jedoch etwas langatmiger, woran man sich nach der anfänglichen großen Spannung erst einmal gewöhnen muss. Dafür schafft es die Autorin die neue angespannte Situation zwischen Elle und Luke plausibel darzustellen.
Im ersten Teil der Reihe konnten mich vor allem die Charaktere begeistern. Ich muss zugeben, dass ich Elle und Luke nicht ganz so toll wie Emery und Dylan finde, dennoch werden beide vorstellbar beschrieben. Vor allem Luke finde ich als Charakter gut gelungen, da er viel Tiefe besitzt und durch das Aufdecken seiner Vergangenheit auch seine sensible Seite zum Vorschein kommt. Elle fand ich vor allem aufgrund ihres Journalismus - Studiums interessant, jedoch stellt sie im Vergleich zu Luke den weniger interessanten Charakter dar. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie aus einer reichen Familie stammt, natürlich mit dieser Probleme hat und damit ein Klischee des Genres präsentiert. Von diesen reichen Mädchen mit unfreundlichen Eltern hat man einfach schon zu oft gelesen als, dass man das noch richtig spannend finden kann. Auch die Gefühle aus Lukes Sicht fand ich nachvollziehbarer als bei Elle, da bei ihr die Verliebtheit irgendwie plötzlich auftritt, während man bei Luke die Entwicklung eher nachvollziehen kann. Somit mochte ich Luke als Charakter irgendwie mehr - einfach, weil er mehr Tiefe und Emotionen zeigte.
Die Geschichte entwickelt sich nicht zu schnell und es gibt ein ziemliches Hin und Her, das den Konflikt, den beide Charaktere austragen widerspiegelt. Zum Ende hin gibt es wie in dem Genre üblich natürlich viel Drama, jedoch gefiel mir der Schluss sehr gut. Der Punkt an dem sich Elle und Luke endlich ihre Gefühle eingestehen ist sehr süß beschrieben und konnte meine kleinen Kritikpunkte fast wieder vergessen lassen.
Trotz dem vielen Humor und dem starken Fokus auf die Charaktere, konnte mich "Der letzte erste Kuss" jedoch nicht so sehr begeistern wie "Der letzte erste Blick". Im Vergleich zu "Der letzte erste Blick" bedient sich "Der letzte erste Kuss" nämlich an sehr vielen Klischees - von den Charakteren, vielen Partys, dem aufgesetzten Drama und dem ewigem Hin und Her kommt wirklich alles vor. Das finde ich etwas schade, weil der erste Teil etwas Besonderes in dem Genre darstellt. Das ist auch der Grund dafür weshalb ich "Der letzte erste Kuss" einen Stern weniger als seinem Vorgänger geben muss.

Fazit: Eine humorvolle und freche New Adult - Geschichte, bei der man viel Spaß beim Lesen hat.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Viel besser als der erste Teil

Die Luna-Chroniken 2: Wie Blut so rot
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Da mich der erste Teil "Wie Monde so silbern" leicht enttäuscht hat, startete ich "Wie Blut so rot" mit nicht all zu hohen Erwartungen. Wirkliche Sorgen hätte ich mir jedoch nicht machen müssen, da mir ...

Da mich der erste Teil "Wie Monde so silbern" leicht enttäuscht hat, startete ich "Wie Blut so rot" mit nicht all zu hohen Erwartungen. Wirkliche Sorgen hätte ich mir jedoch nicht machen müssen, da mir "Wie Blut so Rot" gut gefallen hat und ich den zweiten Teil viel besser als den ersten Teil finde - und das obwohl eigentlich Aschenputtel und nicht Rotkäppchen zu meinen Lieblingsmärchen gehört. Zwischen Scarlet und Wolf gab es nämlich all das was mir bei Cinder und Kai gefehlt hat - nämlich die großen Gefühle und vorstellbare Charaktere.
Anfangs brauchte ich etwas um in die Geschichte zu finden, weil Scarlet und Wolf ganz neue Protagonisten sind, die man noch nicht aus Teil 1 kennt. Sobald man sie jedoch kennengelernt hat, macht es einfach nur noch Spaß von deren Abenteuer zu lesen. Auch wenn der Fokus hier auf den beiden liegt, gibt es jedoch trotzdem noch Szenen aus Cinders und Kais Sicht, was ich gut finde. Auch wenn ich es spannender fand über Scarlet zu lesen, was keine Überraschung bei meiner Enttäuschung über den ersten Teil ist.
Während der ganzen Geschichte tritt keine Langeweile auf, so, dass es bis zum Ende hin spannend bleibt.
Scarlet und Wolf sind sehr gelungene Charaktere. Scarlet wirkt wie eine starke junge Frau, während Wolf etwas Mysteriöses an sich hat. Zwischen den beiden entwickeln sich natürlich Gefühle, welche ich gut beschrieben finde und gleichzeitig auch zu der märchenhaften Atmosphäre passt.
Das Ende finde ich sehr spannend und es ist so offen, dass ich auf jeden Fall auch dem dritten Teil eine Chance geben werde.

Fazit: Eine märchenhafte Geschichte voller Spannung und Stärke. Auf jeden Fall bietet "Wie Blut rot" eine Steigerung zum ersten Teil.

Veröffentlicht am 18.03.2018

Spannend und einzigartig

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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Die Idee der Geschichte ist etwas eigenes und konnte mich sofort ansprechen. Beim Lesen des Buchs erwartete mich schließlich auch genau das, was ich vermutet habe: Eine einzigartige Geschichte, die man ...

Die Idee der Geschichte ist etwas eigenes und konnte mich sofort ansprechen. Beim Lesen des Buchs erwartete mich schließlich auch genau das, was ich vermutet habe: Eine einzigartige Geschichte, die man so noch nicht gelesen hat und deshalb voller unerwarteter Momente steckt.
Man braucht nicht lange um sich im Buch zurechtzufinden, da die Geschichte sofort spannend beginnt und von der ersten Seite an schlecht aus der Hand zu legen ist. Auch ohne große Einführung in Laias und Elias' Welt, kann man sich die Regeln dieser gut vorstellen, da mit der Zeit immer mehr Hintergründe erklärt werden.
Die Charaktere sind alle gut vorstellbar und vor allem durch die Sichtwechsel fällt es dem Leser leicht sich in Laia und Elias hineinzuversetzen. Jedoch muss ich zugeben, dass mir die Kapitel aus Laias Sicht etwas besser gefallen haben, da ich ihre Geschichte spannender finde.
Die Geschichte entwickelt sich in einem guten Tempo und da man nicht weiß was als nächstes passieren wird oder wem man überhaupt trauen kann, bleibt es auch spannend und man möchte immer weiter und weiter lesen.
Das Ende bietet ein packendes Finale und lässt auf jeden Fall die Neugier auf Teil 2 steigern.
Das Einzige was mir wirklich gefehlt hat, waren die großen Emotionen. Zwar werden die Kapitel aus Laias und Elias' Sicht gefühlvoll beschrieben, so, dass man durchaus mit beiden mitfühlen kann. Jedoch fehlten mir die Emotionen zwischen den beiden, da das ganze ja auf eine Liebesgeschichte der beiden hinausläuft. Irgendwie war es für mich nicht ganz ersichtlich weshalb die beiden sich ineinander verlieben, weil man kaum etwas über diese Gefühle erfährt. Aus diesem Grund verspürte ich auch keine wirkliche Chemie zwischen den beiden. Wahrscheinlich wird das erst im zweiten Teil mehr ausgebaut.
Auch mehr Überraschungsmomente, vor allem anfangs, hätten die Geschichte etwas temporeicher gemacht, da es sich oft einfach nur hinzieht.
Alles in allem, ist dieses Buch jedoch sehr empfehlenswert, da es einzigartige Ideen beinhaltet, interessante Charaktere und man einfach nicht weiß was als nächstes passiert.

Fazit: Eine Geschichte, die auf eigenen und gut durchdachten Ideen beruht und voller Spannung steckt.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Ein grandioser Abschluss

Ich brenne für dich
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Wow, mit mehr Worten muss man den letzten Teil der Trilogie nicht beschreiben, denn Tahere Mafi hat sich hier selbst übertroffen. Mich hat der dritte Teil einfach nur fertig gemacht und bei kaum einem ...

Wow, mit mehr Worten muss man den letzten Teil der Trilogie nicht beschreiben, denn Tahere Mafi hat sich hier selbst übertroffen. Mich hat der dritte Teil einfach nur fertig gemacht und bei kaum einem anderen Buch wurde ich so emotional wie bei diesem hier. Mein Herz brach an einigen Stellen und wurde an anderen wieder erwärmt. Mehrmals hatte ich Tränen in den Augen und kann gar nicht richtig beschreiben was die Bücher der Autorin mit einem anstellen.
Wie auch bereits in den Rezensionen zu Ich fürchte mich nicht und Rette mich vor dir muss ich auch hier den überwältigenden Schreibstil erwähnen. Ohne zu übertreiben, kann ich hier offen zugeben, dass Tahere Mafi den besten Schreibstil hat, den ich je gelesen hat. Ihre Sprache ist poetisch, gefühlvoll und trifft einen mitten ins Herz. Selten haben Worte eine so große Wirkung wie bei dieser talentierten Autorin. Normalerweise achtet man beim Lesen immer auf das Was. Nicht so bei ihren Büchern, denn bei diesen geht es vor allem auch um das Wie. Oft habe ich mich dabei ertappt wie ich mehr auf die Sätze an sich als deren Inhalt achtete, einfach weil sie so fantastisch geschrieben sind. Deren Wirkung lässt sich kaum in Worte packen. Man muss es einfach gelesen haben.
Hinzukommen die große Spannung und die ganzen unerwarteten Momente. Man weiß einfach nicht was als nächstes passiert und sobald man denkt, dass nun ein Moment der Ruhe eingetroffen ist, schickt Tahere Mafi den Leser in die nächste Runde der Schockmomente. "Ich brenne für dich" kann man genauso schlecht weglegen wie bereits die ersten beiden Teile und die Seiten verfliegen einfach nur so. So passiert es schnell, dass man das Buch innerhalb einer Nacht in einem Rutsch verschlingt ohne überhaupt zu merken wie viele Seiten man schon hinter sich gebracht hat.
Auch mit den Charakteren punktet die Autorin. Alle sind individuell und die Entwicklungen von Juliette und Adam unglaublich. Genau das sind Charakterentwicklungen von denen man lesen möchte. Beide sind nicht mehr die gleichen wie sie es im ersten Band waren. Juliette ist so unglaublich stark geworden, dass sie ein tolles Vorbild ist. Adams Entwicklung hat mir das Herz gebrochen, doch im Gegensatz zu vielen anderen, kann ich ihn nicht hassen, sondern halte auch für ihn einen Platz in meinem Herzen frei. In gewisser Weise kann ich ihn sogar verstehen, auch wenn manche Szenen mit ihm hier viel zu brutal für mich waren und mir das Herz in alle Stücke rissen. Dafür gibt es endlich mehr Warner im dritten Teil und der mysteriöse Schatten, der ihn noch in den ersten beiden Teilen umgab, wird endgültig gelöst. Hier lernen wir ihn endlich richtig kennen und ich schaffte es ihn zu mögen ohne ihn als Feind von Adam zu sehen, der ihm alles wegnimmt.
In Sachen Romantik spart die Autorin glücklicherweise auch nicht. Nur will ich nicht zu viel davon verraten, da man das Thema am besten ohne Vorwissen angeht. Das Einzige, was ich sagen muss, ist, dass ich froh darüber bin, dass bei der Liebe hier nichts überstürzt wird, sondern realistische Entwicklungen im Vordergrund stehen.
Das Finale ist packend und lässt einen nicht mehr los. Es steckt voller Nervenkitzel und Spannung und ist Tahere Mafi mehr als gut gelungen. Somit ist der dritte Teil ein gelungener Abschluss mit viel Spannung, sprachlicher Gewalt und starken Charakteren.
Die "Ich fürchte mich nicht" - Trilogie ist eine der besten Reihen die ich jemals gelesen habe, vor allem sprachlich gesehen und von den Entwicklungen her und sollte man jedem gelesen werden. Ich kann absolut keine Schwächen in diesen Büchern finden und werde sie auf jeden Fall rereaden. Allein wegen dem Schreibstil.

Fazit: Ein beeindruckender Abschluss mit unendlicher Spannung, starken Charakterentwicklungen und einem unvergesslichen Schreibstil.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Geht ans Herz

Hundert Namen
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Mit "Hundert Namen" beweist Cecelia Ahern wieder ihr Können, wenn es um das Schreiben gefühlvoller Geschichten geht, die ans Herz gehen.
Die Geschichte beginnt sofort spannend, da man mitten in Kittys ...

Mit "Hundert Namen" beweist Cecelia Ahern wieder ihr Können, wenn es um das Schreiben gefühlvoller Geschichten geht, die ans Herz gehen.
Die Geschichte beginnt sofort spannend, da man mitten in Kittys Leben hineingeworfen wird, das gerade nicht sehr gut verläuft. Die Beschreibung ihres Charakters finde ich gut gelungen. Man lernt sie vor allem als Journalistin kennen und erfährt weshalb sie sich für diesen Beruf entschied, der perfekt zu ihrer Neugierde passt. Allerdings begegnet man Kitty anfangs auch als eine junge Frau, die sich auf ihrem Ziel immer erfolgreicher zu werden, etwas verlor.
Nachdem sie die Liste mit den hundert Namen findet, wird man als Leser sofort neugierig und möchte erfahren wie es weitergeht. Die Begegnungen mit den verschiedenen Menschen finde ich sehr interessant beschrieben. Vor allem, weil sie so unterschiedlich sind und gleichzeitig so echt wirken. Allerdings muss ich zugeben, dass sich das ganze Kennenlernen in der Mitte etwas in die Länge zieht, wodurch es etwas langatmig wird.
Das mit der gefundenen Liebe am Ende finde ich es auch etwas zu schnell und hätte es besser gefunden, wenn Kitty und ihr Freund normale Freunde geblieben werden. Vor allem, weil Kitty bereits erzählte, dass beide während ihres Studiums ausprobiert haben, ob sie vielleicht zu mehr bestimmt sind, was schief ging. Aus diesem Grund wirkt die plötzliche Beziehung am Ende dann doch etwas zu unglaubwürdig.
Dafür wird es zum Ende hin wieder richtig spannend und die Ideen für die weiteren Ereignisse finde ich super, weil Dinge passieren, mit denen ich nicht gerechnet habe. Somit kann man das Ende überhaupt nicht vorhersehen.
Wie fast jedes andere Buch endet auch "Hundert Namen" mit einer Botschaft fürs Leben und erwärmt dem Leser das Herz. Abschließend kann ich sagen, dass "Hundert Namen" nicht das stärkste Buch der irischen Autorin ist, aber dennoch eine wunderschöne Geschichte, die es sich lohnt zu lesen.

Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über die Besonderheiten des Lebens, die ans Herz geht.