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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2017

Das Juwel 2

Das Juwel - Die Weiße Rose
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Nachdem mir schon der erste Teil so gut gefallen hat, musste ich auch unbedingt den zweiten Teil von "Das Juwel" lesen. Mit Fortsetzungen ist es ja immer so eine Sache und leider passiert es oft, dass ...

Nachdem mir schon der erste Teil so gut gefallen hat, musste ich auch unbedingt den zweiten Teil von "Das Juwel" lesen. Mit Fortsetzungen ist es ja immer so eine Sache und leider passiert es oft, dass diese weniger gut als erhofft sind. Nicht aber so bei "Die Weiße Rose". Amy Ewing hat es hier geschafft eine Fortsetzung zu schreiben, welche genauso gut wie schon der erste Teil ist. Statt wie beim zweiten Teil von "Die rote Königin" alles in die Länge ziehen zu lassen ohne Spannung zu erzeugen, weiß Amy Ewing wie sie sie ihre Fortsetzung spannend gestaltet. Auch hier konnte ich nicht aufhören zu lesen, war von unerwarteten Momenten überrascht und schloss die Protagonisten noch mehr ins Herz.
Gleichzeitig erfährt man mehr über die Stadt, in welcher Violet lebt und sogar Ashs Vergangenheit, was dem Buch viel Stoff zum Füllen gibt. Zudem schafft es die Autorin trotz Ähnlichkeiten zu vergleichbaren Werken unabhängig zu bleiben ohne Stoff von anderen Autoren zu kopieren..
Die Autorin weiß über was sie schreibt und beim Lesen merkt man wie gut durchplant sie alles hat. Dadurch wird man beim Lesen auf ein spannendes Abenteuer mitgenommen und für mich steht durch das offene, aber geniale Ende fest, dass ich auch unbedingt Teil 3 bald lesen werde.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung mit überraschenden und spannenden Momenten, welche die Vorfreude auf Teil 3 steigen lässt.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Das Juwel 3

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
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Nachdem der zweite Band von "Das Juwel" so spannend geendet hat, musste ich auch gleich mit dem dritten Teil anfangen und hatte hohe Erwartungen gehabt, da die ersten beiden Teile der Reihe sehr gut waren. ...

Nachdem der zweite Band von "Das Juwel" so spannend geendet hat, musste ich auch gleich mit dem dritten Teil anfangen und hatte hohe Erwartungen gehabt, da die ersten beiden Teile der Reihe sehr gut waren.
Mich hat der dritte Teil nicht enttäuscht, da dieser auch sofort spannend beginnt und durch Violets Rückkehr in das Juwel für noch mehr Nervenkitzel sorgt. Genauso gut gefällt mir die Idee mit der Entführung ihrer Schwester, da dadurch die Geschichte einen nochmals neuen Spannungsbogen erhält und alles verzwickter macht. Von Kapitel zu Kapitel wird der dritte Teil immer besser.
Amy Ewing schafft es in "Der schwarze Schlüssel" einen würdigen Abschluss mit einem vielversprechenden Finale zu finden, das den Leser nicht enttäuscht, so, dass ich den dritten Teil nach dessen Beenden auch guten Gewissens weg legen konnte.
Alles in allem ist "Der schwarze Schlüssel" zwar etwas schwächer als seine Vorgänger, aber trotzdem noch empfehlenswert. Der Fokus liegt hier mehr auf dem Umsturz des Adels und Violet bleibt einem sympatisch, da sie so für ihre Sache kämpft ohne ihr Ziel aus den Augen zu verlieren. Ich kann nur nochmals wiederholen was für ein toller Charakter sie ist, der voller Selbstbewusstsein seine Zeile verfolgt ohne sich von dem Reichtum im Juwel beeinflussen zu lassen.
Genauso sehr liegen einem die sehr gut gestalteten Nebencharaktere am Herzen von denen man sich hier leider verabschieden muss.
Das einzige, was mir hier etwas gefehlt hat, war die Romantik, da die Beziehung von Ash und Violet aufgrund der Umsturzpläne nicht an mehr Tiefe gewinnt, sondern oberflächlich beschrieben bleibt.
Jedoch kann man darüber hinwegsehen, wenn man sich klar macht, dass die Autorin den kämpferischen Aspekt über den Romantischen stellen wollte.

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Reihe mit einem spannenden Finale, nach dem man die Reihe guten Gewissens beenden kann.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Eine wunderschöne Geschichte

Dein Leuchten
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Eigentlich stand "Dein Leuchten" nicht auf der Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen wollte. Ich entschied mich spontan dafür, da ich nach ein paar komplexeren Büchern etwas leichtes brauchte und "Dein ...

Eigentlich stand "Dein Leuchten" nicht auf der Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen wollte. Ich entschied mich spontan dafür, da ich nach ein paar komplexeren Büchern etwas leichtes brauchte und "Dein Leuchten" das Buch war, das sich am besten dafür anbot. Und jetzt im Nachhinein bin ich mehr als froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mich positiv überrascht und gehört zu meinen Jahreshighlights.
Zuerst einmal muss ich ein ganz großes Lob für die Idee aussprechen. Ein Mädchen, das einmal im Jahr wegziehen muss um Weihnachtsbäume zu verkaufen - darauf würde nicht jeder kommen. Neben den ganzen klischeehaften Liebes- und Young Adult - Romanen sticht "Dein Leuchten" also sehr heraus. Die Liebesgeschichte beider entwickelt sich schrittweise und auf einer realistischer Ebene, so wie es im echten Leben passieren könnte. Ganz ohne Kitsch und Klischees erzählt Jay Asher seine Weihnachtsgeschichte, die jedem ans Herz geht.
Die Charaktere sind super geschaffen. Sierra mochte ich sofort. Ihre Freundinnen sind schon etwas schwieriger zu verstehen, aber im Nachhinein muss man auch diese ins Herz schließen, vor allem Heather.
Das Gerücht um Caleb spielt hier natürlich eine große Rolle und man merkt von Anfang an, dass an diesem etwas wahres dran ist. Jedoch wollte Jay Asher kein Drama um dieses starten, sondern eine Geschichte über Vergebung schreiben und genau das ist der Grund weshalb ich das Buch so sehr liebe.
Es ist nämlich zusammengefasst gesagt eine wunderschöne Geschichte über Vergebung und die Tatsache, dass jeder Fehler machen darf und sie ihm verzeiht werden können. Zudem zeigt sie, dass man niemanden wegen etwas verurteilen darf, dessen wahre Geschichte man nicht genau kennt. Und genau das wird bei Caleb ganz deutlich, da niemand seine Version des Geschehens kennt.
Zudem entwickelt sich die Geschichte ganz ruhig und entspannend ohne große Dramen, was aber gut ist. Jay Asher hätte hier eine große gefährliche Wende einfügen können oder das ganze Gerücht als Lüge herausstellen lassen, doch das tut er glücklicherweise nicht. Es ist wohl das erste Mal, dass ich darauf gehofft habe, dass es keine dramatische Wende in einem Buch gibt.
Ich kann diesem Buch jeden ans Herz legen, denn die Geschichte zeigt, dass man bereit dafür sein muss anderen zu vergeben und es menschlich ist Fehler zu begehen.

Fazit: Eine wunderschöne Geschichte über Vergebung, die einem das Herz erwärmt.

Veröffentlicht am 30.09.2017

Wie Monde so silbern

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Ich wollte dieses Buch schon seit Ewigkeiten lesen, da ich so viel gutes darüber gehört habe und "Cinderella" mein absolutes Lieblingsmärchen ist. Schließlich erwartete mich beim Lesen etwas ganz anderes ...

Ich wollte dieses Buch schon seit Ewigkeiten lesen, da ich so viel gutes darüber gehört habe und "Cinderella" mein absolutes Lieblingsmärchen ist. Schließlich erwartete mich beim Lesen etwas ganz anderes als erwartet. "Wie Monde so silbern" spielt im Beijing der Zukunft und Cinder ist kein normales Mädchen, sondern ein Cyborg, welcher Roboteranteile enthält. Zudem spielt in dem Buch die blaue Pest eine große Rolle, von welcher immer mehr Bewohner angesteckt werden und für welche ein Heilmittel benötigt wird.
Ich habe ein modernes romantisches Märchen erwartet, doch stattdessen erwartete mich eine Art Robotergeschichte, was auch nicht schlecht sein muss, jedoch traf das nicht ganz meinem Geschmack, da es dem Buch an anderem fehlte.
Cinder als Hauptperson war mir irgendwie zu farblos. Zwar fand ich ihre Ausgrenzung aus der Gesellschaft aufgrund ihrer Roboteranteile sehr gut dargestellt, aber trotzdem tat sie mir nicht komplett leid und wirkte gefühllos, was es mir schwer machte mich mit anzufreunden.
Die Chemie zwischen ihr und Kai stimmte meiner Meinung nach auch nicht wirklich und genau wie Cinder fand ich Kai zu oberflächlich beschrieben. Ihm fehlt es einfach an Tiefe, weswegen ich in ihm immer nur einen Prinzen sah, der wie ein Pappaufsteller wirkt.
Die Nebenfiguren finde ich fast schon besser durchdacht, da ich Cinders eine Stiefschwester Peony gut leiden konnte und auch eine genaue Vorstellung von ihr hatte.
Den Aspekt mit der Königin des Mondes Luna finde ich sehr interessant und das was dem Buch hauptsächlich Spannung verleiht. Jedoch wirkt das neben der blauen Pest und dem zwingend wirkenden romantischen Aspekt viel zu überladen.
Marissa Meyer hätte sich auf einen Aspekt fokussieren sollen, anstatt so viel auf einmal in ihr Buch einzubauen, da man nicht weiß, worum es jetzt eigentlich wirklich geht.
Dabei hat das Buch sehr viel Potential aufgrund der tollen Ideen, nur die Struktur und Tiefe fehlt. Da die Autorin so viele Ideen für ihr Buch hat, fehlt ihr die Zeit ihren Charakteren und der Welt Tiefgründigkeit zu vermitteln, was ein Verlust von Gefühl bedeutet.
Das Ende konnte jedoch alles für mich noch retten, da es beim Ball zu einer überraschenden Wendung kommt, welche ich nicht erwartet hätte. Diese macht auf den zweiten Teil neugierig, welchem ich eine Chance geben möchte, da ich das Gefühl habe, dass dieser besser sein könnte und hoffe, dass Marissa Meyer hier nur Startschwierigkeiten hatte.

Fazit: "Wie Monde so silbern" basiert auf sehr interessanten und einzigartigen Ideen, welche jedoch alle zusammen etwas zu überladen wirken und dem Buch Tiefgründigkeit nehmen. Dafür endet es in einem spannenden und überraschenden Finale.

Veröffentlicht am 30.09.2017

Nur diese eine Nacht

Nur diese eine Nacht
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Mich hat der gefühlvolle Film "Wenn ich bleibe" sehr mitgenommen und ich bekam diesen nie richtig aus dem Kopf, weil er so emotional war und das Ende leider alle Fragen auf Mias Zukunft offen lässt. Als ...

Mich hat der gefühlvolle Film "Wenn ich bleibe" sehr mitgenommen und ich bekam diesen nie richtig aus dem Kopf, weil er so emotional war und das Ende leider alle Fragen auf Mias Zukunft offen lässt. Als ich dann in einem Buchladen zufällig die Fortsetzung entdeckte, von der ich zuvor noch gar nichts wusste, stand für mich der Entschluss diese zu lesen fest um endlich Antworten auf alle Fragen zu erhalten.
Leider enttäuschte mich die Tatsache, dass es für Mia und Adam keine gemeinsame Zukunft in dem Roman gibt, da eine Trennung das Letzte ist, das ich nach "Wenn ich bleibe" erwartet habe. Während dem Lesen des Buches habe ich jedoch bemerkt wie notwendig diese ist um Mias Geschichte realistisch abseits von den ganzen glücklichen Märchenerzählungen zu gestalten, aber auch um ihre notwendige Heilung passieren zu lassen. Immerhin muss sie mit dem Verlust ihrer kompletten Familie umgehen und mit der Tatsache, dass Adam der Hauptgrund ist, weshalb sie sich dafür entschieden hat zu bleiben.
"Nur diese eine Nacht" ist in seiner Erzählform etwas untypisch, da das Buch wie der deutsche Titel auch schon verrät sich in nur einer Nacht abspielt und zwar in dieser, in der Mia und Adam sich nach all den Monaten zum ersten Mal wiederbegegnen.
Dadurch werden die Ereignisse so detailliert erzählt, dass es spannend ist und durch Gayle Formans tollem Schreibstil, welcher auch sehr gefühlvoll ist, wird man als Leser einfach mitgerissen und endet wieder in einer genauso emotionalen Achterbahnfahrt wie auch schon bei "Wenn ich bleibe."
Dabei schafft es die Autorin das Ende während dem Verlauf der Geschichte so offen zu halten, dass man überhaupt nicht weiß wie es enden wird und ob Mia und Adam wieder zusammenkommen oder nicht.
Bis zum Ende hin wird es auch immer spannender, vor allem, weil man nicht möchte, dass diese Nacht endet und beide Protagonisten wieder getrennte Wege wie zuvor gehen.
Alles in allem kann ich die Fortsetzung also wärmstens empfehlen, da sie realistisch, emotional und spannend ist und einen mit einem vielleicht besseren Gefühl als "Wenn ich bleibe" zurücklässt, da man nun endlich alle Antworten auf seine Fragen erhält.
Insgesamt gilt jedoch genauso wie auch schon bei der Fortsetzung zu "Ein ganzes halbes Jahr", dass "Nur diese eine Nacht" kein Muss ist. Wer seine eigenen Vorstellungen zu Mias und Adams Zukunft nach dem Unfall bewahren möchte, muss "Nur diese eine Nacht" nicht unbedingt lesen. Jeder andere, wird auch dieses Buch lieben.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die vor allem dadurch punktet, da sie realistisch, emotional und keineswegs langweilig ist.