Büro-Alltag in Japan
Richtig gutes EssenDieses schmale Büchlein ist schön und hochwertig gestaltet. Der gebundene Band hat ein Lesebändchen und einen interessant gestalteten Schutzumschlag in rot und weiß mit japanischen Alltagsszenen.
Nitani ...
Dieses schmale Büchlein ist schön und hochwertig gestaltet. Der gebundene Band hat ein Lesebändchen und einen interessant gestalteten Schutzumschlag in rot und weiß mit japanischen Alltagsszenen.
Nitani bemüht sich, immer korrekt zu handeln und scheut auch Überstunden nicht. Wenn es nötig ist, arbeitet er am Wochenende durch. Seine hübsche, junge Kollegin Ashikawa ist da ganz anders. Sie geht pünktlich, auch schon mal eher, wenn sie Kopfschmerzen hat. Ihren mangelnden Arbeitseifer gleicht sie aus, indem sie am nächsten Tag ihren Kollegen selbstgebackene Köstlichkeiten mitbringt. Nitani, der sich am liebsten von Instantnudeln ernährt, da er Kochen für zu zeitraubend hält - würde am liebsten nur eine nährstoffreiche Tablette schlucken, damit er sich nicht mehr mit Essen beschäftigen muss. Ashikawa besucht und bekocht ihn - eigentlich ist sie ja die ideale Frau zum Heiraten, doch ihr Verhalten im Büro irritiert ihn. Eine andere Kollegin, Oshio, ist da ganz anders, mit ihr geht er gerne nach der Arbeit was trinken. Sie verachtet Ashikawa für ihr Verhalten, wodurch sich noch Schwierigkeiten für sie in der Firma ergeben.
Viel passiert in dieser Geschichte nicht, sie zeigt den üblichen Büro-Alltag in Japan. Die Regeln sind klar, aber es gibt immer wieder jemanden, der sich darüber hinwegsetzt. Ich muss sagen, dass mir die Protagonisten allesamt nicht sonderlich sympathisch waren. Aber es war interessant zu sehen, wie so ein Leben als Büroangestellter in Japan aussieht - Freundlichkeit ist oberste Pflicht!