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Veröffentlicht am 03.08.2025

Schicksal oder Liebe

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
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Das Cover:
Elegant, kraftvoll und geheimnisvoll, perfekt für einen Fantasy Roman. Ich finde die Schlichtheit und die Farbe super ansprechend.

Meine Meinung:
In How to Fight Fate öffnet Saskia Louis ...

Das Cover:
Elegant, kraftvoll und geheimnisvoll, perfekt für einen Fantasy Roman. Ich finde die Schlichtheit und die Farbe super ansprechend.

Meine Meinung:
In How to Fight Fate öffnet Saskia Louis das Tor in eine Welt, in der das Schicksal als Gesetz gilt und Liebe nicht einfach passieren darf.
Kiana erwartet sehnsüchtig ihre Seelenzeremonie, doch nach dem Tod ihres vorgesehenen Partners nimmt ihr Leben eine radikale Wendung und sie weigert sich, ihr Schicksal kampflos zu akzeptieren. Stattdessen begibt sie sich auf die Suche nach einer neuen Verbindung – die in einer gefährlichen Allianz mit Tyron endet, den sie vom ersten Augenblick an weder leiden, noch ignorieren kann.

Kiana hat mich sofort begeistert: klug, entschlossen, mit einem inneren Kampf zwischen Tradition und Freiheit. Ihre Entwicklung vom Gehorsam zur Selbstbestimmung ist spürbar und emotional.
Tyron dagegen ist lautlos, unnahbar – und genau deshalb so spannend. Seine Anziehungskraft liegt nicht im Showdown, sondern in der stillen Intensität.

Klassische "Enemies to Lovers" Vibes treffen hier auf ein klasse Worldbuilding. Drei Götterorden, jenes System der Seelenbänder, die Schicksalshöhlen, der Krieg zwischen den Göttern... Das alles ist so miteinander verwoben, dass das Setting nicht nur Kulisse ist, sondern zentraler Teil der Geschichte.

Einziger Kritikpunkt: In der Mitte zieht sich die Story etwas. Vor allem Kianas innere Monologe wiederholen sich gelegentlich und ich hätte mir gewünscht, es würde ein bisschen schneller gehen und ein bisschen mehr Fokus auf das Geschehen in der Welt liegen.

Mein Fazit:
How to Fight Fate ist für mich ein gelungener Auftakt einer Romantasy-Dilogie, die mit leiser Kraft und starker Emotionalität punktet. Die Frage nach selbstbestimmter Liebe bleibt bis zur letzten Seite präsent. Ein Must-Read für Fans von emotionaler Romantasy mit Substanz und ich warte sehnsüchtig auf Band zwei!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Not quit dead yet

Not Quite Dead Yet
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Das Cover:
Elegant, minimalistisch und trotzdem düster – direkt passend zu Jet Masons verzweifelter Woche. Es transportiert Spannung und Stil, ohne zu viel zu verraten.

Meine Meinung:
Dies ist das erste ...

Das Cover:
Elegant, minimalistisch und trotzdem düster – direkt passend zu Jet Masons verzweifelter Woche. Es transportiert Spannung und Stil, ohne zu viel zu verraten.

Meine Meinung:
Dies ist das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe und als kleiner Thriller Neuling, war es eine spannende Erfahrung für mich, ob es erfahrene Leser und Leserinnen ebenfalls so sehen weiß ich nicht.

Jet Mason ist 27, Tochter einer reichen Familie und plötzlich kämpft sie unter Zeitdruck nicht nur ums Leben, sondern ums Aufdecken der Wahrheit über ihren eigenen Mord. Ein medizinischer Befund lässt ihr nur sieben Tage und jeder Moment zählt. Dieser Countdown sorgt von Seite eins an für Sogwirkung, die ich lieben gelernt habe.

Auch wenn es anfangs eine seltsame Ausgangslage war, so konnte mich dieses Szenario dennoch packen.

Jet war auf den ersten Blick erstmal unsympathisch. Impulsiv, sarkastisch, unberechenbar und dadurch so verdammt menschlich. In Kombination mit ihrem trockenen Humor und dem klaren Ziel: Klarheit gewinnen, hat sie sich aber nach und nach gemacht.

Die familiären Beziehungen und langjährigen Freundschaften um sie herum sind genauso unter der Lupe genommen wie die Gesellschaft um sie. Jeder wird verdächtig: Freunde, Familie, Ex-Beziehungen... Das Netz aus Geheimnissen wird jede Seite enger und undurchsichtiger.

Man spürt die Uhr ticken, während Jet sich durch Lügen, Intrigen und psychologischen Druck kämpft. In manchen Reaktionen waren Twists vorhersehbar, aber sie wirken nie platt sondern bilden ein Rätsel, das sich Seite für Seite mehr aufdeckt.

Mein Fazit:
"Not Quite Dead Yet" ist kein leichtes Buch, aber ein echtes Feuerwerk mit Herz und Narben. Die Geschichte zieht einen rein, lässt kaum los und endet mit einem Twist, der sitzt.
Wenn du Lust hast auf eine Woche im Chaos, auf eine Protagonistin, die kämpft, und auf überraschende Wendungen, dann ist das dein Buch. Ich bin jetzt schon gespannt auf das nächste Kapitel von Holly Jackson

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Funken

Funken – The Secrets of Dracon Rock
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Das Cover:
Ein echter Hingucker! Das kraftvolle Design mit mystischen Farben und dem Drachen zieht sofort ins magische Setting hinein.

Meine Meinung:
"Funken" legt sofort los: Eine Welt, in der junge ...

Das Cover:
Ein echter Hingucker! Das kraftvolle Design mit mystischen Farben und dem Drachen zieht sofort ins magische Setting hinein.

Meine Meinung:
"Funken" legt sofort los: Eine Welt, in der junge Magier zu Drachenreitern ausgebildet werden und jede Entscheidung Konsequenzen hat. Alyssa („Rune“) lebt unter falscher Identität direkt bei ihren Feinden. Bei ihrer Kontaktaufnahme zu den Drachenreitern trifft sie auf Rowan und sofort schwingt dieses prickelnde Gefühl mit, wenn zwei Welten aufeinanderprallen.

Die Atmosphäre ist dicht und die Spannung greifbar: Intrigen, Verrat und Geheimnisse treiben die Handlung schnell voran. Manchmal fühlt es sich ein wenig "hineingeworfen" an, aber gleichzeitig entsteht so eine Sogwirkung.

Die Charaktere haben sofort Tiefe: Alyssa ist klug, standhaft und doch verletzlich. Ihre Entwicklung ist kraftvoll, emotional und glaubwürdig. Rowan dagegen ist der wortkarge, loyale Drachenreiter, der alles auf eine Karte setzt, wenn’s darauf ankommt. Er bringt typische "Harte Schale, weicher Kern" Vibes, jemand der sich mit jedem Kapitel mehr in dein Herz schleicht.

Der Weltaufbau und das Magiesystem haben Tiefe, die Handlung bewegt sich rasant, allerdings bleibt die emotionale Linie immer spürbar, das sorgt für einen mitreißenden Lesefluss, ohne dass die Figuren und ihre Gefühle zu kurz kommen. Die Wendungen sind unerwartet und besonders am Ende hat es mich nochmal überrascht.

Mein Fazit:
"Funken The Secrets of Dracon Rock" ist ein starker Auftakt zur Drachen in Ignia-Trilogie mit epischer Magie, tiefen Gefühlen und Figuren, die mit dir kämpfen, leiden und hoffen. Wer Urban Fantasy mit Herz, Spannung und Drachen mag, wird hier genau richtig sein.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

The Darlington empfängt euch

The Darlington - Henry & Kate
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Das Cover:
Elegant, mit einem Hauch von Luxus. Perfekt für das Darlington Hotel und seine Bewohner.

Meine Meinung:
Dieser Auftakt hat mich mit seiner ruhigen, aber emotionalen Tiefe total überrascht. ...

Das Cover:
Elegant, mit einem Hauch von Luxus. Perfekt für das Darlington Hotel und seine Bewohner.

Meine Meinung:
Dieser Auftakt hat mich mit seiner ruhigen, aber emotionalen Tiefe total überrascht. Es ist nicht das erste Buch der Autorin, das ich lese, aber durchaus eines der Besten.
The Darlington ist kein Buch, das mit Knall und Kitsch arbeitet, es ist ein sanftes modernes Märchen über zwei Menschen, die auf den ersten Blick aus völlig verschiedenen Welten kommen … und doch füreinander bestimmt sind.

Kate hat mein Herz im Sturm erobert. Obwohl sie obdachlos ist, strahlt sie so viel Würde, Mut und Stärke aus. Sie ist fürsorglich, empathisch und scheut sich nicht, für sich selbst einzustehen. Man spürt, dass sie Narben trägt, aber sie definiert sich nicht über ihre Vergangenheit. Ihre Entwicklung ist unglaublich berührend: vom Überleben hin zum echten Leben, zu Vertrauen und Nähe.

Henry ist ganz anders als die typischen reichen Love Interests. Er ist kein versnobter Hotel-Erbe, sondern ein tief loyaler Familienmensch. Pflichtbewusst, ja, aber nie gefühlskalt. Er nimmt sich seiner Verantwortung an, will das Hotel nicht nur retten, sondern auch den Ruf seiner Familie wahren. Dabei aber gleichzeitig nicht schön reden was sein Vater gemacht hat und irgendwie Wiedergutmachung leisten.
Was ihn besonders macht: Er urteilt nicht. Er sieht Kate, ihre Geschichte, ihre Schwächen, ihre Stärke. Und er bleibt dabei immer respektvoll, ehrlich und offen.

Die Dynamik zwischen den beiden? Feinfühlig, ehrlich, zum Mitfiebern. Es wird geredet (!), es wird zugehört und genau dadurch entsteht etwas Echtes. Ohne künstliches Drama, ohne unnötige Missverständnisse. Stattdessen Spannung durch die äußeren Umstände: Kates Vergangenheit, Henrys Verantwortung, die Unsicherheiten der Zukunft und der Skandal rund um seinen Vater.

Ich mochte den Vibe wirkich total, ein bisschen Pretty Woman, ein Hauch Cinderella, aber viel echter, moderner und gefühlvoller.

Mein Fazit:
Ein modernes Märchen mit Herz und Verstand. Zwei Figuren, die einen sofort mitreißen: Stark, verletzlich, ehrlich. Ich bin absolut bereit für mehr aus dem Darlington-Universum und der Mini Cliffhanger macht Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Gar nichst so wunderbar

Und plötzlich ist es wunderbar
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Das Cover:
Wieder mal wunderschön gestaltet. Farbenfroh, stilvoll, mit dieser typischen Leichtigkeit, die McFarlane Bücher von außen versprechen.

Meine Meinung:
Ich habe es wirklich versucht, aber "Und ...

Das Cover:
Wieder mal wunderschön gestaltet. Farbenfroh, stilvoll, mit dieser typischen Leichtigkeit, die McFarlane Bücher von außen versprechen.

Meine Meinung:
Ich habe es wirklich versucht, aber "Und plötzlich ist es wunderbar" konnte mich einfach nicht packen. Anders als die anderen Bücher der Autorin fehlte es mir an Leichtigkeit und Humor. An echter Emotion.
Der Einstieg war für mich zäh, stellenweise sogar langatmig und das was der Klappentext verspricht, passiert gefühlt erst ab der Hälfte.

Natürlich erkennt man Mhairi McFarlanes Stil sofort: Emotionale Tiefe, viel Selbstreflexion, verletzliche Figuren mit einer Geschichte. Und ja, sie schafft es, Alltagsmomente in etwas Bedeutungsvolles zu verwandeln – aber diesmal hat es sich für mich zu sehr gezogen. Viel zu viele innere Monologe, viele sachliche Gespräche. Irgendwie war da immer eine gewisse Distanz.

Ich habe oft das Gefühl gehabt, zu lange auf den Punkt zu warten an dem es Klick macht. Statt Handlung gab es viele innere Monologe, lange Gedankenschleifen was sicher realistisch und feinfühlig gemeint ist, mich aber einfach nicht richtig mitgenommen hat. Gerade weil ich weiß, wie gut McFarlane schreiben kann, hatte ich wohl einfach andere Erwartungen.

Immerhin, haben die beiden Protagonisten immer wieder offen geredet und sich dadurch nicht in unnötigen Dramen verstrickt. Das konnte das Gesamtbild aber auch nicht mehr retten.

Mein Fazit:
Und plötzlich ist es wunderbar ist ein ruhiges Buch über den Druck von Außen und den Schattenseiten Hollywoods.
Für mich persönlich kam die Geschichte leider zu spät richtig in Gang und ich konnte den berühmten Funken diesmal nicht spüren.
Trotzdem: Wer leise Töne mag, viel Innenleben statt Action, der wird hier vielleicht genau das finden, was er sucht. Ich hatte mir nur einfach mehr Herzklopfen und weniger Leerlauf erhofft.

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